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Versorgung vor Ort ist das Ziel

Die Zahnärzteschaft – auch in Nordrhein – steht vor einigen Entwicklungen, die in manchen Punkten für Kopfschmerzen sorgen. Um die Versorgung in allen Zulassungsbezirken zu gewährleisten, müssen neben den Anstrengungen der KZVen auch Hilfe und Bemühungen seitens der Politik erfolgen. Daher hat die KZV Nordrhein mehrere Forderungen formuliert.
Von Marscha Edmonds
Erstellt am 14.10.2025
Quelle: RZB
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Politik muss mitmachen

Kein Patient und keine Patientin möchte freiwillig auf die erreichbare Zahnarztpraxis vor Ort verzichten. Dies im angemessenen Rahmen zu ermöglichen, gehört auch zum Sicherstellungsauftrag der KZVen im jeweiligen Zuständigkeitsbereich. In Nordrhein ist die Sicherstellung derzeit in jeder Stadt und jeder Gemeinde gewährleistet. Dennoch sind die vorhandenen und sich am Horizont bereits abzeichnenden Herausforderungen stets im Blick. 

Trotz nominal steigender Anzahl von Berufsangehörigen schließen immer mehr Praxen altersbedingt, ohne eine Nachfolge gefunden zu haben. Dadurch werden die Wege zur nächsten Zahnarztpraxis in einigen Regionen länger. Auf diesen demografischen Wandel kann man leider nur wenig Einfluss nehmen. Die Bereitschaft, in ländlichen oder strukturschwachen Gebieten zu praktizieren, kann aber vielleicht durch entsprechende Anreize erhöht werden.

Die KZV Nordrhein erleichtert die Niederlassung durch Fortbildungen und Fördermaßnahmen. Das Ziel lässt sich jedoch nur erreichen, wenn alle Verantwortlichen in ihren jeweiligen Bereichen für niederlassungsfreundliche Bedingungen sorgen.

   

Forderungen an Politik und Krankenkassen

Mehr erfahren im aktuellen RZB

Welche Maßnahmen die KZV Nordrhein der Politik in NRW und den Kommunen vorschlägt und welche Forderungen sie an Politik und Krankenkassen hat, erfahren Sie im aktuellen Heft des Rheinischen Zahnärzteblatts (Seite 16–18). Sie finden die Oktober-Ausgabe 2025 auch online in unserer Mediathek.