Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein angelaufen

Ab sofort haben nordrheinische Zahnarztpraxen die Möglichkeit, auf der Grundlage der COVID-19-VSt-SchutzV eine Liquiditätshilfe bei der KZV Nordrhein zu beantragen.

   

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Heil- und Kostenpläne

Die Praxen werden gebeten, zur Reduzierung von unnötigen Infektionsherden gegebenenfalls die Heil- und Kostenpläne bis auf Weiteres nicht mehr den Patienten auszuhändigen, sondern direkt an die Krankenkassen zu senden.

Coronavirus – News

Aktuelle Nachrichten und Entwicklungen zum Thema Corona

 

+++ Corona-Krise: Bonusanspruch für Kinder und Jugendliche geht nicht verloren – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Corona, Vertragsgeschäft, Digitalisierung (KZBV-VV) – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Bestellung von Schutzmaterial bei der KZV Nordrhein – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Befristete Mehrwertsteuersenkung 2020 - Hier lesen Sie mehr +++

+++ Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Entscheidungen der KZVen zur COVID-19-VSt-SchutzV („Liquiditätshilfe“) – Hier lesen Sie mehr +++

+++ DGAZ-Stellungnahmen zur zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Gültigkeit von Heil- und Kostenplänen bei Zahnersatz – Hier lesen Sie mehr +++

+++ NRW: Zahnärztliche Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen wieder zulässig – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Patienten sind in Zahnarztpraxen sicher! – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Notwendige Praxisbesuche und Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung während Coronapandemie – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Kurzarbeitergeld nun doch für Zahnarztpraxen gesichert – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Zahnmedizin kann schlimme Covid-19-Verläufe verhindern – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen – Hier lesen Sie mehr +++

+++ KZBV: Kein Schutzschirm für Zahnarztpraxen – Hier lesen Sie mehr +++

+++ RKI: Sicheres An- und Ablegen der PSA – Hier lesen Sie mehr +++

+++ SARS-COV-2/Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Zahnärztliche Behandlung während Coronavirus-Pandemie – Hier lesen Sie mehr +++

+++ Schutzschild für die Wirtschaft – Hier lesen Sie mehr +++

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Corona-Krise: Bonusanspruch für Kinder und Jugendliche geht nicht verloren

Bei nicht wahrgenommener Vorsorgeuntersuchung im 1. Halbjahr 2020

Köln/Berlin, 8. Juli 2020 – Kinder und Jugendliche, die aufgrund der Corona-Krise ihre Vorsorgeuntersuchung in der Zahnarztpraxis im ersten Halbjahr 2020 nicht wahrnehmen konnten, verlieren nicht ihren vollständigen Bonusanspruch. Das soll eine entsprechende Empfehlung des GKV-Spitzenverbandes an die Mitgliedskassen sicherstellen. Gesetzlich Versicherte sollten sich bei ihrer jeweiligen Krankenkasse erkundigen, wie hier zu verfahren ist.

Wie die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) am Mittwoch mitteilte, betrifft die Empfehlung allerdings nicht erwachsene Patientinnen und Patienten. Da diese nur einmal im Jahr eine Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen müssen, um den Stempel im Bonusheft zu bekommen, gehen die Kostenträger davon aus, dass ein Vorsorgetermin in der Praxis auch noch im zweiten Halbjahr 2020 wahrgenommen werden kann.

Einig sind sich KZBV und GKV-Spitzenverband darüber, dass unter 18-Jährige für nicht in Anspruch genommene Untersuchungen im ersten Halbjahr 2020 aufgrund der Pandemie bei ihrem nächsten Besuch in der Praxis einen Eintrag im Bonusheft erhalten, um bei der Kasse den Bonus nachweisen zu können. Damit sollen Unklarheiten bei der künftigen Ermittlung des Zuschusses vermieden werden.

Hintergrund: Die Bonusregelung bei Zahnersatz
Um ihren Rechtsanspruch auf erhöhten Festzuschuss bei der Versorgung mit Zahnersatz zu wahren, müssen Kinder und Jugendliche normalerweise bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres innerhalb von fünf beziehungsweise zehn Jahren in jedem Kalenderhalbjahr eine zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen. Die KZBV hatte sich in der Corona-Krise mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass diese Versicherten ihren Bonusanspruch nicht verlieren dürfen, falls die Untersuchung im ersten Halbjahr 2020 krisenbedingt nicht in Anspruch genommen wurde.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Das Statement der KZBV können Sie als PDF-Datei einsehen und herunterladen.

Bild: Adobe Stock / carballo

   

Corona, Vertragsgeschäft, Digitalisierung

Zahnärzteschaft positioniert sich zu Zukunftsfragen des Berufsstandes (KZBV-Vertreterversammlung)

Köln/Berlin, 1./2. Juli 2020 – Die Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) befasst sich am Mittwoch und Donnerstag mit zentralen Zukunftsfragen des Berufsstandes. Neben einer Bilanz der Corona-Krise und sich daraus ergebenden Konsequenzen stehen Themen wie Digitalisierung, Vertragsgeschäft sowie die Sicherstellung einer flächendeckenden und wohnortnahen Versorgung auf der Agenda des wichtigsten Beschlussgremiums der Vertragszahnärzteschaft. Aufgrund der Pandemie findet die Sitzung als Videokonferenz statt, die per Livestream auf der KZBV-Website übertragen wird.

Hochachtung und Dank an Zahnärzte und Praxis-Teams
Corona habe Arbeitsbedingungen der Zahnärzteschaft grundlegend verändert, sagte der Vorstandsvorsitzende der KZBV, Dr. Wolfgang Eßer: „Wir wurden vor neue Aufgaben gestellt und haben Entscheidungen getroffen, die alle Kräfte bis an die Grenzen der Belastbarkeit beansprucht haben. Aber auch in dieser schwierigen Lage ist es gelungen, gemeinsame Lösungen und ein effizientes Krisenmanagement umzusetzen.“ Das Infektionsrisiko in Praxen konnte minimiert, die Versorgung bei maximalem Infektionsschutz aufrechterhalten und die Schmerz- und Notfallversorgung von infizierten und unter Quarantäne stehenden Patienten gewährleistet werden. „Meine Hochachtung und mein herzlichster Dank gilt allen Zahnärztinnen, Zahnärzten und Praxis-Teams, die in dieser Situation für ihre Patienten da waren, als es drauf ankam!“ Aus dem Stand wurde ein Netz von Behandlungszentren in 30 Kliniken und 170 Schwerpunktpraxen für die Akut- und Notfallversorgung aufgebaut. „Bis heute ist kein Fall bekannt geworden, bei dem es zu einer Infektion im Rahmen einer zahnärztlichen Behandlung gekommen ist.“

Politik verweigerte echte Unterstützung
Umso unverständlicher sei hingegen, dass die Politik die Leistungen des Berufsstandes nicht anerkannt habe. „Wegen existenzgefährdender Fallzahlrückgänge haben wir dafür gekämpft, dass der finanzielle Schutzschirm für Krankenhäuser und Ärzte zur Sicherung der Versorgung auf unsere Zahnarztpraxen ausgeweitet wird. Dennoch haben wir keine Berücksichtigung im Krankenhausentlastungsgesetz gefunden. Selbst die COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung, in der unsere Forderung nach paritätischer Lastenteilung zwischen Kassen und KZVen bereits beschnitten war, wurde durch das Bundesfinanzministerium auf eine Liquiditätshilfe mit Rückzahlungspflicht gestutzt.“ Die Politik habe echte Unterstützung verweigert, während Ärzte, Psychotherapeuten, Kliniken, Rehabilitations- und Pflegeeinrichtungen sowie andere Branchen diese erhalten hätten.

Kassen lehnten paritätische Lastenteilung ab
„Die Folgen spüren besonders junge Praxen und Gründer, die für unsere Zukunft und den Erhalt der flächendeckenden Patientenversorgung stehen“, sagte Eßer. Zugleich werde ein verheerendes Signal an Studierende und angestellte Zahnärzte ausgesandt, die eine Niederlassung planen. „Wir fordern die Politik erneut auf, diese gravierende Fehlentscheidung zu revidieren und anzuerkennen, dass wir als wichtiger Teil der Daseinsvorsorge systemrelevant sind!“ Den gesetzlichen Kassen warf Eßer vor, sich der gemeinsamen Sicherstellungsverantwortung verweigert zu haben, indem eine paritätische Lastenteilung beim ursprünglich geplanten Schutzschirm abgelehnt wurde. Unsolidarisch sei auch die PKV gewesen. „Trotz Gesprächsversuchen hat sich deren Verband geweigert, der Vereinbarung mit der GKV zu zentral beschaffter Schutzausrüstung im geplanten Umfang beizutreten oder sich an einem Rettungsschirm zu beteiligen.“

Mit vereinten Kräften aus der Krise
Es gelte jetzt, sich mit vereinten Kräften aus einer schwierigen Situation zu befreien, sagte Eßer auch mit Blick auf die Evaluation der COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung, mit der im Herbst die wirtschaftliche Auswirkung auf Zahnarztpraxen ermittelt werden soll. „Allein zwischen Mitte März und Mitte Mai sind im Vorjahresvergleich Rückgänge im Leistungsvolumen von bis zu 50 Prozent festzustellen. Anzeichen für Normalisierungstendenzen beobachten wir dann ab Mitte Mai.“ Auch müsse die Stärke eines freiberuflichen, selbstverwalteten und gemeinwohlorientierten Gesundheitssystems mehr herausgestellt werden, das sich nicht der Kommerzialisierung unterordnet. „Es ist ein Irrweg, Ökonomen die Ausrichtung eines Solidarsystems zu überlassen.“

Weiterentwicklung der Regelungen für zahnärztliche MVZ
Auch vor diesem Hintergrund forderte Eßer eine Weiterentwicklung der Regelungen für rein zahnärztliche Medizinische Versorgungzentren: „Angesichts des ungebrochenen Wachstumstrends in diesem Bereich werden wir unsere Forderungen nach einer Rechtsgrundlage für Anstellungsgrenzen in MVZ, einer räumlich-fachlichen Begrenzung der Gründungsbefugnis von Kliniken und der Einführung eines MVZ-Registers in die politische Diskussion einbringen.“

E-Bonusheft, Implantatpass und Videoleistungen
Zahnärztliche Leuchtturmprojekte wie das elektronische Beantragungs- und Genehmigungsverfahren sind derweil auf gutem Weg. Dazu zählen das elektronische Bonusheft und ein darauffolgender Implantatpass als Bestandteile der elektronischen Patientenakte sowie die Einführung von Videoleistungen. Zudem wird der VV die IT-Sicherheitsrichtlinie vorgestellt. Hinsichtlich der Störung des Versichertenstammdatenmanagements stellte Eßer klar, dass diese nicht zu Lasten betroffener Praxen gehen dürfe, weder finanziell noch organisatorisch.

„Lassen Sie uns zeigen, dass wir zusammenstehen!“ [Dr. Wolfgang Eßer]
Abschließend richtete er einen Appell an den Berufsstand: „Lassen Sie uns nach vorne blicken und Herausforderungen gemeinsam angehen. Lassen Sie uns zeigen, dass wir zusammenstehen und uns nicht entmutigen und auseinanderdividieren lassen – besonders in schwierigen Zeiten wie diesen.“

Hintergrund: Die Vertreterversammlung der KZBV
Die Vertreterversammlung ist das wichtigste Selbstverwaltungsorgan der KZBV und oberstes Entscheidungsgremium der 61.000 Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte, die an der vertragszahnärztlichen Versorgung in Deutschland teilnehmen. Gesetzlich vorgeschriebene Mitglieder sind die oder der Vorsitzende jeder Kassenzahnärztlichen Vereinigung und einer ihrer oder seiner Stellvertreter. Eine Grafik zu Aufgaben und Zusammensetzung der Vertreterversammlung kann auf der Website der KZBV abgerufen werden. Auch Beschlüsse und Resolutionen der Vertreterversammlung, Pressefotos sowie Reden des Vorstandes stehen in Kürze online zur Verfügung.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Sie können die Pressemitteilung der KZBV auch online einsehen.

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Bestellung von Schutzmaterial bei der KZV Nordrhein

Aktualisierte Information zur Beschaffung von Schutzmaterialien

Die KZV Nordrhein hält generell ein begrenztes Kontingent an Schutzmaterialien vor.

Aufgrund der zwischenzeitlich veränderten Marktsituation können wir Ihnen derzeit FFP2- und FFP3-Masken zu erheblich reduzierten Preisen (4,49 EUR bzw. 7,94 EUR pro Stück) anbieten.

Die Verteilung behält sich die KZV Nordrhein in Abhängigkeit von der Notwendigkeit, dem verfügbaren Bestand und den Verpackungseinheiten vor. Eine Abgabe erfolgt nach dem jeweils aktuellen Selbstkostenpreis zzgl. der Verpackungs- und Versandkosten. Die Verrechnung dieser Kosten erfolgt über die Quartalsabrechnung.

Telefonische Anfragen können leider nicht beantwortet werden.

Für Bestellungen senden Sie bitte das ausgefüllte Formular an schutzmaterial(at)kzvnr.de.
Bitte beachten Sie die Pflichtangaben!

Aktuell verfügbar:               

  • Schutzoveralls (Einheitsgröße)
  • Unsterile Nitrilhandschuhe (Größen M und L)
  • FFP2-Schutzmasken
  • FFP3-Schutzmasken
  • Schutzbrillen
  • Mund-Nasen-Schutz – BFE 99,5%
  • Schutzvisiere inkl. zwei Ersatzvisiere

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Befristete Mehrwertsteuersenkung 2020

Worauf muss der Zahnarzt achten?

Bundestag und Bundesrat haben am 29. Juni 2020 das Corona-Steuerhilfegesetz beschlossen. Vom 1. Juli bis 31. Dezember 2020 sinkt damit die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent, der ermäßigte Satz von 7 auf 5 Prozent. 

Bitte berücksichtigen Sie das z. B. bei Ihren Laborrechnungen. Für weitere Fragen nehmen Sie bitte mit Ihrem Steuerberater Kontakt auf, falls noch nicht geschehen, um eine zutreffende Rechnungslegung sicherzustellen. 

Bild: Adobe Stock / Andreas Berheide

 

Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein
   

Der Vorstand der KZV Nordrhein hat sich in den letzten Wochen intensiv damit beschäftigt, die Frage der Umsetzung der COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit (COVID-19-VSt-SchutzV) vom 30.04.2020 auf einen möglichen Nutzen für die nordrheinische Zahnärzteschaft zu prüfen.

Mit Beschluss vom 02.06.2020 hat der Vorstand entschieden, aus der angebotenen Liquiditätshilfe nicht herauszuoptieren. Somit gelten deren Regelungen auch für die KZV Nordrhein.

Hierzu waren die rechtlichen Grundlagen in Form von Satzung und Honorarverteilungsmaßstab (HVM) vorübergehend anzupassen. Die erforderlichen Änderungen des Regelwerks wurden der Vertreterversammlung der KZV Nordrhein in einer außerordentlichen Sitzung am 20.06.2020 vorgelegt und von dort genehmigt.

Umsetzung der COVID-19-VSt-SchutzV

Die KZV Nordrhein kann somit zur Milderung der coronabedingten Umsatzrückgänge

  • für die Leistungsarten KCH oder KFO
  • in den Quartalen II/2020 bis IV/2020
  • auf Antrag der Praxis und
  • nach Prüfung durch die KZV Nordrhein

eine Aufstockung der Auszahlungsbeträge für die Leistungen der nordrheinischen Primär- und Ersatzkassen gewähren. Diese Liquiditätshilfe für bedürftige Praxen erfolgt nur auf Antrag und dann als Überzahlung auf die eingereichten Abrechnungen, soweit entsprechende Mittel der Krankenkassen ausreichend zur Verfügung stehen. De facto ist der geplante Schutzschirm leider zu einem reinen Darlehen verkümmert. 

Entsprechende Anträge können ab sofort auf myKZV.de gestellt werden.

Sollten Sie keine Zugangsmöglichkeit zum Portal myKZV.de haben, setzen Sie sich bitte mit der technischen Hotline 0211/9684-180 in Verbindung. Die Mitarbeiter werden Ihnen eine Lösung anbieten.

  • Reichen Sie eine Abrechnung in KCH oder KFO zu den von der KZV Nordrhein veröffentlichten Terminen für die Quartale II, III, und/oder IV/2020 ein?
  • Ist das Abrechnungsvolumen für das beantragte Quartal voraussichtlich kleiner als 90 % des Volumens im entsprechenden Quartal 2019?
  • Wenn Sie die beiden vorgenannten Fragen mit „Ja“ beantworten, dann können Sie Ihren Antrag auf Aufstockung noch heute, spätestens bis zum 30.06.2020 (Eingang bei der KZV) für das II. Quartal stellen.

Die Liquiditätshilfe ist in den Jahren 2021 und 2022 vollständig zurückzuführen. Wenn Sie diese Unterstützung nicht benötigen, müssen Sie nichts unternehmen. In diesem Fall wird Ihre Abrechnung wie gewohnt durchgeführt.

Ausführliche Erläuterungen können auf Wunsch in der Anlage eingesehen werden!

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Entscheidungen der KZVen zur COVID-19-VSt-SchutzV  („Liquiditätshilfe“)

Statement von KZBV-Vorstandsvorsitzendem Dr. Wolfgang Eßer

4. Juni 2020 – „Nachdem die Vertragszahnärzte im COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz nicht berücksichtigt worden waren und der vom BMG unterstützte Schutzschirm durch ein Veto des SPD-geführten Bundesfinanzministeriums verhindert wurde, wurde den Zahnärzten mit der COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung lediglich eine Liquiditätshilfe in Form eines voll zurückzahlbaren Kredites angeboten. Über die Annahme/Ablehnung dieser Liquiditätshilfe hatten die KZVen bis zum 2. Juni 2020 zu entscheiden. Im Vorfeld konnte die KZBV Klarheit darüber herstellen, dass Zahnärzte grundsätzlich Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben und die Schutzverordnung, anders als von diversen Krankenkassen behauptet, eben nicht als Budgetobergrenze zu verstehen ist. 

Die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung der Liquiditätshilfe wurde in mehreren KZVen im Rahmen von außerordentlichen Vertreterversammlungen getroffen. Grundlage war in allen KZVen die sorgfältige Prüfung der Wirkung dieser Liquiditätshilfe in Verbindung mit den in den KZVen individuell vereinbarten Vergütungsverträgen. Insbesondere sogenannte „Überstellungsverträge“ gewährleisten für das Jahr 2020 die Auszahlung der für 2020 verhandelten Gesamtvergütungen zu 100%, losgelöst von der tatsächlichen Leistungsmenge, während die Liquiditätshilfe lediglich 90% der im Jahr 2019 gezahlten Gesamtvergütung garantiert.

Im Unterschied zu den „Übersteller-KZVen“ kann es in „Einzelleistungsvergütungs-KZVen“ auf Basis der im BMV-Z vertraglich geregelten Modalitäten der Abschlagszahlungen von Krankenkassen an die jeweilige KZV möglicherweise zu Liquiditätsengpässen vor allem im 3. Quartal bei der Auszahlung der Abschläge seitens der KZV an die Zahnärzte kommen. In einigen KZVen bestehen mit unterschiedlichen Krankenkassen sowohl Übersteller- wie auch Einzelleistungsverträge.

Vor diesem Hintergrund sind die Entscheidungen in den 17 KZVen erwartungsgemäß unterschiedlich aus-gefallen, weswegen sich der Vorstand auch von Anfang an vor dem Hintergrund der unterschiedlichen Vertragssituation für eine Opt-out-Regelung eingesetzt hatte.“

Name der KZV Opt-In Opt-Out
KZV Baden-Württemberg x
KZV Bayerns x
KZV Berlin (nur mit vdek) x
KZV Land Brandenburg x
KZV im Lande Bremen x
KZV Hamburg x
KZV Hessen x
KZV Mecklenburg-Vorpommern x
KZV Niedersachsen x
KZV Nordrhein x
KZV Rheinland-Pfalz x
KZV Saarland x
KZV Sachsen x
KZV Sachsen-Anhalt x
KZV Schleswig-Holstein x
KZV Thüringen x
KZV Westfalen-Lippe x

   
Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

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DGAZ-Stellungnahmen zur zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger

KZBV: Aktuell keine allgemeingültige Empfehlung von Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Kooperationsverträge

Die Deutsche Gesellschaft für AlterszahnMedizin e. V. (DGAZ) hat am 25. April 2020 und am 18. Mai 2020 Stellungnahmen zur zahnärztlichen Behandlung von Pflegebedürftigen veröffentlicht. Die Angaben in der Stellungnahme der DGAZ vom 25. April 2020 zum „Risikomanagement bei der zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie“ beruhen auf dem derzeitigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse:

DGAZ:-Risikomanagement bei der zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie (25. April 2020)

In einer weiteren Stellungnahme der DGAZ vom 18. Mai 2020 wird dargestellt, dass nun begonnen werden soll, „die coronabedingt aufgetretenen Einschränkungen gemeinsam mit der Pflege aufzufangen“ und in „enger Absprache mit den Einrichtungsleitungen“ die Menschen mit Pflegebedarf „wieder regulär zahnmedizinisch zu betreuen“. Die DGAZ hat die Stellungnahme so verfasst, dass sie bei den Pflegedienstleitungen als Gesprächsgrundlage genutzt werden kann:

DGAZ: Pflege braucht Zahnmedizin (18. Mai 2020)

Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Kooperationsverträge (§ 119b SGB V)
Eine allgemeingültige Empfehlung zur Frage der Durchführung von Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Kooperationsverträge kann seitens der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung aktuell nicht gegeben werden. Die Entscheidung ist vor Ort gemeinsam mit der Einrichtungsleitung zu treffen. Besonders wichtig bei Wiederaufnahme ist jedoch die zwingende Einhaltung der Hygienestandards für diesen Personenkreis.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (27. Mai 2020)

In Nordrhein-Westfalen sind zahnärztliche Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen (SPE) auf der Grundlage der „Vierten Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-Co-V-2“ vom 8. Mai 2020 des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) NRW unter Beachtung strenger Hygieneregeln seit dem 11. Mai 2020 wieder zulässig. Die Entscheidung, ob und wie ein konkreter Besuch erfolgen kann, liegt bei der Einrichtung. Beachten Sie bitte unsere Ausführungen dazu auf dieser Seite:

NRW: Zahnärztliche Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen wieder zulässig

Bitte beachten Sie auch folgenden Hinweis:

Aufsuchende Betreuung nur in Abstimmung mit SPE
Die KZV Nordrhein selbst ist rechtlich nicht befugt, eine Freigabe für zahnärztliche Besuche in SPE zu erteilen. Die Wiederaufnahme zahnärztlicher Besuche in SPE kann daher – wie bereits berichtet – nur in Abstimmung mit der Einrichtung geschehen, soweit diese eine aufsuchende zahnmedizinische Betreuung bereits wieder zulassen kann.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

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Gültigkeit von Heil- und Kostenplänen bei Zahnersatz

Angesichts der COVID-19-Pandemie können genehmigte Versorgungen teilweise nicht innerhalb der bundesmantelvertraglich vorgesehenen 6-Monats-Frist eingegliedert werden.

Daher gilt Folgendes:
Heil- und Kostenpläne, die in dem Zeitraum vom 30. September 2019 bis zum 31. März 2020 genehmigt wurden, behalten ihre Gültigkeit bis einschließlich zum 30. September 2020.

Für Versorgungen, die nicht bis zum 30. September 2020 durchgeführt werden können, ist ein neuer Heil- und Kostenplan zu erstellen.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

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NRW: Zahnärztliche Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen wieder zulässig

Beachtung strenger Hygieneregeln erforderlich – Entscheidung liegt bei Einrichtung

Zahnärztliche Besuche in stationären Pflegeeinrichtungen (SPE) sind in Nordrhein-Westfalen unter Beachtung strenger Hygieneregeln seit dem 11. Mai 2020 wieder zulässig. Die Entscheidung, ob und wie ein konkreter Besuch erfolgen kann, liegt bei der Einrichtung. Diese muss sicherstellen, dass auch der zahnärztliche Besuch unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts organisiert und durchgeführt wird. Um den Schutz der Bewohner zu gewährleisten, wird daher dringend empfohlen, diese zahnärztlichen Besuche (zum Beispiel auch im Rahmen von Kooperationsverträgen) nur in enger Abstimmung mit der betreffenden Einrichtung wieder aufzunehmen. 

Beachten Sie hierzu die „Vierte Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-Co-V-2“ vom 8. Mai 2020 des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) des Landes Nordrhein-Westfalen.

Nachfolgend ein Auszug aus der Verordnung:

Auszug
aus der „Vierten Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen
zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2“ vom 8. Mai 2020

„[...]

§ 5
Stationäre Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen

(1) Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, vollstationäre Einrichtungen der Pflege und besondere Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnliche Einrichtungen haben die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um den Eintrag von Coronaviren zu erschweren und Patienten, Bewohner und Personal zu schützen. Hierbei sind insbesondere die Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu beachten.

[...]

(3) Besuche in vollstationären Einrichtungen der Pflege und besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe sowie ähnlichen Einrichtungen müssen zur Vermeidung von Infektionsgefahren unter Berücksichtigung der jeweils aktuellen Richtlinien und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts organisiert und durchgeführt werden. Hierzu muss seitens der Einrichtung insbesondere sichergestellt sein, dass 

  1. die Besuche auf maximal einen Besuch pro Tag und Bewohner von maximal zwei Personen beschränkt sind,
  2. bei den Besuchern ein Kurzscreening durchgeführt wird (Erkältungssymptome, COVID-19 Infektion, Kontakt mit Infizierten oder Kontaktpersonen gemäß der Richtlinie des Robert Koch-Instituts),
  3. die Besucher mindestens durch Aushang über die aktuellen Hygienevorgaben (Schutzausrüstung, Nieshygiene, Abstandsgebot usw.) informiert und diese eingehalten werden, 
  4. die Besucher sich vor und nach dem Besuchskontakt die Hände waschen und desinfizieren,
  5. die Besucher während des Besuchs einen grundsätzlichen Abstand von mindestens 1,5 Metern zur besuchten Person einhalten; ist die Einhaltung des Mindestabstands aus medizinischen oder ethisch-sozialen Gründen nicht möglich, kann die Einrichtungsleitung zusätzliche Infektionsschutzmaßnahmen anordnen,
  6. die Besuche in besonderen Besucherbereichen außerhalb oder innerhalb des Gebäudes stattfinden, in denen ein Kontakt der Besucher mit den übrigen Bewohnern vermieden wird; ausnahmsweise ist ein Besuch auf einem Bewohnerzimmer möglich, wenn in der Einrichtung kein besonderer Besucherbereich eingerichtet werden kann oder wenn dies aus ethisch-sozialen oder medizinischen Gründen geboten ist; in Pflegeeinrichtungen dürfen Besuche auf den Zimmern der Bewohner nur durch jeweils eine Person erfolgen; in besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe sind Besuche auf den Einzelzimmern grundsätzlich alternativ zu Besuchen in besonderen Besucherbereichen zulässig, 
  7. ein Besuchsregister geführt wird, in dem der Name des Besuchers, das Datum und die Uhrzeiten des Besuchs sowie der besuchte Bewohner erfasst werden, und
  8. Besuche unterbleiben, wenn und soweit in der Einrichtung bei Bewohnern oder Beschäftigten eine COVID-19-Infektion festgestellt wurde. Besuche im Außenbereich können durch die Einrichtungsleitung ermöglicht werden. 

Die Einrichtungsleitung kann eine zeitliche Begrenzung der Besuche (z.B. auf maximal zwei Stunden) sowie im Einzelfall eine Begleitung der Besuche durch Beschäftigte der Einrichtung oder dort ehrenamtlich tätige Dritte vorgeben. Erfolgt der Besuch in einem gesonderten Besucherbereich, bei dem ein infektionsgefährdender Kontakt zwischen besuchenden und besuchten Personen baulich ausgeschlossen ist, kann auf eine persönliche Schutzkleidung nach Satz 2 Nummer 3 und die Einhaltung des Mindestabstands verzichtet werden. 

(4) Neben den Besuchen nach Absatz 3 sollen die Einrichtungen Dienstleistern zur medizinisch-pflegerischen Versorgung und zur weiteren Grundversorgung (Friseure, Fußpflege) unter strengen Hygienevorgaben einen Zugang zu den Einrichtungen ermöglichen. 

[...]

(5) Zur Umsetzung der Vorgaben nach Absatz 3 haben die Einrichtungen unter Berücksichtigung der einrichtungsbezogenen Rahmenbedingungen ein Besuchskonzept unter Darstellung der vorgesehenen Hygienemaßnahmen zu erstellen. Hierbei ist dem Beirat der Nutzerinnen und Nutzer der Einrichtung die Gelegenheit zur Mitwirkung zu geben. Es ist ferner mit den Bewohnern und deren Angehörigen zu kommunizieren. Auf Basis des Konzeptes kann die Einrichtungsleitung über die Regelungen des Absatzes 3 hinausgehende Besuche zulassen, wenn besondere Gründe vorliegen, die dies unter Beachtung des Absatzes 1 ermöglichen. Das Konzept ist der nach dem Wohn- und Teilhabegesetz zuständigen Behörde spätestens bis zum 26. Mai 2020 zur Kenntnis zu geben.

(6) Hält die Einrichtungsleitung eine Umsetzung der Regelungen der Absätze 3, 4 und 5 aus Gründen des Infektionsschutzes nicht für möglich und beabsichtigt deshalb, Besuche nach § 19 Absatz 2 des Wohn- und Teilhabegesetzes zu untersagen, so muss sie dies vorab der nach dem Wohn- und Teilhabegesetz zuständigen Behörde anzeigen und jeweils nach Ablauf von zwei Wochen die Gründe hierfür erneut darlegen. Die zuständige Behörde kann eine Durchführung der Besuchsregelung nach den Absätzen 3, 4 und 5 gemäß § 15 Absatz 2 des Wohn- und Teilhabegesetzes anordnen.“

Den vollständigen Wortlaut der Verordnung können Sie auf den Internetseiten des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW einsehen und herunterladen:

Vierte Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2 (PDF)

Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Kooperationsverträge (§ 119b SGB V)
Beachten Sie bitte auch unsere Meldung auf dieser Seite zu den aktuellen Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für AlterszahnMedizin e. V. zur zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger und die Erläuterungen der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung dazu. Seitens der KZBV kann eine allgemeingültige Empfehlung zur Frage der Durchführung von Kontrolluntersuchungen im Rahmen der Kooperationsverträge aktuell nicht gegeben werden. Die Entscheidung ist vor Ort gemeinsam mit der Einrichtungsleitung zu treffen.

KZBV: DGAZ-Stellungnahmen zur zahnärztlichen Behandlung Pflegebedürftiger

Bitte beachten Sie auch folgenden Hinweis:

Aufsuchende Betreuung nur in Abstimmung mit SPE
Die KZV Nordrhein selbst ist rechtlich nicht befugt, eine Freigabe für zahnärztliche Besuche in SPE zu erteilen. Die Wiederaufnahme zahnärztlicher Besuche in SPE kann daher – wie oben berichtet – nur in Abstimmung mit der Einrichtung geschehen, soweit diese eine aufsuchende zahnmedizinische Betreuung bereits wieder zulassen kann.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

Bild Startseite: Adobe Stock / Robert Kneschke

   

Patienten sind in Zahnarztpraxen sicher!

Zahnärzte: Corona-Pandemie kein Anlass, um notwendige Behandlungen zu vermeiden

Düsseldorf, 11. Mai 2020 – „Patienten sind in der Zahnarztpraxis auch in Coronazeiten sicher. Dies bekräftigten die Vertreter der Zahnärztekammern und Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in Nordrhein und Westfalen-Lippe bei einem gemeinsamen Pressebriefing mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zur aktuellen Lage in der ärztlichen und zahnärztlichen Versorgung am Montag, 11. Mai 2020, in der Staatskanzlei NRW.

Viele  Patienten sind verunsichert, ob und welche Zahnarzttermine sie noch wahrnehmen können. Völlig unbegründet, wie die Vertreter der vier Körperschaften finden: „Es gibt kaum einen anderen Berufsstand, der nach jedem Patienten routinemäßig Flächendesinfektion nutzt, konsequent Händedesinfektion einsetzt, mit Handschuhen, Schutzbrille, Visier und Mund-Nasen-Schutz behandelt und gegenüber Infektionskrankheiten so gut aufgestellt ist wie Zahnärztinnen und Zahnärzte. Wir verbringen unser ganzes Berufsleben hinter einer Schutzmaske.“

Die zahnärztlichen Körperschaften in Nordrhein-Westfalen haben ihren Mitgliedern seit dem Auftreten der ersten Coronavirus-Infektionen zur Behandlung von medizinisch notwendigen Fällen geraten. Für die Praxen wurden konkrete Handlungsempfehlungen erarbeitet, die den ohnehin starken Schutz für Patienten und Praxisteam noch einmal erhöhen. „Zum Glück, wie wir heute wissen, da die Politik zwar Rettungsschirme für viele Berufsgruppen zur Verfügung stellt, der systemrelevanten Zahnärzteschaft aber nur ein zinsloses Darlehen anbietet“, so die Vertreter der Zahnärzte.

Sie sind sich sicher: „Das Coronavirus begleitet uns noch lange“. Daher sei es richtig und wichtig gewesen, die Zahnarztpraxen in NRW offen zu halten und die zahnmedizinische Versorgung sicherzustellen. Denn insbesondere in Zeiten einer Pandemie sei eine gesunde Mundhöhle das A und O, um Infektionskrankheiten zu vermeiden.

Für die Patienten sei wichtig: „Gerade Vorsorgetermine sollten wie gewohnt durchgeführt werden, um eine Karies frühzeitig zu behandeln, eine erneute Parodontitis-Erkrankung zu vermeiden, aber auch, um frühzeitig Krebs in der Mundhöhle - zum Beispiel ein Zungenrandkarzinom – zu erkennen. Das alles kann und darf nicht auf Monate oder Jahre aufgeschoben werden!“

Seitens der berufsständischen Vertretungen gebe es keine Vorgaben, eine bestimmte Behandlung momentan nicht durchzuführen: „Jede Zahnärztin und jeder Zahnarzt entscheidet situationsabhängig, eigenverantwortlich und gemäß den angepassten Hygienemaßnahmen, welche Behandlungsschritte zum Wohle der Patienten notwendig und sinnvoll sind.“

KZV Nordrhein, ZA Ralf Wagner (Vorstandsvorsitzender)
KZV Westfalen-Lippe, Dr. Holger Seib (Vorstandsvorsitzender)
ZÄK Nordrhein, Dr. Ralf Hausweiler (Präsident)
ZÄK Westfalen-Lippe, ZA Jost Rieckesmann (Präsident)

Hier gelangen Sie zur PDF-Version der Pressinformation:

Zahnärzteschaft NRW: Patienten sind in Zahnarztpraxen sicher! (PDF)

Bild Startseite: Adobe Stock / phoenix021

   

Notwendige Praxisbesuche und Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen

Gemeinsamer Appell von Laumann und der Zahnärzte- und Ärzteschaft NRW

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:
Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens in der Corona-Pandemie hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute in Düsseldorf mit Vertretern der nordrhein-westfälischen Ärzte- und Zahnärzteschaft die Bevölkerung dazu aufgerufen, nicht weiter auf Besuche in Arzt- und Zahnarztpraxen zu verzichten oder diese unnötig zu verschieben. „Viele Menschen haben in den vergangenen Wochen zum Beispiel Routine- oder Vorsorgeuntersuchungen nicht wahrgenommen. Angesichts einer hohen Dynamik bei der Pandemie war dies für einen begrenzten Zeitraum auch richtig. In der jetzigen Situation müssen wir allerdings auch hier wieder mit der gebotenen Sorgfalt ein Stück weit zurück in die Normalität“, sagte Laumann.

Denn eines sei auch klar: Wer aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus Vorsorgeuntersuchungen nicht wahrnehme oder sogar deutliche Krankheitssymptome ignoriere, riskiere womöglich schwere gesundheitliche Schäden. Der Appell des Gesundheitsministers an die Menschen in Nordrhein-Westfalen lautet daher: „Gehen Sie wieder in die Arzt- und Zahnpraxen, um notwendige Untersuchungen und Behandlungen durchführen zu lassen.“ Die Praxen erfüllten hohe Hygienestandards und hätten sich sehr gut auf die Patientenbesuche in Zeiten der Corona-Pandemie eingestellt. 

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Patienten sind in der Zahnarztpraxis auch in Coronazeiten sicher!
Die Vertreter der zahnärztlichen Körperschaften, Ralf Wagner (Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein), Dr. Holger Seib (Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe), Dr. Ralf Hausweiler (Präsident der Zahnärztekammer Nordrhein) und Jost Rieckesmann (Präsident der Zahnärztekammer Westfalen-Lippe) erklärten gemeinsam: „Patienten sind in der Zahnarztpraxis auch in Coronazeiten sicher! Die Zahnarztpraxen in Nordrhein-Westfalen und in ganz Deutschland haben höchste Hygienestandards – zum Schutz der Patienten und des Praxisteams. Es gibt kaum einen Berufsstand, der nach jedem Patienten routinemäßig Flächendesinfektion nutzt, konsequent Händedesinfektion einsetzt, mit Handschuhen, Schutzbrille, Visier und Mund-Nasen-Schutz behandelt und gegenüber Infektionskrankheiten so gut aufgestellt ist wie die Zahnärztinnen und Zahnärzte. Und gerade in Zeiten einer Pandemie ist eine gesunde Mundhöhle das A und O, um Infektionskrankheiten zu vermeiden. 

Momentan sind die Hygienemaßnahmen in der Zahnarztpraxis über die ohnehin schon sehr hohen Standards nochmals gesteigert worden, um die Patientinnen und Patienten sowie das Praxisteam optimal zu schützen. Gerade Vorsorgetermine sollten daher wie gewohnt durchgeführt werden, um eine Karies frühzeitig zu behandeln, eine erneute Parodontitis-Erkrankung zu vermeiden, aber auch, um frühzeitig Krebs in der Mundhöhle – zum Beispiel ein Zungenrandkarzinom – zu erkennen. Das alles kann und darf nicht auf Monate oder Jahre aufgeschoben werden!“

Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS)

Den vollständigen Wortlaut der Presseinformation können Sie nachfolgend einsehen und herunterladen:

Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung während Coronapandemie

Gemeinsame Erklärung von GKV-SV und KZBV

Überweisungen – Fahrtkosten/Krankentransporte – Heilmittelverordnung – Heil- und Kostenpläne (Gültigkeit) – Begutachtungen

Die KZBV informiert über die hier beigefügte „Gemeinsame Erklärung der KZBV und des GKV-Spitzenverbands zu Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie COVID-19“. 

Die Erklärung beinhaltet Aussagen zu verschiedenen Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie. So sind Abstimmungen und Positionierungen aufgenommen worden

  • zu Überweisungen,
  • zu Erleichterungen bei Fahrkosten und Krankentransporten,
  • zu Sonderregelungen bezüglich der Verordnung von Heilmitteln, insbesondere zu Folgeverordnungen,
  • zur Verlängerung der Gültigkeit von Heil- und Kostenplänen bei Zahnersatz aus dem Zeitraum vom 30.09.2019 bis 31.03.2020
  • und zur Durchführung von Begutachtungen. 

Sollte tatsächlich ein akut behandlungsbedürftiger und positiv auf COVID-19 getesteter Patient oder ein echter Verdachtsfall bei Ihnen in der Praxis im Einzelfall eine Überweisung erforderlich machen, können Sie sich gerne zur Abklärung des weiteren Vorgehens an die KZV Nordrhein wenden.

Die Gemeinsame Erklärung – so GKV-Spitzenverband und KZBV – soll fortlaufend an die sich verändernde Situation angepasst und gegebenenfalls um weitere Themen ergänzt werden.

Hier gelangen Sie zur gemeinsamen Erklärung von GKV-Spitzenverband und KZBV:

GKV-SV/KZBV: Gemeinsame Erklärung zu Angelegenheiten der vertragszahnärztlichen Versorgung in Zeiten der Coronapandemie COVID-19 (PDF)

Bitte beachten Sie:

Aktuell hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen, einen Teil der befristeten Corona-Sonderregelungen weiter zu verlängern. Die Sonderregelung für den Beginn von Heilmittelbehandlungen für GKV-Versicherte, dessen Frist von 14 auf 28 Kalendertage nach der Verordnung erweitert wurde, ist bis zum 30. September 2020 gültig. Ab dem 1. Oktober 2020 gilt mit Inkrafttreten der neuen Heilmittel-Richtlinien künftig regelhaft die Frist von 28 Tagen zum Beginn einer Heilmittelbehandlung. Krankentransportfahrten für COVID-19-Erkrankte zu zwingend notwendigen ambulanten Behandlungen müssen befristet bis zum 30. September 2020 weiterhin nicht von der Krankenkasse genehmigt werden. Der G-BA-Beschluss tritt nach Nichtbeanstandung beziehungsweise Genehmigung des Bundesministeriums für Gesundheit zum 1. Juli 2020 in Kraft (noch nicht in Kraft, Stand 13. Juli 2020).

Ausgelaufen ist dagegen die Sonderregelung, nach der Zahnärztinnen und Zahnärzte Folgeverordnungen auch nach telefonischer Anamnese ausstellen konnten. Außerdem kann die Verordnung nicht länger auf dem Postweg an den Versicherten übermittelt werden.

Sämtliche vom G-BA beschlossenen befristeten Sonderregelungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie finden Sie auf der Website des G-BA:

G-BA: Befristete Sonderregelungen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

   

Kurzarbeitergeld nun doch für Zahnarztpraxen gesichert

In den letzten Wochen häuften sich Mitteilungen von Zahnärzten auch in Nordrhein, dass Anträge auf Gewährung von Kurzarbeitergeld abgelehnt und bereits erfolgte Genehmigungen zurückgenommen wurden. Vereinzelt wurde auch eine bereits gezahlte Hilfe zurückgefordert.

In einem gemeinsamen Telefonat von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mit den KZV-Vorsitzenden und den Kammerpräsidenten von Nordrhein und Westfalen-Lippe konnte das Problem thematisiert werden.

Die Bemühungen unseres Vorsitzenden Ralf Wagner unter sehr engagierter Mithilfe und Unterstützung des Gesundheits- und Arbeitsministeriums NRW brachten nun den ersehnten Erfolg. Mit der Weisung der Bundesagentur für Arbeit vom 7. Mai 2020 wurde der Sachverhalt im Sinne der Zahnärzteschaft geklärt.

Die Bundesagentur für Arbeit stellt nun fest, dass Leistungserbringer im Gesundheitswesen grundsätzlich Kurzarbeitergeld erhalten können und die Schutzschirmregelungen für die verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen nicht miteinander vergleichbar sind. In der Weisung wird klargestellt, dass die „bei Leistungserbringern versicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (…) dem Grunde nach Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben“ können. „Dafür muss insbesondere ein Arbeitsausfall mit Entgeltausfall aus wirtschaftlichen Gründen oder wegen eines unabwendbaren Ereignisses vorliegen.“

Weiter stellt die Bundesagentur für Arbeit fest: „Das Kurzarbeitergeld als Sozialleistung zur Stabilisierung von Beschäftigungsverhältnissen ist hinsichtlich der Anspruchsvoraussetzungen nicht mit den Schutzschirmregelungen vergleichbar. Bei Vorliegen der Voraussetzungen nach §§ 95 ff SGB III besteht ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Bis auf die Leistungen für Krankenhäuser gibt es keine Überschneidungen im Anwendungsbereich.“

Weisung 202005005 vom 07.05.2020 – Kurzarbeitergeld an Leistungserbringer im Gesundheitswesen

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Zahnmedizin kann schlimme Covid-19-Verläufe verhindern

DGZMK: Prävention stärkt Immunkompetenz der Mundhöhle 

Prävention am Entstehungsort der Infektion in Corona-Zeiten besonders wichtig –
Systemrelevanz der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde steht außer Frage

Düsseldorf, 8. Mai 2020 – „Im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie kommt der ZahnMedizin über die Gesunderhaltung der Mundhöhle eine besonders wichtige Rolle zu. Prävention stärkt die Immunkompetenz am Entstehungsort der Virusinfektion und hilft über diese Fitmacherfunktion, sie zu vermeiden oder ihren Verlauf zu abzumildern“, stellt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), Prof. Dr. Roland Frankenberger (Uni Marburg), fest. Deshalb und aus vielen anderen Gründen sei die Zahnmedizin absolut systemrelevant. Eine gesunde Mundhöhle wirke als Barriere gegen alle möglichen Krankheiten und das gelte auch für Covid-19. „Es existieren mittlerweile Daten, dass in Gebieten, in denen die mangelnde Mundhygiene mehr Erkrankungen wie Karies oder Parodontitis verursacht, auch vermehrt tödliche Verläufe einer Corona-Erkrankung zu verzeichnen sind.“

Als prägnantes Beispiel nennt Frankenberger die in Deutschland weit verbreitete Volkskrankheit Parodontitis. „Ein Patient, der unter einer Parodontitis leidet, hat eine subgingivale Zahnfleischentzündung. Das bedeutet, dass er – häufig unbemerkt – eine offene Wunde von etwa 40 Quadratzentimetern im Mundraum trägt. Es ist doch vollkommen klar, dass dadurch einer Erkrankung wie Covid-19 Tür und Tor geöffnet ist“, stellt der Präsident der wissenschaftlichen Dachorganisation der Zahnmedizin fest. Über den Speichel lasse sich das Infektionsrisiko für Covid-19 wesentlich besser erkennen als über pharyngeale Abstriche. Ein schlechter intraoraler Status erhöhe das Risiko für einen negativen Verlauf einer solchen Infektion außerdem.

Unverständnis und Enttäuschung äußerte Frankenberger darüber, dass der eigentlich wegen des Einbruchs des Patientenaufkommens um rund 50 Prozent in den Zahnarztpraxen angedachte Rettungsschirm für Zahnmediziner wieder eingeklappt worden sei. Wie immer würde bei Kürzungen oder Außerachtlassen der Zahnmedizin uralte Klischees herausgekramt, die heute überholt sind. Noch mehr ginge es dabei um den Symbolcharakter, gerade auch für die jungen ZahnärztInnen. „Ich kann allen Patienten nur dringend raten, ihre Zahnarztbesuche und die Prophylaxe nicht zu vernachlässigen.“ Regelmäßige Zahnarztbesuche seien nicht nur wegen der Karies, sondern auch wegen der weit verbreiteten Parodontitis oder intraoraler Krebserkrankungen wichtig. Sonst seien im zahnmedizinischen Bereich ebenso „stille Opfer“ zu befürchten wie durch unbemerkte Schlaganfälle oder Herzinfarkte in der Medizin. Die Hygienevoraussetzungen in den Praxen dafür seien gegeben.

„Wir Zahnärzte müssen für unsere Patienten da sein und dürfen uns jetzt nicht wegducken“, appelliert Frankenberger an den Berufsstand. Für die Patienten sei es wichtig, sich immunologisch bestmöglich gegen Covid-19 zu wappnen. „Und da gehört der intraorale Status fundamental dazu. Das ist auf keinen Fall zu vernachlässigen“, warnt der DGZMK-Präsident.

Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

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Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen

Stellungnahme des Vorstands der KZV Nordrhein

Heute am 4. Mai 2020 ist durch das BMG die „Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Zahnärztinnen und Zahnärzte, Heilmittelerbringer ...“ verkündet worden. Morgen, am 5. Mai 2020 tritt sie in Kraft.

Hier gelangen Sie zum Originaltext des Bundesgesundheitsministeriums.

Die gewählte Überschrift der Verordnung enthält noch den ursprünglichen Ansatz eines geplanten Ausgleiches.

Allerdings regelt die Verordnung nur die Rechtsgrundlage eines möglichen Darlehens der GKV an die KZVen bis zu einer Höhe von 90 Prozent des Umsatzes im Jahr 2019 (ausschließlich bezogen auf die Leistungsbereiche KCH, PAR, KG/KB, KFO), um evtl. Liquiditätsengpässe in der Vertragszahnärzteschaft abzumildern. Das Darlehen ist bis 2022 in voller Höhe an die Kassen zurückzuzahlen. Ob mit dieser Regelung auch noch der Anspruch der selbstständigen Zahnärzteschaft auf Kurzarbeitergeld ausgeschlossen wird, ist rechtlich bislang NICHT geklärt!

Nachdem bereits in den Beratungen zu dem am 27. März 2020 in Kraft getretenen „Krankenhausentlastungsgesetz“ klar wurde, dass politisch die Zahnärzteschaft nicht in den Schutzschirm für Ärzte und Krankenhäuser einbezogen werden sollte, hatte sich der Vorstand der KZBV ununterbrochen – praktisch Tag und Nacht –  für eine Lösung eingesetzt, die mit einer Kombination von echtem Zuschuss und einem Darlehensanteil für die Zahnärzteschaft hätte beitragen können, die Liquidität in den Praxen zu sichern. Dabei hätte sich die GKV an der Aufrechterhaltung der flächendeckenden zahnärztlichen Versorgung durch den Anteil des echten Zuschusses fair beteiligen sollen.

Diesbezügliche Verhandlungen mit dem GKV Spitzenverband zur Umsetzung dieser Pläne, beispielsweise durch Überstellungsverträge, sind früh gescheitert. Das BMG zeigte Einsicht in die Regelungsnotwendigkeit und erarbeitete einen Verordnungsentwurf (21. April 2020), der zum Teil die praktikablen Lösungsvorschläge der KZBV aufgriff. Das Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Spahn – „Wir lassen die Zahnärzte nicht im Regen stehen“ – nahm Gestalt an.

Das SPD-geführte Bundesfinanzministerium unter Leitung von Olaf Scholz machte nun allerdings letzte Woche von seinem Kabinettsvorbehalt Gebrauch und unterband komplett den Zuschussanteil der GKV zugunsten der Vertragszahnärzteschaft aus der geplanten Verordnung. So ist der zugesagte Schutzschirm für die Zahnärzteschaft zu einem risikobehafteten Darlehen verkommen. Unter Punkt D./Haushaltsausgaben ohne Erfüllungsaufwand der Verordnungseinleitung heißt es denn auch in bezeichnender Weise: „Durch die Zahlung von Gesamtvergütung an die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in Höhe von 90 Prozent der Gesamtvergütungen des Jahres 2019 sinken die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung für vertragszahnärztliche Behandlungen ohne Zahnersatz im Jahre 2020 gegenüber dem Vorjahr um bis zu 1,15 Milliarden Euro. Soweit es zu Überzahlungen der Krankenkassen über die in 2020 tatsächlich erbrachten Leistungen hinauskommt, werden diese in den Folgejahren 2021 und 2022 durch die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen vollständig ausgeglichen.“

Ein Schutzschirm für Zahnärzte? Doch wohl eher einer für die gesetzliche Krankenversicherung! Den anderen Leistungsträgern im Gesundheitswesen wurde ein Zuschuss im unterschiedlichen, teils erheblichen Umfang gewährt.

