Coronavirus

Informationen für die Zahnarztpraxis

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Allgemeines

Angesichts der Coronapandemie hat die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein an dieser Stelle gesicherte Informationen zu dem Thema für zahnärztliche Praxen, Patienten und medizinische Fachleute zusammengetragen.

Informative Corona-Themenseiten finden Sie jeweils auch auf der Homepage der Zahnärztekammer Nordrhein, der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung sowie der Bundeszahnärztekammer.

Zum Thema SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 erhalten Sie ein Strategiepapier zum Infektionsschutz, eine FAQ-Liste und eine Risikobewertung sowie eine Übersicht über das Infektionsgeschehen (Dashboard) in Deutschland mit den aktuellen Fallzahlen auf den Internetseiten des Robert Koch Instituts (RKI), über die COVID-19-Fallzahlen weltweit informiert die World Health Organization (WHO). Die europäische Gesundheitsagentur ECDC (European Centre for Disease Prevention and Control) stellt außerdem eine Corona-Europa-Karte zur Verfügung, auf denen Regionen je nach Infektionslage in Ampelfarben erscheinen.

RKI: Die Pandemie in Deutschland in den nächsten Monaten – Ziele, Schwerpunktthemen und Instrumente für den Infektionsschutz (13. Oktober 2020)

FAQ zum Coronavirus SARS-CoV-2 / Krankheit COVID-19 (9. Oktober 2020)

RKI: Risikobewertung zu COVID-19 (7. Oktober 2020)

RKI: COVID-19-Fallzahlen Deutschland

WHO: COVID-19-Fallzahlen weltweit

ECDC: Corona-Ampel Europa

Seit August 2020 steigen die SARS-CoV-2-Infektionszahlen wieder an. Zahnärztinnen und Zahnärzte und ihre Praxisteams stehen nach wie vor in der Krisensituation vor enormen Herausforderungen. Wie von Beginn der Krise an ist es das primäre Ziel der Vertragszahnärzteschaft, die zahnärztliche Versorgung aller Patientinnen und Patienten bei maximalem Infektionsschutz aufrechtzuerhalten und das Infektionsrisiko in den Praxen zu minimieren. Das zahnärztliche Versorgungssystem hat dabei seine Verlässlichkeit und Belastbarkeit bereits unter Beweis gestellt. Um die Krisenreaktionsfähigkeit des vertragszahnärztlichen Versorgungssystems für die Bewältigung dieser und künftiger Krisensituationen weiter zu stärken, hat die KZBV auf der Grundlage der bisher gewonnenen Erkenntnisse in einem Papier zentrale politische Handlungsbedarfe aufgezeigt.

KZBV: Corona-Pandemie: Lehren und Handlungsbedarfe aus der Perspektive der vertragszahnärztlichen Versorgung (PDF) (7. Oktober 2020)

Lesen Sie außerdem das gemeinsame Positionspapier von KBV und KZBV zur Pandemie-Bewältigung und zu den Handlungserfordernissen in der ambulanten vertrags(zahn)ärztlichen Versorgung sowie die Pressemitteilung der Vertragszahnärzteschaft u. a. zu Corona anlässlich der 8. Vertreterversammlung der KZBV:

Corona, Vertragsgeschäft, Digitalisierung – Zahnärzteschaft positioniert sich zu Zukunftsfragen des Berufsstandes (1./2. Juli 2020)

Die zahnärztlichen Körperschaften in Nordrhein-Westfalen hatten ihren Mitgliedern nach dem Auftreten der ersten Coronavirus-Infektionen zur Behandlung von medizinisch notwendigen Fällen geraten. Weil eine gute Mundgesundheit eine wesentliche Voraussetzung zur Vermeidung von Infektionskrankheiten wie COVID-19 und damit zu rechnen ist, dass die Coronaproblematik noch einige Zeit bestehen bleibt, ist es von Anfang an richtig und wichtig gewesen, die zahnmedizinische Versorgung in NRW auch in der Zeit der Coronapandemie sicherzustellen.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat dann mit Vertretern der nordrhein-westfälischen Ärzte- und Zahnärzteschaft am 11. Mai 2020 unter Berücksichtigung der Infektionslage die Bevölkerung dazu aufgerufen, nicht weiter auf Besuche in Arzt- und Zahnarztpraxen zu verzichten oder diese zu verschieben, sondern wieder Vorsorgeuntersuchungen und notwendige Behandlungen durchführen zu lassen.

MAGS NRW/Ärzte- und Zahnärzteschaft NRW: Notwendige Praxisbesuche und Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen (PDF) (11. Mai 2020)

Da Zahnarztpraxen hohe Hygienestandards erfüllen und für die zahnärztliche Behandlung in Coronazeiten konkrete Handlungsempfehlungen vorliegen (siehe u. a. unter „Behandlung von Patienten ohne/mit Symptome/n“), die den ohnehin starken Schutz für Patienten und Praxisteam noch einmal erhöhen, haben die Vertreter der Zahnärztekammern und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in Nordrhein und Westfalen-Lippe zu diesem Zeitpunkt selbst noch einmal bekräftigt, dass Patienten in den Zahnarztpraxen sicher sind und notwendige Behandlungen und Vorsorgeuntersuchungen nicht verschoben werden sollten.

Zahnärzteschaft NRW: Patienten sind in Zahnarztpraxen sicher! (PDF) (11. Mai 2020)

Vor dem Hintergrund, dass die Weltgesundheitsorganisation im Hinblick auf weltweit 193 Staaten, jedoch nicht für Deutschland, die Empfehlung ausgesprochen hat, von nicht notwendigen Zahnbehandlungen abzusehen, solange die Covid-19-Übertragungsrate nicht in ausreichendem Maß zurückgegangen ist, haben KZBV und BZÄK im August in einer Pressemitteilung noch einmal nachdrücklich darauf hingewiesen, dass dank hoher Hygienestandards Kontrolltermine und Behandlungen in Zahnarztpraxen in Deutschland grundsätzlich sicher sind.

KZBV/BZÄK: Dank hoher Hygienestandards – Zahnarztbesuche in Deutschland sind sicher!
(18. August 2020)

Gerne können Sie sich bei Fragen zur Coronaproblematik an die 

Hotline der KZV Nordrhein unter der Rufnummer 0211-9684-190 
wenden. Weitere Hotlines siehe unten unter
Hotlines von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern.

Praxisbetrieb

Die Corona-Krise hat auch erhebliche Auswirkungen auf den Praxisbetrieb der nordrheinischen Zahnärzte und Zahnärztinnen. Beachten Sie dazu auch die Informationen und Links der Bundeszahnärztekammer.

Quarantäne

Wenn ein Infizierter eine Praxis aufgesucht hat, lautet die Empfehlung des Robert Koch Instituts, eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I und bei erhöhtem Expositionsrisiko für Kontaktpersonen der Kategorie II einzuhalten.

Beim ersten Kontakt mit dem Patienten, insbesondere im Rezeptionsbereich, ist auf einen ausreichenden Abstand zu achten.

Kontaktpersonen der Kategorie I („höheres“ Infektionsrisiko)
Medizinisches Personal, wenn es ohne Schutzausrüstung engen Kontakt (≤ 2 Meter Distanz) zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatte.

Kontaktpersonen der Kategorie II („geringeres Infektionsrisiko“)
Medizinisches Personal, das sich ohne adäquate Schutzbekleidung im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten hat. In diesem Fall ist für das weitere Vorgehen die Einschätzung des Expositionsrisikos durch das Gesundheitsamt entscheidend. Schätzt das Gesundheitsamt das Expositionsrisiko als hoch ein (Aerosolexposition), ist häusliche Quarantäne einzuhalten. Bei geringerem Expositionsrisiko ist wie bei Kontaktpersonen der Kategorie III zu verfahren.

Kontaktpersonen der Kategorie III
Medizinisches Personal mit Kontakt ≤ 2 m Distanz, wenn während der gesamten Zeit eine adäquate Schutzbekleidung getragen wurde.

Sind die empfohlenen Schutzmaßnahmen eingehalten worden, ist keine Notwendigkeit für eine Absonderung oder eine regelmäßige Untersuchung von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen ohne Symptome gegeben. Beachten Sie aber bitte, dass diese Regelungen auch einer Anpassung an die jeweilige Situation vor Ort im Rahmen einer Risikobewertung durch das zuständige Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele unterliegen können.

Bitte beachten Sie folgende Links zum Thema:

RKI: Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2 (24. September 2020)

RKI: Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal (auch bei Personalmangel) in Arztpraxen und Krankenhäusern (9. September 2020)

BZÄK: Quarantäne-Informationen

BZÄK: Praxisplakat mit Hinweis auf Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht (PDF)

BZÄK: Praxisaushang Eingangsbereich mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Aktuell gilt außerdem: Wer aus einem Risikogebiet nach Nordrhein-Westfalen (auch wenn die Einreise zunächst in ein anderes Bundesland erfolgt ist) einreist, muss grundsätzlich für 14 Tage in häusliche Quarantäne (Ausnahmen: negatives Testergebnis, direkte Durchreise ohne Übernachtung, grenzüberschreitender Personen- und Warentransport, triftiger Einreisegrund für 72 Stunden wie Sorge- und Umgangsrechte, Besuch des Lebenspartners/Verwandter, Pflege und Betreuung schutzbedürftiger Personen). Dies ist in der „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende (Coronaeinreiseverordnung – CoronaEinrVO)“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW festgelegt. Das RKI führt online eine Auflistung internationaler Risikogebiete.

