Die KZV Nordrhein bei Facebook

Der KZV-Auftritt bei Facebook: aktuell, informativ und unterhaltsam!

Der Auftritt der KZV Nordrhein bei Facebook ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit jungen Zahnärzten, Studenten, Assistenten, Angestellten und frisch Niedergelassenen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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DER ZAHNÄRZTE-BLOG: DENTISTS4DENTISTS

Der Zahnärzte-Blog „dentists4dentists“ richtet sich speziell an junge Zahnärzte – Assistenten, Angestellte, frisch Niedergelassene – und Studierende der Zahnmedizin. Im Blog informieren und diskutieren Zahnärztinnen und Zahnärzte unabhängig und neutral. 

News

Aktuelle Nachrichten, Trends und Entwicklungen

 

TI-Störung: Einspielen von aktueller TSL dringend erforderlich – Hier lesen Sie mehr

Digitalisierung im Gesundheitswesen soll bei Patienten ankommen – Hier lesen Sie mehr

Kontingentgrenzen - Hier lesen Sie mehr

Ausstattung mit KIM jetzt möglich – Hier lesen Sie mehr

gematik zur TI-Störung: Unterstützungsmaßnahmen greifen – Hier lesen Sie mehr

Aktuelle TI-Störung – jetzt Termin mit IT-Servicepartner vereinbaren – Hier lesen Sie mehr

Neues Formular für Krankenbeförderung ab 1. Juli 2020 – Hier lesen Sie mehr

Anhörung zum PDSG: Stellungnahme der Zahnärzteschaft – Hier lesen Sie mehr

Digital und sicher: KIM steht in den Startlöchern – Hier lesen Sie mehr

Neuer TI-Leitfaden der KZBV zu KIM – Hier lesen Sie mehr

TI: Konnektoren von T-Systems müssen ausgetauscht werden – Hier lesen Sie mehr

Rechtzeitige Beantragung des eHBA unerlässlich – Hier lesen Sie mehr

G-BA-Beschluss: Änderung der Krankentransport-Richtlinie – Hier lesen Sie mehr

KZBV-Leitfäden zu neuen TI-Anwendungen – Hier lesen Sie mehr

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TI-Störung: Einspielen der neuen TSL dringend erforderlich

Konnektoren ohne Update ab 19. Juli 2020 im „kritischen Betriebszustand“

Am 27. Mai 2020 meldete die gematik eine Störung in der TI. Nach dem Austausch des DNS-Sec-Vertrauensankers der TI konnte die Mehrheit der Konnektoren keine Verbindung mehr zum Versichertenstammdatendienst aufbauen, was insbesondere dazu führte, dass der Online-Abgleich der Versichertenstammdaten nicht mehr möglich war. Die Auswirkungen in der Praxis waren offenbar nicht einheitlich – während einige Praxen trotz gescheitertem Online-Abgleich weiterhin Prüfnachweise erhielten, wie es per Spezifikation vorgesehen ist, scheiterte dies offenbar in anderen Praxen. Seit Bekanntwerden der Störung informieren gematik (vgl. V6-0186 / 29.05.2020, V6-0189 / 02.06.2020, V4-0332 / 04.06.2020, V6-0204 vom 15.06.2020) und die jeweiligen Hersteller bzw. Anbieter über die Störung sowie die Möglichkeiten zur Störungsbehebung.

Laut gematik waren am 3. Juli 2020 ca. 66.000 von rund 80.000 täglich am Update-Server der TI (KSR) erfassten betroffenen Konnektoren wieder online. Den übrigen 14.000 Praxen droht, sollte ihren Konnektoren nicht bis zum 19. Juli 2020 die aktuelle TSL eingespielt werden, die Sperrung der Konnektoren.

Die gematik hat dazu Folgendes mitgeteilt:

„Die […] TSL (Sequenz-Nummer 343), welche von betroffenen Konnektoren letztmalig erfolgreich geladen werden konnte, wurde am 20.05.2020 veröffentlicht und war gültig bis 19.06.2020. Die betreffenden Konnektoren sind seitdem in der GracePeriod und diese läuft somit bis zum 19.07.2020. Mit Ablauf der GracePeriod gehen die betroffenen Konnektoren, welche noch nicht entstört wurden, in einen kritischen Betriebszustand und trennen aktiv alle Verbindungen. Ab diesem Zeitpunkt ist eine Offline-Nutzung, z. B. für VSDM, nicht mehr möglich.

Praktisch bedeutet dies also, dass ab diesem Zeitpunkt die eGKs auch nicht mehr offline eingelesen werden können. Zur Aufhebung dieses kritischen Betriebszustands muss – laut gematik – ebenfalls die aktuelle TSL manuell eingespielt werden. Dabei ist zu beachten, dass ein Download der neuen TSL über den Konnektor zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich ist. Die Praxen, in denen noch keine neue TSL eingespielt wurde, sollten dies also dringend umgehend – bis zum 19. Juli 2020 – nachholen, um die absehbaren Störungen im Betriebsablauf zu vermeiden.

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an die

IT-Service-Hotline der KZV Nordrhein: 0211-9684-180

Sie können diese Information auch als PDF-Datei einsehen und herunterladen:

TI: Einspielen der aktuellen TSL dringend erforderlich (PDF)

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung / Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

   

Digitalisierung im Gesundheitswesen soll bei Patienten ankommen

Wichtige Regelungen zum Patientendaten-Schutz-Gesetz

Der Bundestag hat das Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) Anfang Juli verabschiedet – mit wichtigen neuen Regelungen auch für Zahnärzte.

Mit dem Patientendaten-Schutz-Gesetz werden digitale Angebote wie das E-Rezept oder die elektronische Patientenakte nutzbar. Mit einer neuen, sicheren App können Versicherte E-Rezepte künftig in einer Apotheke ihrer Wahl einlösen. Facharzt-Überweisungen lassen sich digital übermitteln. Und Patienten bekommen ein Recht darauf, dass der Arzt ihre elektronische Patientenakte (ePA) befüllt. Darin lassen sich im nächsten Schritt ab 2022 auch der Impfausweis, der Mutterpass, das gelbe U-Heft für Kinder und das Zahn-Bonusheft speichern.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte im Bundestag am 3. Juli 2020: „Wir wollen dafür sorgen, dass Digitalisierung im Gesundheitswesen bei den Patientinnen und Patienten ankommt, aber auch bei allen, die behandeln, weil natürlich auch die Behandlung leichter wird, wenn Informationen verfügbar sind.“ Einen wichtigen Punkt sah er im Thema Datenschutz: „Deswegen legen wir Datenschutzstandards auf höchstem Niveau in diesem Patientendaten-Schutz-Gesetz fest. Wir legen vor allem fest, dass diese Gesundheitsdaten auf deutschen Servern nach europäischem Datenschutzrecht zu verarbeiten sind.“

Jetzt steht noch der zweite Beratungsdurchgang im Bundesrat an, der voraussichtlich am 18. September 2020 stattfindet. Das Gesetz bedarf allerdings nicht der Zustimmung des Bundesrates. Es soll am Tag nach der Verkündung in Kraft treten.

Ulrich Duechting, Abteilung EDV/Digitalisierung der KZV Nordrhein

Diese Regelungen im PDSG sind für Zahnärzte wichtig:

  • Zugriff auf das eZahnbonusheft auch für Pflegekräfte: Auch Pflegekräfte (Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) dürfen auf das elektronische Zahnbonusheft zugreifen. Das dient der Erfüllung ihrer Aufgaben im Rahmen der Kooperationsverträge zur zahnärztlichen Betreuung (zum Beispiel zur Vereinbarung eines Termins beim Zahnarzt).
  • Unterstützungsleistungen von Zahnärzten und Ärzten im Zusammenhang mit der ePA: Die Information und Aufklärung über die Funktionsweise und Nutzung der ePA soll durch die Krankenkasse erfolgen. Die Unterstützung des Arztes/ Zahnarztes soll nur die Übermittlung von medizinischen Daten in die ePA umfassen. Die Leistung ist ausschließlich auf medizinische Daten aus der konkreten aktuellen Behandlung beschränkt. Der Arzt/ Zahnarzt ist nicht verpflichtet, den Versicherten bei der Nutzung beziehungsweise Befüllung der ePA außerhalb der konkreten aktuellen Behandlung zu unterstützen oder ihm eine Einsicht in die ePA zu ermöglichen.
  • Zulassung der ePA nur durch bestimmte Anbieter: In der TI sollen nur solche ePA zugelassen werden, die von einem im Gesetz genau benannten Anbieterkreis angeboten werden. Hierzu gehören: Krankenkassen, Unternehmen von PKV sowie Einrichtungen zur Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten, der Bundespolizei und der Bundeswehr. Damit soll gewährleistet werden, dass die ePA den erforderlichen strengen datenschutzrechtlichen Standards entsprechen.
  • Ergänzung individuelle Versorgungsangebote durch die Krankenkassen: Die Befugnis der Krankenkassen, zur Förderung von bedarfsgerechten Versorgungsinnovationen Daten ihrer Versicherten auszuwerten und ihnen Informationen zu individuellen geeigneten Versorgungsinnovationen zur Verfügung zu stellen und ihnen diese anzubieten, soll auf sonstige individuell geeignete Versorgungsangebote ausgedehnt werden.
  • Neue Regelung zur Förderung digitaler Innovationen durch die KZVen und KZBV: KZVen und die KZBV sollen mit dem gleichen Recht wie die Krankenkassen ausgestattet werden und zur Verbesserung der Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung die Entwicklung digitaler Innovationen (im Sinne des § 68a Abs. 2 SGB V) fördern können. Sie sollen auch befugt sein, die versichertenbezogenen Daten, die sie nach § 285 SGB V rechtmäßig erhoben und gespeichert haben, nach deren Pseudonymisierung beziehungsweise Anonymisierung auszuwerten. Für die Ärzte gilt dies analog.
  • Krankenkassen sind nicht verpflichtet, flächendeckend technische Einrichtungen zum Zugang zur ePA zu schaffen: Dies sei mit Blick auf die nicht unerheblichen Kosten für eine derartige Infrastruktur und den voraussichtlich geringen Nutzungsumfang erforderlich. Für die Ausübung der Versichertenrechte reiche es aus, wenn der Versicherte einen Vertreter mit der Wahrnehmung seiner Rechte beauftragt und dieser über sein Gerät dessen Rechte wahrnimmt.

Quelle: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

Kontingentgrenzen

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass der Vorstand der KZV Nordrhein rückwirkend für das Jahr 2019 alle HVM-Kontingentgrenzen aufgehoben hat.

 

Ausstattung mit KIM jetzt möglich

gematik erteilt erste Zulassung

Ab sofort können Leistungserbringer durch den Dienstleister CompuGroup Medical mit dem KIM-Fachdienst ausgestattet werden. Die gematik hat CGM die erste Zulassung erteilt. Zurzeit nehmen noch weitere potenzielle Anbieter am Zulassungsverfahren teil.

Mit der Anwendung „Kommunikation im Medizinwesen“ können vertrauliche Daten, Nachrichten und Dokumente signiert sowie sicher versendet und empfangen werden. Das gilt für Arztbriefe, Abrechnungen und elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ebenso wie für Verwaltungs- und Meldedaten. Ein Facharzt mit entsprechender Ausstattung kann ab sofort einen Arztbrief, den er mit seiner Praxissoftware erstellt und mit seinem Heilberufsausweis signiert hat, an den überweisenden Allgemeinmediziner bzw. einen Adressaten aus dem KIM-Adressbuch verschlüsselt übermitteln. Der Arztbrief wird zuvor zusätzlich automatisch mittels SMC-B-Karte signiert. Die Praxissoftware des Empfängers, etwa des Allgemeinmediziners, empfängt und entschlüsselt den Arztbrief ebenso automatisch und überprüft die empfangenen Daten auf eine mögliche Datenmanipulation hin.

In den Augen der gematik stellt die erfolgreiche Einführung der sicheren Kommunikation via KIM einen entscheidenden Meilenstein in der Geschichte der TI dar. Dank KIM hat sich die Telematikinfrastruktur zur zentralen Plattform für die Digitalisierung des Gesundheitswesens entwickelt. KIM war zuvor erfolgreich in den vier Kassenzahnärztlichen Vereinigungen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein getestet worden.

Wege zu KIM
Informationen über den Bestellprozess erhält man vom Anbieter, der nach erfolgter Registrierung eine spezielle E-Mail-Adresse für KIM zur Verfügung stellt. Die sichere Kommunikation lässt sich sodann über die Praxissoftware oder das E-Mail-Programm bewerkstelligen. Voraussetzung für den Einsatz von KIM ist ein E-Health-Konnektor, ein Kartenterminal, ein Praxis-/Institutionsausweis (SMC-B-Karte) sowie ein Heilberufsausweis (HBA), der schnellstmöglich bei der jeweiligen Landeszahnärztekammer beantragt werden sollte.

Quelle: gematik

   

gematik: Rund zwei Drittel aller Konnektoren mit der TI verbunden

Unterstützungsmaßnahmen greifen. Termin mit IT-Servicepartner umgehend vereinbaren.

Die Behebung der aktuellen Störung geht erfolgreich voran. Rund zwei Drittel aller aktuell angeschlossenen Konnektoren sind mit der Telematikinfrastruktur verbunden. Björn Kalweit, Leiter Operations bei der gematik: „Unsere gemeinsamen Unterstützungsmaßnahmen zeigen Erfolge für alle Betroffenen. Dank der Anstrengung aller Akteure – besonders der VPN-Zugangsdienst-Anbieter – und der engen Kommunikation untereinander verzeichnen wir deutliche Fortschritte. Ein gutes Signal!“

Medizinische Einrichtungen, die nach wie vor von der Störung betroffen sind, sind aktuell in ihren Praxisabläufen kaum beeinträchtigt. Das Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte funktioniert auch offline. Für die Leistungserbringer relevant: Es kann ein abrechnungsrelevanter Prüfnachweis geschrieben werden. Die gematik ist sich darüber bewusst, dass die Behebung des Problems von allen Beteiligten einen gemeinsamen Einsatz erfordert. Daher bittet die gematik alle betroffenen medizinischen Einrichtungen, entweder das zur Beseitigung erforderliche Update zügig selbst vorzunehmen oder umgehend, noch in diesem Monat, einen Termin mit ihrem IT-Servicepartner zu vereinbaren, um das erforderliche Update in Zusammenarbeit mit ihm manuell per Fernwartung oder bei einem Vor-Ort-Termin einzuspielen.

