Coronavirus

Informationen für die Zahnarztpraxis

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Allgemeines

Angesichts der Coronapandemie hat die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein an dieser Stelle gesicherte Informationen zu dem Thema für zahnärztliche Praxen, Patienten und medizinische Fachleute zusammengetragen.

Informative Corona-Themenseiten finden Sie jeweils auch auf der Homepage der Zahnärztekammer Nordrhein, der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung sowie der Bundeszahnärztekammer.

Die zahnärztlichen Körperschaften in Nordrhein-Westfalen haben ihren Mitgliedern seit dem Auftreten der ersten Coronavirus-Infektionen zur Behandlung von medizinisch notwendigen Fällen geraten. Weil eine gute Mundgesundheit eine wesentliche Voraussetzung zur Vermeidung von Infektionskrankheiten wie COVID-19 und damit zu rechnen ist, dass die Coronaproblematik noch länger bestehen bleibt, ist es von Anfang an richtig und wichtig gewesen, die zahnmedizinische Versorgung in NRW auch in der Zeit der Coronapandemie sicherzustellen.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit Vertretern der nordrhein-westfälischen Ärzte- und Zahnärzteschaft am 11. Mai 2020 die Bevölkerung dazu aufgerufen, nicht weiter auf Besuche in Arzt- und Zahnarztpraxen zu verzichten oder diese zu verschieben, sondern wieder Vorsorgeuntersuchungen und notwendige Behandlungen durchführen zu lassen.

MAGS NRW/Ärzte- und Zahnärzteschaft NRW: Notwendige Praxisbesuche und Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen (PDF) (11. Mai 2020)

Da Zahnarztpraxen hohe Hygienestandards erfüllen und für die zahnärztliche Behandlung in Coronazeiten konkrete Handlungsempfehlungen vorliegen (siehe u. a. unter „Behandlung von Patienten ohne/mit Symptome/n“), die den ohnehin starken Schutz für Patienten und Praxisteam noch einmal erhöhen, haben die Vertreter der Zahnärztekammern und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in Nordrhein und Westfalen-Lippe bekräftigt, dass Patienten in den Zahnarztpraxen sicher sind und notwendige Behandlungen und Vorsorgeuntersuchungen nicht verschoben werden sollten.

Zahnärzteschaft NRW: Patienten sind in Zahnarztpraxen sicher! (PDF) (11. Mai 2020)

Lesen Sie hier auch die Pressemitteilung der Vertragszahnärzteschaft u. a. zu Corona anlässlich der 8. Vertreterversammlung der KZBV am 1. und 2. Juli 2020:

Corona, Vertragsgeschäft, Digitalisierung – Zahnärzteschaft positioniert sich zu Zukunftsfragen des Berufsstandes (1./2. Juli 2020)

Gerne können Sie sich bei Fragen zur Coronaproblematik an die 

Hotline der KZV Nordrhein unter der Rufnummer 0211-9684-190 
wenden. Weitere Hotlines siehe unten unter
Hotlines von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern.

Praxisbetrieb

Die Corona-Krise hat auch erhebliche Auswirkungen auf den Praxisbetrieb der nordrheinischen Zahnärzte und Zahnärztinnen. Beachten Sie dazu auch die Informationen und Links der Bundeszahnärztekammer.

Quarantäne

Wenn ein Infizierter eine Praxis aufgesucht hat, lautet die Empfehlung des Robert Koch Instituts, eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I und bei erhöhtem Expositionsrisiko für Kontaktpersonen der Kategorie II einzuhalten.

Beim ersten Kontakt mit dem Patienten, insbesondere im Rezeptionsbereich, ist auf einen ausreichenden Abstand zu achten.

Kontaktpersonen der Kategorie I („höheres“ Infektionsrisiko)
Medizinisches Personal, wenn es ohne Schutzausrüstung engen Kontakt (≤ 2 Meter Distanz) zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatte.

Kontaktpersonen der Kategorie II („geringeres Infektionsrisiko“)
Medizinisches Personal, das sich ohne adäquate Schutzbekleidung im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten hat. In diesem Fall ist für das weitere Vorgehen die Einschätzung des Expositionsrisikos durch das Gesundheitsamt entscheidend. Schätzt das Gesundheitsamt das Expositionsrisiko als hoch ein (Aerosolexposition), ist häusliche Quarantäne einzuhalten. Bei geringerem Expositionsrisiko ist wie bei Kontaktpersonen der Kategorie III zu verfahren.

Kontaktpersonen der Kategorie III
Medizinisches Personal mit Kontakt ≤ 2 m Distanz, wenn während der gesamten Zeit eine adäquate Schutzbekleidung getragen wurde.

Sind die empfohlenen Schutzmaßnahmen eingehalten worden, ist keine Notwendigkeit für eine Absonderung oder eine regelmäßige Untersuchung von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen ohne Symptome gegeben. Beachten Sie aber bitte, dass diese Regelungen auch einer Anpassung an die jeweilige Situation vor Ort im Rahmen einer Risikobewertung durch das zuständige Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele unterliegen können.

Bitte beachten Sie folgende Links zum Thema:

RKI: Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2 (15. Juni 2020)

RKI: Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal (auch bei Personalmangel) in Arztpraxen und Krankenhäusern (29. Mai 2020)

BZÄK: Quarantäne-Informationen

BZÄK: Praxisplakat mit Hinweis auf Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht (PDF)

BZÄK: Praxisaushang Eingangsbereich mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Arbeitsrecht

Die Bundeszahnärztekammer hat ein Informationsblatt zu den arbeitsrechtlichen Aspekten bei Auftreten von SARS-CoV-2-Infektionen in der Praxis herausgegeben.

BZÄK: Das Coronavirus (SARS-CoV-2) – Arbeitsrechtliches Informationsblatt für die Zahnarztpraxis (PDF) (30. März 2020)

Entschädigung

Zahnärzte haben Anspruch auf Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen behördlich untersagt wird. Rechtsgrundlage ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG § 56). Anspruch haben sowohl die Praxisinhaber als auch die angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hierzu hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Hinweise sowie eine Praxis-Information einschließlich einer Auflistung der zuständigen Behörden veröffentlicht.

KBV: Praxisschließung bei Coronavirus – Hinweise zum Anspruch auf Entschädigung

KBV-Praxisinfo: Coronavirus – Anspruch auf Entschädigung bei untersagter Tätigkeit oder Quarantäne (PDF) (29. Mai 2020)

In Nordrhein-Westfalen (Bereich Rheinland) hilft Ihnen der Landschaftsverband Rheinland (LVR) weiter:

Landschaftsverband Rheinland
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
Tel.: 0221 809-5444
Fax: 0221 809-5402
E-Mail: ser(at)lvr.de

Auf der Website des LVR finden Sie auch weitere Informationen sowie Formulare zum Thema:

LVR: Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Informationen zum Anspruch auf finanzielle Entschädigungen nach §56 Abs. 1 und 1a IfSG bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen, wenn Personen aufgrund von Kinderbetreuung nicht arbeiten können, sowie zum Antragsverfahren erhalten Sie außerdem auf den Seiten von „IfSG online“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI). Es besteht hier auch die Möglichkeit einer Online-Antragstellung und des Hochladens von Nachweisen.

