„Für angemessene Rahmenbedingungen kämpfen“
Am 5. Juni 2025 hat die Vertreterversammlung der KZBV die 52-jährige Juristin zur neuen stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der KZBV gewählt. Mit Gorski-Goebel übernimmt eine erfahrene Standespolitikerin den Vorstandsposten: Seit 2015 war sie stellvertretende Vorsitzende der KZV Sachsen, wo sie zuvor als Geschäftsführerin und Justitiarin tätig war. Von März 2023 bis September 2025 war Gorski-Goebel, deren Vater einst ehrenamtlicher Vorstandsvorsitzender der KZV Westfalen-Lippe gewesen ist, stellvertretende Vorsitzende der KZBV-Vertreterversammlung.
„Im Gesundheitssystem stehen alle Akteure vor der großen Herausforderung, die Versorgungsstrukturen zukunftsfest zu machen. Dass wir dringenden Reformbedarf haben, ist unbestritten. Diese darf aber nicht zulasten derer gehen, die keine Kostentreiber im System sind“, sagt Gorski-Goebel zu ihrer neuen Tätigkeit. „Daher ist mir bei meiner neuen Aufgabe vor allem wichtig, gemeinsam mit meinen beiden Vorstandskollegen als Team für angemessene Rahmenbedingungen für diejenigen zu kämpfen, die jeden Tag mit hohem Einsatz die zahnärztliche Versorgung flächendeckend und wohnortnah sicherstellen. Hierzu zählt auch, Dinge für die Praxen, aber auch für die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen ‚gangbar‘ und somit effizient zu machen. Bei der KZBV sitze ich hierfür bei vielen Punkten in der ‚Schaltzentrale‘. Unabdingbar ist dabei die enge Zusammenarbeit mit den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, um ihre Expertise in die Prozesse einzubringen.“
Im KZBV-Vorstand ist Gorski-Goebel für die Themen Qualitätsmanagement und -sicherung, Qualitätsinstitute und – wie bisher in der KZV Sachsen – für Gutachterwesen und Vertragsinformatik zuständig.
Neue stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KZBV
Die Pressemitteilung der KZBV finden Sie auch auf den Seiten der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung.