Erschwerte Voraussetzungen für KFO-Behandlungen
KFO-Behandlungen nehmen kontinuierlich zu: Das bestätigte schon die KiGGS-Welle-2-Studie („Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“) des Robert Koch-Instituts von 2019. Was sie außerdem zeigt: Die Inanspruchnahme ist auch abhängig von Geschlecht, Alter und Status von Kindern und Jugendlichen. Am höchsten ist sie bei Mädchen im Alter von 13 Jahren (55,0 Prozent) und bei Jungen im Alter von 14 Jahren (50,8 Prozent) – und damit genau in der Phase des „typischen“ Teenager-Verhaltens mit intensiven Stimmungsschwankungen, Konflikten mit Autoritäten und massivsten körperlichen Veränderungen. Das führt ganz klar zu erschwerten Voraussetzungen für die langwierige Behandlung von kieferorthopädischen Zahnfehlstellungen!
Die kieferorthopädische Behandlung von Teenagern stellt daher das ganze Praxisteam vor besondere Herausforderungen. Pubertät, Autonomiebedürfnis und wechselnde Motivation treffen auf langwierige Therapien, die viel Mitarbeit erfordern. Während Technik, Material und digitale Workflows stetig optimiert werden, bleibt ein entscheidender Faktor häufig unterschätzt: die Beziehung zwischen Praxisteam und jugendlichen Patientinnen und Patienten. Eine gelungene „Connection“ ist keine „weiche“ zusätzliche Bedingung, sondern ein ganz zentraler Erfolgsfaktor für Compliance und Effizienz während der Behandlung und letztlich für das gesamte Behandlungsergebnis.
Hilfreiche Tipps für die KFO-Behandlung von Teenagern
Mehr erfahren im RZB
Den vollständigen Artikel mit konkreten Hilfestellungen für eine gelungene Kommunikation und motivierende Zusammenarbeit von Patientinnen und Patienten im Teenageralter und dem Praxisteam lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Rheinischen Zahnärzteblatts (Seite 26 bis 29). Sie können das April-Heft des RZB auch online in unserer Mediathek einsehen.