Forschung & Umfragen

Gleichmäßigkeit wichtiger als strahlendes Weiß

Eine gleichmäßige Tönung ist jungen Erwachsenen bei der Zahnfarbe wichtiger als ein strahlendes Weiß. Das zeigt eine Untersuchung der Universität Göteborg auf.
Von Öffentlichkeitsarbeit (PD)
Erstellt am 09.10.2025
Quelle: Universität Göteborg | zwp-online.info
Frau mit breitem Grinsen © Krakenimages.com – stock.adobe.com

Unregelmäßigkeiten als Störfaktor

Eine Untersuchung der Universität Göteborg, die im Fachjournal Acta Odontologica Scandinavica veröffentlicht wurde, zeigt: Zähne mit einer gleichmäßigen Tönung wirkt auf junge Erwachsene am gepflegtesten. Das makellose Weiß verliert in dieser Altersgruppe an Gewicht, sobald diese Flecken oder Abweichungen aufweisen. 

An der webbasierten Umfrage der Uni Göteborg nahmen über zweitausend Menschen zwischen 18 und 30 Jahren teil. Dabei beurteilten sie neben der eigenen Zahnfarbe auch Fotografien, die entweder eine gleichmäßige Farbgebung oder sichtbare Unregelmäßigkeiten an den Frontzähnen zeigten.

Das Ergebnis: 77 Prozent zeigten sich zufrieden mit der eigenen Zahnfarbe, doch Flecken oder sichtbare Unterschiede ließen die Selbsteinschätzung kritischer ausfallen. Das Ergebnis zeigte sich auch beim Blick auf die anderen Fotos. Zwar erhielten weiße Zähne im Durchschnitt 7,25 Punkte, gleichmäßige Verläufe lagen mit acht Punkten aber darüber. Zudem gaben knapp ein Viertel der Frauen und etwa 13 Prozent der Männer an, bereits Erfahrungen mit Zahnbleaching gesammelt zu haben. Die ästhetische Wahrnehmung ist eng mit dem Selbstbild und dem Selbstvertrauen verbunden. Wer sich an unregelmäßigen Zahnfarben stört, lächelt weniger unbeschwert, fühlt sich beim Sprechen gehemmt und meidet Situationen, in denen die Zähne im Mittelpunkt stehen könnten.

   

Untersuchung zur Wahrnehmung

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Der Bericht zur Studie auf den Seiten der Universität Göteborg