MAGS: Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende (Coronaeinreiseverordnung – CoronaEinrVO) (PDF) (gültig ab 7. Oktober 2020)

RKI: Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete (7. Oktober 2020)

Auf der Grundlage einer Änderung der Rechtsverordnung zur SARS-CoV-2-Testung durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) mit Wirkung zum 1. August 2020 können sich alle Rückkehrer aus dem Ausland nach der Ankunft in Deutschland beim Gesundheitsamt, an Teststationen an Flughäfen und Bahnhöfen oder bei einem niedergelassenen Arzt freiwillig und kostenlos auf Corona testen lassen. Über ortsnahe Teststellen erhält man unter der bundesweiten ärztlichen Bereitschaftsnummer 116 117 Auskunft, auf den Seiten des RKI kann man online nach Gesundheitsämtern suchen. Es werden ebenfalls die Kosten für einen einmaligen Wiederholungstest pro Person übernommen. Der Test muss innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise durchgeführt werden.

Seit dem 8. August 2020 müssen nach Anordnung des BMG alle Einreisenden, sich in den 14 Tagen vor der Einreise in einem internationalen Risikogebiet aufgehalten haben, einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf, oder sich direkt nach Ankunft nach Hause – oder an ihrem Zielort – begeben und zwei Wochen lang isolieren (häusliche Quarantäne). Sie müssen sich außerdem sofort bei dem für sie zuständigen Gesundheitsamt melden und innerhalb von 14 Tagen nach der Einreise einen Test machen, falls sie nicht bereits ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 nachweisen können. Den Test kann man in vielen Ländern schon vor der Abreise Richtung Deutschland oder nach der Einreise in Deutschland durchführen lassen (zu den Testmöglichkeiten in Deutschland siehe oben). In Nordrhein-Westfalen stehen Einreisenden aus internationalen Risikogebieten kostenlose Testangebote an den Flughäfen Düsseldorf, Köln/Bonn, Dortmund und Münster/Osnabrück zur Verfügung. Ist der Test positiv, ist eine zweiwöchige Quarantäne erforderlich. Auch wenn man sich testen lässt, muss man sich an die Quarantäneregeln halten, bis das Testergebnis vorliegt.

Unabhängig davon, wie das Testergebnis ausgefallen ist, gilt: Treten innerhalb von 14 Tagen nach Einreise aus einem Risikogebiet typische COVID-19-Symptome (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs- oder Geschmacksverlust) auf, muss umgehend das zuständige Gesundheitsamt informiert werden. Unklare Symptome sollten – auch wenn der Test negativ war – unverzüglich mit einem Arzt abgeklärt werden.

BMG: Aktuelle Informationen für Reisende (12. Oktober 2020)

BMG: Fragen und Antworten zu Coronatests bei Einreisen nach Deutschland (17. September 2020)

KBV: Informationen über die BMG-Rechtsverordnung zu Corona-Tests für Reiserückkehrer 
(31. Juli 2020)

RKI: Gesundheitsämter-Suche

Arbeitsrecht

Die Bundeszahnärztekammer hat ein Informationsblatt zu den arbeitsrechtlichen Aspekten bei Auftreten von SARS-CoV-2-Infektionen in der Praxis herausgegeben. Auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales steht eine FAQ-Liste zu den Themen Arbeitsrecht sowie Arbeits- und Sozialschutz zur Verfügung.

BZÄK: Das Coronavirus (SARS-CoV-2) – Arbeitsrechtliches Informationsblatt für die Zahnarztpraxis (PDF) (30. März 2020)

BMAS: FAQ zu Sozialschutz, Arbeitsrecht und Arbeitsschutz

Entschädigung

Zahnärzte haben Anspruch auf Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen behördlich untersagt wird. Rechtsgrundlage ist das Infektionsschutzgesetz (IfSG § 56). Anspruch haben sowohl die Praxisinhaber als auch die angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hierzu hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) Hinweise sowie eine Praxis-Information einschließlich einer Auflistung der zuständigen Behörden veröffentlicht.

KBV: Praxisschließung bei Coronavirus – Hinweise zum Anspruch auf Entschädigung (3. März 2020)

KBV-Praxisinfo: Coronavirus – Anspruch auf Entschädigung bei untersagter Tätigkeit oder Quarantäne (PDF) (2. Juni 2020)

In Nordrhein-Westfalen (Bereich Rheinland) hilft Ihnen der Landschaftsverband Rheinland (LVR) weiter:

Landschaftsverband Rheinland
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
Tel.: 0221 809-5444
Fax: 0221 809-5402
E-Mail: ser(at)lvr.de

Auf der Website des LVR finden Sie auch weitere Informationen sowie Formulare zum Thema:

LVR: Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Informationen zum Anspruch auf finanzielle Entschädigungen nach §56 Abs. 1 und 1a IfSG bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen, wenn Personen aufgrund von Kinderbetreuung nicht arbeiten können, sowie zum Antragsverfahren erhalten Sie außerdem auf den Seiten von „IfSG online“ des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI). Es besteht hier auch die Möglichkeit einer Online-Antragstellung und des Hochladens von Nachweisen.

BMI: IfSG online – Informationen und Antragsverfahren zu finanziellen Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

Kurzarbeitergeld

Wenn viele Patienten ihre Behandlungstermine aufgrund der aktuellen Lage absagen, haben betroffene Praxen die Möglichkeit einer vorübergehenden Kürzung der betriebsüblichen normalen Arbeitszeit. Diese wird ebenso als „Kurzarbeit“ verstanden wie die vorübergehende Einstellung der Arbeit. In diesen Fällen hat der Praxisinhaber die Möglichkeit, für seine Beschäftigten die Kurzarbeit anzuzeigen, so dass diese im Fall von Arbeits- und Entgeltausfall Ansprüche bei der Bundesagentur für Arbeit beanspruchen können.

In der Coronakrise gelten erleichterte Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld. Zum Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis beachten Sie bitte die Ausführungen der Bundeszahnärztekammer, die hierzu ein Informationsblatt herausgegeben hat. Weitere Informationen und ein Formular für die „Anzeige über Arbeitsausfall“ stellt die Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung. Auch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) informiert ausführlich zum Thema Kurzarbeit.

BZÄK: Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis (PDF) (23. Juni 2020)

Bundesagentur für Arbeit: Corona-Virus – Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Bundesagentur für Arbeit: Anzeige über Arbeitsausfall (PDF)

BMAS: FAQ zu Kurzarbeit (1. August 2020)

BMAS: Erleichtertes Kurzarbeitergeld (16. September 2020)

Das Bundeskabinett hat am 16. September 2020 im Entwurf zum „Gesetz zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie – Beschäftigungssicherungsgesetz (BeschSiG)“ beschlossen, die veränderten Regeln zur Kurzarbeit zu verlängern. Das Gesetz soll am 1. Januar 2021 in Kraft treten. Den Link zum Gesetzesentwurf finden Sie ebenfalls auf den Seiten des BMAS.

BMAS: Entwurf zum Beschäftigungssicherungsgesetz (16. September 2020)

Vor einigen Monaten häuften sich Mitteilungen von Zahnärzten auch in Nordrhein, dass Anträge auf Gewährung von Kurzarbeitergeld abgelehnt und bereits erfolgte Genehmigungen zurückgenommen wurden. Die KZV-Vorsitzenden und die Kammerpräsidenten von Nordrhein und Westfalen-Lippe konnten das Problem im Gespräch mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann thematisieren. Die weiteren Bemühungen des KZV-Vorsitzenden Ralf Wagner mit Unterstützung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW brachten dann den ersehnten Erfolg. Mit der Weisung der Bundesagentur für Arbeit vom 7. Mai 2020 wurde der Sachverhalt im Sinne der Zahnärzteschaft geklärt.

Die Bundesagentur für Arbeit stellt seit diesem Zeitpunkt in einer Weisung fest, dass Leistungserbringer im Gesundheitswesen grundsätzlich Kurzarbeitergeld erhalten können und die Schutzschirmregelungen für die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen nicht miteinander vergleichbar sind. Die bei Leistungserbringern versicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können „dem Grunde nach“ Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben, wofür insbesondere ein Arbeitsausfall mit Entgeltausfall aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen eines unabwendbaren Ereignisses vorliegen muss. Das Kurzarbeitergeld als Sozialleistung zur Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen ist dabei hinsichtlich der Anspruchsvoraussetzungen nicht mit den Schutzschirmregelungen vergleichbar. Bei Vorliegen der Voraussetzungen nach §§ 95 ff SGB III besteht ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld.

Bundesagentur für Arbeit: Weisung 202005005 – Kurzarbeitergeld an Leistungserbringer im Gesundheitswesen (PDF) (7. Mai 2020)

Schutzschild für die Wirtschaft

Am 4. Mai 2020 ist durch das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die „Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Zahnärztinnen und Zahnärzte, Heilmittelerbringer ...“ (COVID-19-VSt-SchutzV) vom 30. April 2020 verkündet worden und am 5. Mai 2020 in Kraft getreten.

