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Anteil der Fachzahnärztinnen in der Kieferorthopädie höher als in der Oralchirurgie

Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte für KFO sowie für zahnärztliche Chirurgie machen bundesweit jeweils etwa 5 Prozent der zahnärztlichen Berufsgruppe aus. Während bei der Kieferorthopädie die Zahl der Fachzahnärztinnen überwiegt, entscheiden sich deutlich mehr Männer für eine fachzahnärztliche Weiterbildung im Bereich Oralchirurgie als Frauen.
Von Susanne Krieger
Erstellt am 01.10.2026
Quelle: Mitgliederstatistiken der (Landes-)Zahnärztekammern | Statistisches Jahrbuch der BZÄK
Ein Oralchirurg und eine Oralchirurgin in OP-Kleidung und mit Mundschutz im Behandlungsraum einer Zahnklinik. © Generiert mit KI (MS 365 Copilot)

Kieferorthopädie für Frauen besonders attraktiv

Bundesweit waren zum Stichtag 31. Dezember 2024 3.825 Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte für Kieferorthopädie tätig. Ihr Anteil an der gesamten aktiven Zahnärzteschaft in Deutschland beträgt damit 5,2 Prozent. Die Kieferorthopädie ist dabei offenbar insbesondere für Zahnmedizinerinnen attraktiv: Sie stellen mit 58,4 Prozent die Mehrzahl der kieferorthopädisch tätigen Personen hierzulande.

Ende 2024 waren außerdem 3.910 Fachzahnärztinnen und Fachzahnärzte und damit 5,3 Prozent der gesamten Zahnärzteschaft im Bereich Oralchirurgie beruflich aktiv, darunter 1.104 Oralchirurginnen. Der Anteil der Fachzahnärztinnen in der Oralchirurgie beläuft sich dementsprechend auf zirka 28 Prozent und macht ein gutes Viertel der oralchirurgisch tätigen Personen aus. Damit haben in den letzten Jahren deutlich mehr Männer als Frauen eine Berufslaufbahn im Bereich Oralchirurgie eingeschlagen.