Zu wenig Bewegung und unzureichende Stressbewältigung
Die dem Report zugrunde liegende Umfrage wurde unter Beteiligung der Deutschen Sporthochschule in Köln und des Instituts für Sportwissenschaft der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg durchgeführt. Die Umfrageteilnehmer wurden insbesondere zu den Kriterien Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung sowie Alkohol- und Nikotinkonsum befragt.
Das wenig erfreuliche Ergebnis: Rundum gesund scheinen nur zwei Prozent der Menschen hierzulande zu leben. Dazu trägt zum Beispiel bei, dass die Deutschen mehr als zehn Stunden pro Tag mit Sitzen verbringen. Da verwundert es nicht, dass 68 Prozent der deutschen Bevölkerung die WHO-Empfehlungen für Bewegung nicht erfüllen, wie sich aus den Ergebnissen der Umfrage für den DKV-Gesundheitsreport ablesen lässt. Auch hat nur ein Fünftel der Befragten gelernt, Stress auf eine gesunde Weise zu begegnen bzw. abzubauen.
Kaum Verzicht auf Alkohol, aber hohe Nichtraucherquote
Was den Alkohol-Konsum betrifft, so zeigen sich nur 29 Prozent der Umfrageteilnehmer bereit, auf den Genuss alkoholhaltiger Getränke ganz zu verzichten. Beim Rauchen und Dampfen verhält es sich dagegen anders: Die weit überwiegende Mehrheit (80 Prozent) der Befragten gibt an, Nichtraucher zu sein bzw. nicht zu dampfen.
Rheinland-Pfalz und Saarland Spitzenreiter bei Ernährung
Eine ausgewogene Ernährung ist bekanntlich ein wichtiger Garant für ein gesundes Leben. Das scheint die Mehrheit der Deutschen nicht unbedingt zu beherzigen. Die Angaben der Umfrageteilnehmer lassen darauf schließen, dass sich im Schnitt bundesweit nur 34,1 Prozent umfassend und dauerhaft gesund ernähren. Im Vergleich der einzelnen Bundesländer gibt es dabei deutliche Unterschiede. Zum Beispiel haben Rheinland-Pfalz und das Saarland in puncto ausgewogene Ernährung die Nase ganz klar vorn. Hier lässt sich von 45 Prozent der Bevölkerung sagen, dass sie sich gesund ernährt. Immerhin noch 42 Prozent sind es in Thüringen. Nordrhein-Westfalen, Bayern und Sachsen folgen im Mittelfeld mit 33, 32, und 31 Prozent. Die schlechtesten Werte erreichen die norddeutschen Bundesländer mit 28 Prozent in Schleswig-Holstein und 27 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern.
Digitale Gesundheitskompetenz
Auch in Sachen digitaler Gesundheitskompetenz wurden die Teilnehmer der DKV-Umfrage auf Herz und Nieren geprüft. Das Internet ist für 70 Prozent der Deutschen die zentrale Quelle für Informationen rund um das Thema Gesundheit. Weniger gut ist die Quote bei der Inanspruchnahme von Online-Sprechstunden. Dennoch haben immerhin 54 Prozent schon einmal einen Arzt oder eine Ärztin im Rahmen einer Online-Sprechstunde konsultiert. Gesundheits-Apps werden von rund 50 Prozent der Menschen hierzulande genutzt.
Gesunder Lebensstil schützt vor chronischen Erkrankungen
Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse des aktuellen DKV-Gesundheits-Checks rufen die Architekten des Reports die Bevölkerung in Deutschland zu einem gesunden Lebensstil und ausreichender Bewegung auf, um chronischen bzw. systemischen Erkrankungen wie Diabetes oder einer fortschreitenden Degeneration des Bewegungsapparats vorzubeugen.
DKV-Report 2025
Nur wenige Deutsche leben rundum gesund
Ihren aktuellen Report zum Gesundheitsstatus der Deutschen mit allen Umfrageergebnissen stellt die DKV online zur Verfügung.