BMG: COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF) (4. Mai 2020)

Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen hatten darüber zu entscheiden, ob die mit der COVID-19-VSt-SchutzV als reines Darlehen angebotene Unterstützung der Zahnärzte von ihnen angenommen wird. Mit Beschluss vom 2. Juni 2020 hat sich der KZV-Vorstand für die angebotene Liquiditätshilfe entschieden. Die Vertreterversammlung der KZV Nordrhein hat am 20. Juni 2020 die hierfür erforderliche vorübergehende Anpassung der rechtlichen Grundlagen (Satzung und HVM) genehmigt. Zahnarztpraxen können bei der KZV Nordrhein zur Milderung der coronabedingten Umsatzrückgänge für die Leistungsarten KCH oder KFO in den Quartalen II/2020 bis IV/2020 auf myKZV.de einen Antrag auf Liquiditätshilfe stellenHaben Sie keine Zugangsmöglichkeit zum myKZV-Portal, wenden Sie sich bitte an unsere technische Hotline unter 0211-9684-180. Ausführliche Informationen zur Beantragung der Liquiditätshilfe erhalten Sie auf unseren Internetseiten:

Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein (20. Juni 2020)

Aktueller Nachtrag zur Liquiditätshilfe (17. September 2020):
Da das Honorarvolumen aller abrechnenden Praxen insgesamt im zweiten Quartal über 90% des Vorjahreszeitraums lag, fand die außerordentliche Schutzverordnung keine Anwendung. Da aber etliche Praxen die Hilfen benötigen und diese auch schon eingeplant hatten, hat der Vorstand beschlossen, die benötigten Liquiditätshilfen aus eigenen Mitteln bereitzustellen. Es muss also jetzt heißen „Zahnärzte helfen Zahnärzten“, denn nicht die Politik gewährt diese Leistungen und auch nicht die gesetzlichen Krankenkassen gewähren einen Kredit. Betont werden muss hierbei, dass die abrechnenden Zahnärzte durch diese Entscheidung nicht mehr belastet sind als durch die Inanspruchnahme des Kredits durch die gesetzlichen Krankenkassen. Mit der Abrechnung für das 2. Quartal 2020 zum 26.10.2020 wird der Betrag der Liquiditätshilfe für die Abrechnungsperiode abschließend festgestellt. Die betroffenen Praxen werden informiert. Wir weisen darauf hin, dass Sie auch weiterhin die Möglichkeit haben, einen Antrag auf Liquiditätshilfe zu stellen, wenn z. B. das Abrechnungsvolumen des aktuellen Quartals weniger als 90 % der Vorjahresperiode beträgt.

Lesen Sie zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung außerdem die Pressemitteilung und das Statement der KZBV sowie die Stellungnahme des Vorstands der KZV Nordrhein und die Pressemitteilung der BZÄK:

KZBV: Pressemitteilung zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (4. Mai 2020)

KZBV: Statement zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF) (4. Mai 2020)

KZV NR: Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen – Stellungnahme des Vorstands (4. Mai 2020)

BZÄK: Pressemitteilung zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF) (4. Mai 2020)

Im September hat die KZBV ihre Forderung nach einem echtem Schutzschirm für Zahnarztpraxen in einer Stellungnahme zum Entwurf eines Versorgungsverbesserungsgesetzes (Gesetz zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege – GPVG) und einer Pressemitteilung zur Stellungnahme erneuert, ebenso im Oktober in einem gemeinsamen Positionspapier mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zur Bewältigung der Corona-Pandemie und zu den Handlungserfordernissen in der ambulanten vertrags(zahn)ärztlichen Versorgung.

KZBV: Stellungnahme zum Referentenentwurf d. Versorgungsverbesserungsgesetzes (GPVG) (PDF) 
(1. September 2020)

KZBV: Pressemitteilung zur Stellungnahme zum GPVG-Referentenentwurf (1. September 2020)

KBV/KZBV: Gemeinsames Positionspapier zur Pandemie-Bewältigung und Handlungsbedarfen in der ambulanten vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung (PDF) (1. Oktober 2020)

Damit die Auswirkungen der Corona-Krise für Unternehmen und Arbeitsmarkt möglichst gering bleiben, hat die Bundesregierung umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Diese Maßnahmen zur Abfederung der Coronakrise für die Wirtschaft sind auch für Zahnarztpraxen relevant. Bereits seit dem 27. März 2020 stehen den Ländern unter anderem die Gelder für Soforthilfen für kleine Unternehmen, für Liquiditätshilfen, flexibles Kurzarbeitergeld und Steuerstundung zur Verfügung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) haben umfangreiche Informationen zu diesem „Schutzschirm für die Wirtschaft“ veröffentlicht:

BMWi: Coronavirus – Informationen und Unterstützung für Unternehmen (1. Oktober 2020)

BMF: Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken (3. Juni 2020)

BMWi/BMF: Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen (13. März 2020)

Kleine und mittelständische Unternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe können sich seit dem 8. Juli 2020 auf einem Online-Antragportal registrieren, um eine Überbrückungshilfe des Bundes und der Länder zu beantragen. Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschuss bei erheblichen coronabedingten Umsatzrückgängen. Die Registrierung und Antragstellung erfolgt über einen beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer und in einem vollständig digitalisierten Verfahren. Die Auszahlungen sollen als Beitrag zu den betrieblichen Fixkosten die wirtschaftliche Existenz sichern.

Die Überbrückungshilfe war zunächst für Umsatzrückgänge in den Monaten Juni bis August vorgesehen mit einer Frist für die Antragstellung, die aktuell bis zum 9. Oktober 2020 verlängert worden ist. Inzwischen gibt es eine zweite Phase der Überbrückungshilfe, welche die Fördermonate September bis Dezember 2020 umfasst. Anträge für diese zweite Phase können voraussichtlich ab Mitte Oktober gestellt werden. Wichtig: Die Anträge für die erste Phase der Überbrückungshilfe (Fördermonate Juni bis August 2020) müssen spätestens bis zum 9. Oktober 2020 gestellt werden. Es ist nicht möglich, nach dem 9. Oktober 2020 rückwirkend einen Antrag für die erste Phase zu stellen.

Die bundeseinheitliche Antrags- und Informationsplattform dazu finden Sie auf den Seiten des BMWi. Beachten Sie bitte auch die Informationen des Bundesfinanzministeriums und die Pressemitteilung der Bundesregierung zur Corona-Überbrückungshilfe. 

BMWi: Antrags- und Informationsplattform Überbrückungshilfe

BMF: Eckpunkte „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“

Bundesregierung u. a.: Corona-Überbrückungshilfe des Bundes startet (8. Juli 2020)

Ergänzend dazu bzw. als zusätzliche Hilfe unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen Soloselbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern mit einer Wirtschaftsförderungsleistung in Höhe von 1.000 Euro pro Monat als fiktiven Unternehmerlohn für maximal drei Monate im Rahmen der „NRW Überbrückungshilfe Plus“. Auch hier erfolgt die Registrierung und Antragstellung durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer im Auftrag des Antragstellers über die Antrags- und Informationsplattform auf den Seiten des BMWi. Weitere Informationen zur „NRW Überbrückungshilfe Plus“ finden Sie auf den Seiten des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW (MWIDE).

BMWi: Antrags- und Informationsplattform Überbrückungshilfe

MWIDE: Überbrückungshilfe – Fragen und Antworten

Bitte beachten Sie: Das Antragsverfahren für die Gewährung einer Soforthilfe für von der Corona-Krise besonders geschädigte Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Soloselbstständige aus dem Soforthilfeprogramm des MWIDE sowie dem Bundesprogramm „Soforthilfe für Kleinstunternehmer und Soloselbständige“ („NRW-Soforthilfe 2020“) ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 beendet worden. Auf den Seiten des MWIDE und der Landesregierung NRW erhalten Sie Informationen über den weiteren Ablauf (Abrechnungsverfahren, Rückmeldung Finanzierungslücke).

MWIDE: Informationsseite zur NRW-Soforthilfe 2020

Das Land NRW stellt zudem weitere Möglichkeiten der Unterstützung für Unternehmen wie Liquiditätssicherung, Kurzarbeitergeld und Entschädigung, Investitions- und Innovationsfinanzierung, Stundung der Sozialversicherungsbeiträge, Erleichterungen im Vergaberecht im Zusammenhang mit Corona u. a. zur Verfügung. Informationen (einschließlich Ansprechpartner) hierzu finden Sie auf den Seiten des MWIDE.

MWIDE: Coronavirus – Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

Außerdem unterstützt die Landesregierung NRW von der Krise betroffene Unternehmen mit steuerlichen Maßnahmen wie zinslosen Steuerstundungen (Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer) und der Herabsetzung von Vorauszahlungen (Einkommen-, Körperschaft- und Gewerbesteuer). Entsprechende Antragsformulare und Hilfen werden von der Finanzverwaltung NRW zur Verfügung gestellt.

