Dynamische Entwicklung der digitalen Erfassung
Die Anwendung von Intraoralscannern als Alternative zur konventionellen Abformung hat in der Zahnmedizin Einzug gehalten. Die Anwendungsfelder betreffen alle zahnmedizinischen Disziplinen. Zudem entwickelt sich die digitale intraorale Erfassung rasant weiter und findet heute neben restaurativen Indikationen auch im Bereich digitaler Diagnostik- und Monitoring-Unterstützung immer mehr Anwendung. Obwohl die digitale Erfassung mittels Intraoralscan eine Schlüsselstelle im digitalen Workflow darstellt, wurden deren Einsatzgebiete, Weiterverarbeitungsmöglichkeiten und Potenziale bislang kontrovers diskutiert.
Digitale Technologien sicher in den Praxisalltag integrieren
Die neue S2k-Leitlinie behandelt den Einsatz, die Genauigkeit und die klinischen Indikationen von Intraoralscannern und liefert damit eine wichtige wissenschaftliche Grundlage für die digitale Abformung und moderne Behandlungskonzepte in der Zahnmedizin sowie der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie in Deutschland. Sie bildet den aktuellen Wissensstand zu den technischen Grundlagen, Anwendungsgebieten sowie Rahmenbedingungen intraoraler Scansysteme ab und bietet im dynamischen Feld digitaler Erfassung in der Zahnmedizin konkrete Handlungsempfehlungen an. Dadurch unterstützt sie Zahnärztinnen und Zahnärzte dabei, digitale Technologien sicher, qualitätsorientiert und evidenzbasiert in den Praxisalltag zu integrieren.
Intraoralscan in der Zahnmedizin
Erste S2k-Leitlinie als Orientierungshilfe zur Anwendung intraoraler Scansysteme
Weitere Informationen zur S2k-Leitlinie „Intraoralscan in der Zahnmedizin“ finden Sie online auf den Seiten der „Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften“ (AWMF). Hier können Sie die Leitlinie auch in der Langfassung einsehen und herunterladen.
AWMF-Informationen zur Leitlinie
Leitlinien-Download (PDF)
Detaillierte Erläuterungen zur Leitlinie enthält die Pressemitteilung von DGCZ und DGZMK vom 31. August 2026, die Sie auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde aufrufen können.
Pressemitteilung (DGCZ | DGZMK)
Die DGZMK stellt auf ihrer Website auch ein Video zur Leitlinie zur Verfügung.