KFO

KFO: Nicht nur für ein schönes Lächeln, sondern eine medizinische Notwendigkeit

Bei der Umfrage eines Direktversicherers zum Thema KFO hat sich gezeigt, dass eine deutliche Mehrheit der Deutschen die Kieferorthopädie als medizinisch erforderlich ansieht, um Folgeerkrankungen vorzubeugen. Zwei Dritteln der Befragten ist die KFO als Kassenleistung wichtig. Ebenso ist eine Zuzahlungsbereitschaft für schnellere, komfortablere und hochwertige Therapieformen vorhanden.
Von Öffentlichkeitsarbeit (sk)
Erstellt am 06.12.2024
Quelle: DA Direkt
Das Spiegelbild eines Mädchens, das eine Zahnspange trägt und glücklich lächelt. © puhimec – stock.adobe.com

Folgekrankheiten und psychosozialem Druck vorbeugen

Mit geraden Zähnen lässt sich nicht nur strahlend lächeln, sie beugen auch Folgeerkrankungen vor. Davon sind 64 Prozent der Teilnehmer an einer aktuellen Umfrage überzeugt, die im Auftrag des Direktversicherers DA Direkt von infas quo durchgeführt wurde. Bei der repräsentativen Befragung deutscher Haushalte wurden 1.210 Personen der Altersgruppe 18 bis 79 Jahre im September 2024 online befragt. Ein wichtiger Grund, kieferorthopädische Behandlungen zu befürworten, ist auch, Kinder vor Sticheleien und Mobbing in der Schule zu bewahren. Drei Viertel der befragten Umfrageteilnehmer sehen das so und finden es zudem grundsätzlich wichtig, dass die Behandlung von Zahnfehlstellungen von den Krankenkassen übernommen wird.

Zuzahlungsbereitschaft für mehr Qualität und Komfort

Etwa die Hälfte der Befragten ist jedoch bereit, für einen größeren Komfort oder qualitativ hochwertigere Behandlungen, die nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten sind, selbst die Kosten zu übernehmen. Am höchsten im Kurs stehen dabei besonders hochwertige Materialien wie Keramik anstelle von Metall für Zahnspangen. Ungefähr die Hälfte der Deutschen würden dafür eine Zuzahlung leisten. Eine Zuzahlungsbereitschaft für moderne unauffälligere Therapieformen mit transparenten Zahnschienen aus Kunststoff und für einen schnelleren Behandlungserfolg besteht bei vier von zehn Umfrageteilnehmern, für mehr Komfort wollen immerhin noch drei von vier Befragten selbst in die Tasche greifen. 47 Prozent würden die Kosten für eine professionelle Zahnreinigung tragen. Rund ein Drittel der Befragten kann sich im Hinblick auf Zuzahlungen noch nicht entscheiden. 

Behandlungsbedürftige Fehlstellungen weit verbreitet

Das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) hat bei 40 Prozent der acht- und neunjährigen Kinder in Deutschland behandlungsbedürftige Zahn- und Kieferfehlstellungen festgestellt. Überbiss, Engstand oder Lücken im Gebiss sind in dieser Altersgruppe also weit verbreitet. Generell hat es sich gezeigt, dass Kinder, bei denen kein kieferorthopädischer Behandlungsbedarf besteht, bedeutend häufiger kariesfrei sind bzw. einen signifikant besseren Kariesstatus aufweisen als Kinder mit Fehlstellungen der Zähne und im Kieferbereich. Ein überzeugendes Indiz dafür, dass die Kieferorthopädie eine wichtige Rolle für die Erhaltung der Zahn- und Mundgesundheit spielt und einen hohen prophylaktischen Nutzen hat. Gerade Zähne und ein „richtiger“ Biss mit einer unproblematischen Verzahnung von Ober- und Unterkiefer verhindern darüber hinaus auch Erkrankungen der Kiefergelenke und die damit einhergehenden, oft langfristigen Folgen.

Pressemitteilung zur KFO-Befragung

Hier geht es zur Pressemitteilung der DA Direkt Versicherung zur KFO-Befragung.