Finanzverwaltung NRW: Antrag auf Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus (PDF)

Finanzverwaltung NRW: Anleitung zur Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung (PDF)

Vgl. auch die Informationen des Bundesministeriums der Finanzen zu den steuerlichen Hilfen in der Coronakrise:

BMF: Steuerliche Hilfen für Unternehmen und Beschäftigte (28. August 2020)

BMF: FAQ „Corona“ (Steuern) (24. September 2020)

Am 1. Juli 2020 ist das „Zweite Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz)“ in Kraft getreten, das Unternehmen zur Förderung ihrer wirtschaftlichen Erholung mit gezielten Maßnahmen unterstützt (unter anderem durch eine temporäre Senkung der Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent bzw. von 7 auf 5 Prozent beim ermäßigten Satz vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020). Den Wortlaut des Gesetzes können Sie auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums einsehen.

BFM: Zweites Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz) (30. Juni 2020)

Siehe auch den Hinweis der KZV Nordrhein und die ausführlichen Informationen der Zahnärztekammer Nordrhein dazu.

KZV NR: Befristete Mehrwertsteuersenkung 2020

ZÄK NR: Informationsseite zu Corona (unter „Finanzielle Hilfen“)

Außerdem hat der Bundesverband Freier Berufe (BFB) in Kooperation mit der Bundeszahnärztekammer Übersichten über die Hilfen des Bundes und der Länder für Freiberufler veröffentlicht.

BFB/BZÄK: Übersicht der bundesweiten Hilfen für Freiberufler (10. Juli 2020)

BFB/BZÄK: Coronakrise: Übersicht der bundesweiten und länderspezifischen Hilfen für Freiberufler (PDF) (2. April 2020)

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen für coronabetroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil befristet bis Ende 2020.

BMWi hilft – Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler in der Corona-Krise 
(3. April 2020)

Beachten Sie auch die Informationen der KZBV zu den Maßnahmen der Zahnärzteschaft zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Praxen.

KZBV: Maßnahmen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Praxen (27. April 2020)

Über den Schutzschirm des Bundes für Auszubildende – dazu gehören auch Ausbildungsprämien für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) – informiert die Zahnärztekammer Nordrhein auf ihrer Corona-Informationsseite:

ZÄK NR: Informationsseite zu Corona (unter „Finanzielle Hilfen“)

Heil- und Kostenpläne

Die Praxen werden gebeten, zur Reduzierung von unnötigen Infektionsherden gegebenenfalls die Heil-und Kostenpläne bis auf Weiteres nicht mehr den Patienten auszuhändigen, sondern direkt an die Krankenkassen zu senden.

Angesichts der COVID-19-Pandemie können genehmigte Versorgungen teilweise nicht innerhalb der bundesmantelvertraglich vorgesehenen 6-Monats-Frist eingegliedert werden. Heil- und Kostenpläne für Zahnersatz, die in dem Zeitraum vom 30. September 2019 bis zum 31. März 2020 genehmigt wurden, behielten daher ihre Gültigkeit bis einschließlich zum 30. September 2020. Für Versorgungen, die nicht bis zum 30. September 2020 durchgeführt werden konnten, ist ein neuer Heil- und Kostenplan zu erstellen.

Für alle ab dem 1. April 2020 genehmigten Heil- und Kostenpläne gilt weiterhin die bundesmantelvertraglich vorgesehene 6-Monats-Frist. Die Festzuschüsse werden gemäß Ziffer 5 der Anlage 2 zum BMV-Z gezahlt, wenn der Zahnersatz in der bewilligten Form innerhalb von 6 Monaten eingegliedert wird. Kann die Versorgung innerhalb von sechs Monaten nicht eingegliedert werden, so ist rechtzeitig vor Ablauf der Frist eine Verlängerung des Heil- und Kostenplanes bei der Krankenkasse zu beantragen.

Bitte beachten Sie, dass seit dem 1. Oktober 2020 neue Heil- und Kostenplan-Formulare (Vordrucke 3a und 3b der Anlage 14a des BMV-Z) verpflichtend zu verwenden sind. Eine Übergangsregelung zur Verwendung der bisherigen Vordrucke ist nicht vorgesehen. Allerdings ist es aufgrund der Kurzfristigkeit in Einzelfällen zulässig, die alten Vordrucke unter Berücksichtigung der neuen Festzuschüsse ab dem 1. Oktober 2020 für kurze Zeit zu verwenden. Die neuen Vordrucke können Sie bei Bedarf wie gewohnt bei der KZV Nordrhein anfordern.

Zahnersatz aus dem Auslandslabor

Im Einzelfall stellt sich die Frage, wie sich eine Praxis verhalten soll, wenn in einem Auslandslabor beauftragter/bereits erstellter Zahnersatz von dort nicht mehr gefertigt oder ausgeliefert werden kann. Hier muss der Zahnarzt entscheiden, ob er den Zahnersatz in einem anderen Labor in Auftrag gibt. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass dies eine Änderung der Kosten zur Folge und damit auf den Eigenanteil Einfluss haben kann. Hierüber ist der Patient in jedem Fall im Vorhinein aufzuklären. Es ist weiterhin zu beachten, dass die Gewährleistungspflicht für den Zahnersatz weiterhin beim Zahnarzt verbleibt. Die Frage, inwiefern das ausländische Zahnlabor in einem solchen Fall Anspruch auf Zahlung hat, müsste gegebenenfalls auf dem Zivilrechtsweg geklärt werden.

Aufsuchende Betreuung

Für Pflegebedürftige und Senioren mit schwerwiegenden chronischen Erkrankungen ist das Risiko, an der durch SARS-CoV-2 ausgelösten Lungenkrankheit COVID-19 zu erkranken, besonders hoch.

Aktuell sind zahnärztliche Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen auf der Grundlage der „Vierten Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-Co-V-2“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW unter Beachtung strenger Hygieneregeln seit dem 11. Mai 2020 wieder zulässig. Die Entscheidung, ob und wie ein konkreter Besuch erfolgen kann, liegt bei der Einrichtung. Diese muss sicherstellen, dass auch der zahnärztliche Besuch unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts organisiert und durchgeführt wird. Um den Schutz der Bewohner zu gewährleisten, wird daher dringend empfohlen, diese zahnärztlichen Besuche (zum Beispiel auch im Rahmen von Kooperationsverträgen) nur in enger Abstimmung mit der betreffenden Einrichtung wieder aufzunehmen.

MAGS: Vierte Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 (PDF) (8. Mai 2020)

Einen Auszug aus der Verordnung mit den relevanten Stellen können Sie auf unseren Internetseiten einsehen.

Die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin e. V. (DGAZ) hat am 18. Mai 2020 eine Stellungnahme zur zahnärztlichen Behandlung von Pflegebedürftigen veröffentlicht, nach der nun begonnen werden soll, „die coronabedingt aufgetretenen Einschränkungen gemeinsam mit der Pflege aufzufangen“ und in „enger Absprache mit den Einrichtungsleitungen“ die Menschen mit Pflegebedarf „wieder regulär zahnmedizinisch zu betreuen“. Seitens der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung kann eine allgemeingültige Empfehlung zur Frage der Durchführung von Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Kooperationsverträge (§ 119b SGB V) aktuell jedoch nicht gegeben werden. Die Entscheidung für eine Wiederaufnahme ist vor Ort gemeinsam mit der Einrichtungsleitung zu treffen und setzt die zwingende Einhaltung der Hygienestandards für diesen Personenkreis voraus.

KZBV: Zahnärztliche Behandlung Pflegebedürftiger – Erläuterungen zu DGAZ-Stellungnahmen 
(27. Mai 2020)

DGAZ: Pflege braucht Zahnmedizin (18. Mai 2020)

Bitte beachten Sie außerdem die DGAZ-Stellungnahme „Risikomanagement bei der zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie“, deren Angaben auf dem derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse beruhen.

DGAZ: Risikomanagement bei der zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (25. April 2020)

Schließung von Institutionen

Außerdem weisen wir darauf hin, dass es zur Schließung von einzelnen Institutionen kommen kann. Dies kann im Einzelfall Auswirkungen auf die Zahnarztpraxen – z. B. im Rahmen von Genehmigungsverfahren – haben.

Schul- und Kindertagesstättenbetrieb

Bei Schul- und Kindertagesstättenschließungen wegen Corona ist für anspruchsberechtigte (systemrelevante) Berufsgruppen – d. h. für Beschäftigte in sogenannten kritischen Infrastrukturen wie z. B. dem Sektor Gesundheit (unter anderem Zahnarztpraxen) – bei fehlender Alternativbetreuung eine Notbetreuung vorgesehen.

Zuständig für die Notbetreuung ist das Land Nordrhein-Westfalen. Die Entscheidung über die Aufnahme eines Kindes in die Notbetreuung wird von den Leitungen der Schulen und Kindertagesstätten getroffen. Jede Person, die in einer kritischen Infrastruktur tätig ist, eine Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit vorlegen kann sowie nachweist, dass eine Betreuung im privaten Umfeld nicht geleistet werden kann, hat unabhängig von ihrer familiären Situation einen individuellen Anspruch auf eine Notbetreuung. Einen Vordruck für den Antrag der Eltern finden Sie nachfolgend. Die Arbeitgeberbescheinigung ist auf den Seiten des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) zu finden. Steht die Person nicht in einem Verhältnis abhängiger Beschäftigung (Selbstständige), wird der vorgenannte Nachweis durch eine entsprechende Eigenerklärung ersetzt.