Die gematik trägt die Verantwortung für die Einführung, Betriebskoordination und die Weiterentwicklung der Telematikinfrastruktur. Die operative Betriebsführung übernehmen Industriepartner. Kontinuierlich prüft die gematik im Austausch mit den zugelassenen Anbietern auch, ob ergänzende Maßnahmen notwendig sein könnten, um medizinische Einrichtungen bestmöglich zu unterstützen. „Wir haben viel aus dem aktuellen Vorfall gelernt. Basierend darauf werden wir unsere Maßnahmen zur Stabilität der Telematikinfrastruktur mit Unterstützung des Gesetzgebers zukünftig noch stärker ausbauen“, so Kalweit weiter.

Die Ursache der aktuellen Störung war ein Konfigurationsfehler in der zentralen Telematikinfrastruktur. Mehr Informationen zur Störung auf der TI-Statusseite der gematik.

Die gematik-Pressemitteilung vom 15. Juni 2020 finden Sie auch auf den Internetseiten der gematik.

   

gematik: Aktuelle TI-Störung – jetzt Termin mit IT-Servicepartner vereinbaren

Statusseite im Internet aktualisiert. Liste mit Supportseiten bereitgestellt.

Aktuell ist der Online-Abgleich der Versichertenstammdaten gestört – doch nicht bei allen medizinischen Einrichtungen. Praxen sollten deshalb prüfen, ob sie von der Störung betroffen sind.

Liegt eine Störung des Online-Abgleichs der Versichertenstammdaten vor, empfiehlt die gematik, dringend Kontakt mit dem IT-Servicepartner der Praxis aufzunehmen – auch wenn Praxen nicht sicher sind, ob sie von der aktuellen Störung betroffen sind.

Betroffene Praxen sollten mit ihrem IT-Servicepartner dann klären, ob das Problem über einen Remote- oder Vor-Ort-Termin behoben werden kann. Der Termin sollte schnellstmöglich vereinbart werden und noch vor dem Quartalswechsel stattfinden.

Um Praxen bei der Behebung des Problems zu unterstützen, hat die gematik eine Statusseite veröffentlicht. Dort finden Praxen auch Hilfestellungen zur Prüfung, ob sie betroffen sind.

Die Inhalte werden laufend ergänzt und immer wieder aktualisiert. So wurde aktuell die Liste der Supportseiten von IT-Servicepartnern für Praxen erweitert. 

Hintergrund
Seit dem 27. Mai 2020 ist der Versichertenstammdatendienst in Teilen gestört. Konnektoren in den betroffenen Praxen können sich nicht mit der Telematikinfrastruktur verbinden, so dass kein Onlineabgleich erfolgen kann. Dieser findet üblicherweise bei einem Arztbesuch durch das Einlesen der Gesundheitskarte des Versicherten statt. Die Ursache – ein Konfigurationsfehler in der zentralen Telematikinfrastruktur – wurde bereits gefunden. Die Sicherheit der Telematikinfrastruktur ist nicht betroffen.

gematik

Diese gematik-Pressemeldung zur TI-Störung finden Sie auch auf den Internetseiten der gematik mit weiteren Informationen.

   

Neues Formular für die Verordnung einer Krankenbeförderung ab 1. Juli 2020

Ab dem 1. Juli 2020 gilt für die Verordnung einer Krankenbeförderung (Muster 4) ein neues Formular, das wir Ihnen im nächsten Informationsdienst (4/2020) als Muster in der Anlage zum ID übersenden.

Verordnungen, die ab dem 1. Juli 2020 ausgestellt werden, dürfen nur noch auf dem neuen Formular erfolgen. Die PVS-Hersteller wurden von der KZBV entsprechend informiert, damit das Formular für die elektronische Verwendung in die Praxissoftware übernommen werden kann.

Die neuen Formulare sind ab sofort bei der KZV Nordrhein erhältlich. Sie können wie gewohnt telefonisch über die Nummer 0211-9684-0 oder online über myKZV bestellt werden.

