Coronavirus

Informationen für die Zahnarztpraxis

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Allgemeines

Angesichts der Ausbreitung des Coronavirus – weltweit, aber auch in Deutschland – hat die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein an dieser Stelle gesicherte Informationen zu dem Thema für zahnärztliche Praxen, Patienten und medizinische Fachleute zusammengetragen.

Eine Corona-Themenseite finden Sie auch auf der Homepage der Zahnärztekammer Nordrhein.

Bitte beachten Sie ebenfalls die gemeinsame Stellungnahme, den Sonderinformationsdienst und das Sonderrundschreiben von Kassenzahnärztlicher Vereinigung und Zahnärztekammer Nordrhein zur Coronakrise sowie den offenen Brief von KZV-Vorstandsvorsitzendem Ralf Wagner an die nordrheinische Vertragszahnärzteschaft.

Gemeinsame Stellungnahme von KZV und ZÄK NR zur aktuellen Situation (PDF)

KZV/ZÄK NR: Sonderinformationsdienst zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

KZV/ZÄK NR: Sonderrundschreiben zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

KZV NR: Offener Brief von KZV-Vorstandsvorsitzendem Ralf Wagner zur Coronakrise (PDF)

Gerne können Sie sich bei Fragen auch an die 
Hotline der KZV Nordrhein unter der Rufnummer 0211-9684-190 
wenden. Weitere Hotlines siehe unten unter
Hotlines von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern.

Praxisbetrieb

Die Corona-Krise hat auch erhebliche Auswirkungen auf den Praxisbetrieb der nordrheinischen Zahnärzte und Zahnärztinnen. Beachten Sie dazu auch die Informationen und Links der Bundeszahnärztekammer.

Sollte es noch zu einer behördlich angeordneten Ausgangssperre kommen, ist Ihnen als Arbeitgeber die Ausstellung entsprechender Bescheinigungen für Ihre Mitarbeiter/-innen zu empfehlen, damit diese weiterhin die Praxis erreichen können.

KZV/ZÄK NR: Mitarbeiterbescheinigung bei Ausgangssperre (PDF)

Quarantäne

Wenn ein Infizierter eine Praxis aufgesucht hat, lautet die Empfehlung des Robert Koch Instituts, eine 14-tägige Quarantäne nur für Kontaktpersonen der Kategorie I und bei erhöhtem Expositionsrisiko für Kontaktpersonen der Kategorie II einzuhalten.

Beim ersten Kontakt mit dem Patienten, insbesondere im Rezeptionsbereich, ist auf einen ausreichenden Abstand zu achten.

Kontaktpersonen der Kategorie I („höheres“ Infektionsrisiko)
Medizinisches Personal, wenn es ohne Schutzausrüstung engen Kontakt (≤ 2 Meter Distanz) zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatte.

Kontaktpersonen der Kategorie II („geringeres Infektionsrisiko“)
Medizinisches Personal, das sich ohne adäquate Schutzbekleidung im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielt, aber eine Distanz von 2 Metern nie unterschritten hat. In diesem Fall ist für das weitere Vorgehen die Einschätzung des Expositionsrisikos durch das Gesundheitsamt entscheidend. Schätzt das Gesundheitsamt das Expositionsrisiko als hoch ein (Aerosolexposition), ist häusliche Quarantäne einzuhalten. Bei geringerem Expositionsrisiko ist wie bei Kontaktpersonen der Kategorie III zu verfahren.

Kontaktpersonen der Kategorie III
Medizinisches Personal mit Kontakt ≤ 2 m Distanz, wenn während der gesamten Zeit eine adäquate Schutzbekleidung getragen wurde.

Sind die empfohlenen Schutzmaßnahmen eingehalten worden, ist keine Notwendigkeit für eine Absonderung oder eine regelmäßige Untersuchung von Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen ohne Symptome gegeben. Beachten Sie aber bitte, dass diese Regelungen auch einer Anpassung an die jeweilige Situation vor Ort im Rahmen einer Risikobewertung durch das zuständige Gesundheitsamt unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele unterliegen können.

Bitte beachten Sie folgende Links zum Thema:

Informationen des Robert Koch Instituts (RKI) zur Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2

Quarantäne-Informationen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK)

RKI-Empfehlungen zum Umgang von Kontaktpersonen für medizinisches Personal

RKI: Optionen für den Umgang mit medizinischem Personal in Situationen mit relevantem Personalmangel im Rahmen der COVID-19 Pandemie

BZÄK: Praxisaushang mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Arbeitsrecht

Die Bundeszahnärztekammer hat ein Informationsblatt zu den arbeitsrechtlichen Aspekten bei Auftreten von SARS-CoV-2-Infektionen in der Praxis herausgegeben.

BZÄK-Information Arbeitsrecht (PDF) 

Entschädigung

Zahnärzte haben Anspruch auf Entschädigung, wenn der Praxisbetrieb aus infektionsschutzrechtlichen Gründen behördlich untersagt wird. Rechtsgrundlage ist das Infektionsschutzgesetz (§ 56). Anspruch haben sowohl die Praxisinhaber als auch die angestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hierzu hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine Information einschließlich einer Auflistung der zuständigen Behörden veröffentlicht.

KBV-Information zur Praxisschließung (PDF)

In Nordrhein-Westfalen (Bereich Rheinland) hilft Ihnen der Landschaftsverband Rheinland weiter:

Landschaftsverband Rheinland
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
Tel.: 0211 809-5444
Fax: 0221 809-5402
E-Mail: ser@lvr.de

Kurzarbeitergeld

Wenn viele Patienten ihre Behandlungstermine aufgrund der aktuellen Lage absagen, haben betroffene Praxen die Möglichkeit einer vorübergehenden Kürzung der betriebsüblichen normalen Arbeitszeit. Diese wird ebenso als „Kurzarbeit“ verstanden wie die vorübergehende Einstellung der Arbeit. In diesen Fällen hat der Praxisinhaber die Möglichkeit, für seine Beschäftigten die Kurzarbeit anzuzeigen, so dass diese im Fall von Arbeits- und Entgeltausfall Ansprüche bei der Bundesagentur für Arbeit beanspruchen können.

Zum Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis beachten Sie bitte auch die Ausführungen der Bundeszahnärztekammer, die hierzu ein Informationsblatt herausgegeben hat. Weitere Informationen und Formulare stellt die Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung.

BZÄK-Information zum Kurzarbeitergeld in der Zahnarztpraxis (PDF)

Informationen der Bundesagentur für Arbeit zum Kurzarbeitergeld

Bundesagentur für Arbeit: Anzeige über Arbeitsausfall (PDF)

Schutzschild für die Wirtschaft

Damit die Auswirkungen der Corona-Krise für Unternehmen und Arbeitsmarkt möglichst gering bleiben, hat die Bundesregierung umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Das Maßnahmenpaket zur Abfederung der Coronakrise für die Wirtschaft gilt auch für Zahnarztpraxen. Seit dem 27. März 2020 stehen den Ländern unter anderem die Gelder für Soforthilfen für kleine Unternehmen, für Liquiditätshilfen, flexibles Kurzarbeitergeld und Steuerstundung zur Verfügung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und das Bundesministerium der Finanzen (BMF) haben umfangreiche Informationen zu diesem „Schutzschirm für die Wirtschaft“ veröffentlicht:

BMWi: Hilfsmaßnahmen – Unterstützung für Unternehmen

BMWi/BMF: Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

Zum Antragsformular auf Gewährung einer Soforthilfe für von der Corona-Krise 03/2020 besonders geschädigte Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Soloselbstständige aus dem Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW (MWIDE) sowie dem Bundesprogramm „Soforthilfe für Kleinstunternehmer und Soloselbständige“ („NRW- Soforthilfe 2020“) gelangen Sie hier:

Heil- und Kostenpläne

Die Praxen werden gebeten, zur Reduzierung von unnötigen Infektionsherden ggf. die Heil-und Kostenpläne bis auf Weiteres nicht mehr den Patienten auszuhändigen, sondern direkt an die Krankenkassen zu senden.

Zahnersatz aus dem Auslandslabor

Im Einzelfall stellt sich die Frage, wie sich eine Praxis verhalten soll, wenn in einem Auslandslabor beauftragter/bereits erstellter Zahnersatz von dort nicht mehr gefertigt oder ausgeliefert werden kann. Hier muss der Zahnarzt entscheiden, ob er den Zahnersatz in einem anderen Labor in Auftrag gibt. Es ist dabei zu berücksichtigen, dass dies eine Änderung der Kosten zur Folge und damit auf den Eigenanteil Einfluss haben kann. Hierüber ist der Patient in jedem Fall im Vorhinein aufzuklären. Es ist weiterhin zu beachten, dass die Gewährleistungspflicht für den Zahnersatz weiterhin beim Zahnarzt verbleibt. Die Frage, inwiefern das ausländische Zahnlabor in einem solchen Fall Anspruch auf Zahlung hat, müsste gegebenenfalls auf dem Zivilrechtsweg geklärt werden.

Aufsuchende Betreuung

Für Pflegebedürftige und Senioren mit schwerwiegenden chronischen Erkrankungen ist das Risiko, an der durch SARS-CoV-2 ausgelösten Lungenkrankheit COVID-19 zu erkranken, besonders hoch. Aus diesem Grund hat die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ) die Empfehlung ausgesprochen, zurzeit auf zahnmedizinische Routineuntersuchungen und -behandlungen in der aufsuchenden Betreuung insbesondere in Alten- und Senioreneinrichtungen zu verzichten und sich in Absprache mit den Einrichtungen, den Pflegenden und Angehörigen auf Notfallbehandlungen zu beschränken. 

Bitte beachten Sie hierzu das Schreiben der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur aufsuchenden zahnmedizinischen Betreuung mit den Empfehlungen der DGAZ zu COVID-19 sowie die Informationen der Bundeszahnärztekammer zu diesem Thema.

KZBV/Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin (DGAZ) zur aufsuchenden zahnmedizinischen Betreuung (PDF)

BZÄK-Information: Pflegeheime und Senioren

Schließung von Institutionen

Außerdem weisen wir darauf hin, dass es zur Schließung von einzelnen Institutionen kommen kann. Dies kann im Einzelfall Auswirkungen auf die Zahnarztpraxen – z. B. im Rahmen von Genehmigungsverfahren – haben.

Schul- und Kindergartenschließungen

Zurzeit sind Schulen und Kitas auf behördliche Anordnung hin geschlossen. Für anspruchsberechtigte (systemrelevante) Berufsgruppen ist für Fälle, in denen keine Alternativbetreuung möglich ist, die Einrichtung einer Notfallbetreuung vorgesehen. Zuständig sind die Länder. Es ist zurzeit ungeklärt, ob Zahnarztpraxen anspruchsberechtigt (systemrelevant) sind. Die KZV Nordrhein setzt sich dafür ein, dass der Anspruch auf Betreuung von Kindern auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Zahnarztpraxen ausgedehnt wird. Siehe auch die Informationen der Bundeszahnärztekammer zu diesem Thema.

BZÄK: Schul- und Kindergartenschließungen

Risikomangement

Es ist bekannt, dass das neue Coronavirus Sars-CoV-2 hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion übertragen wird. Das Virus kann jedoch auch außerhalb des Körpers auf Oberflächen bis zu mehreren Tagen überleben. Der Gesundheitsschutz bzw. Schutz vor Sars-CoV-2/Covid-19 fällt dabei in den Zuständigkeitsbereich der einzelnen Bundesländer, für Maßnahmen vor Ort sind die Gesundheitsämter zuständig.

BZÄK-Informationen zum Risikomanagement 

Schutzmaterialien

Aufgrund der gegenwärtigen Lieferengpässe erreichen uns insbesondere gehäuft Anfragen, wo unsere Zahnarztpraxen Schutzmaterialien erhalten können. Wir verstehen Ihre Besorgnis, als Praxisinhaber für die Sicherheit in der Praxis verantwortlich zu sein und entsprechend auch für eine ausreichende Anzahl von Schutzmasken sorgen zu müssen. 

Die KZV Nordrhein versucht ununterbrochen, Bezugsquellen von Schutzmaterialien ausfindig zu machen. Lesen Sie mehr dazu unter dem Punkt Bestellung von Schutzmaterialien.

Zudem finden Sie online hilfreiche Informationen vom Robert Koch-Institut zum ressourcenschonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz und FFP-Schutzmasken.

RKI: ressourcenschonender Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken (PDF)

Zum aktuellen Stand der Versorgung mit Schutzausrüstung (PSA) durch die Gesundheitsbehörden haben KZV und Zahnärztekammer Nordrhein ein gemeinsames Schreiben veröffentlicht, das Sie hier einsehen können:

Gemeinsames Schreiben von KZV und ZÄK NR zur Versorgung mit Schutzausrüstung durch die Gesundheitsbehörden (PDF)

Bestellung von Schutzmaterialien

Die KZV Nordrhein informiert zum aktuellen Stand bezüglich der Beschaffung von Schutzmaßnahmen.

Die Abgabe dieser sehr begrenzt verfügbaren Artikel erfolgt ausschließlich für akute Notsituationen und im äußerst begrenzten Umfang. Die Verteilung behält sich die KZV Nordrhein in Abhängigkeit der Notwendigkeit, des verfügbaren Bestandes und der Verpackungseinheiten vor. Eine eventuelle Abgabe erfolgt nach dem jeweils aktuellen Selbstkostenpreis einschließlich der Verpackungs- und Versandkosten. Die Verrechnung dieser Kosten erfolgt über die Quartalsabrechnung.

Telefonische Anfragen können leider nicht beantwortet werden.
Für Bestellungen senden Sie bitte das ausgefüllte Formular an schutzmaterial(at)kzvnr.de
Bitte beachten Sie die Pflichtangaben!

Aktuell verfügbar:               

  • Schutzoveralls (Einheitsgröße)
  • Unsterile Nitrilhandschuhe (Größen M und L)
  • FFP2-Schutzmasken
  • Schutzbrillen

Hygienemaßnahmen

Für die zahnärztliche Versorgung bedeutet die gegenwärtige Situation, dass insbesondere Zahnarztpraxen sowie zahnmedizinisches Personal in Kliniken zeitnah und flächendeckend über (zusätzliche) Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von ansteckenden Infektionen durch Coronaviren unterrichtet werden. Entsprechende Vorgaben für zahnärztliche Praxen sind im Hygieneplan des Deutschen Arbeitskreises für Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ) und der BZÄK, den Empfehlungen der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beim RKI („Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene“) und der Technischen Regel für biologische Arbeitsstoffe (TRBA 250) der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (baua) festgehalten.

DAHZ und BZÄK: Hygieneplan

RKI: Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene (PDF)

baua: Technische Regel für biologische Arbeitsstoffe (TRBA 250)

Zahnärztinnen und Zahnärzten ist zu empfehlen, das Praxisteam wiederkehrend auf die Einhaltung der Hygieneregeln aufmerksam zu machen. Insbesondere das Einhalten der Husten- und Niesregeln, eine gute Händehygiene sowie Abstandhalten zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) dienen dem Schutz vor Übertragung des neuartigen Coronavirus. Beachten Sie bitte auch die Informationen auf dieser Seite zur Quarantäne sowie zu den Themen Behandlung von Patienten mit Symptomen und unaufschiebbare zahnärztliche Behandlungen von SARS-CoV-2-Patienten.

Empfehlenswert ist ebenfalls die Installation von Hinweisschildern, welche den Zutritt zur Praxis und auch innerhalb der Praxis regeln. Für einen Praxisaushang im Eingangsbereich stellt die Bundeszahnärztekammer online ein Muster zur Verfügung.

BZÄK: Praxisaushang mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Behandlung von Patienten mit Symptomen 

Zeigen Patienten bereits Krankheitssymptome wie Husten, Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Gliederschmerzen, Atembeschwerden, Luftnot, Müdigkeit und Appetitlosigkeit, sollten Behandlungen erst nach Ende der Erkrankung vorgenommen werden, außer wenn es sich um zahnmedizinische Notfälle handelt. Des Weiteren ist wichtig, diese Patienten zur Diagnosesicherung an den Hausarzt bzw. kassenärztlichen Notdienst zu verweisen, der unter der Rufnummer 116 117 zu erreichen ist.

Grundsätzlich ist zu empfehlen, die Patienten auf der Praxishomepage und durch Praxisaushänge im Eingangsbereich darüber zu informieren, sich bei Krankheitssymptomen und ebenfalls – und dann unabhängig davon, ob Krankheitssymptome vorliegen oder nicht – im Fall eines vorherigem Aufenthalts in einem Risikogebiet oder im Fall eines Kontakts zu SARS-CoV-2-Infizierten zuerst telefonisch mit der Praxis in Verbindung zu setzen. Dafür stellt die Bundeszahnärztekammer online einen Praxisaushang zur Verfügung.

BZÄK: Praxisaushang mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Beachten Sie zur Behandlungspflicht von Erkrankten ebenfalls die Informationen der BZÄK. 

BZÄK zur Behandlungspflicht von Erkrankten

Unaufschiebbare zahnärztliche Behandlungen von SARS-CoV-2-Patienten

Bei zahnärztlichen Behandlungen von Patienten, die unter Verdacht einer SARS-CoV-2-Erkrankung stehen, sind gemäß BioStoffV und GefStoffV weitere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Hier sind zu nennen

  • eine räumliche oder organisatorische Trennung der an SARS-CoV-2 erkrankten Patienten von den Patienten der regulären Sprechstunde,
  • eine persönliche Schutzausrüstung für das Personal (Schutzbrille mit Seitenschutz, Atemschutzmaske FFP2, unsterile Handschuhe, langärmliger Schutzkittel, eventuell auch Kopfhaube, Schutzhandschuhe nach DIN EN 374 mit längeren Stulpen für Reinigungsarbeiten),
  • das Aushändigen eines Mund-Nasen-Schutzes an den Patienten nach Betreten der Praxis für die Wartezeit und das Anhalten des Patienten, diesen Schutz auch zu tragen,
  • das Anhalten des Patienten, vor dem Verlassen der Praxis die Hände zu desinfizieren,
  • ein kontaminationsfreies Ablegen der Schutzkleidung nach dem Behandlungsende.

Siehe die Ausführungen der Bundeszahnärztekammer zur Behandlung von Erkrankten bzw. zu unaufschiebbaren zahnärztlichen Behandlungen von SARS-CoV-2-Patienten.

Das Institut der Deutschen Zahnärzte empfiehlt eine Standardvorgehensweise für Zahnarztpraxen zur Behandlung von SARS-CoV-2-Patienten:

IDZ: Standardvorgehensweise für Zahnarztpraxen zur Behandlung von SARS-CoV-2-Patienten (PDF)

Hotlines von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) stellt online eine Liste der Corona-Hotlines aller Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern zur Verfügung:

Hotlines von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen und Landeszahnärztekammern

Die Hotline der KZV Nordrhein zum Thema Coronavirus lautet 0211 96 84-190.

Links zu SARS-CoV-2/COVID-19

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Informationsseite zu Corona

KZBV/BZÄK-Pressemitteilung zu Corona: Zahnärztliche Versorgung soll aufrechterhalten werden (PDF)

Kassenärztliche Bundesvereinigung

Praxisschließung bei Coronavirus – Hinweise zum Anspruch auf Entschädigung

Krankschreibung bis zu sieben Tage nach telefonischer Rücksprache bei leichten Atemwegserkrankungen

Bundeszahnärztekammer

Informationsseite zu Corona

Sonderklartext zu Corona

FAQ Coronavirus - Umgang in der Zahnarztpraxis

SARS-CoV-2/COVID-19 – Praxisbetrieb

Risikomanagement in der Zahnarztpraxis

Behandlungspflicht von Erkrankten

Pflegeheime und Senioren

Muss die ganze Praxis nach dem Besuch eines Infizierten schließen?

Praxisaushang mit Verhaltensregeln für Patienten (PDF)

Kurzarbeitergeld, Quarantäne, Entschädigung und mehr – Arbeitsrechtliche Informationen für die Zahnarztpraxis

Schul- und Kindergartenschließungen

Hygieneplan

KZBV/BZÄK-Pressemitteilung zu Corona: Zahnärztliche Versorgung soll aufrechterhalten werden (PDF)

Kassenzahnärztliche Vereinigung und Zahnärztekammer Nordrhein

Sonderinformationsdienst zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

Sonderrundschreiben zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF) 

Stellungnahme zur aktuellen Situation (PDF)

Schreiben zur Versorgung mit Schutzausrüstung durch die Gesundheitsbehörden (PDF)

Mitarbeiterbescheinigung bei Ausgangssperre (PDF)

KZV: Offener Brief des KZV-Vorstandsvorsitzenden Ralf Wagner zur Coronakrise (PDF)

KZV-Corona-News

ZÄK-Informationsseite zu Corona

Institut der Deutschen Zahnärzte

Standardvorgehensweise für Zahnarztpraxen zur Behandlung von SARS-CoV-2-Patienten (PDF)

Zahnärztliche Mitteilungen

Aktuelle Meldungen zu Corona

Robert Koch Institut

COVID-19 (Coronavirus SARS-CoV-2)

COVID-19: Verdachtsabklärung und Maßnahmen – Orientierungshilfe für Ärzte (Infografik)

Infektionsprävention in der Zahnheilkunde – Anforderungen an die Hygiene

FAQ zu Corona

Ressourcen-schonender Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen im Zusammenhang COVID-19