Antragsformular Notbetreuung (PDF) (27. April 2020)

MKFFI: Vordruck für Personal kritischer Infrastrukturen: Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit

In der Kindertagesbetreuung ist am 17. August 2020 für alle Kinder in Nordrhein-Westfalen die Rückkehr in den Regelbetrieb erfolgt. Der Schulbetrieb ist in NRW seit dem 20. April schrittweise wieder aufgenommen worden. In den Grundschulen wurden seit dem 15. Juni 2020 wieder alle Schülerinnen und Schüler an allen Tagen unterrichtet (Regelbetrieb mit Unterricht möglichst gemäß Stundentafel), aktuell sind alle Schulen in NRW nach dem Ende der Sommerferien am 12. August in einen verantwortungsvollen Regelbetrieb zurückgekehrt. Das bedeutet, dass der Schulbetrieb wieder weitgehend im Präsenzunterricht bei klaren und weitreichenden Maßnahmen zum Infektionsschutz erfolgt. Beachten Sie daher bitte auch, dass an allen Schulen eine Maskenpflicht auf dem Schulgelände gilt (jedoch u. a. nicht für Schülerinnen und Schüler, während sie im Unterrichtsraum auf ihren Sitzplätzen sitzen, oder in Pausenzeiten bei der Aufnahme von Speisen und Getränken). Sollte aufgrund der Infektionslage an einer Schule phasenweise kein Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler möglich sein, findet verpflichtender Unterricht auf Distanz statt. 

Siehe zum Thema „Aktuelle Informationen für Eltern“ des MKFFI, die Pressemitteilung der Landesregierung NRW zum angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 sowie die „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO)“ des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS). In der „Anlage zur Coronabetreuungsverordnung“ werden die systemrelevanten Berufsgruppen, denen gegebenenfalls das Angebot der Notbetreuung zur Verfügung steht, aufgeführt.

MKFFI NRW: Corona – aktuelle Informationen für Eltern

MKFFI: Informationen zur Aufnahme des Regelbetriebs in der Kindertagesbetreuung (PDF) 
(28. Juli 2020)

Landesregierung NRW: Angepasster Schulbetrieb in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021 (3. August 2020)

Risikomanagement

Es ist bekannt, dass das neue Coronavirus Sars-CoV-2 hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Das Virus kann jedoch auch außerhalb des Körpers auf Oberflächen bis zu mehreren Tagen überleben. Der Gesundheitsschutz bzw. Schutz vor Sars-CoV-2/Covid-19 fällt dabei in den Zuständigkeitsbereich der einzelnen Bundesländer, für Maßnahmen vor Ort sind die Gesundheitsämter zuständig.

BZÄK-Informationen zum Risikomanagement (14. September 2020)

Schutzmaterialien

Insbesondere vor dem Hintergrund möglicher Lieferengpässe versteht die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein die Besorgnis der Praxisinhaber, für die Sicherheit in der Praxis verantwortlich zu sein und entsprechend auch für eine ausreichende Anzahl von Schutzmasken sorgen zu müssen. 

Die KZV Nordrhein versucht ununterbrochen, Bezugsquellen von Schutzmaterialien ausfindig zu machen. Lesen Sie mehr dazu unter dem Punkt Bestellung von Schutzmaterialien.

Die vor dem Hintergrund von Lieferengpässen bei medizinischen Atemschutzmasken auf Anfrage des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) und in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlichten Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zum ressourcenschonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz und FFP-Schutzmasken vom 14. April 2020 waren „gültig, solange die bereits ausgerufene Notfallsituation für diesen Bereich beschrieben wird“ bzw. haben mit Ablauf des 31. August 2020 ihre Gültigkeit verloren.

RKI: ressourcenschonender Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken (PDF) 
(14. April 2020, nicht mehr gültig seit 31. August 2020)

Zum sicheren An- und Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) stellt das RKI online aussagekräftige Schaubilder zur Verfügung.

RKI-Schaubilder Schutzhandschuhe sicher ausziehen (PDF)

RKI-Schaubilder Schutzbrille und Atemschutzmaske sicher ablegen (PDF)

RKI-Schaubilder Atemschutzmaske: Häufige Anwendungsfehler (PDF)

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) ist eine neue S1-Leitlinie zum „Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern“ erarbeitet worden, die Handlungsempfehlungen zum Schutz von Praxisteam und Patienten bzw. Informationen zu MNS und FFP-Masken, Gesichtsvisieren, zur Anwendung von Mundspülungen vor der Behandlung sowie zur Aerosolbildung enthält: 

DGZMK: S1-Leitlinie – Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern (September 2020)

Beachten Sie bitte auch die detaillierten Ausführungen und weiterführenden Links zu medizinischen Atemschutzmasken sowie zur GOZ-Extravergütung für Schutzausrüstung, die Sie auf der Corona-Informationsseite der Zahnärztekammer Nordrhein (unter „Mund-Nasen-Schutz versus FFP2“ sowie „GOZ-Extravergütung für Schutzausrüstung in Zahnarztpraxen“) finden.

ZÄK NR: Informationsseite zu Corona

Bestellung von Schutzmaterial bei KZV Nordrhein

Aktualisierte Information zur Beschaffung von Schutzmaterialien

Die KZV Nordrhein hält generell ein begrenztes Kontingent an Schutzmaterialien vor.

Aufgrund der zwischenzeitlich veränderten Marktsituation können wir Ihnen derzeit FFP2- und FFP3-Masken zu erheblich reduzierten Preisen (4,49 EUR bzw. 7,94 EUR pro Stück) anbieten.

Die Verteilung behält sich die KZV Nordrhein in Abhängigkeit von der Notwendigkeit, dem verfügbaren Bestand und den Verpackungseinheiten vor. Eine Abgabe erfolgt nach dem jeweils aktuellen Selbstkostenpreis zzgl. der Verpackungs- und Versandkosten. Die Verrechnung dieser Kosten erfolgt über die Quartalsabrechnung.

Telefonische Anfragen können leider nicht beantwortet werden.

Für Bestellungen senden Sie bitte das ausgefüllte Formular an schutzmaterial(at)kzvnr.de.
Bitte beachten Sie die Pflichtangaben!

Aktuell verfügbar:               

  • Schutzoveralls (Einheitsgröße)
  • Unsterile Nitrilhandschuhe (Größen M und L)
  • FFP2-Schutzmasken
  • FFP3-Schutzmasken
  • Schutzbrillen
  • Mund-Nasen-Schutz – BFE 99,5%
  • Schutzvisiere inkl. zwei Ersatzvisiere

Hygienemaßnahmen

Für die zahnärztliche Versorgung bedeutet die gegenwärtige Situation, dass insbesondere Zahnarztpraxen sowie zahnmedizinisches Personal in Kliniken zeitnah und flächendeckend über (zusätzliche) Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von ansteckenden Infektionen durch Coronaviren unterrichtet werden müssen. Entsprechende Vorgaben sind in der Information „Risikomanagement in Zahnarztpraxen“ des Deutschen Arbeitskreises für Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ), dem Hygieneplan von DAHZ und BZÄK, den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim RKI („Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene“), den Empfehlungen des RKI zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung von SARS-CoV-2-Patienten und der Technischen Regel für biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege (TRBA 250) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua) festgehalten. Beachten Sie auch die „Hygieneanforderungen bei ausgewählten respiratorisch übertragbaren Infektions-Erkrankungen (aerogen und Tröpfchen)“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) und die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) entwickelte neue S1-Leitlinie zum „Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern“.

DAHZ: SARS-COV-2 / Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen (PDF) (19. April 2020)

DAHZ und BZÄK: Hygieneplan (14. Februar 2020)

RKI: Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene (PDF) (2005)

RKI: Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 (9. September 2020)

baua: Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege (TRBA 250) 
(2. Mai 2018)

AWMF: Hygieneanforderungen bei ausgewählten respiratorisch übertragbaren Infektions-Erkrankungen (PDF) (2016)

DGZMK: S1-Leitlinie – Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern (September 2020)

Beachten Sie bitte außerdem die Ausführungen mit weiterführenden Links der Zahnärztekammer Nordrhein auf ihrer Corona-Informationsseite zu wirksamen Mundspüllösungen gegen Coronaviren, Desinfektionsmitteln, Klimaanlagen und Luftreinigern sowie Aerosolen:

ZÄK NR: Informationsseite zu Corona

Zahnärztinnen und Zahnärzten ist zu empfehlen, das Praxisteam wiederkehrend auf die Einhaltung der Hygieneregeln aufmerksam zu machen. Insbesondere das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1,5 Meter) dienen dem Schutz vor Übertragung des neuartigen Coronavirus. Beachten Sie bitte auch die Informationen auf dieser Seite zur Quarantäne sowie zu den Themen Behandlung von Patienten ohne/mit Symptome/-n und unaufschiebbare Behandlungen von Patienten mit SARS-CoV-2-Problematik.

Empfehlenswert ist ebenfalls die Installation von Hinweisschildern, welche den Zutritt zur Praxis und das Verhalten zwecks Infektionsschutz innerhalb der Praxis regeln. Die BZÄK stellt einen Praxisaushang für den Eingangsbereich sowie ein Praxisplakat mit Hinweis auf die Abstands- und Hygieneregeln zur Verfügung.

BZÄK: Praxisaushang Eingangsbereich mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

BZÄK: Praxisplakat mit Hinweis auf Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht (PDF)

Auf Grundlage der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen besteht seit dem 27. April 2020 in NRW außer für Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, denen das Tragen einer Schutzmaske aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, eine Maskenpflicht auch in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens. Bei Beschäftigten kann anstelle einer Maske auch eine Abtrennungsvorrichtung aus Glas, Plexiglas o. Ä. zum Einsatz kommen. Informationen zur Maskenpflicht erhalten Sie auf den Internetseiten der Landesregierung NRW.

MAGS NRW: Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) (PDF) (gültig ab 14. Oktober 2020)

Landesregierung NRW: Informationen zur Maskenpflicht

Die Verbände und Bundeskörperschaften der Ärzte, Zahnärzte und Apotheker haben im Oktober alle Bundesbürger zur Einhaltung der AHA-Regel (Abstand halten, Hygieneregeln und Alltagsmasken) sowie zur Nutzung der kostenlosen Corona-Warn-App der Bundesregierung aufgerufen und darüber hinaus ihre Mitglieder darum gebeten, die Patienten entsprechend zu motivieren.

KZBV/KBV/BZÄK/BÄK/ABDA: Verbände aller Heilberufe unterstützen Corona-Warn-App
(7. Oktober 2020)

KZBV/KBV/BZÄK/BÄK/ABDA: Offener Brief zur Einhaltung der Hygieneregeln und Nutzung der Corona-Warn-App (PDF) (7. Oktober 2020)

Angesichts bundesweit wieder ansteigender COVID-19-Infektionszahlen und des Beginns der Herbst/Winter-Saison hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) erneut eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung beschlossen. Befristet vom 19. Oktober 2020 bis vorerst 31. Dezember 2020 können Patienten, die an leichten Atemwegserkrankungen leiden, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankgeschrieben werden. Niedergelassene Ärzte müssen sich dabei persönlich vom Zustand des Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung kann telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausgestellt werden.

Behandlung von Patienten ohne/mit Symptome/-n 

Nach Abklärung und Ausschluss von besonderen Infektionsrisiken seitens eines Patienten ohne Symptome sollte die Zahnärztin oder der Zahnarzt gemeinsam mit dem Patienten entscheiden, ob eine geplante Behandlung unter den vorherrschenden Gegebenheiten wirklich erforderlich ist oder zunächst aufgeschoben werden kann. Soweit zahnärztliche Behandlungen erforderlich sind, sollten diese unter konsequenter Beachtung der erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen für die Patienten und das Behandlungsteam durchgeführt werden. Siehe die Ausführungen der KZBV dazu.

KZBV: Sicherstellung der (vertrags)zahnärztlichen Versorgung von Patienten ohne Corona-Problematik (27. April 2020)

Zeigen Patienten bereits Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Atembeschwerden, Luftnot, Müdigkeit und Appetitlosigkeit, sollten Behandlungen erst nach Ende der Erkrankung vorgenommen werden, außer wenn es sich um zahnmedizinische Notfälle handelt. Des Weiteren ist wichtig, diese Patienten zur Diagnosesicherung an den Hausarzt bzw. kassenärztlichen Notdienst zu verweisen, der unter der Rufnummer 116 117 zu erreichen ist.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, die Patienten auf der Praxishomepage und durch Praxisaushänge im Eingangsbereich darüber zu informieren, sich bei Krankheitssymptomen und ebenfalls – und dann unabhängig davon, ob Krankheitssymptome vorliegen oder nicht – im Fall eines vorherigem Aufenthalts in einem Risikogebiet oder im Fall eines Kontakts zu SARS-CoV-2-Infizierten zuerst telefonisch mit der Praxis in Verbindung zu setzen. Dafür stellt die BZÄK einen Praxisaushang zur Verfügung.

BZÄK: Praxisaushang Eingangsbereich mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Die BZÄK stellt außerdem ein Plakat für Praxen zum Aushang zur Verfügung, das auf die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht hinweist.

BZÄK: Praxisplakat mit Hinweis auf Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht (PDF)

Beachten Sie zur zahnärztlichen Behandlungspflicht außerdem die Informationen der BZÄK. 

BZÄK: Informationen zur Behandlungspflicht (26. Mai 2020)

Beachten Sie darüber hinaus generell zur zahnärztlichen Behandlung von Patienten während der Coronavirus-Pandemie das wissenschaftliche Handout für Zahnarztpraxen des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) und der KZBV sowie die Handlungsempfehlungen und Hinweise zu Schutzmaßnahmen der ZÄK Nordrhein und des Deutschen Arbeitskreises Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ) und die DAHZ-Information „Risikomanagement in Zahnarztpraxen“:

IDZ/KZBV: Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF) 
(24. April 2020)

ZÄK NR/DAHZ: COVID-19 konkret (PDF) (8. April 2020)

DAHZ: SARS-COV-2 / Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen (PDF) (19. April 2020)

Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) ist eine neue S1-Leitlinie zum „Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern“ erarbeitet worden, die Handlungsempfehlungen zum Schutz von Praxisteam und Patienten sowie Informationen zur Aerosolbildung enthält: 

DGZMK: S1-Leitlinie – Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern (September 2020)

Die „Gemeinsame Erklärung der KZBV und des GKV-Spitzenverbands zu Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie COVID-19“ informiert über Überweisungen, Erleichterungen bei Fahrkosten und Krankentransporten, über Sonderregelungen bezüglich der Verordnung von Heilmitteln, über Heil- und Kostenpläne bei Zahnersatz aus dem Zeitraum vom 30.09.2019 bis 31.03.2020 und über die Durchführung von Begutachtungen.

GKV-SV/KZBV: Gemeinsame Erklärung zu Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie COVID-19 (PDF) (7. Mai 2020)

Krankentransportfahrten von COVID-19-positiven Versicherten und Personen unter behördlich angeordneter Quarantäne zu nicht aufschiebbaren zwingend notwendigen ambulanten vertragszahnärztlichen Behandlungen bedürfen bundesweit weiterhin keiner vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse. Einen entsprechenden Beschluss hat die KZBV als stimmberechtigte Trägerorganisation im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) durchgesetzt. Die Regelung gilt, wenn und solange der Deutsche Bundestag gemäß § 5 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt hat. Verordnungen von Krankentransporten nach § 6 und Krankenfahrten nach §§ 7 und 8 KT-RL können dazu auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt und vom Vertragszahnarzt oder von der Vertragszahnärztin postalisch an in der Praxis bekannte Versicherte übermittelt werden, sofern sich der verordnende Vertragszahnarzt vom Zustand des oder der Versicherten durch eingehende telefonische Befragung überzeugt hat. Für die Verordnung von Heilmitteln gilt, dass bis zum Inkrafttreten der geänderten zahnärztlichen Heilmittel-Richtlinie am 1. Januar 2021 die 14-tägige Beginn-Frist für Heilmittelbehandlungen auf 28 Tage erweitert wird. Ab dem 1. Januar 2021 gilt regelhaft die 28-Tage-Frist. 

G-BA: Regional begrenzte Covid-19-Ausnahmeregelungen (17. September 2020)

G-BA: COVID-19-Epidemie – Grundlagenbeschluss zur Ermöglichung befristeter regionaler Ausnahmeregelungen, Verlängerung und Anpassung bundesweiter Sonderregelungen zur Genehmigung von Krankentransporten und der Geltungsdauer von Heilmittelverordnungen
(17. September 2020)

Sämtliche vom G-BA beschlossenen bundesweiten sowie regional möglichen Sonderregelungen zur (zahn)ärztlichen Versorgung im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie finden Sie auf der Website des G-BA:

G-BA: Befristete Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Unaufschiebbare Behandlungen von Patienten mit SARS-CoV-2-Problematik

Bei zahnärztlichen Behandlungen von Patienten, die unter Verdacht einer SARS-CoV-2-Erkrankung stehen oder an SARS-CoV-2 erkrankt sind, sind gemäß BioStoffV und GefStoffV weitere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Hier sind zu nennen

  • eine räumliche oder organisatorische Trennung der Patienten mit SARS-CoV-2-Problematik von den Patienten der regulären Sprechstunde,
  • eine persönliche Schutzausrüstung für das Personal (Schutzbrille mit Seitenschutz, Atemschutzmaske FFP2, unsterile Handschuhe, langärmliger Schutzkittel, eventuell auch Kopfhaube, Schutzhandschuhe nach DIN EN 374 mit längeren Stulpen für Reinigungsarbeiten),
  • das Aushändigen eines Mund-Nasen-Schutzes an den Patienten nach Betreten der Praxis für die Wartezeit und das Anhalten des Patienten, diesen Schutz auch zu tragen,
  • das Anhalten des Patienten, vor dem Verlassen der Praxis die Hände zu desinfizieren,
  • ein kontaminationsfreies Ablegen der Schutzkleidung nach dem Behandlungsende.

Siehe die Ausführungen der Bundeszahnärztekammer zu unaufschiebbaren Behandlungen von Patienten mit SARS-CoV-2-Problematik sowie zur zahnärztlichen Behandlungspflicht.

Das Institut der Deutschen Zahnärzte empfiehlt in Kooperation mit der KZBV eine Standardvorgehensweise für Zahnarztpraxen zur Behandlung von SARS-CoV-2-Patienten unter SOP 3 bis 5 des folgenden Handouts:

IDZ/KZBV: Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF) 
(24. April 2020)

Beachten Sie ebenfalls die Information des Deutschen Arbeitskreises Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ) „Risikomanagement in Zahnarztpraxen“ unter Punkt 3 und die Empfehlungen des Robert Koch Instituts zu Hygienemaßnahmen bei Behandlungen von SARS-CoV-2-Patienten.

DAHZ: SARS-COV-2 / Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen (PDF) (19. April 2020)

RKI: Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2 (9. September 2020)

Siehe ebenfalls die unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) entwickelte S1-Leitlinie zum „Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern“: 

DGZMK: S1-Leitlinie – Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern (September 2020)

Die „Gemeinsame Erklärung der KZBV und des GKV-Spitzenverbands zu Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie COVID-19“ informiert über die Erleichterungen bei Fahrkosten und Krankentransporten und Sonderregelungen bezüglich der Verordnung von Heilmitteln sowie darüber hinaus über Überweisungen, über Heil- und Kostenpläne bei Zahnersatz aus dem Zeitraum vom 30.09.2019 bis 31.03.2020 und die Durchführung von Begutachtungen.

GKV-SV/KZBV: Gemeinsame Erklärung zu Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie COVID-19 (PDF) (7. Mai 2020)

Sollte ein akut behandlungsbedürftiger und positiv auf COVID-19 getesteter Patient oder ein echter Verdachtsfall bei Ihnen in der Praxis im Einzelfall eine Überweisung erforderlich machen, können Sie sich gerne zur Abklärung des weiteren Vorgehens an die KZV Nordrhein wenden.

Krankentransportfahrten von COVID-19-positiven Versicherten und Personen unter behördlich angeordneter Quarantäne zu nicht aufschiebbaren zwingend notwendigen ambulanten vertragszahnärztlichen Behandlungen bedürfen bundesweit weiterhin keiner vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse. Einen entsprechenden Beschluss hat die KZBV als stimmberechtigte Trägerorganisation im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) durchgesetzt. Die Regelung gilt, wenn und solange der Deutsche Bundestag gemäß § 5 Absatz 1 des Infektionsschutzgesetzes eine epidemische Lage von nationaler Tragweite festgestellt hat. Verordnungen von Krankentransporten nach § 6 und Krankenfahrten nach §§ 7 und 8 KT-RL können dazu auch nach telefonischer Anamnese ausgestellt und vom Vertragszahnarzt oder von der Vertragszahnärztin postalisch an in der Praxis bekannte Versicherte übermittelt werden, sofern sich der verordnende Vertragszahnarzt vom Zustand des oder der Versicherten durch eingehende telefonische Befragung überzeugt hat. Für die Verordnung von Heilmitteln gilt, dass bis zum Inkrafttreten der geänderten zahnärztlichen Heilmittel-Richtlinie am 1. Januar 2021 die 14-tägige Beginn-Frist für Heilmittelbehandlungen auf 28 Tage erweitert wird. Ab dem 1. Januar 2021 gilt regelhaft die 28-Tage-Frist.

Hotlines von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) stellt online eine Liste der Corona-Hotlines aller Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern zur Verfügung:

Hotlines von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern

Die Hotline der KZV Nordrhein zum Thema Coronavirus lautet 0211 96 84-190.

Links zu SARS-CoV-2/COVID-19

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Informationsseite zu Corona

Corona-Pandemie: Lehren und Handlungsbedarfe aus der Perspektive der vertragszahnärztlichen Versorgung (PDF)

Corona, Vertragsgeschäft, Digitalisierung – Zahnärzteschaft positioniert sich zu Zukunftsfragen des Berufsstandes

Maßnahmenpaket der Zahnärzteschaft

Maßnahmen zur Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Praxen

Entscheidungen der KZVen zur COVID-19-VSt-SchutzV („Liquiditätshilfe“)

Statement zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF)

Stellungnahme zum Referentenentwurf des Versorgungsverbesserungsgesetzes (GPVG) (PDF)

Pressemitteilung zur Stellungnahme zum GPVG-Referentenentwurf

Sicherstellung (vertrags)zahnärztlicher Versorgung von Patienten ohne Corona-Problematik

Zahnärztliche Behandlung Pflegebedürftiger – Erläuterungen zu DGAZ-Stellungnahmen

COVID-19: Befristete Anpassung von zahnärztlicher Heilmittel-RL und Krankentransport-RL (PDF)

KZBV/BZÄK: Dank hoher Hygienestandards – Zahnarztbesuche in Deutschland sind sicher!

KZBV/BZÄK: Finanzieller Schutzschirm auch für Zahnarztpraxen

KZBV/BZÄK: Coronavirus – Zahnärztliche Versorgung soll bundesweit aufrechterhalten werden (PDF)

KZBV/BZÄK: Coronavirus – Aufruf des KZBV-Vorsitzenden und des BZÄK-Präsidenten an die Zahnärzteschaft

IDZ/KZBV: Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF)

Kassenärztliche Bundesvereinigung

Praxisschließung bei Coronavirus – Hinweise zum Anspruch auf Entschädigung

Praxisinfo: Coronavirus – Anspruch auf Entschädigung bei untersagter Tätigkeit oder Quarantäne (PDF)

Informationen über die BMG-Rechtsverordnung zu Corona-Tests für Reiserückkehrer

Bundeszahnärztekammer

Informationsseite zu Corona

Sonderklartext zu Corona

FAQ Coronavirus – Umgang in der Zahnarztpraxis

SARS-CoV-2/COVID-19 – Praxisbetrieb

Praxisplakat mit Hinweis auf Abstands- und Hygieneregeln sowie Maskenpflicht (PDF)

Praxisaushang Eingangsbereich mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Risikomanagement in der Zahnarztpraxis

Informationen zur Behandlungspflicht

Pflegeheime und Senioren

Muss die ganze Praxis nach dem Besuch eines Infizierten schließen?

Pressemitteilung zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF)

Zahnärzte ohne Rettungsschirm – Dramatische Einnahmeausfälle schon jetzt (PDF)

Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis (PDF)

Schreiben an das BMAS zum Thema Kurzarbeitergeld nach SGB III

Schul- und Kindergartenschließungen

KZBV/BZÄK: Dank hoher Hygienestandards – Zahnarztbesuche in Deutschland sind sicher!

KZBV/BZÄK: Finanzieller Schutzschirm auch für Zahnarztpraxen

KZBV/BZÄK: Coronavirus – Zahnärztliche Versorgung soll bundesweit aufrechterhalten werden (PDF)

KZBV/BZÄK: Coronavirus – Aufruf des KZBV-Vorsitzenden und des BZÄK-Präsidenten an die Zahnärzteschaft

BFB/BZÄK: Übersicht der bundesweiten Hilfen für Freiberufler

BFB/BZÄK: Coronakrise: Übersicht der bundesweiten und länderspezifischen Hilfen für Freiberufler (PDF)

DAHZ/BZÄK: Hygieneplan

Kassenzahnärztliche Vereinigung und Zahnärztekammer Nordrhein

Sonderinformationsdienst zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

Sonderrundschreiben zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF) 

Stellungnahme zur aktuellen Situation (PDF)

Mitarbeiterbescheinigung bei Ausgangssperre (PDF)

KZV NR: Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen – Stellungnahme des Vorstands

KZV NR: Offener Brief des KZV-Vorstandsvorsitzenden Ralf Wagner zur Coronakrise (PDF)

KZV NR: Corona-News

ZÄK-NR: Informationsseite zu Corona

ZÄK NR: Corona – FAQ

ZÄK NR: Schreiben des Präsidiums zur aktuellen Sachlage (PDF)

ZÄK NR/DAHZ: COVID-19 konkret (PDF)

ZÄK NR: Schul- und Kindergartenschließungen

Institut der Deutschen Zahnärzte

IDZ/KZBV: Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF)

Deutscher Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin

SARS-COV-2/Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen (PDF)

DAHZ/BZÄK: Hygieneplan

DAHZ/ZÄK NR: COVID-19 konkret (PDF)

Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin

Pflege braucht Zahnmedizin

Risikomanagement bei der zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

S1-Leitlinie – Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern

Zahnärztliche Mitteilungen

Aktuelle Meldungen zu Corona

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften

Hygieneanforderungen bei ausgewählten respiratorisch übertragbaren Infektions-Erkrankungen (PDF)

Robert Koch Institut

COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

Die Pandemie in Deutschland in den nächsten Monaten – Ziele, Schwerpunktthemen und Instrumente für den Infektionsschutz

COVID-19: Verdachtsabklärung und Maßnahmen – Orientierungshilfe für Ärzte (Infografik)

FAQ zum Coronavirus SARS-CoV-2 / Krankheit COVID-19

Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene

Empfehlungen zu Hygienemaßnahmen im Rahmen der Behandlung und Pflege von Patienten mit einer Infektion durch SARS-CoV-2

Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2

Optionen zum Management von Kontaktpersonen unter medizinischem Personal (auch bei Personalmangel) in Arztpraxen und Krankenhäusern