BMI: IfSG online – Informationen und Antragsverfahren zu finanziellen Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

Kurzarbeitergeld

Wenn viele Patienten ihre Behandlungstermine aufgrund der aktuellen Lage absagen, haben betroffene Praxen die Möglichkeit einer vorübergehenden Kürzung der betriebsüblichen normalen Arbeitszeit. Diese wird ebenso als „Kurzarbeit“ verstanden wie die vorübergehende Einstellung der Arbeit. In diesen Fällen hat der Praxisinhaber die Möglichkeit, für seine Beschäftigten die Kurzarbeit anzuzeigen, so dass diese im Fall von Arbeits- und Entgeltausfall Ansprüche bei der Bundesagentur für Arbeit beanspruchen können.

Zum Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis beachten Sie bitte auch die Ausführungen der Bundeszahnärztekammer, die hierzu ein Informationsblatt herausgegeben hat. Weitere Informationen und ein Formular für die „Anzeige über Arbeitsausfall“ stellt die Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung. Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) informiert zum Thema Kurzarbeit.

BZÄK: Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis (PDF) (11. Mai 2020)

Bundesagentur für Arbeit: Corona-Virus – Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Bundesagentur für Arbeit: Corona und Kurzarbeit: Was gilt jetzt für Arbeitgeber? (17. März 2020)

Bundesagentur für Arbeit: Anzeige über Arbeitsausfall (PDF)

BMAS: FAQ zu Kurzarbeit (Mai 2020)

In den letzten Wochen häuften sich Mitteilungen von Zahnärzten auch in Nordrhein, dass Anträge auf Gewährung von Kurzarbeitergeld abgelehnt und bereits erfolgte Genehmigungen zurückgenommen wurden. Die KZV-Vorsitzenden und die Kammerpräsidenten von Nordrhein und Westfalen-Lippe konnten das Problem im Gespräch mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann thematisieren. Die weiteren Bemühungen des KZV-Vorsitzenden Ralf Wagner mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW brachten dann den ersehnten Erfolg. Mit der Weisung der Bundesagentur für Arbeit vom 7. Mai 2020 wurde der Sachverhalt im Sinne der Zahnärzteschaft geklärt.

Die Bundesagentur für Arbeit stellt nun in einer Weisung fest, dass Leistungserbringer im Gesundheitswesen grundsätzlich Kurzarbeitergeld erhalten können und die Schutzschirmregelungen für die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen nicht miteinander vergleichbar sind. Die bei Leistungserbringern versicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können „dem Grunde nach“ Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben, wofür insbesondere ein Arbeitsausfall mit Entgeltausfall aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen eines unabwendbaren Ereignisses vorliegen muss. Das Kurzarbeitergeld als Sozialleistung zur Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen ist dabei hinsichtlich der Anspruchsvoraussetzungen nicht mit den Schutzschirmregelungen vergleichbar. Bei Vorliegen der Voraussetzungen nach §§ 95 ff SGB III besteht ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

Bundesagentur für Arbeit: Weisung 202005005 – Kurzarbeitergeld an Leistungserbringer im Gesundheitswesen (PDF) (7. Mai 2020)

Schutzschild für die Wirtschaft

Am 4. Mai 2020 ist durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die „Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Zahnärztinnen und Zahnärzte, Heilmittelerbringer ...“ (COVID-19-VSt-SchutzV) vom 30. April 2020 verkündet worden und am 5. Mai 2020 in Kraft getreten.

BMG: COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF) (4. Mai 2020)

Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen hatten darüber zu entscheiden, ob die mit der COVID-19-VSt-SchutzV als reines Darlehen angebotene Unterstützung der Zahnärzte von ihnen angenommen wird. Mit Beschluss vom 2. Juni 2020 hat sich der KZV-Vorstand für die angebotene Liquiditätshilfe entschieden. Die Vertreterversammlung der KZV Nordrhein hat am 20. Juni 2020 die hierfür erforderliche vorübergehende Anpassung der rechtlichen Grundlagen (Satzung und HVM) genehmigt. Zahnarztpraxen können bei der KZV Nordrhein zur Milderung der coronabedingten Umsatzrückgänge für die Leistungsarten KCH oder KFO in den Quartalen II/2020 bis IV/2020 ab sofort auf myKZV.de einen Antrag auf Liquiditätshilfe stellenHaben Sie keine Zugangsmöglichkeit zum myKZV-Portal, wenden Sie sich bitte an unsere technische Hotline unter 0211-9684-180. Ausführliche Informationen zur Beantragung der Liquiditätshilfe erhalten Sie auf unseren Internetseiten:

Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein (20. Juni 2020)

Eine Übersicht, wie die einzelnen KZVen sich im Hinblick auf die COVID-19-VSt-SchutzV entschieden haben, finden Sie hier:

KZBV: Entscheidungen der KZVen zur COVID-19-VSt-SchutzV („Liquiditätshilfe“) (4. Juni 2020)

Lesen Sie auch die Pressemitteilung und das Statement der KZBV zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung sowie die Stellungnahme des Vorstands der KZV Nordrhein und die Pressemitteilung der BZÄK zu diesem Thema:

KZBV: Pressemitteilung zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (4. Mai 2020)

KZBV: Statement zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF) (4. Mai 2020)

KZV NR: Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen – Stellungnahme des Vorstands (4. Mai 2020)

BZÄK: Pressemitteilung zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF) (4. Mai 2020)

Damit die Auswirkungen der Corona-Krise für Unternehmen und Arbeitsmarkt möglichst gering bleiben, hat die Bundesregierung bereits im März umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Dieses Maßnahmenpaket zur Abfederung der Coronakrise für die Wirtschaft gilt auch für Zahnarztpraxen. Seit dem 27. März 2020 stehen den Ländern unter anderem die Gelder für Soforthilfen für kleine Unternehmen, für Liquiditätshilfen, flexibles Kurzarbeitergeld und Steuerstundung zur Verfügung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) haben umfangreiche Informationen zu diesem „Schutzschirm für die Wirtschaft“ veröffentlicht:

BMWi: Coronavirus – Informationen und Unterstützung für Unternehmen (22. Juni 2020)

BMWi/BMF: Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen (13. März 2020)

Das Antragsverfahren für die Gewährung einer Soforthilfe für von der Corona-Krise besonders geschädigte Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Soloselbstständige aus dem Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW (MWIDE) sowie dem Bundesprogramm „Soforthilfe für Kleinstunternehmer und Soloselbständige“ („NRW- Soforthilfe 2020“) ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 beendet worden.

