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gematik: Themenseite zur Umstellung des Verschlüsselungsverfahrens für TI-Komponenten

Um die Daten, die über die Telematikinfrastruktur (TI) in Deutschland verarbeitet werden, bestmöglich zu schützen, dürfen für den Betrieb der TI nur sichere TI-Komponenten und Dienste eingesetzt werden. Daher erfolgt zum Ende des Jahres 2025 eine Umstellung der Verschlüsselungstechnologie von RSA auf ECC. Die gematik stellt jetzt eine Infoseite zu diesem Thema bereit.
Von gematik
16.07.2025
© MQ-Illustrations – stock.adobe.com

Wichtige Infos zur Umstellung

Über das Gesundheitsnetz in Deutschland, die Telematikinfrastruktur (TI), wird eine Vielzahl an Daten verarbeitet. Eine Maßnahme, um die Datensicherheit der TI weiter zu erhöhen, ist die Umstellung des Verschlüsselungsalgorithmus von RSA (Rivest-Shamir-Adleman) auf ECC (Elliptic Curve Cryptography) in TI-Komponenten und Diensten zum Ende des Jahres 2025.

Eine neue Themenseite der gematik stellt wichtige Infos zu dieser Umstellung der Verschlüsselungsmethode bereit. Davon betroffen sind beispielsweise Konnektoren, Heilberufsausweise und Institutionskarten – zentrale Komponenten, die (Zahn-)Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäuser und weitere Gesundheitseinrichtungen für den TI-Zugang benötigen.

Ausstattung zeitnah überprüfen und umstellen

Der Migrationsprozess läuft bereits an. Die gematik empfiehlt Einrichtungen in Abstimmung mit ihrem IT-Dienstleister zu überprüfen, ob ihre Konnektoren, Softwaresysteme und weitere Komponenten bereits mit dem ECC-Verschlüsselungsverfahren ausgestattet sind. Unterstützung bei der Umstellung können IT-Dienstleister bieten.
 

Die gematik informiert

Das neue Verschlüsselungsverfahren

Weitere Informationen zum Austausch zentraler TI-Komponenten aufgrund des ablaufenden RSA-Zertifikats finden Sie hier:
   
Themenseite der gematik

Die gematik stellt auch Checklisten zum Thema zur Verfügung:
   
Checklisten der gematik

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