Tests & Statistik

Zahnärztlicher Nachwuchs: Interesse größer als Studienangebot

Statistische Auswertungen zeigen, dass sich fast siebenmal so viel junge Männer und Frauen um einen Studienplatz der Zahnmedizin bewerben, als es Studienplätze gibt. Ein Studium der Zahnmedizin wird dabei in Deutschland im Schnitt nach elfeinhalb Semestern und in einem Alter von rund 27 Jahren abgeschlossen.
Von Susanne Krieger
Erstellt am 12.06.2026
Quelle: Stiftung für Hochschulzulassung | Approbationsstellen der Länder | Statistisches Bundesamt | Statistisches Jahrbuch BZÄK
Studierende der Zahnmedizin üben die zahnärztliche Behandlung an Modellköpfen. © Photographee.eu – stock.adobe.com

Durchschnittliche Studiendauer kürzer als bei Allgemeinmedizin

Die Zahnmedizin kann sich über einen Mangel an Interessentinnen und Interessenten, die gerne den Zahnarztberuf ergreifen möchten, nicht beklagen. Im Wintersemester 2024/25 waren es bundesweit knapp 11.000 junge Menschen, die sich um einen Studienplatz im Fach Zahnmedizin bewarben. Demgegenüber waren es nur etwas über 1.500 Personen, die in diesem Semester tatsächlich ein Studium der Zahnmedizin antreten konnten.

Erstabsolventinnen und -absolventen der Zahnmedizin waren im Jahr 2024 rund 27 Jahre alt. Sie benötigten für ihr Studium mit durchschnittlich 11,55 Semestern rund zwei Semester weniger als ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen im Fach Allgemeinmedizin, die ihr Studium im selben Jahr im Schnitt nach 13,31 Semestern und in einem Durchschnittsalter von etwas über 28 Jahren abschlossen.

Zahnärztliche Approbationen

Für das Jahr 2024 erhielten deutschlandweit 2.448 Zahnmedizinerinnen und Zahnmediziner die zahnärztliche Approbation. Davon entfielen 2.165 Approbationen auf die alten und 283 Approbationen auf die neuen Bundesländer.