Nachhaltige Therapie statt einmaliger Behandlung
Parodontitis ist weit mehr als eine Erkrankung des Zahnfleisches. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen weltweit und wird mit verschiedenen Allgemeinerkrankungen wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und weiteren systemischen Erkrankungen in Verbindung gebracht. Eine frühzeitige Diagnose und eine strukturierte Therapie können daher einen wichtigen Beitrag zur allgemeinen Gesundheit leisten. In den vergangenen fünf Jahren hat sich gezeigt, wie wertvoll eine kontinuierliche Betreuung für den langfristigen Therapieerfolg ist. Moderne Parodontitistherapie bedeutet heute nicht nur behandeln, sondern vor allem begleiten, vorbeugen und gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten die Mundgesundheit nachhaltig sichern.
Politische Rückschläge bremsten die Euphorie
5 Jahre moderne Parodontitistherapie – eigentlich ein Grund zum Feiern. Mit dem Ende 2022 in Kraft getretenen GKV-Finanzstabilisierungsgesetz geriet die neue präventionsorientierte PAR-Therapie jedoch bereits während ihrer Einführungsphase durch Budgetierungsregelungen unter wirtschaftlichen Druck. KZBV und KZVen fordern deshalb seit Jahren, die PAR-Behandlung dauerhaft extrabudgetär zu vergüten. Nur so könne sichergestellt werden, dass die erfolgreiche Bekämpfung der Volkskrankheit Parodontitis nicht durch Budgetierungsmaßnahmen gefährdet wird.
Mehr zum Jubiläum und zur Erfolgsgeschichte der modernen Parodontitistherapie lesen Sie im neuen „Rheinischen Zahnärzteblatt“ (RZB 07-08 | 2026), das Mitte Juli erscheint.
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Sie können sich die Juli/August-Ausgabe des „Rheinischen Zahnärzteblatts“ mit dem vollständigen Artikel zum Thema „5 Jahre moderne Parodontitistherapie“ nach Erscheinen des Hefts Mitte Juli auch online in unserer Mediathek anschauen. Hier stehen alle erschienenen Ausgaben des RZB aus den Jahren 2026, 2025 und 2024 für Sie zum Stöbern und Download bereit.