Machen Sie mit – Ihre Teilnahme ist entscheidend!
Rund 33.000 Zahnarztpraxen in ganz Deutschland erhalten Ende Oktober per Post ihre Zugangsdaten zum Online-Fragebogen, in welchem Auskünfte über die wirtschaftliche Situation und die Rahmenbedingungen ihrer Praxis abgefragt werden. Entscheidend für den dauerhaften Erfolg des ZäPP ist weiterhin eine hohe Teilnehmerzahl. Möglichst viele Praxen sollten die Befragung daher (wieder) unterstützen und teilnehmen. Das gilt besonders auch für diejenigen Praxen, die in den vergangenen Jahren noch nicht dabei waren. Der Einstieg in die Erhebung ist zu jedem Zeitpunkt ein Gewinn für das Panel. Teilnehmen können alle Zahnarztpraxen, die vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2024 durchgehend dieselbe Abrechnungsnummer hatten.
Belastbare Datenbasis für Verhandlungen mit Krankenkassen
Wenn möglichst viele Zahnarztpraxen über mehrere Jahre hinweg Auskunft über ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geben, entsteht eine solide und aussagekräftige Datenbasis. Die Informationen aus dem ZäPP über die wirtschaftliche Situation der Zahnarztpraxen stellen somit die notwendige Grundlage dar, um mit belastbaren und wissenschaftlich fundierten Daten die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte in den Verhandlungen gegenüber den Krankenkassen optimal vertreten zu können. Eine ausreichende Finanzierung der Praxen und Planungssicherheit ist unbedingt erforderlich, damit Praxen auch in Zukunft moderne medizinische Dienstleister und attraktive Arbeitgeber sein können und ein flächendeckendes Praxisnetz erhalten bleibt, mit dem sich die über Jahrzehnte erarbeiteten Präventionserfolge nachhaltig sichern lassen. Das ZäPP leistet also einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der zahnärztlichen Versorgung. Das Zahnärzte-Praxis-Panel war dabei bereits in den Vorjahren ein großer Erfolg: Rund 2.000 Erhebungsbögen gehen jährlich ein. Das ist im Vergleich zu ähnlichen Untersuchungen eine sehr gute Resonanz.
Online-Fragebogen im Fokus – Datenschutz hat höchste Priorität
Die Praxen erhalten einen Fragebogen zu folgenden Themen:
- Art der Praxis
- Personalausstattung, Versorgungsstruktur, Arbeitszeit der Praxisinhaber und der Praxismitarbeiter
- Erbrachte zahnärztliche Leistungen
- Aufwendungen und Erträge auf der Grundlage der steuerlichen Überschussrechnung
Um den Fragebogen vollständig auszufüllen, benötigt der Teilnehmer die Unterstützung des Steuerberaters. Dieser macht Angaben zu den Erträgen und Aufwendungen der Praxis und bestätigt diese. Der Datenschutz hat dabei höchste Priorität und wird durch die beteiligten Projektpartner sichergestellt. Im ZäPP wird weiterhin vermehrt auf den Online-Fragebogen gesetzt. Dieses umweltfreundliche Format reduziert nicht nur Papier-, Druck- und Versandkosten, sondern bietet Teilnehmenden die Möglichkeit, den Fragebogen parallel mit dem Steuerberater zu bearbeiten. Eingabekontrollen und ergänzende Hinweise erleichtern das korrekte Ausfüllen. Selbstverständlich bleibt es weiterhin möglich, einen Papierfragebogen über die Treuhandstelle des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) anzufordern.
Sonderfragebogen zur Work-Life-Balance
Ergänzend wird es auch in der diesjährigen Erhebung einen Sonderfragebogen geben – diesmal zur Wechselwirkung von Berufs- und Privatleben. Der Fragenkatalog soll wertvolle Einblicke in berufliche wie außerberufliche Belastungen und positive Synergien zwischen beiden Lebensbereichen liefern.
Teilnahme bietet Vorteile
Für Ihr Mitwirken erhalten Sie eine finanzielle Aufwandsentschädigung je Erhebung sowie Zugang zum Online-Berichtsportal. Dieses dynamisch nutzbare Tool gibt Ihnen einen vielseitigen Überblick über die betriebswirtschaftliche Situation Ihrer Praxis und dient zugleich als Kontroll- und Planungsinstrument.
Weitere Informationen
Mit der Erhebung ist in diesem Jahr wieder das renommierte Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) beauftragt. Als führendes Forschungsinstitut für angewandte Versorgungsforschung ist das Zi Garant für eine wissenschaftlich neutrale Datenerfassung und ‑verarbeitung nach methodisch anerkannten Standards (www.zi.de).
Die Website des ZäPP mit weiterführenden Informationen, Hilfestellungen und begleitenden Unterlagen zur Erhebung ist unter www.zäpp.de erreichbar.
Die Treuhandstelle des Zi hilft Zahnärztinnen und Zahnärzten bei Bedarf per E-Mail (kontakt(at)zi-ths.de) oder von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr und freitags von 8 bis 14 Uhr unter der Rufnummer
gerne weiter.
Auf den Seiten der KZBV steht Ihnen eine ZäPP-Themenseite zur Verfügung:
Für Rückfragen können Sie sich auch an die KZV Nordrhein wenden:
Telefon: 0211-9684-0 (Zentrale)
E-Mail: zäpp(at)kzvnr.de
Warum Ihre Teilnahme am ZäPP so wichtig ist!
Für die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein sowie für die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung sind Ihre Angaben im Rahmen der ZäPP-Erhebung für erfolgreiche Verhandlungen mit den Krankenkassen auf Landes- und Bundesebene unverzichtbar. Das ZäPP trägt unmittelbar dazu bei, adäquate Rahmenbedingungen für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte durchzusetzen.
Informationsmaterialien
Bei Fragen zum ZäPP stehen Ihnen ein Informationsflyer sowie eine FAQ-Liste (PDF-Dateien, beide Stand Oktober 2025) zur Verfügung.
ZäPP-Flyer