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Anteil der männlichen Auszubildenden für den ZFA-Beruf steigt

Junge Männer zeigen immer mehr Interesse an einer Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten. Die Zahl der männlichen Auszubildenden ist in den letzten Jahren stetig angestiegen. Für junge Frauen mit Migrationshintergrund ist die Berufsausbildung zur ZFA sogar der am häufigsten eingeschlagene Ausbildungsweg.
Von Susanne Krieger
Erstellt am 30.04.2026
Quelle: Statistisches Bundesamt | BZÄK
Junge Auszubildende mit Daumen-hoch-Geste. © Racle_Fotodesign – stock.adobe.com

ZFA-Beruf dennoch meist von Frauen gewählt

Befanden sich im Jahr 2000 bundesweit gerade einmal 50 junge Männer in einer Ausbildung zum Zahnmedizinischen Fachangestellten, hatte sich diese Zahl etwas über eine Dekade später mehr als vervierfacht: Für 2012 verzeichnet die Statistik 219 männliche Azubis für den ZFA-Beruf in ganz Deutschland. Im Jahr 2020 hatte sich auch diese Zahl fast vervierfacht – auf 825 männliche Zahnmedizinische Fachangestellte in spe. Seitdem steigt der Anteil der männlichen Auszubildenden zum ZFA langsam, aber kontinuierlich weiter an: von 894 im Jahr 2021 auf 1.500 junge Männer, die sich 2024 zum ZFA ausbilden ließen. Dennoch bleibt der Berufsstand weiterhin fest in weiblicher Hand: Neun von zehn Ausbildungsanfängern sind Frauen.

43 Prozent der Zahnarztpraxen bilden aus

Der ZFA-Beruf ist einer der beliebtesten Ausbildungsberufe für junge Menschen in Deutschland. 2024 entschieden sich insgesamt 13.614 Personen für eine Ausbildung zur oder zum ZFA – und damit rund 6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Besonders bei jungen Frauen mit Migrationshintergrund steht der Beruf der Zahnmedizinischen Fachangestellten hoch im Kurs: Bei dieser Personengruppe ist die Ausbildung zur ZFA der am häufigsten eingeschlagene Ausbildungsweg. Die Quote ausbildender Betriebe kann sich dabei sehen lassen: Im Jahr 2024 lag der Anteil der Zahnarztpraxen, die jungen Frauen und Männern mit dem Ausbildungswunsch ZFA eine Chance gaben, bei rund 43 Prozent.