Diagnostik und Therapie der systemischen Sklerose
Systemische Sklerose ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die in vielen Fällen einen schweren Verlauf nimmt. Durch eine Überproduktion von Bindegewebe verhärten sich Haut und innere Organe zunehmend. Anzeichen für diese Krankheit sind meist auch im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich sichtbar. In der neuen S2k-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie und Klinische Immunologie (DGRh) zur „Diagnostik und Therapie der systemischen Sklerose“ (SSc) ist deswegen ein komplettes Kapitel mit neuen Empfehlungen enthalten, welche sich direkt an Zahnärztinnen und Zahnärzte richten.
Im Fokus steht dabei die Bedeutung einer frühzeitigen Diagnise und ein rascher Therapiebeginn. Dadurch könnten irreversible Organschäden vermieden werden, was die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessert.
An der Erstellung der Leitlinie waren auch die medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften und weiterer Organisationen, darunter der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde e. V. (DGZMK) beteiligt. Der Bedarf für einen zentralen Leitfaden besteht vor allem deswegen, weil eine Vielzahl an medizinischen Fachdisziplinen bei der Behandlung involviert sind. Hierdurch wird die Versorgung von Erkrankten deutlich verbessert.
Neue S2k-Leitlinie
Systemische Sklerose
Sie können die neue S2k-Leitlinie zur systemischen Sklerose auf der Website der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) einsehen und herunterladen.