Ob dieses Risikodarlehen in Anspruch genommen werden sollte, will wohl abgewogen sein.

Die COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung ist auf den Seiten des BMG als PDF einsehbar:

COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF)

Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein

Bitte beachten Sie:

Inzwischen haben die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen darüber entschieden, ob die mit der COVID-19-VSt-SchutzV als reines Darlehen angebotene Unterstützung der Zahnärzte von ihnen angenommen wird:

KZBV: Entscheidungen der KZVen zur COVID-19-VSt-SchutzV („Liquiditätshilfe“) (4. Juni 2020)

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KZBV: Kein Schutzschirm für Zahnarztpraxen 

Politik verweigert dringend benötigte Hilfe in der Corona-Krise

Berlin, 4. Mai 2020 – Das Bundesministerium für Gesundheit hat am heutigen Montag die COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (COVID-19-VSt-SchutzV) erlassen. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) kritisiert, dass damit die massiven negativen Auswirkungen der Corona-Krise für die vertragszahnärztliche Versorgung in Deutschland nicht abgefedert werden und die Verordnung nicht zur Sicherstellung einer flächendeckenden zahnärztlichen Versorgung beiträgt. Die Regelung sieht - im Gegensatz zum ursprünglichen Entwurf - nur noch kurzfristige Liquiditätshilfen vor, die vollständig zurückgezahlt werden müssen.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV:
„Von einem Schutzschirm kann keine Rede sein, wenn uns lediglich ein Kredit gewährt wird, der in den nächsten zwei Jahren mit viel Bürokratieaufwand vollständig zurückgezahlt werden muss. Damit wird die Krise für die zahnärztlichen Praxen nur verlängert. Hingegen wird die Mitverantwortung der Krankenkassen für die Sicherstellung funktionierender, zahnärztlicher Versorgungsstrukturen durch die Verordnung negiert. Krankenkassen profitieren gleich in doppelter Weise: Zum einen durch die krisenbedingten Einsparungen im Jahr 2020, zum anderen können sie in den Folgejahren die vorgegebenen Rückerstattungen auf der Haben-Seite verbuchen.

Der Erhalt einer hervorragend funktionierenden flächendeckenden und wohnortnahen zahnärztlichen Versorgung scheint für die Politik offensichtlich ohne Bedeutung zu sein.

Ich befürchte, dass es zu erheblichen Substanzverlusten in der vertragszahnärztlichen Versorgung kommen wird. Eine hundertprozentige Rückzahlungsverpflichtung trifft insbesondere junge Praxen und Praxen in strukturschwachen, ländlichen Regionen. Unser verantwortungsbewusstes Handeln zur Minimierung von Infektionsrisiken einerseits und die Angst vor Infektionen auf Patientenseite andererseits führen zu stark gesunkenen Patientenzahlen und finanziellen Schwierigkeiten und Existenznöten bei den Praxen. Die Praxiskosten laufen permanent weiter.

Neben den negativen Auswirkungen auf die Patientenversorgung droht der Verlust von Arbeitsplätzen vor Ort. Zusammen mit den Praxisinhabern sind deutschlandweit etwa 365.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Zahnarztpraxen tätig, davon rund 32.000 Auszubildende. Berücksichtigt man zusätzlich Arbeitsplätze in gewerblichen Laboren, im Dentalhandel und in der Industrie, so geht es um knapp eine halbe Million Arbeitsplätze in Deutschland. 

Die Zahnärztinnen und Zahnärzte und ihre Praxisteams haben vom ersten Tag der Epidemie an die Versorgung der Menschen aufrechterhalten. Wir haben - praktisch aus dem Stand - ein bundesweit flächendeckendes Netz von Behandlungszentren in 30 Kliniken und 170 zahnärztlichen Schwerpunkt-praxen für die Akut- und Notfallversorgung von Patientinnen und Patienten aufgebaut, die mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert sind oder als Verdachtsfall unter Quarantäne gestellt wurden. Daneben gewährleisten wir mit besonders hohen Hygienestandards in den Praxen maximalen Schutz vor Ansteckungen.
Die weltweit als beispielhaft anerkannte zahnärztliche Versorgung in Deutschland mit einem flächendeckenden und wohnortnahen Praxisnetz sowie herausragenden Ergebnissen bei der Mundgesundheit wird durch die Verweigerung echter Unterstützung akut gefährdet.“

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Den Wortlaut der Pressemitteilung vom 4. Mai 2020 finden Sie auch auf den Internetseiten der KZBV:

Pressemitteilung der KZBV zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung

Beachten Sie auch das Statement der KZBV (Dr. Wolfgang Eßer) zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung, das Sie auf der KZBV-Website als PDF-Datei einsehen können:

Statement der KZBV zur COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF)

Bitte beachten Sie aktuell:

Inzwischen haben die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen darüber entschieden, ob die mit der COVID-19-VSt-SchutzV als reines Darlehen angebotene Unterstützung der Zahnärzte von ihnen angenommen wird:

KZBV: Entscheidungen der KZVen zur COVID-19-VSt-SchutzV („Liquiditätshilfe“) (4. Juni 2020)

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RKI: Sicheres An- und Ablegen der PSA

Schaubilder zur Vermeidung von Anwendungsfehlern

Das Robert Koch-Institut (RKI) stellt online aussagekräftige Schaubilder zum sicheren An- und Ablegen der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) zur Verfügung.

Neben einer Schritt-für-Schritt-Demonstration, wie Schutzhandschuhe sowie Atemschutzmaske und Schutzbrille sicher abgelegt werden, werden auch die häufigsten Anwendungsfehler beim Umgang mit Atemschutzmasken illustriert.

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SARS-COV-2/Covid-19 – Risikomanagement in Zahnarztpraxen

Der Deutsche Arbeitskreis für Hygiene in der Zahnmedizin (DAHZ) hat am 20. April eine Stellungnahme zum Corona-Risikomanagement in Zahnarztpraxen herausgegeben. 

1. Anamnese vor jeder Behandlung:
Die Terminvereinbarung (mit Ausnahme von Notfällen) sollte telefonisch erfolgen. Dabei ist das Risiko einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu erfragen.

Kriterien, aus denen ein Verdacht einer Infektion abgeleitet werden kann:

  • Sind Sie an COVID-19 erkrankt oder wurde bei Ihnen im Abstrich das SARS-CoV-2 nachgewiesen?
  • Befinden Sie sich in einer vom Gesundheitsamt angewiesenen Quarantäne?
  • Befindet sich im Haushalt (im Alten- oder Pflegeheim) eine Ihnen bekannte Person in Quarantäne?
  • Haben Sie Symptome einer Erkältungskrankheit (Husten, Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, Atemnot) oder Durchfall?
  • Haben Sie akute Probleme beim Schmecken oder Riechen?

2. Routinemäßige Behandlung von Patienten ohne COVID-19 (Verdacht oder Nachweis)
Die Übertragung von Viren durch anamnestisch unauffällige, symptomlos erkrankte Patienten kann durch die Einhaltung von Hygienemaßnahmen verhindert werden.

  1. Chirurgischer Mund- Nasenschutz, Schutzbrille und Schutzhandschuhe sind die Standardausrüstung des Zahnarztes und der ZFA bei jeder Behandlung. Die zusätzliche Verwendung von Visieren kann die Sicherheit weiter erhöhen. Der Mund- Nasenschutz wird spätestens nach 4 Stunden gewechselt. In Pausen kann er trocken aufbewahrt werden.
  2. Bei allen Patienten sollte vor einer Behandlung unter Einsatz wassergekühlter Übertragungsinstrumente eine antimikrobielle Mundspülung erfolgen.
  3. Die übrigen Hygienemaßnahmen entsprechend Hygieneplan sind konsequent umzusetzen.

