Was Drogen im Mund anrichten
Auch Cannabis steht trotz der Teillegalisierung im April 2024 im Verdacht, schädliche Auswirkungen auf die Mundgesundheit zu haben. Für Zahnärztinnen und Zahnärzte bedeutet diese Problematik, dass eine erhöhte Aufmerksamkeit, ein fundiertes Wissen und ein sensibler Umgang mit betroffenen Patientinnen und Patienten erforderlich sind. Aktuelle Studien aus Deutschland zeigen, dass insbesondere junge Erwachsene mit problematischem Substanzkonsum häufig zahnärztliche Versorgung meiden. Gleichzeitig sind ihre oralen Erkrankungen überdurchschnittlich schwer ausgeprägt.
Viele illegale Substanzen beeinträchtigen direkt oder indirekt die Mundgesundheit. Die Wirkstoffe wirken sich auf Speichelfluss, Ernährungsverhalten, Schmerzempfinden und Immunabwehr aus, häufig gepaart mit drastischer Vernachlässigung der Mundhygiene. Laut der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) ist insbesondere bei Konsum harter Drogen ein deutlich erhöhtes Risiko für Karies, Parodontitis und Zahnverlust nachgewiesen. Typische orale Folgen von Drogenkonsum können zum Beispiel Mundtrockenheit, Abrasionen und Kariesschäden an den Zähnen, parodontale Schäden, Schleimhautläsionen und Pilzinfektionen sowie das Auftreten von Bruxismus und Kieferpressen sein.
Auswirkungen von Drogen auf die Mundgesundheit
Vollständiger Artikel im November-Heft des RZB
Was Zahnärztinnen und Zahnärzte über die Auswirkungen von Drogen auf die Mundgesundheit wissen müssen und warum der Blick auf die Mundhöhle oft erste Hinweise auf einen Drogenkonsum liefert, erfahren Sie in der November-Ausgabe des Rheinischen Zahnärzteblatts auf den Seiten 36 bis 39. Sie können das aktuelle Heft des RZB in unserer Mediathek auch online aufrufen und herunterladen.