Aus dem RZB

Eine Erfolgsgeschichte: Zehn Jahre ZäPP in Nordrhein

Das Zahnärzte-Praxis-Panel (ZäPP) 2025 ist in vollem Gange. Die deutschlandweite Erhebung zur wirtschaftlichen Situation hat ihren Ursprung in Nordrhein – wo sie nach wie vor ein großer Erfolg ist.
Von Patrick Deckers
Erstellt am 08.01.2026
Quelle: RZB
Person arbeitet am Laptop © Pakin – stock.adobe.com

Aussagekräftige Basis

Wann haben Sie zuletzt mit Ihrer Steuerberaterin oder Ihrem Steuerberatergesprochen? Wäre es nicht mal wieder an der Zeit, sich blicken oder von sich hören zu lassen? Ach, und wenn Sie gerade eh dabei sind: Besprechen Sie doch gleich die Bearbeitung des ZäPP-Fragebogens. Warum das Zahnärzte-Praxis-Panel wichtig ist? Ganz einfach: Ihre Mithilfe trägt zu einer sachlich fundierten und aussagekräftigen Basis für die Verhandlungen Ihrer Honorare mit den Krankenkassen bei – und das in Nordrhein bereits seit zehn Jahren.

Diente früher die sogenannte Kostenstrukturumfrage der KZBV als Grundlage für die Verhandlungen, hat das ZäPP diese mittlerweile in ganz Deutschland abgelöst. Vorreiter bei der Integration des Fragebogens war allerdings Nordrhein. Die Idee war damals, ein wissenschaftliches Panel durchzuführen, bei dem Jahr für Jahr die gleichen Praxen erneut befragt werden. Der Fokus lag auf der Messung der Entwicklung der Praxiskosten sowie der Arbeitszeiten.

Seit acht Jahren bundesweit

Schon 2016 wurde das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) von der KZV Nordrhein mit der Durchführung beauftragt. Auch heute noch führt das wissenschaftliche Forschungsinstitut das ZäPP, nun im Auftrag der KZBV, erfolgreich durch. Die Einrichtung verfügt sowohl über die notwendige wissenschaftliche Qualifikation als auch über fundierte Kenntnisse hinsichtlich Einflussfaktoren auf die (zahn-)ärztliche Versorgung. 

Nach der erfolgreichen ersten Erhebung in Nordrhein schloss sich auch die KZV Baden-Württemberg im Jahr 2017 an und führte das ZäPP im eigenen Bundesland durch. Ein Jahr später wurde das Zahnärzte-Praxis-Panel bundesweit durchgeführt und ist damit das wichtigste Instrument aller KZVen, um die wirtschaftlichen Belange der Zahnarztpraxen zu untersuchen. Insbesondere der Kostenstruktur kommt in den vergangenen Jahren in den Vergütungsverhandlungen mit den Krankenkassen eine erhebliche Bedeutung zu. Die Informationen aus dem ZäPP über die wirtschaftliche Situation der Zahnarztpraxen stellen daher die notwendige Grundlage dar, um mit belastbaren und wissenschaftlich fundierten Daten die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte in den Verhandlungen optimal vertreten zu können.

Weiter so!

Zur Teilnahme am ZäPP wurden deutschlandweit alle Zahnarztpraxen aufgerufen, die vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2024 durchgehend dieselbe Abrechnungsnummer hatten. Dies sind rund 33.000 Praxen – und jede Rückmeldung ist wichtig.

In Nordrhein können wir besonders stolz auf die Teilnahme der hier angesiedelten Praxen sein. Im vergangenen Jahr machten die ausgefüllten Fragebögen aus Nordrhein über 16 Prozent aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Deutschland aus – Höchstwert! Die Rücklaufquote ist hier um ein Drittel höher als der Bundesdurchschnitt, deswegen gilt es, an dieser Stelle ein Dankeschön auszusprechen und zeitgleich mit einem „Weiter so!“ an Ihre tatkräftige Unterstützung zu appellieren.

Das Zahnärzte-Praxis-Panel 2025

Vollständiger Artikel im November-Heft des RZB

Dieser Text ist ein Auszug aus einem Artikel, der im November-Heft des RZB erschienen ist. Wollen Sie mehr lesen, schauen Sie in unsere Mediathek vorbei.