3. Behandlung von Patienten mit COVID-19 (aus Anamnese begründeter Verdacht oder Nachweis)
Die Notfallversorgung von infizierten und unter Quarantäne stehenden Patienten soll vorzugsweise in den eigens benannten Kliniken oder Schwerpunktpraxen erfolgen. Sind unaufschiebbare zahnärztliche Behandlungen in der zahnärztlichen Praxis erforderlich, sind über die Hygienemaßnahmen aus dem Hygieneplan hinaus weitere Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

  1. Räumliche oder organisatorische Trennung der an Covid-19 erkrankten Patienten von den Patienten der Normalsprechstunde.
  2. Vor Betreten der Praxis legt der Patient einen Mund-Nasen-Schutz (chirurgisch oder textil) an und er desinfiziert sich die Hände. Er wird sofort in das Behandlungszimmer geführt. Er legt den MNS erst unmittelbar vor der Behandlung ab.
  3. Vor der Behandlung ist die Mundhöhle des Patienten mit einer antiviralen Lösung zu spülen. Gegenwärtig können dazu Lösungen auf der Basis von Octenidin, PVP-Iod oder H2O2 empfohlen werden, auch wenn es dafür bisher keine wissenschaftliche Evidenz gibt.
  4. Die besondere (zusätzliche) Schutzkleidung des Teams besteht aus einem Schutzkittel. Chirurgischer Mund- Nasen- Schutz, Visier sowie Schutzhandschuhe gehören zur Standardhygiene.
  5. Auf Aerosol-produzierende Behandlungsmaßnahmen sollte möglichst verzichtet werden. Dies erreicht man durch einen weitgehenden Verzicht auf Ultraschallhandstücke, Turbinen, Pulverstrahlgeräte und piezochirurgische Geräte.
  6. Ist ein Einsatz wassergekühlter Übertragungsinstrumente notwendig, muss das Team an Stelle des chirurgischen Mund-Nasen-Schutzes eine FFP2/3-Maske tragen. Kofferdam ist empfehlenswert. Auf eine effiziente Sprühnebelabsaugung ist zu achten.
  7. Nach der Behandlung und vor Ablegen der Schutzkleidung erfolgt eine Desinfektion der Schutzhandschuhe. Nach Ablegen der Schutzhandschuhe sind die Hände zu desinfizieren.
  8. Bei der Hände-, Instrumenten- und Flächendesinfektion, der Wäscheaufbereitung sowie der Abfallentsorgung sind keine Abweichungen vom routinemäßigen Verfahren erforderlich.

4. Gesundheitscheck bei Mitarbeitern der Praxis
Bei Auftreten respiratorischer Symptomatik (Husten, Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, Atemnot) oder Durchfall sowie akuten Problemen beim Schmecken oder Riechen sollte das Gesundheitsamt kontaktiert werden und ein Abstrich zum Ausschluss von SARS-CoV-2 erfolgen.

DAHZ-Redaktionsausschuss 19.04.2020 / Prof. Dr. Jatzwauk

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Zahnärztliche Behandlung während Coronavirus-Pandemie

IDZ und KZBV erarbeiten wissenschaftliches Handout für Zahnarztpraxen

Das Institut der Deutschen Zahnärzte (IDZ) und die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) haben in enger Zusammenarbeit ein wissenschaftlich abgesichertes Handout für Zahnarztpraxen erstellt, welches den empfohlenen Ablauf einer Behandlung von Patientinnen und Patienten während der andauernden Coronavirus-Pandemie allgemeinverständlich beschreibt. Die schematische Handlungsempfehlung mit dem Titel „System von Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Coronavirus- Pandemie“ dient als Hilfestellung für Praxen und kann ab sofort auf der IDZ-Website und der KZBV-Website kostenfrei abgerufen werden.

Das Handout bietet Praxen anhand von Flussdiagrammen, einem Anamnesebogen und einer Übersicht von Standardvorgehensweisen eine nachvollziehbare Orientierung, auf welche Art und Weise Patientinnen und Patienten in der aktuellen Situation behandelt werden sollten. Das Grundkonzept des vorgestellten Systems sieht vor, dass bei jeder Patientin und jedem Patienten zunächst gründlich überprüft wird, ob eine zahnmedizinische Behandlung unverzüglich erfolgen muss und ob eventuell eine Coronavirus-Infektion oder ein Verdacht auf eine Infektion vorliegt. Aus diesen Informationen ergibt sich dann unmittelbar das weitere Vorgehen für Zahnarztpraxen.

IDZ und KZBV empfehlen allen Zahnärztinnen und Zahnärzten, die Inhalte des Dokuments gemeinsam mit dem gesamten Praxis-Team eingehend zu besprechen und die vorgeschlagenen Maßnahmen dann nach Möglichkeit direkt und vollständig umzusetzen.

Hintergrund: Informationen der KZBV zur Coronavirus-Pandemie
Die KZBV hat unter anderem eine Sonder-Website zum Thema SARS-CoV-2/COVID-19 geschaltet, die regelmäßig aktualisiert wird. Hier sind gesicherte Informationen für Praxen und Patienten zusammengetragen, die zudem auch über Twitter und Facebook verbreitet werden.

Hintergrund: Das Institut der Deutschen Zahnärzte
Das IDZ ist eine gemeinsame Forschungseinrichtung von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK). Es stellt belastbare, unabhängige Forschungsergebnisse auf dem komplexen Gebiet der Gesundheitsforschung bereit und ist das einzige außeruniversitäre Institut in Deutschland, das sich ausschließlich mit zahnärztlichen und zahnmedizinischen Fragestellungen befasst.

Institut der Deutschen Zahnärzte / Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Achtung: Aufgrund der Schnelllebigkeit der aktuellen Entwicklungen werden die Dokumente bei Bedarf auf den neuesten Stand gebracht. Die jeweils aktuelle Version finden sie stets auf der Website des IDZ. Dort ist in der Versionshistorie auch dokumentiert, was sich von einer Version auf die nächste geändert hat.

Hier gelangen Sie zum jeweils aktuellen IDZ/KZBV-Handout:

Schutzschild für die Wirtschaft

Maßnahmenpaket der Bundesregierung auch für Zahnarztpraxen relevant

Damit die Auswirkungen der Corona-Krise für Unternehmen und Arbeitsmarkt möglichst gering bleiben, hat die Bundesregierung umfangreiche Hilfsmaßnahmen auf den Weg gebracht. Die notwendigen finanziellen Spielräume dazu ergeben sich durch die positive wirtschaftliche Entwicklung der letzten 10 Jahre. Das Maßnahmenpaket zur Abfederung der Coronakrise für die Wirtschaft gilt auch für Zahnarztpraxen.

Am 27. März 2020 hat der Bundesrat abschließend über dieses umfassende Hilfspaket der Bundesregierung und den für dessen Umsetzung erforderlichen Nachtragshaushalt entschieden. Damit stehen den Ländern unter anderem die Gelder für Soforthilfen für kleine Unternehmen, für Liquiditätshilfen, flexibles Kurzarbeitergeld und Steuerstundung zur Verfügung.

Die aktuellen Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi): 

BMWi: Informationen und Unterstützung für Unternehmen

Beachten Sie außerdem folgende Information des BMWi und des Bundesministeriums der Finanzen (BMF):

BMWi/BMF: Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

Zum Antragsformular auf Gewährung einer Soforthilfe für von der Corona-Krise 03/2020 besonders geschädigte Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Soloselbstständige aus dem Soforthilfeprogramm des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Bundesprogramm „Soforthilfe für Kleinstunternehmer und Soloselbständige“ („NRW- Soforthilfe 2020“) und detaillierten Informationen dazu gelangen Sie hier:

Antrag auf NRW-Soforthilfe 2020 an die Bezirksregierung

Informationen zur NRW-Soforthilfe 2020

Beachten Sie zur NRW-Soforthilfe folgende Aktualisierung:

Das Antragsverfahren der NRW-Corona-Soforthilfe 2020 ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 beendet worden.

Beachten Sie bitte ebenfalls die weiteren Ausführungen und Links zum
„Schutzschild für die Wirtschaft“ 
auf der Coronavirus-Informationsseite der KZV Nordrhein.

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie / Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

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Geschäftsverkehr mit KZV

Die KZV NR bittet darum, während der Coronakrise zur Einschränkung persönlicher Kontakte Unterlagen aus Zahnarztpraxen bis auf Weiteres nicht mehr persönlich in der Landesgeschäftsstelle und den Bezirks- und Verwaltungsstellen abzugeben, sondern auf dem Postweg zuzustellen.

Notfallambulanzen für COVID-19-Patienten

Die flächendeckende Versorgung mit Notfallambulanzen für COVID-19-Patienten oder für behördlich unter Quarantäne gestellte Personen konnte nun abgeschlossen werden.

   

Hierüber wurden Sie bereits
– jeweils für den Bereich Ihrer Verwaltungsstelle – schriftlich informiert.

Coronavirus – Praxisinfos

Beachten Sie auch die Corona-Informationsseite der KZV NR für die Zahnarztpraxis mit weiterführenden Links:

   

Praxisinformationen zum Thema Coronavirus