Jedoch stellt das Land NRW weitere Möglichkeiten der Unterstützung für Unternehmen wie Liquiditätssicherung, Kurzarbeitergeld und Entschädigung, Investitions- und Innovationsfinanzierung, Stundung der Sozialversicherungsbeiträge, Erleichterungen im Vergaberecht im Zusammenhang mit Corona u. a. bereit. Informationen (einschließlich Ansprechpartner) hierzu finden Sie auf den Seiten des MWIDE.

MWIDE: Coronavirus – Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

Die Landesregierung NRW unterstützt von der Krise betroffene Unternehmen außerdem mit steuerlichen Maßnahmen wie zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer). Entsprechende Antragsformulare und Hilfen werden von der Finanzverwaltung NRW zur Verfügung gestellt.

Finanzverwaltung NRW: Antrag auf Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus (PDF)

Finanzverwaltung NRW: Anleitung zur Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung (PDF)

Vgl. auch die Informationen des Bundesministeriums der Finanzen zu den steuerlichen Hilfen in der Coronakrise:

BMF: Steuerliche Hilfen für Unternehmen und Beschäftigte (12. Juni 2020)

BMF: FAQ „Corona“ (Steuern) (5. Juni 2020)

Am 1. Juli 2020 ist das „Zweite Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz)“ in Kraft getreten, das Unternehmen zur Förderung ihrer wirtschaftlichen Erholung mit gezielten Maßnahmen unterstützt (unter anderem durch eine temporäre Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent bzw. von 7 auf 5 Prozent beim ermäßigten Satz vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020). Den Wortlaut des Gesetzes können Sie auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums einsehen.

BFM: Zweites Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz) (30. Juni 2020)

Siehe auch den Hinweis der KZV Nordrhein und die ausführlichen Informationen der Zahnärztekammer Nordrhein dazu.

KZV NR: Befristete Mehrwertsteuersenkung 2020

ZÄK NR: Informationsseite zu Corona (unter „Finanzielle Hilfen“)

Außerdem hat der Bundesverband Freier Berufe (BFB) in Kooperation mit der Bundeszahnärztekammer Übersichten über die Hilfen des Bundes und der Länder für Freiberufler veröffentlicht.

BFB/BZÄK: Übersicht der bundesweiten Hilfen für Freiberufler (26. Mai 2020)

BFB/BZÄK: Übersicht der länderspezifischen Hilfen für Freiberufler (26. März 2020)

BFB/BZÄK: Coronakrise: Übersicht der bundesweiten und länderspezifischen Hilfen für Freiberufler (PDF) (2. April 2020)

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen für coronabetroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil befristet bis Ende 2020.

BMWi hilft – Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler in der Corona-Krise 
(3. April 2020)

Beachten Sie auch die Informationen der KZBV zu den Maßnahmen der Zahnärzteschaft zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Praxen.

KZBV: Maßnahmen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Praxen (27. April 2020)

Heil- und Kostenpläne

Die Praxen werden gebeten, zur Reduzierung von unnötigen Infektionsherden gegebenenfalls die Heil-und Kostenpläne bis auf Weiteres nicht mehr den Patienten auszuhändigen, sondern direkt an die Krankenkassen zu senden.

Beachten Sie bitte auch folgende Regelung zur Gültigkeit von Heil- und Kostenplänen bei Zahnersatz:
Angesichts der COVID-19-Pandemie können genehmigte Versorgungen teilweise nicht innerhalb der bundesmantelvertraglich vorgesehenen 6-Monats-Frist eingegliedert werden.

Daher gilt Folgendes:
Heil- und Kostenpläne, die in dem Zeitraum vom 30. September 2019 bis zum 31. März 2020 genehmigt wurden, behalten ihre Gültigkeit bis einschließlich zum 30. September 2020.

Für Versorgungen, die nicht bis zum 30. September 2020 durchgeführt werden können, ist ein neuer Heil- und Kostenplan zu erstellen.

Zahnersatz aus dem Auslandslabor

Im Einzelfall stellt sich die Frage, wie sich eine Praxis verhalten soll, wenn in einem Auslandslabor beauftragter/bereits erstellter Zahnersatz von dort nicht mehr gefertigt oder ausgeliefert werden kann. Hier muss der Zahnarzt entscheiden, ob er den Zahnersatz in einem anderen Labor in Auftrag gibt. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass dies eine Änderung der Kosten zur Folge und damit auf den Eigenanteil Einfluss haben kann. Hierüber ist der Patient in jedem Fall im Vorhinein aufzuklären. Es ist weiterhin zu beachten, dass die Gewährleistungspflicht für den Zahnersatz weiterhin beim Zahnarzt verbleibt. Die Frage, inwiefern das ausländische Zahnlabor in einem solchen Fall Anspruch auf Zahlung hat, müsste gegebenenfalls auf dem Zivilrechtsweg geklärt werden.

Aufsuchende Betreuung

Für Pflegebedürftige und Senioren mit schwerwiegenden chronischen Erkrankungen ist das Risiko, an der durch SARS-CoV-2 ausgelösten Lungenkrankheit COVID-19 zu erkranken, besonders hoch.

Aktuell sind zahnärztliche Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen auf der Grundlage der „Vierten Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-Co-V-2“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW unter Beachtung strenger Hygieneregeln seit dem 11. Mai 2020 wieder zulässig. Die Entscheidung, ob und wie ein konkreter Besuch erfolgen kann, liegt bei der Einrichtung. Diese muss sicherstellen, dass auch der zahnärztliche Besuch unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts organisiert und durchgeführt wird. Um den Schutz der Bewohner zu gewährleisten, wird daher dringend empfohlen, diese zahnärztlichen Besuche (zum Beispiel auch im Rahmen von Kooperationsverträgen) nur in enger Abstimmung mit der betreffenden Einrichtung wieder aufzunehmen.

MAGS: Vierte Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 (PDF) (8. Mai 2020)

Einen Auszug aus der Verordnung mit den relevanten Stellen können Sie auf unseren Internetseiten einsehen.

Die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin e. V. (DGAZ) hat am 18. Mai 2020 eine Stellungnahme zur zahnärztlichen Behandlung von Pflegebedürftigen veröffentlicht, nach der nun begonnen werden soll, „die coronabedingt aufgetretenen Einschränkungen gemeinsam mit der Pflege aufzufangen“ und in „enger Absprache mit den Einrichtungsleitungen“ die Menschen mit Pflegebedarf „wieder regulär zahnmedizinisch zu betreuen“. Seitens der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung kann eine allgemeingültige Empfehlung zur Frage der Durchführung von Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Kooperationsverträge (§ 119b SGB V) aktuell jedoch nicht gegeben werden. Die Entscheidung für eine Wiederaufnahme ist vor Ort gemeinsam mit der Einrichtungsleitung zu treffen und setzt die zwingende Einhaltung der Hygienestandards für diesen Personenkreis voraus.

KZBV: Zahnärztliche Behandlung Pflegebedürftiger – Erläuterungen zu DGAZ-Stellungnahmen 
(27. Mai 2020)

DGAZ: Pflege braucht Zahnmedizin (18. Mai 2020)

Bitte beachten Sie außerdem die DGAZ-Stellungnahme „Risikomanagement bei der zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie“, deren Angaben auf dem derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse beruhen.

DGAZ: Risikomanagement bei der zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (25. April 2020)

Schließung von Institutionen

Außerdem weisen wir darauf hin, dass es zur Schließung von einzelnen Institutionen kommen kann. Dies kann im Einzelfall Auswirkungen auf die Zahnarztpraxen – z. B. im Rahmen von Genehmigungsverfahren – haben.

Schul- und Kindertagesstättenbetrieb

Bei flächendeckenden Schul- und Kindertagesstättenschließungen ist für anspruchsberechtigte (systemrelevante) Berufsgruppen – d. h. für Beschäftigte in sogenannten kritischen Infrastrukturen wie z. B. dem Sektor Gesundheit (unter anderem niedergelassener Bereich) – bei fehlender Alternativbetreuung eine Notbetreuung vorgesehen.

Zuständig für die Notbetreuung ist das Land Nordrhein-Westfalen. Die Entscheidung über die Aufnahme eines Kindes in die Notbetreuung wird von den Leitungen der Schulen und Kindertagesstätten getroffen. Jede Person, die in einer kritischen Infrastruktur tätig ist, eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann sowie nachweist, dass eine Betreuung im privaten Umfeld nicht geleistet werden kann, hat unabhängig von ihrer familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Notbetreuung. Vordrucke für den Antrag der Eltern und die Arbeitgeberbescheinigung sind auf den Seiten des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (MSB) zu finden. Steht die Person nicht in einem Verhältnis abhängiger Beschäftigung (Selbstständige), wird der vorgenannte Nachweis durch eine entsprechende Eigenerklärung ersetzt. Das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW (MKFFI) stellt eine Seite mit aktuellen Informationen für Eltern zur Verfügung.

MSB NRW: Antragsformular und Arbeitgeberbescheinigung (PDF) (27. April 2020)

MKFFI NRW: Corona – aktuelle Informationen für Eltern

In der Kindertagesbetreuung gilt seit dem 8. Juni 2020 für alle Kinder in NRW der eingeschränkte Regelbetrieb, für den eine Bevorzugung systemrelevanter Personengruppen nicht mehr vorgesehen ist. Der Schulbetrieb in NRW wird seit dem 20. April schrittweise wieder aufgenommen. In den Grundschulen werden seit dem 15. Juni 2020 wieder alle Schülerinnen und Schüler an allen Tagen unterrichtet (Regelbetrieb mit Unterricht möglichst gemäß Stundentafel). Daher wurde das Notbetreuungsangebot mit dem Ablauf des 12. Juni 2020 überall dort beendet, wo für Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen wieder ein täglicher Unterricht besteht. Kann eine weiterführende Schule für die Jahrgangsstufen 5 und 6 ein volles Unterrichtsangebot nicht gewährleisten, wird die Notbetreuung in diesen Schulen für nicht beschulte Kinder fortgesetzt. Siehe zum Thema folgende Informationen von MSB und MKFFI:

MSB: Umgang mit dem Corona-Virus an Schulen: Veränderte Pandemie-Lage in Nordrhein-Westfalen und Auswirkungen auf den Schulbetrieb ab dem 15. Juni 2020 (5. Juni 2020)

MKFFI: Informationen zur Öffnung der Kindertagesbetreuung ab dem 8. Juni 2020 (PDF) (20. Mai 2020)

Beachten Sie auch die FAQ-Liste des MKFFI zum eingeschränkten Regelbetrieb der Kindertagesstätten (unter anderem „Was können Eltern tun, wenn der reduzierte Betreuungsumfang nicht ausreicht?“) sowie die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO)“ in der ab dem 2. Juli 2020 gültigen Fassung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS).

MKFFI: Fragen und Antworten zum eingeschränkten Regelbetrieb der Kindertagesbetreuung nach Maßgaben des Infektionsschutzes (PDF) (9. Juni 2020)

MAGS: Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO) (PDF) 
(gültig ab 2. Juli 2020)

Risikomanagement

Es ist bekannt, dass das neue Coronavirus Sars-CoV-2 hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Das Virus kann jedoch auch außerhalb des Körpers auf Oberflächen bis zu mehreren Tagen überleben. Der Gesundheitsschutz bzw. Schutz vor Sars-CoV-2/Covid-19 fällt dabei in den Zuständigkeitsbereich der einzelnen Bundesländer, für Maßnahmen vor Ort sind die Gesundheitsämter zuständig.

BZÄK-Informationen zum Risikomanagement 

Schutzmaterialien

Aufgrund der gegenwärtigen Lieferengpässe erreichen uns insbesondere gehäuft Anfragen, wo unsere Zahnarztpraxen Schutzmaterialien erhalten können. Wir verstehen Ihre Besorgnis, als Praxisinhaber für die Sicherheit in der Praxis verantwortlich zu sein und entsprechend auch für eine ausreichende Anzahl von Schutzmasken sorgen zu müssen. 

Die KZV Nordrhein versucht ununterbrochen, Bezugsquellen von Schutzmaterialien ausfindig zu machen. Lesen Sie mehr dazu unter dem Punkt Bestellung von Schutzmaterialien.

Zudem finden Sie online hilfreiche Informationen vom Robert Koch-Institut zum ressourcenschonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz und FFP-Schutzmasken. Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) empfehlen die Wiederverwendung von medizinischen Schutzmasken in Ausnahmefällen.

RKI: ressourcenschonender Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken (PDF) 
(14. April 2020)

BMAS/BMG: Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens (PDF) (31. März 2020)

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt außerdem online aussagekräftige Schaubilder zum sicheren An- und Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) zur Verfügung.

RKI-Schaubilder Schutzhandschuhe sicher ausziehen (PDF)

RKI-Schaubilder Schutzbrille und Atemschutzmaske sicher ablegen (PDF)

RKI-Schaubilder Atemschutzmaske: Häufige Anwendungsfehler (PDF)

Beachten Sie auch die detaillierten Ausführungen zu medizinischen Atemschutzmasken auf der Corona-Informationsseite der Zahnärztekammer Nordrhein (unter „Mund-Nasen-Schutz versus FFP2“).

ZÄK NR: Informationsseite zu Corona

Bestellung von Schutzmaterial bei KZV Nordrhein

Aktualisierte Information zur Beschaffung von Schutzmaterialien

Die KZV Nordrhein hält generell ein begrenztes Kontingent an Schutzmaterialien vor.

Aufgrund der zwischenzeitlich veränderten Marktsituation können wir Ihnen derzeit FFP2- und FFP3-Masken zu erheblich reduzierten Preisen (4,49 EUR bzw. 7,94 EUR pro Stück) anbieten.

Die Verteilung behält sich die KZV Nordrhein in Abhängigkeit von der Notwendigkeit, dem verfügbaren Bestand und den Verpackungseinheiten vor. Eine Abgabe erfolgt nach dem jeweils aktuellen Selbstkostenpreis zzgl. der Verpackungs- und Versandkosten. Die Verrechnung dieser Kosten erfolgt über die Quartalsabrechnung.

Telefonische Anfragen können leider nicht beantwortet werden.

Für Bestellungen senden Sie bitte das ausgefüllte Formular an schutzmaterial(at)kzvnr.de.
Bitte beachten Sie die Pflichtangaben!

Aktuell verfügbar:               

  • Schutzoveralls (Einheitsgröße)
  • Unsterile Nitrilhandschuhe (Größen M und L)
  • FFP2-Schutzmasken
  • FFP3-Schutzmasken
  • Schutzbrillen
  • Mund-Nasen-Schutz – BFE 99,5%
  • Schutzvisiere inkl. zwei Ersatzvisiere

Hygienemaßnahmen

Für die zahnärztliche Versorgung bedeutet die gegenwärtige Situation, dass insbesondere Zahnarztpraxen sowie zahnmedizinisches Personal in Kliniken zeitnah und flächendeckend über (zusätzliche) Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von ansteckenden Infektionen durch Coronaviren unterrichtet werden müssen. Entsprechende Vorgaben sind in der Information „Risikomanagement in Zahnarztpraxen“ des Deutschen Arbeitskreises für Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ), dem Hygieneplan von DAHZ und BZÄK, den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim RKI („Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene“), den Empfehlungen des RKI zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung von SARS-CoV-2-Patienten und der Technischen Regel für biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege (TRBA 250) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua) festgehalten. Beachten Sie auch die „Hygieneanforderungen bei ausgewählten respiratorisch übertragbaren Infektions-Erkrankungen (aerogen und Tröpfchen)“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Empfehlungen zur Vermeidung von Aerosolen in Zahnarztpraxen gibt die ZÄK Nordrhein auf ihrer Corona-Informationsseite.

DAHZ: SARS-COV-2 / Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen (PDF) (19. April 2020)

DAHZ und BZÄK: Hygieneplan (14. Februar 2020)

RKI: Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene (PDF) (2005)

RKI: Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 (5. Juni 2020)

baua: Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege (TRBA 250) 
(2. Mai 2018)

AWMF: Hygieneanforderungen bei ausgewählten respiratorisch übertragbaren Infektions-Erkrankungen (PDF) (2016)

ZÄK NR: Informationsseite zu Corona – Empfehlungen zur Vermeidung von Aerosolen

Zahnärztinnen und Zahnärzten ist zu empfehlen, das Praxisteam wiederkehrend auf die Einhaltung der Hygieneregeln aufmerksam zu machen. Insbesondere das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) dienen dem Schutz vor Übertragung des neuartigen Coronavirus. Beachten Sie bitte auch die Informationen auf dieser Seite zur Quarantäne sowie zu den Themen Behandlung von Patienten ohne/mit Symptome/-n und unaufschiebbare Behandlungen von Patienten mit SARS-CoV-2-Problematik.

Empfehlenswert ist ebenfalls die Installation von Hinweisschildern, welche den Zutritt zur Praxis und auch innerhalb der Praxis regeln. Für einen Praxisaushang im Eingangsbereich stellen KZV und ZÄK Nordrhein ein Muster zur Verfügung.

BZÄK: Praxisaushang Eingangsbereich mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Auf Grundlage der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen besteht seit dem 27. April 2020 in NRW außer für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, denen das Tragen einer Schutzmaske aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, eine Maskenpflicht auch in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Bei Beschäftigten kann anstelle einer Maske auch eine Abtrennungsvorrichtung aus Glas, Plexiglas o. Ä. zum Einsatz kommen. Informationen zur Maskenpflicht erhalten Sie auf den Internetseiten der Landesregierung NRW.

MAGS NRW: Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) (PDF) (gültig ab 2. Juli 2020)

Landesregierung NRW: Informationen zur Maskenpflicht

Behandlung von Patienten ohne/mit Symptome/-n 

Nach Abklärung und Ausschluss von besonderen Infektionsrisiken seitens eines Patienten ohne Symptome sollte die Zahnärztin oder der Zahnarzt gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob eine geplante Behandlung unter den vorherrschenden Gegebenheiten wirklich erforderlich ist oder zunächst aufgeschoben werden kann. Soweit zahnärztliche Behandlungen erforderlich sind, sollten diese unter konsequenter Beachtung der erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Patienten und das Behandlungsteam durchgeführt werden. Siehe die Ausführungen der KZBV dazu.

KZBV: Sicherstellung der (vertrags)zahnärztlichen Versorgung von Patienten ohne Corona-Problematik (27. April 2020)

Zeigen Patienten bereits Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Atembeschwerden, Luftnot, Müdigkeit und Appetitlosigkeit, sollten Behandlungen erst nach Ende der Erkrankung vorgenommen werden, außer wenn es sich um zahnmedizinische Notfälle handelt. Des Weiteren ist wichtig, diese Patienten zur Diagnosesicherung an den Hausarzt bzw. kassenärztlichen Notdienst zu verweisen, der unter der Rufnummer 116 117 zu erreichen ist.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, die Patienten auf der Praxishomepage und durch Praxisaushänge im Eingangsbereich darüber zu informieren, sich bei Krankheitssymptomen und ebenfalls – und dann unabhängig davon, ob Krankheitssymptome vorliegen oder nicht – im Fall eines vorherigem Aufenthalts in einem Risikogebiet oder im Fall eines Kontakts zu SARS-CoV-2-Infizierten zuerst telefonisch mit der Praxis in Verbindung zu setzen. Dafür stellt die BZÄK einen Praxisaushang zur Verfügung.

BZÄK: Praxisaushang Eingangsbereich mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Die BZÄK stellt außerdem ein Plakat für Praxen zum Aushang zur Verfügung, das auf die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht hinweist.

BZÄK: Praxisplakat mit Hinweis auf Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht (PDF)

Beachten Sie zur zahnärztlichen Behandlungspflicht außerdem die Informationen der BZÄK. 

BZÄK: Informationen zur Behandlungspflicht (26. Mai 2020)

Beachten Sie darüber hinaus generell zur zahnärztlichen Behandlung von Patienten während der Coronavirus-Pandemie das wissenschaftliche Handout für Zahnarztpraxen des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) und der KZBV sowie die Handlungsempfehlungen und Hinweise zu Schutzmaßnahmen der ZÄK Nordrhein und des Deutschen Arbeitskreises Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ) und die DAHZ-Information „Risikomanagement in Zahnarztpraxen“:

IDZ/KZBV: Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF) 
(24. April 2020)

ZÄK NR/DAHZ: COVID-19 konkret (PDF) (8. April 2020)

DAHZ: SARS-COV-2 / Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen (PDF) (19. April 2020)

Die „Gemeinsame Erklärung der KZBV und des GKV-Spitzenverbands zu Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie COVID-19“ informiert über Überweisungen, Erleichterungen bei Fahrkosten und Krankentransporten, über Sonderregelungen bezüglich der Verordnung von Heilmitteln, insbesondere Folgeverordnungen, über die Verlängerung der Gültigkeit von Heil- und Kostenplänen bei Zahnersatz aus dem Zeitraum vom 30.09.2019 bis 31.03.2020 und über die Durchführung von Begutachtungen.

GKV-SV/KZBV: Gemeinsame Erklärung zu Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie COVID-19 (PDF) (7. Mai 2020)

Aktuell hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, einen Teil der befristeten Corona-Sonderregelungen weiter zu verlängern. Die Sonderregelung für den Beginn von Heilmittelbehandlungen für GKV-Versicherte, dessen Frist von 14 auf 28 Kalendertage nach der Verordnung erweitert wurde, ist bis zum 30. September 2020 gültig. Ab dem 1. Oktober 2020 gilt mit Inkrafttreten der neuen Heilmittel-Richtlinien künftig regelhaft die Frist von 28 Tagen zum Beginn einer Heilmittelbehandlung. Krankentransportfahrten für COVID-19-Erkrankte zu zwingend notwendigen ambulanten Behandlungen müssen befristet bis zum 30. September 2020 weiterhin nicht von der Krankenkasse genehmigt werden. Der G-BA-Beschluss tritt nach Nichtbeanstandung beziehungsweise Genehmigung des Bundesministeriums für Gesundheit zum 1. Juli 2020 in Kraft (noch nicht in Kraft, Stand 13. Juli 2020).

Ausgelaufen ist dagegen die Sonderregelung, nach der Zahnärztinnen und Zahnärzte Folgeverordnungen auch nach telefonischer Anamnese ausstellen konnten. Außerdem kann die Verordnung nicht länger auf dem Postweg an den Versicherten übermittelt werden.

Sämtliche vom G-BA beschlossenen befristeten Sonderregelungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie finden Sie auf der Website des G-BA:

G-BA: Befristete Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Unaufschiebbare Behandlungen von Patienten mit SARS-CoV-2-Problematik

Bei zahnärztlichen Behandlungen von Patienten, die unter Verdacht einer SARS-CoV-2-Erkrankung stehen oder an SARS-CoV-2 erkrankt sind, sind gemäß BioStoffV und GefStoffV weitere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Hier sind zu nennen

  • eine räumliche oder organisatorische Trennung der Patienten mit SARS-CoV-2-Problematik von den Patienten der regulären Sprechstunde,
  • eine persönliche Schutzausrüstung für das Personal (Schutzbrille mit Seitenschutz, Atemschutzmaske FFP2, unsterile Handschuhe, langärmliger Schutzkittel, eventuell auch Kopfhaube, Schutzhandschuhe nach DIN EN 374 mit längeren Stulpen für Reinigungsarbeiten),
  • das Aushändigen eines Mund-Nasen-Schutzes an den Patienten nach Betreten der Praxis für die Wartezeit und das Anhalten des Patienten, diesen Schutz auch zu tragen,
  • das Anhalten des Patienten, vor dem Verlassen der Praxis die Hände zu desinfizieren,
  • ein kontaminationsfreies Ablegen der Schutzkleidung nach dem Behandlungsende.

Siehe die Ausführungen der Bundeszahnärztekammer zu unaufschiebbaren Behandlungen von Patienten mit SARS-CoV-2-Problematik sowie zur zahnärztlichen Behandlungspflicht.

Das Institut der Deutschen Zahnärzte empfiehlt in Kooperation mit der KZBV eine Standardvorgehensweise für Zahnarztpraxen zur Behandlung von SARS-CoV-2-Patienten unter SOP 3 bis 5 des folgenden Handouts:

IDZ/KZBV: Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF) 
(24. April 2020)

Beachten Sie ebenfalls die Information des Deutschen Arbeitskreises Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ) „Risikomanagement in Zahnarztpraxen“ unter Punkt 3 und die Empfehlungen des Robert Koch Instituts zu Hygienemaßnahmen bei Behandlungen von SARS-CoV-2-Patienten.

DAHZ: SARS-COV-2 / Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen (PDF) (19. April 2020)

RKI: Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 (5. Juni 2020)

Die „Gemeinsame Erklärung der KZBV und des GKV-Spitzenverbands zu Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie COVID-19“ informiert über die Erleichterungen bei Fahrkosten und Krankentransporten und Sonderregelungen bezüglich der Verordnung von Heilmitteln sowie darüber hinaus über Überweisungen, die Verlängerung der Gültigkeit von Heil- und Kostenplänen bei Zahnersatz aus dem Zeitraum vom 30.09.2019 bis 31.03.2020 und die Durchführung von Begutachtungen.

GKV-SV/KZBV: Gemeinsame Erklärung zu Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie COVID-19 (PDF) (7. Mai 2020)

Sollte ein akut behandlungsbedürftiger und positiv auf COVID-19 getesteter Patient oder ein echter Verdachtsfall bei Ihnen in der Praxis im Einzelfall eine Überweisung erforderlich machen, können Sie sich gerne zur Abklärung des weiteren Vorgehens an die KZV Nordrhein wenden.

Aktuell hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, einen Teil der befristeten Corona-Sonderregelungen weiter zu verlängern. Krankentransportfahrten für COVID-19-Erkrankte zu zwingend notwendigen ambulanten Behandlungen müssen bis zum 30. September 2020 weiterhin nicht von der Krankenkasse genehmigt werden, die Erweiterung der Frist für den Beginn von Heilmittelbehandlungen von 14 auf 28 Kalendertage nach der Verordnung gilt ebenfalls bis zum 30. September 2020. Der G-BA-Beschluss tritt nach Nichtbeanstandung beziehungsweise Genehmigung des Bundesministeriums für Gesundheit zum 1. Juli 2020 in Kraft (noch nicht in Kraft, Stand 13. Juli 2020). Nicht verlängert wurde die Sonderregelung zu Folgeverordnungen nach telefonischer Anamnese.

Hotlines von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) stellt online eine Liste der Corona-Hotlines aller Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern zur Verfügung:

Hotlines von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern

Die Hotline der KZV Nordrhein zum Thema Coronavirus lautet 0211 96 84-190.

Links zu SARS-CoV-2/COVID-19

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Informationsseite zu Corona

Corona, Vertragsgeschäft, Digitalisierung – Zahnärzteschaft positioniert sich zu Zukunftsfragen des Berufsstandes

Maßnahmenpaket der Zahnärzteschaft

Maßnahmen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Praxen

Entscheidungen der KZVen zur COVID-19-VSt-SchutzV („Liquiditätshilfe“)

Statement zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF)

Sicherstellung (vertrags)zahnärztlicher Versorgung von Patienten ohne Corona-Problematik

Zahnärztliche Behandlung Pflegebedürftiger – Erläuterungen zu DGAZ-Stellungnahmen

COVID-19: Befristete Anpassung von zahnärztlicher Heilmittel-RL und Krankentransport-RL (PDF)

KZBV/BZÄK: Finanzieller Schutzschirm auch für Zahnarztpraxen

KZBV/BZÄK: Coronavirus – Zahnärztliche Versorgung soll bundesweit aufrechterhalten werden (PDF)

KZBV/BZÄK: Coronavirus – Aufruf des KZBV-Vorsitzenden und des BZÄK-Präsidenten an die Zahnärzteschaft

IDZ/KZBV: Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF)

Kassenärztliche Bundesvereinigung

Praxisschließung bei Coronavirus – Hinweise zum Anspruch auf Entschädigung

Praxisinfo: Coronavirus – Anspruch auf Entschädigung bei untersagter Tätigkeit oder Quarantäne (PDF)

Bundeszahnärztekammer

Informationsseite zu Corona

Sonderklartext zu Corona

FAQ Coronavirus – Umgang in der Zahnarztpraxis

SARS-CoV-2/COVID-19 – Praxisbetrieb

Praxisplakat mit Hinweis auf Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht (PDF)

Praxisaushang Eingangsbereich mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Risikomanagement in der Zahnarztpraxis

Informationen zur Behandlungspflicht

Pflegeheime und Senioren

Muss die ganze Praxis nach dem Besuch eines Infizierten schließen?

Pressemitteilung zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF)

Zahnärzte ohne Rettungsschirm – Dramatische Einnahmeausfälle schon jetzt (PDF)

Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis (PDF)

Schreiben an das BMAS zum Thema Kurzarbeitergeld nach SGB III

Schul- und Kindergartenschließungen

KZBV/BZÄK: Finanzieller Schutzschirm auch für Zahnarztpraxen

KZBV/BZÄK: Coronavirus – Zahnärztliche Versorgung soll bundesweit aufrechterhalten werden (PDF)

KZBV/BZÄK: Coronavirus – Aufruf des KZBV-Vorsitzenden und des BZÄK-Präsidenten an die Zahnärzteschaft

BFB/BZÄK: Übersicht der bundesweiten Hilfen für Freiberufler

BFB/BZÄK: Übersicht der länderspezifischen Hilfen für Freiberufler

BFB/BZÄK: Coronakrise: Übersicht der bundesweiten und länderspezifischen Hilfen für Freiberufler (PDF)

DAHZ/BZÄK: Hygieneplan

Kassenzahnärztliche Vereinigung und Zahnärztekammer Nordrhein

Sonderinformationsdienst zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

Sonderrundschreiben zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF) 

Stellungnahme zur aktuellen Situation (PDF)

Mitarbeiterbescheinigung bei Ausgangssperre (PDF)

KZV NR: Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen – Stellungnahme des Vorstands

KZV NR: Offener Brief des KZV-Vorstandsvorsitzenden Ralf Wagner zur Coronakrise (PDF)

KZV NR: Corona-News

ZÄK-NR: Informationsseite zu Corona

ZÄK NR: Corona – FAQ

ZÄK NR: Schreiben des Präsidiums zur aktuellen Sachlage (PDF)

ZÄK NR/DAHZ: COVID-19 konkret (PDF)

ZÄK NR: Schul- und Kindergartenschließungen

Institut der Deutschen Zahnärzte

IDZ/KZBV: Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF)

Deutscher Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin

SARS-COV-2/Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen (PDF)

DAHZ/BZÄK: Hygieneplan

DAHZ/ZÄK NR: COVID-19 konkret (PDF)

Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin

Pflege braucht Zahnmedizin

Risikomanagement bei der zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie

Zahnärztliche Mitteilungen

Aktuelle Meldungen zu Corona

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Hygieneanforderungen bei ausgewählten respiratorisch übertragbaren Infektions-Erkrankungen (PDF)

Robert Koch Institut

COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

COVID-19: Verdachtsabklärung und Maßnahmen – Orientierungshilfe für Ärzte (Infografik)

FAQ zum Coronavirus SARS-CoV-2 / Krankheit COVID-19

Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene

Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2

Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2

Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal (auch bei Personalmangel) in Arztpraxen und Krankenhäusern

Ressourcen-schonender Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen im Zusammenhang COVID-19

Schaubilder Schutzhandschuhe sicher ausziehen (PDF)

Schaubilder Schutzbrille und Atemschutzmaske sicher ablegen (PDF)

Schaubilder Atemschutzmaske: Häufige Anwendungsfehler (PDF)

Nationaler Pandemieplan Teil I (Strukturen und Maßnahmen) (PDF)

COVID-19-Fallzahlen Deutschland

Gesundheitsämter-Suche

World Health Organization

COVID-19-Fallzahlen weltweit 

Bundesregierung

Coronavirus in Deutschland

Coronavirus: Aktuelle Informationen

Leitlinien gegen Ausbreitung des Coronavirus

Gemeinsamer Bundesausschuss

G-BA: Beschluss zur Verlängerung und Anpassung der Sonderregelungen aufgrund der COVID-19-Pandemie

Befristete Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Corona-Hotspots in NRW: regionale Ausnahmeregelung zur telefonischen Feststellung von Arbeitsunfähigkeit für die Kreise Gütersloh und Warendorf

Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung aufgrund der COVID-​19-Epidemie: Rückkehr zur regulären Patientenversorgung ab dem 1. Juni

Corona-Pandemie: Beschluss weitreichender Maßnahmen zur Entlastung von Krankenhäusern und Ärzten sowie zum Schutz vor Infektionsrisiken

Bundesministerium für Gesundheit

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus

COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF)

Bundesrat stimmt Gesetzespaketen zur Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie zu

Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung – zentrale Beschaffung durch BMG

Absage aller Veranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern

Bundestag beschließt Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite

Meldepflichtverordnung (PDF)

BMAS/BMG: Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens (PDF)

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

FAQ zu Kurzarbeit

BMAS/BMG: Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens (PDF)

Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat

IfSG online – Informationen und Antragsverfahren zu finanziellen Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Bundesministerium für Finanzen

BMWi/BMF: Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

BMWi: Coronavirus – Informationen und Unterstützung für Unternehmen

BMWi hilft – Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler in der Corona-Krise

BFM: Zweites Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz)

BMF: Steuerliche Hilfen für Unternehmen und Beschäftigte

BMF: FAQ „Corona“ (Steuern)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Infektionsschutz: Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19

Erklärvideos zu Corona-FAQs (YouTube) 

Informationen zum persönlichen Infektionsschutz durch Hygiene: 10 Hygienetipps (Plakat und Broschüre)

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 

Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege (TRBA 250)

Bundesagentur für Arbeit

Coronavirus – Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Corona und Kurzarbeit: Was gilt jetzt für Arbeitgeber?