Die KZBV und der GKV-Spitzenverband haben angekündigt, in Kürze Ausfüllhinweise zum Formular zu beschließen, die als Anlage 14b Bestandteil des BMV-Z werden. Wir werden Sie zu gegebener Zeit informieren.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

   

Anhörung zum Patientendaten-Schutz-Gesetz: Stellungnahme der Zahnärzteschaft

Vorrang für Versorgung statt überbordende Protokollierungspflichten

Berlin, 27. Mai 2020 – Anlässlich der heutigen Anhörung zum Entwurf des Gesetzes zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur (Patientendaten-Schutz-Gesetz – PDSG) hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) erneut Änderungsbedarf angemahnt, der aus Sicht des Berufsstandes bei zentralen Regelungselementen weiterhin besteht.

Dazu zählen insbesondere – noch einmal erweiterte – Protokollierungspflichten der Zahnärzte für Zugriffe auf personenbezogene Daten der Versicherten in Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI), Unterstützungspflichten der Praxen bei datenschutzrechtlichen Ansprüchen der Versicherten gegenüber Krankenkassen und im Zusammenhang mit der elektronischen Patientenakte (ePA) sowie Informationspflichten der Zahnärzte bei der Übertragung von Daten in die ePA. Die Kritik der KZBV an datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeiten von Praxen für die TI wurde hingegen aufgegriffen und entsprechende Bedenken durch klarstellende Formulierungen im aktuellen Entwurf weitestgehend beseitigt. 

Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Wir unterstützen weiterhin aus Überzeugung das Ziel des Gesetzgebers, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzubringen und Datenschutz und Datensicherheit zu stärken. Viele der mit dem PDSG einhergehenden Änderungen und Neuerungen sind grundsätzlich richtig und wichtig. Allerdings darf Digitalisierung nie Selbstzweck sein. Sie muss immer konsequent daran gemessen werden, ob sie die Patientenversorgung verbessert, Praxen von administrativen Aufgaben entlastet und keine Mehrkosten verursacht. Das PDSG birgt an einigen Stellen immer noch das Risiko, dass Vertrauen im Berufsstand in Digitalisierung verloren geht, statt dringend nötige Akzeptanz zu schaffen.“

So wurden Vorgaben für Protokollierungspflichten für Zahnärzte im Vergleich zum Referentenentwurf sogar noch einmal verschärft: Nun sollen Praxen nicht nur zwei, sondern drei Jahre rückwirkend Auskunft geben können, wer in welcher Weise auf personenbezogenen Daten bei TI-Anwendungen zugegriffen hat. „Für Zahnärztinnen und Zahnärzte sind solche Archiv-Aufgaben eine zusätzliche Belastung, die in keinem Verhältnis zum Nutzen der Regelung steht und die wir deshalb ablehnen. Gerade durch solche überbordende Bürokratie leidet letztlich die Patientenversorgung. Wir fordern eine praxistaugliche Ausgestaltung der Vorgabe ohne Mehraufwand“, sagte Pochhammer.

Weiterhin sieht das PDSG vor, dass Versicherte in Praxen das Recht haben, Funktionalitäten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) oder der TI zu nutzen. „Hier werten wir positiv, dass der Gesetzgeber einigen unserer Forderungen entsprochen hat, wie die Konkretisierung der Regelungen zum Zugriff auf TI-Anwendungsdaten und zum ePA-Zugriffsmanagement in der Praxis. Dies wird jedoch durch geplante Regelungen wieder konterkariert, wonach Zahnärzte auf Verlangen des Versicherten zur Löschung der Daten in allen Anwendungen verpflichtet werden können. Diese Inkongruenz muss beseitigt werden! Weiterhin lehnen wir nach wie vor ab, dass Kollegen Versicherte bei der Durchsetzung datenschutzrechtlicher Ansprüche gegenüber ihrer Kasse unterstützen oder sie über die Kategorisierung ihrer Daten und ihren Anspruch auf Übermittlung in die ePA informieren sollen. Solche Aufgaben haben mit der Ausübung unseres Heilberufes nichts zu tun“, betonte Pochhammer. Damit einhergehende Bürokratie belaste Behandlungsabläufe und sei angesichts der ohnehin schon erheblichen Arbeitsverdichtung kontraproduktiv. 

Verantwortlichkeit des Zahnarztes endet „vor dem Konnektor“
Pochhammer begrüßte hingegen, dass die Politik die Forderung der KZBV nach einer konkreten Regelung weitgehend aufgegriffen hat, die Verantwortlichkeiten der Praxen beim Thema Datenschutz definiert: „Unsere Position war immer: Die Verantwortlichkeit des Zahnarztes endet „vor dem Konnektor“. Zahnärzte sind demnach weder für die zentrale TI noch für die Anwendungsinfrastruktur entsprechender Dienste verantwortlich. Und ihre Verantwortlichkeit für die Komponenten der dezentralen Infrastruktur ist nunmehr sachgerecht und entsprechend unserer Forderung auf die ordnungsgemäße Inbetriebnahme, Wartung und Verwendung begrenzt. Das PDSG schafft in diesem Punkt somit die nötige Klarheit. Es entbindet Praxen von einem zunächst vorgesehenen Umfang an Verantwortlichkeit, den sie gar nicht hätten wahrnehmen können.“ 