Ressourcen-schonender Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen im Zusammenhang COVID-19

Schaubilder Schutzhandschuhe sicher ausziehen (PDF)

Schaubilder Schutzbrille und Atemschutzmaske sicher ablegen (PDF)

Schaubilder Atemschutzmaske: Häufige Anwendungsfehler (PDF)

Nationaler Pandemieplan Teil I (Strukturen und Maßnahmen) (PDF)

Risikobewertung zu COVID-19

COVID-19-Fallzahlen Deutschland

Informationen zur Ausweisung internationaler Risikogebiete

Gesundheitsämter-Suche

World Health Organization

COVID-19-Fallzahlen weltweit

European Centre for Disease Prevention and Control

Corona-Ampel Europa

Bundesregierung

Coronavirus in Deutschland

Coronavirus: Aktuelle Informationen

Leitlinien gegen Ausbreitung des Coronavirus

Corona-Überbrückungshilfe des Bundes startet

Gemeinsamer Bundesausschuss

Regional begrenzte Covid-19-Ausnahmeregelungen

COVID-19-Epidemie – Grundlagenbeschluss zur Ermöglichung befristeter regionaler Ausnahmeregelungen, Verlängerung und Anpassung bundesweiter Sonderregelungen zur Genehmigung von Krankentransporten und der Geltungsdauer von Heilmittelverordnungen

Befristete Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Corona-​Pandemie – telefonische Krankschreibung erneut möglich

Befristete bundesweite Sonderregelung: Arbeitsunfähigkeits-Richtlinie

Corona-Pandemie: Beschluss weitreichender Maßnahmen zur Entlastung von Krankenhäusern und Ärzten sowie zum Schutz vor Infektionsrisiken

Bundesministerium für Gesundheit

Tagesaktuelle Informationen zum Coronavirus

COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF)

Aktuelle Informationen für Reisende

Fragen und Antworten zu Coronatests bei Einreisen nach Deutschland

Bundesrat stimmt Gesetzespaketen zur Unterstützung des Gesundheitswesens bei der Bewältigung der Corona-Epidemie zu

Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung – zentrale Beschaffung durch BMG

Absage aller Veranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern

Bundestag beschließt Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite

Meldepflichtverordnung (PDF)

BMAS/BMG: Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens (PDF)

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

FAQ zu Sozialschutz, Arbeitsrecht und Arbeitsschutz

FAQ zu Kurzarbeit

Erleichtertes Kurzarbeitergeld

Entwurf zum Beschäftigungssicherungsgesetz

BMAS/BMG: Einsatz von Schutzmasken in Einrichtungen des Gesundheitswesens (PDF)

Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat

IfSG online – Informationen und Antragsverfahren zu finanziellen Entschädigungen bei Quarantäne, Tätigkeitsverbot oder Schul- und Kitaschließungen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Bundesministerium für Finanzen

BMWi/BMF: Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

BMWi: Coronavirus – Informationen und Unterstützung für Unternehmen

BMWi hilft – Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler in der Corona-Krise

BMWi: Antrags- und Informationsplattform Überbrückungshilfe

BMF: Corona-Folgen bekämpfen, Wohlstand sichern, Zukunftsfähigkeit stärken

BMF: Eckpunkte „Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen“

BFM: Zweites Gesetz zur Umsetzung steuerlicher Hilfsmaßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise (Zweites Corona-Steuerhilfegesetz)

BMF: Steuerliche Hilfen für Unternehmen und Beschäftigte

BMF: FAQ „Corona“ (Steuern)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Infektionsschutz: Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2/COVID-19

Erklärvideos zu Corona-FAQs (YouTube) 

Informationen zum persönlichen Infektionsschutz durch Hygiene: 10 Hygienetipps (Plakat und Broschüre)

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 

Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege (TRBA 250)

Bundesagentur für Arbeit

Coronavirus – Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Corona und Kurzarbeit: Was gilt jetzt für Arbeitgeber?

Anzeige über Arbeitsausfall (PDF)

Weisung 202005005 – Kurzarbeitergeld an Leistungserbringer im Gesundheitswesen (PDF)

Auswärtiges Amt

Coronavirus/Covid-19: Weltweite Reisewarnung/Rückholprogramm

Landesregierung NRW

Coronavirus in Nordrhein-Westfalen

Informationen zur Maskenpflicht

Land setzt sich für verbesserte Abrechnungsmöglichkeiten bei der NRW-Soforthilfe ein und hält das Rückmeldeverfahren an

Angepasster Schulbetrieb in Corona-Zeiten zu Beginn des Schuljahres 2020/2021

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW

Sonderseite zum Coronavirus in Nordrhein-Westfalen

Presseinformation „Notwendige Praxisbesuche und Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen“ (PDF)

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) (PDF)

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Betreuungsinfrastruktur (Coronabetreuungsverordnung – CoronaBetrVO) (PDF)

Anlage zur Coronabetreuungsverordnung (PDF)

Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Bezug auf Ein- und Rückreisende  (Coronaeinreiseverordnung – CoronaEinrVO) (PDF)

Vierte Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 (PDF)

Verordnungen, Allgemeinverfügungen und Erlasse zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Neue Leitlinie bestimmt Personal kritischer Infrastrukturen

Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW

Corona – aktuelle Informationen für Eltern

Vordruck für Personal kritischer Infrastrukturen: Bescheinigung des Arbeitgebers zur Unabkömmlichkeit

Informationen zur Aufnahme des Regelbetriebs in der Kindertagesbetreuung (PDF)

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW

Informationsseite zur NRW-Soforthilfe 2020

Coronavirus – Informationen und Ansprechpartner für Unternehmen

Überbrückungshilfe – Fragen und Antworten

Finanzverwaltung NRW

Antrag auf Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus (PDF)

Anleitung zur Erstattung der Umsatzsteuer-Sondervorauszahlung (PDF)

Landschaftsverband Rheinland

Entschädigung bei Quarantäne oder Tätigkeitsverbot

Bundesverband der Freien Berufe

BFB/BZÄK: Übersicht der bundesweiten Hilfen für Freiberufler

BFB/BZÄK: Coronakrise: Übersicht der bundesweiten und länderspezifischen Hilfen für Freiberufler (PDF)

Verband Deutscher Bürgschaftsbanken

Corona-Krise: Bürgschaftsbanken erweitern Unterstützung von KMU

Kreditanstalt für Wiederaufbau 

Corona-Hilfe: Kredite für Unternehmen

Bild Startseite und diese Seite: Adobe Stock / SergeyBitos

Antrag auf Liquiditätshilfe bei der KZV NR

In Umsetzung der COVID-19-VSt-SchutzV können Zahnarztpraxen bei der KZV Nordrhein zur Milderung der coronabedingten Umsatzrückgänge für die Leistungsarten KCH oder KFO in den Quartalen II/2020 bis IV/2020 ab sofort auf 

  

myKZV.de 

   

einen Antrag auf Liquiditätshilfe stellenAusführliche Informationen erhalten Sie hier:

   

Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein

   

Haben Sie keine Zugangsmöglichkeit zu myKZV.de, wenden Sie sich bitte an unsere technische Hotline unter 0211-9684-180.

NRW Überbrückungshilfe Plus

NRW unterstützt Soloselbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunter-nehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern
im Rahmen der 
NRW Überbrückungshilfe Plus“.

   

Sie ergänzt die Überbrückungshilfe von Bund und Ländern für kleine und mittelständische Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler mit coronabedingten erheblichen Umsatzausfällen und wird wie diese durch einen beauftragten Steuer-berater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer online auf den Seiten des BMWi beantragt.

   

Ausführliche Informationen zum Thema auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums NRW sowie auf dieser Seite unter „Schutzschild für die Wirtschaft“.

   

BMWi: Antrags- und Informationsplattform Überbrückungshilfe

   

MWIDE: Überbrückungshilfe – Fragen und Antworten

   

KZV NR: Schutzschild für die Wirtschaft

Handout für die zahnärztliche Behandlung während Corona-Pandemie

Beachten Sie generell zur zahnärztlichen Behandlung von Patienten während der Coronavirus-Pandemie das IDZ/KZBV-Handout für Zahnarztpraxen:

   

Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF)

Schutzschild für die Wirtschaft

Am 27. März 2020 hat der Bundesrat abschließend über das umfassende Hilfspaket der Bundesregierung zur Abfederung der Auswirkungen der Coronakrise für die Wirtschaft entschieden.

   

Das Maßnahmenpaket gilt auch für Zahnarztpraxen (Sofort- und Liquiditätshilfen, flexibles Kurzarbeitergeld, Steuerstundung). Umfassende Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des BMWi:

   

BMWi: Informationen und Unterstützung für Unternehmen

 

Hierzu sowie zur Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein und zur Überbrückungshilfe von Bund und Ländern für kleine und mittlere Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler einschließlich des zusätzlichen Hilfsprogramms „NRW Überbrückungshilfe Plus“ beachten Sie bitte die Ausführungen und Links auf dieser Seite zum 

   

Schutzschild für die Wirtschaft.

Corona-Hotline

Gerne können Sie sich bei Fragen auch an die Corona-Hotline der
KZV Nordrhein wenden unter der Rufnummer
   

0211-9684-190.