Anzeige über Arbeitsausfall (PDF)

Weisung 202005005 – Kurzarbeitergeld an Leistungserbringer im Gesundheitswesen (PDF)

Auswärtiges Amt

Coronavirus/Covid-19: Weltweite Reisewarnung/Rückholprogramm

Landesregierung NRW

Coronavirus in Nordrhein-Westfalen

Informationen zur Maskenpflicht

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Sonderseite zum Coronavirus in Nordrhein-Westfalen

Presseinformation „Notwendige Praxisbesuche und Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen“ (PDF)

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) (PDF)

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO) (PDF)

Vierte Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 (PDF)

Verordnungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Neue Leitlinie bestimmt Personal kritischer Infrastrukturen

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW

Corona – aktuelle Informationen für Eltern

Informationen zur Öffnung der Kindertagesbetreuung ab dem 8. Juni 2020 (PDF)

Fragen und Antworten zum eingeschränkten Regelbetrieb der Kindertagesbetreuung nach Maßgaben des Infektionsschutzes (PDF)

Ministerium für Schule und Bildung NRW

Umgang mit dem Corona-Virus an Schulen: Veränderte Pandemie-Lage in Nordrhein-Westfalen und Auswirkungen auf den Schulbetrieb ab dem 15. Juni 2020

Fragen und Antworten zur Notbetreuung und zu Ganztags-/Betreuungsangeboten

Antragsformular und Arbeitgeberbescheinigung (PDF)

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW

Informationsseite zur NRW-Soforthilfe 2020

Coronavirus – Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

Finanzverwaltung NRW

Antrag auf Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus (PDF)

Anleitung zur Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung (PDF)

Landschaftsverband Rheinland

Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Bundesverband der Freien Berufe

BFB/BZÄK: Übersicht der bundesweiten Hilfen für Freiberufler

BFB/BZÄK: Übersicht der länderspezifischen Hilfen für Freiberufler

BFB/BZÄK: Coronakrise: Übersicht der bundesweiten und länderspezifischen Hilfen für Freiberufler (PDF)

Verband Deutscher Bürgschaftsbanken

Corona-Krise: Bürgschaftsbanken erweitern Unterstützung von KMU

Kreditanstalt für Wiederaufbau 

Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Bild Startseite und diese Seite: Adobe Stock / SergeyBitos

KZBV zu Corona

Die Vertragszahnärzteschaft hat aktuell anlässlich der 8. Vertreter-
versammlung der KZBV am 1. und 2. Juli 2020 unter anderem zu Corona Stellung bezogen:

   

Corona, Vertragsgeschäft, Digitalisierung – Zahnärzte-
schaft positioniert sich zu Zukunftsfragen des Berufsstandes

Antrag auf Liquiditätshilfe bei der KZV NR

In Umsetzung der COVID-19-VSt-SchutzV können Zahnarztpraxen bei der KZV Nordrhein zur Milderung der coronabedingten Umsatzrückgänge für die Leistungsarten KCH oder KFO in den Quartalen II/2020 bis IV/2020 ab sofort auf 

  

myKZV.de 

   

einen Antrag auf Liquiditätshilfe stellenAusführliche Informationen erhalten Sie hier:

   

Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein

   

Haben Sie keine Zugangsmöglichkeit zu myKZV.de, wenden Sie sich bitte an unsere technische Hotline unter 0211-9684-180.

Heil- und Kostenpläne

Die Praxen werden gebeten,
zur Reduzierung von unnötigen Infektionsherden gegebenenfalls die Heil- und Kostenpläne bis auf Weiteres nicht mehr den Patienten auszuhändigen, sondern direkt an die Krankenkassen zu senden.

Vorsorgeuntersuchungen / notwendige Behandlungen wahrnehmen

Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens rufen NRW-Gesundheitsminister Laumann und die nordrhein-westfälischen Ärzte- und Zahnärzteschaft dazu auf, nicht weiter auf Besuche in Arzt- und Zahnarztpraxen zu verzichten oder diese zu verschieben.

   

Notwendige Praxisbesuche / Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen (PDF)

   

Patienten sind in Zahnarzt-
praxen sicher! (PDF)

COVID-19-VSt-SchutzV

Am 5. Mai 2020 ist die „Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Zahnärztinnen und Zahnärzte ...“
(COVID-19-VSt-SchutzV) in Kraft getreten:

   

COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF)

   

Beachten Sie dazu die Pressemitteilung und das Statement der KZBV sowie die Stellungnahme des Vorstands der KZV Nordrhein:

  

Handout für die zahnärztliche Behandlung während Corona-Pandemie

Beachten Sie generell zur zahnärztlichen Behandlung von Patienten während der Coronavirus-Pandemie das IDZ/KZBV-Handout für Zahnarztpraxen:

   

Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF)

Schutzschild für die Wirtschaft

Am 27. März 2020 hat der Bundesrat abschließend über das umfassende Hilfspaket der Bundesregierung zur Abfederung der Auswirkungen der Coronakrise für die Wirtschaft entschieden.

   

Das Maßnahmenpaket gilt auch für Zahnarztpraxen (Sofort- und Liquiditätshilfen, flexibles Kurzarbeitergeld, Steuerstundung). Umfassende Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des BMWi:

   

BMWi: Informationen und Unterstützung für Unternehmen

 

Das Antragsverfahren der NRW-Corona-Soforthilfe 2020 für von der Corona-Krise besonders geschädigte kleine Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Soloselbstständige ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 beendet worden.

    

Beachten Sie bitte ebenfalls die Ausführungen und Links zum
„Schutzschild für die Wirtschaft“
auf dieser Seite.

Corona-Sonder-ID

KZV und ZÄK Nordrhein haben angesichts der Coronapandemie und ihren erheblichen Auswirkungen auch auf die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland einen Sonder-ID zu Corona herausgegeben, der die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Nordrhein in dieser extremen und außergewöhnlichen Situation unterstützen soll.

   

Sonderinformationsdienst zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

Corona-Sonderrundschreiben

Bitte beachten Sie auch das Corona-Sonderrundschreiben von KZV und ZÄK Nordrhein.

 

Sonderrundschreiben zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

Corona-Hotline

Gerne können Sie sich bei Fragen auch an die Corona-Hotline der
KZV Nordrhein wenden unter der Rufnummer
   

0211-9684-190.