Die gemeinsame Stellungnahme von KZBV und BZÄK zum PDSG kann auf den Seiten der KZBV als PDF-Datei abgerufen werden, ebenso der Wortlaut der KZBV-Pressemitteilung sowie weitere Informationen zu den Themen Digitalisierung und TI.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

Digital und sicher: KIM steht in den Startlöchern 

Test des neuen TI-Kommunikationsdienstes in Zahnarztpraxen und KZVen angelaufen 

Berlin, 14. Mai 2020 – In 16 ausgewählten Zahnarztpraxen startet die Testphase für den Kommunikationsdienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen, vormals KOM-LE). Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein haben sich kürzlich erfolgreich an die Telematikinfrastruktur und KIM angeschlossen. Seit April wurden auch entsprechende technische Installationen in Zahnarztpraxen eingerichtet, die sich in den Zuständigkeitsbereichen der genannten KZVen an dem Test beteiligen. Die Funktionsfähigkeit des sicheren Mail-Systems wird dabei für den ersten Anbieter geprüft, der für den KIM-Feldtest zugelassen ist. 

Die Tests starten, sobald in den beteiligten Praxen elektronische Heilberufsausweise (HBA) verfügbar und einsatzbereit sind. Zuletzt waren sowohl Verzögerungen bei der Auslieferung wie auch Probleme bei der Nutzung erster Zahnarztausweise zu konstatieren. An der Lösung dieser Probleme wird derzeit gearbeitet. 

Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV): „Eine funktionierende und sichere digitale Kommunikationsstruktur ist für die öffentliche Daseinsvorsorge elementar wichtig. Das gilt natürlich insbesondere auch für das Gesundheitswesen, in dem durch Digitalisierung der Austausch hochsensibler Patientendaten eine zentrale Rolle spielt. Mit dem Kommunikationsdienst KIM können Zahnarztpraxen künftig digitale Dokumente und Nachrichten schnell und zuverlässig über ein sicheres E-Mail-Verfahren austauschen. Damit ist KIM ein wichtiger Schlüsseldienst der TI. Wir haben uns als Berufsstand schon länger dafür stark gemacht, dass auch den KZVen mit KIM die sichere Kommunikation mit den Praxen ermöglicht wird.“ 

Mit der Installation von KIM werden in den angeschlossenen Praxen unter anderem erste Testfälle durchgespielt. Neben dem Versand von KIM-Nachrichten zwischen Praxen und KZVen testen die Praxen insbesondere auch die qualifizierte elektronische Signatur (QES) der neuen Konnektor-Generation für die TI. Mit diesem „eHealth-Konnektor“ ist Signatur und Verschlüsselung von Dokumenten sowohl mit dem HBA als auch mit dem elektronischen Praxisausweis (SMC-B) möglich. Ebenso können sich Zahnärztinnen und Zahnärzte per HBA oder SMC-B im Webportal der Test-KZVen anmelden. 

Pochhammer machte hierzu deutlich, dass „der HBA essenziell für die von uns lange geforderte sichere Kommunikation und die QES ist. Wir hoffen sehr, dass zum Beginn des Wirkbetriebes von KIM und den medizinischen Anwendungen im 2. Quartal der HBA als notwendige Komponente in den Praxen einsatzbereit ist.“ 

Die Finanzierung zur Einführung von KIM wurde kürzlich zwischen KZBV und GKV-Spitzenverband vereinbart. Die KZVen können ihren Mitgliedern künftig auch eine KZV-Abrechnung über KIM anbieten. Geplant ist darüber hinaus, das elektronische Antrags- und Genehmigungsverfahren inklusive des elektronischen Heil- und Kostenplans über KIM umzusetzen. Zudem macht sich die KZBV dafür stark, dass auch Dentallabore als Kommunikationspartner für Praxen über KIM erreichbar sind und dass künftig die Übermittlung von Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen an Kassen über das System erfolgt. 

Hintergrund: KIM und die Telematikinfrastruktur
KIM ist ein sicheres E-Mail-Programm, bei dem in einem geschlossenen Nutzerkreis Zahnärztinnen, Zahnärzte und Angehörige anderer Heilberufe - mit Verschlüsselung der Daten vom Absender zum Empfänger („Ende-zu-Ende-Verschlüsselung“) -medizinische Daten, wie elektronische Arztbriefe sicher austauschen können. Die Anwendung ist Teil der Telematikinfrastruktur, Deutschlands größtem Gesundheitsnetzwerk. Mit der TI sollen Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und weitere Akteure des Gesundheitswesens nach dem Willen des Gesetzgebers künftig schneller und einfacher miteinander kommunizieren. Informationen zur TI wie Broschüren, Leitfäden für Praxen sowie ein Erklärfilm können auf der Website der KZBV abgerufen werden. Zuletzt wurde ein neuer zahnärztlicher Leitfaden veröffentlicht, der das KIM-Verfahren erläutert.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Hier können Sie die Pressemitteilung der KZBV als PDF-Datei einsehen und herunterladen:

KZBV: Digital und sicher – KIM steht in den Startlöchern (PDF)

   

Neuer TI-Leitfaden der KZBV zu KIM

Medizinische Daten sicher digital übermitteln

Im Zusammenhang mit der Testphase für den Kommunikationsdienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen, vormals KOM-LE) hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) einen neuen Leitfaden speziell für Zahnarztpraxen veröffentlicht. Die Broschüre informiert kompakt  und verständlich über die Vorzüge von KIM und enthält praktische Hinweise anhand konkreter Anwendungsfälle zu der neuen Anwendung im Rahmen der Telematikinfrastruktur (TI). Mit der Veröffentlichung des Leitfadens, der ab sofort unter www.kzbv.de/leitfaden-kim als kostenfreie pdf-Datei abgerufen werden  kann, können Zahnärzte sich schon jetzt auf den sogenannten „Wirkbetrieb“ vorbereiten, der Mitte des Jahres beginnt. 

Dr. Karl-Georg  Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Mit KIM erreicht eine nutzenbringende TI-Anwendung die Zahnarztpraxen. Digitale Dokumente  und  Nachrichten können mit diesem wichtigen Schlüsseldienst ohne Medienbrüche schnell, sicher und zuverlässig über ein spezielles E-Mail-Verfahren ausgetauscht werden. Es freut mich, dass mit dieser Veröffentlichung nun der nächste Leitfaden speziell für Zahnarztpraxen verfügbar ist – nach dem großen Erfolg der Leitfäden zum elektronischen Medikationsplan/Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung sowie zum Notfalldatenmanagement. Auf diese Weise sind die Kolleginnen und Kollegen in den Praxen für die nächsten Anwendungen der TI gewappnet, die im Laufe des 2. Quartals in den Wirkbetrieb kommen. Wie der Anschluss problemlos funktioniert und welche Vorteile sich etwa für die Patientenbehandlung ergeben, erfahren sie im KIM-Leitfaden.“

Hier gelangen Sie zum KIM-Leitfaden:
KZBV-Leitfaden zu KIM (PDF)

Hintergrund: KIM
Bisherige Kommunikationskanäle wie Briefpost, Telefax oder E-Mail können die Sicherheit auf dem Transportweg an bestimmte Empfänger nicht leisten und  sind aufgrund der personenbezogenen,  medizinischen Daten für das Gesundheitswesen ungeeignet. KIM hingegen ist ein sicherer E-Mail-basierter Dienst, bei dem in einem geschlossenen Nutzerkreis Zahnärztinnen und Zahnärzte untereinander oder mit ihren Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, aber auch mit Angehörigen anderer Heilberufe sowie Organisationen und Institutionen im Gesundheitswesen Daten austauschen können. Dabei werden die Daten vom Absender zum Empfänger „Ende-zu-Ende" verschlüsselt. Medizinische Dokumente, wie  elektronische Arztbriefe oder Röntgenbilder werden somit sicher ausgetauscht. Die Testphase für den Dienst hat im April in ausgewählten Zahnarztpraxen begonnen. Mit der Verfügbarkeit von KIM wird Mitte  des Jahres gerechnet. Für KIM wird ein Konnektor-Update, ein Vertrag mit einem KIM-Anbieter und ein elektronischer Zahnarztausweis benötigt.

Hintergrund: Die Telematikinfrastruktur
Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und weitere Akteure des Gesundheitswesens sollen nach dem Willen des Gesetzgebers künftig schneller und einfacher miteinander kommunizieren sowie medizinisch relevante Daten sicher austauschen können. Das dafür notwendige digitale Kommunikationsnetz ist die TI. Für den Zugriff werden zertifizierte Komponenten und Dienste benötigt: Zahnärztinnen und Zahnärzte müssen für den Anschluss nicht selbst aufkommen, sondern erhalten von den  Krankenkassen Pauschalen für Erstausstattung und Betrieb. Der überwiegende Teil der Zahnarztpraxen ist bereits an die TI angeschlossen: Anfang April 2020 waren es knapp 95 Prozent.

