Politik

UN-Erklärung zu nichtübertragbaren Krankheiten: Mundgesundheit erstmals mit einbezogen

Die vierte „Hochrangige Tagung der Generalversammlung der Vereinten Nationen zur Prävention und Bekämpfung nichtübertragbarer Krankheiten und zur Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens“ (HLM4) hat sich auf eine politische Erklärung geeinigt, die erstmals die Förderung der Mundgesundheit mit einbezieht.
Von Öffentlichkeitsarbeit (sk)
Erstellt am 22.10.2025
Quelle: BZÄK | WHO
Ein digitales 3-D-Zahnmodell unter einer transparenten Schutzglocke vor petrolfarbenem Hintergrund. © Paulista – stock.adobe.com

Verbesserung von Prävention und Behandlung oraler Erkrankungen gefordert

Bei der Tagung am 25. September 2025 legten Staats- und Regierungschefs bei der UN-Generalversammlung eine neue Vision vor, die die Gesundheit der Weltbevölkerung bis zum Jahr 2030 entscheidend vorantreiben soll. Die politische Erklärung mit dem Titel „Eine ehrgeizige Vision für 2030 und darüber hinaus: Prävention und Kontrolle nichtübertragbarer Krankheiten und Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens“ hat zum Ziel, die globale Gesundheitsagenda für die kommenden Jahre maßgeblich zu prägen, und enthält erstmals auch die Aufforderung an die UN-Mitgliedstaaten und globale Partner, für eine Verbesserung der Prävention und Therapie von Erkrankungen im Mundbereich zu sorgen sowie die Mundgesundheit in allen Gesundheitsbereichen mit einzubeziehen. Zurzeit steht noch die formelle Annahme der Erklärung aus, mit der im Oktober 2025 zu rechnen ist.

   

UN-Gesundheitsagenda berücksichtigt Mundgesundheit

Die HLM4-Erklärung der UN zu nicht übertragbaren Krankheiten und zur Förderung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens kann auf der Website der WHO eingesehen und heruntergeladen werden.