Sicherheit der Patientenversorgung steht auf dem Spiel
Mit dem Aktionsplan soll die Sicherheit der sensiblen Daten von Patientinnen und Patienten gewährleistet werden. Durch die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitssektor kommt es auch zu einer zunehmenden Nutzung digitaler Patientenakten in Praxen und Krankenhäusern – für Cyberkriminelle ein lohnendes Ziel. Neben elektronischen Patientenakten können auch Workflowsysteme und medizinische Gerätschaften in Gesundheitseinrichtungen multiplen Bedrohungen durch Cyberkriminalität ausgesetzt sein. Letztlich kann dadurch der Patientenversorgung ein großer Schaden entstehen. Denkbar ist auch die Gefährdung von Menschenleben.
Unterstützungszentrum für Cybersicherheit geplant
Die Akteure im Gesundheitswesen wie Praxen und Krankenhäuser sollen in die Lage versetzt werden, Bedrohungen der Cybersicherheit vorzubeugen, diese rechtzeitig zu erkennen und einzudämmen sowie Gegenmaßnahmen zur Abwehr und Abschreckung zu ergreifen. Um die Resilienz des Gesundheitsbereichs gegen Hackerangriffe aller Art zu stärken, soll ein europaweites Unterstützungszentrum für Cybersicherheit entstehen, das Gesundheitseinrichtungen die von ihnen jeweils individuell benötigte Anleitung geben soll, die es ihnen ermöglicht, sich gegen die Gefahren aus der Cyberwelt zu behaupten. Die Ausarbeitung des Aktionsplans Cybersicherheit der EU soll bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein und in den nächsten zwei Jahren Schritt für Schritt umgesetzt werden.
Aktionsplan der Europäischen Kommission
Cybersicherheit im Gesundheitswesen
Weitere Informationen zum EU-Aktionsplan zur Cybersicherheit für den Gesundheitssektor erhalten Sie auf den Seiten der Europäischen Kommission.