Finanzielle Förderung und umfassende Information
In der letzten RZB-Ausgabe haben wir Sie auf die teilweise besorgniserregenden Entwicklungen hinsichtlich der Zahnarztzahlen in der Bundesrepublik sowie auch speziell in Nordrhein aufmerksam gemacht. Derzeit hat Nordrhein glücklicherweise kein akutes Nachwuchs- oder Versorgungsproblem. Das trifft nicht auf alle Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in Deutschland zu – dort droht bereits stellenweise ein Mangel im Bereich Nachwuchs. Um dem entgegenzusteuern, sind verschiedene Instrumente implementiert worden, die auch in Zukunft eine wohnortnahe ambulante zahnmedizinische Versorgung sicherstellen sollen.
Derzeit nutzen zum Beispiel sechs Kassenzahnärztliche Vereinigungen die Möglichkeiten der gesetzlich verankerten finanziellen Unterstützung des zahnärztlichen Nachwuchses durch die Einrichtung eines Strukturfonds. Darüber hinaus setzen alle KZVen zur Niederlassungsförderung auf eine umfassende Information und Beratung niederlassungswilliger Zahnärztinnen und Zahnärzte zum Beispiel auch im Rahmen von Info-Veranstaltungen. Außer zu den Voraussetzungen und dem Ablauf der Niederlassung selbst informieren die KZVen dabei auch über die Fördermaßnahmen von Kommunen und Ländern und viele weitere Aspekte rund um die Niederlassung. Die KZV Nordrhein behält vorausschauend alle bundesweiten Maßnahmen und Entwicklungen im Auge – ebenso wie die Entwicklungen vor Ort in der zahnmedizinischen Versorgung.
Maßnahmen gegen drohenden Praxisrückgang
RZB-Artikel gibt bundesweiten Überblick
Welche sinnvollen Maßnahmen und Ideen die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der verschiedenen Bundesländer angesichts des demografischen Wandels zur Praxisförderung und Sicherstellung der flächendeckenden zahnmedizinischen Versorgung ergreifen, lesen Sie im aktuellen Heft des Rheinischen Zahnärzteblatts (Seite 14–17). Sie finden die September-Ausgabe 2025 auch online in unserer Mediathek.