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Über das Rentenalter hinaus

Warum immer mehr Zahnärztinnen und Zahnärzte länger praktizieren, hat mehrere Gründe, denn für viele ist ihr Beruf weit mehr als eine Einkommensquelle.
Von Nadja Ebner
Erstellt am 09.03.2026
Quelle: RZB
Zahnärztin im Rentenalter © rh2010 – stock.adobe.com

Vielfältige Gründe

Der klassische Übergang vom Berufsleben in den Ruhestand verliert in der Zahnmedizin zunehmend an Trennschärfe. Immer mehr Kolleginnen und Kollegen entscheiden sich bewusst dafür, auch über das Renteneintrittsalter hinaus beruflich aktiv zu bleiben – sei es in eigener Praxis, in kooperativen Strukturen oder in reduzierter Arbeitszeit. Diese Entwicklung ist kein kurzfristiges Phänomen, sondern Ausdruck beruflicher, gesellschaftlicher und struktureller Veränderungen. Ein Blick auf Motive und aktuelle Zahlen aus Nordrhein.

Die Gründe für längeres Arbeiten sind vielfältig: Für viele Zahnärztinnen und Zahnärzte ist ihr Beruf weit mehr als eine Einkommensquelle. Die Freude an der praktischen Tätigkeit, an Präzision, Technik und medizinischem Fortschritt sowie die unmittelbare Wirkung der eigenen Arbeit auf die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten wirken stark motivierend – auch für lange im Berufsleben Tätige.

Die Rolle als Zahnarzt oder Zahnärztin ist für viele ein zentraler Bestandteil der persönlichen Identität. Der Verbleib im Beruf unterstützt das Gefühl, gebraucht zu werden, Verantwortung zu tragen und fachlich informiert zu bleiben. Der Praxisalltag bietet einen festen sozialen Rahmen und Einbindung. Der regelmäßige Kontakt mit Patientinnen und Patienten, dem Praxisteam und Kolleginnen und Kollegen fördert soziale Bindungen und beugt dem Gefühl von Isolation vor.

Zahlen und Fakten in Nordrhein

Vollständiger Artikel im aktuellen Heft

Den kompletten Artikel können Sie im aktuellen Rheinischen Zahnärzteblatt lesen. Darüber hinaus finden Sie dort spannende Statistiken zu dem Thema und ein Interview mit dem Referenten für Strategische Datenanalysen – Politische Kommunikation der KZV Nordrhein.