Informationen zur Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2

Empfehlungen zum Umgang von Kontaktpersonen für medizinisches Personal

Optionen für den Umgang mit medizinischem Personal in Situationen mit relevantem Personalmangel im Rahmen der COVID-19 Pandemie

Risikoeinschätzung und Handlungsempfehlung für Großveranstaltungen

Bundesregierung

Leitlinien gegen Ausbreitung des Coronavirus

Bundesministerium für Gesundheit

Aktuelle Informationen zu Corona (inkl. Hotlines)

Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung – zentrale Beschaffung durch BMG

Absage aller Veranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern

Meldepflichtverordnung (PDF)

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

FAQ zum Thema infektionsschutz

Erklärvideos zu Corona-FAQs (YouTube) 

Infektionen vorbeugen: Die 10 wichtigsten Hygienetipps (Plakat und Broschüre)

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 

Technische Regel für biologische Arbeitsstoffe (TRBA 250)

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und Bundesministerium für Finanzen

BMWi/BMF: Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

BMWi: Hilfsmaßnahmen – Unterstützung für Unternehmen

Bundesagentur für Arbeit

Coronavirus: Informationen für Unternehmen zum Kurzarbeitergeld

Anzeige über Arbeitsausfall (PDF)

Auswärtiges Amt

Coronavirus / Covid-19: Weltweite Reisewarnung/Rückholprogramm

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW

Antrag auf NRW-Soforthilfe 2020

Verband Deutscher Bürgschaftsbanken

Corona-Krise: Bürgschaftsbanken erweitern Unterstützung von KMU

Bild Startseite und diese Seite: Adobe Stock / SergeyBitos

Versorgung mit Schutzausrüstung (PSA)

Zum aktuellen Stand der Versorgung mit Schutzausrüstung (PSA) durch die Gesundheitsbehörden haben KZV und ZÄK Nordrhein ein gemeinsames Schreiben veröffentlicht, das Sie hier einsehen können:

   

Gemeinsames Schreiben von KZV und ZÄK NR: Versorgung mit Schutzausrüstung durch die Gesundheitsbehörden (PDF)

Schutzschild für die Wirtschaft

Am 27. März 2020 hat der Bundesrat abschließend über das umfassende Hilfspaket der Bundesregierung zur Abfederung der Auswirkungen der Coronakrise für die Wirtschaft entschieden.

   

Das Maßnahmenpaket gilt auch für Zahnarztpraxen (Sofort- und Liquiditätshilfen, flexibles Kurzarbeitergeld, Steuerstundung). Umfassende Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des BMWi:

   

BMWi: Hilfsmaßnahmen – Unterstützung für Unternehmen

 

Zum Antragsformular auf Gewährung der NRW-Soforthilfe 2020 für von der Corona-Krise besonders geschädigte kleine Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Soloselbstständige gelangen Sie hier:

   

Antrag auf NRW-Soforthilfe 2020

Stellungnahme von KZV und ZÄK Nordrhein

Lesen Sie in der gemeinsamen Stellungnahme von KZV und ZÄK Nordrhein, was Patienten jetzt wissen müssen und wie der Staat die zahnärztliche Versorgung in der Coronakrise unterstützen kann.

   

Gemeinsame Stellungnahme von KZV und ZÄK NR zur aktuellen Situation (PDF)

Corona: Offener Brief von Ralf Wagner

Bitte beachten Sie den offenen Brief des KZV-Vorstandsvorsitzenden Ralf Wagner an die nordrheinische Vertragszahnärzteschaft zur Coronakrise.

   

Offener Brief des KZV-Vorstandsvorsitzenden zur Coronakrise (PDF)

Corona-Sonder-ID

KZV und ZÄK Nordrhein haben angesichts der Dynamik der zunehmenden Ausbreitung des Coronavirus und ihren erheblichen Auswirkungen auch auf die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland einen Sonder-ID zu Corona herausgegeben, der die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Nordrhein in dieser extremen und außergewöhnlichen Situation unterstützen soll.

   

Sonderinformationsdienst zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

Corona-Sonderrundschreiben

Bitte beachten Sie auch das Corona-Sonderrundschreiben von KZV und ZÄK Nordrhein.

 

Sonderrundschreiben zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

Corona-Hotline

Gerne können Sie sich bei Fragen auch an die Corona-Hotline der
KZV Nordrhein wenden unter der Rufnummer
   

0211-9684-190.