Weiterführende Informationen
Gemeinsam mit der KZV Sachsen hat die KZBV das Video „Anbindung an die TI“ veröffentlicht.
Weitere TI-Informationen stellt die KZBV in ihrer kostenlosen Praxisinformation 
„Anbindung an die Telematikinfrastruktur“ und fortlaufend auf ihrer Website zur Verfügung.
Auch für die Anwendungen eMP/AMTS sowie NFDM stehen zahnarztspezifische Leitfäden auf der KZBV-Website bereit: Leitfäden eMP/NFDM.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

TI: Konnektoren von T-Systems müssen ausgetauscht werden

Keine Updates für die elektronische Patientenakte

Die gematik informiert darüber, dass es bei den Konnektoren von T-Systems keine Updates für die elektronische Patientenakte geben wird. Die Geräte können deshalb in der zweiten Jahreshälfte gegen Secunet-Konnektoren ausgetauscht werden, wobei die Kosten für die neue Hardware von T-Systems übernommen werden. Die Anwender bleiben weiterhin Kunden von T-Systems, während der Konnektorenlieferant Secunet damit nun vom Konkurrenten zum neuen Geschäftspartner von T-Systems avanciert ist. Der Austausch selbst wird nach Aussage von Secunet von T-Systems gesteuert.

Die Updates für die E-Health-Anwendungen, also das Notfalldatenmanagement, der elektronische Medikationsplan sowie das Kommunikationsmodul KOM-LE und die E-Patientenakte, die T-Systems nicht mehr selbst entwickeln will, sollen in diesem Jahr durchgeführt werden, die E-Patientenakte dabei zum Jahresende. Bislang ist nur der E-Health-Konnektor von CompuGroup Medical (CGM) zugelassen. CGM testet bereits die ersten Anwendungen im Feld.

Zurzeit ist noch unklar, ob Secunet für den Austausch bereits Konnektoren mit den entsprechenden Updates liefern kann. Ungeklärt ist auch, wer letztlich für die Kosten des Geräteaustauschs aufkommt. Es ist angedacht, dass die Praxen mittels eines Softwaretools zu einem selbstständigen Austausch befähigt werden. Die KBV fordert jedoch, dass der Austausch kostenfrei und ohne Mehraufwand für die Praxen vonstatten gehen muss und T-Systems genügend Techniker zur Verfügung stellt.

Für T-Systems geht es dabei um einen „Strategiewechsel“, da die Konnektoren zukünftig aller Voraussicht nach durch Software bzw. einen digitalen Service aus der Cloud ersetzt werden. Während man sich hier wieder beteiligen will, möchte das Unternehmen nicht mehr in Konnektoren als „Brückentechnologie“ für die nächsten Jahre investieren.

   

Rechtzeitige Beantragung des E-HBA unerlässlich

Für Zugriff auf alle Anwendungen der Telematikinfrastruktur

Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ermöglicht Zahnarztpraxen, kommende medizinische Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) zu nutzen. Dazu zählen nach Angaben der zuständigen gematik GmbH ab dem 2. Quartal 2020 das Notfalldatenmanagement (NFDM) oder und der elektronische Medikationsplan (eMP). Ist ein solcher Ausweis nicht vorhanden, bleibt den betroffenen Praxen der Zugang zu diesen Diensten verwehrt. Daher macht die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) alle Zahnarztpraxen jetzt noch einmal darauf aufmerksam, dass sie zeitnah einen eHBA beantragen sollten – falls das bislang noch nicht geschehen sein sollte. Die gesetzlich verpflichtende Ausgabe des eHBA für Zahnärztinnen und Zahnärzte erfolgt – nach landesrechtlichen Regelungen – durch die jeweils zuständige Zahnärztekammer.

„Allen Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten muss der Ausweis so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt werden, um künftige Anwendungen der TI nutzen zu können. Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sollten ihre Mitglieder deshalb entsprechend informieren und erneut auf die Notwendigkeit der flächendeckenden Verfügbarkeit des eHBA in möglichst allen Praxen aktiv hinweisen“, teilt der Vorstand der KZBV mit.

eHBA spätestens ab dem Zeitpunkt der Einführung erster medizinischer TI-Anwendungen
Die Verfügbarkeit der Ausweise muss – nach derzeit geltenden rechtlichen Regelungen – für Praxisinhaber spätestens ab dem Zeitpunkt gewährleistet sein, zu dem die Einführung erster medizinischer Anwendungen der TI beginnt. Dies sind wie gesagt ab dem 2. Quartal das Notfalldatenmanagement und der elektronische Medikationsplan (eMP). Ab diesem Zeitpunkt wären Praxen nämlich dann durch das Einspielen entsprechender Updates für den TI-Konnektor in der Lage, diese medizinischen Anwendungen zu nutzen - vorausgesetzt, sie verfügen über den dafür nötigen eHBA.

Auch gesetzliche Regelungen geben Erforderlichkeit des eHBA vor
Das Terminservice- und Versorgungsgesetz, das Digitale Versorgung Gesetz sowie das derzeit geplante Patientendatenschutzgesetz sehen zudem weitere Verschärfungen zur Erforderlichkeit eines eHBA vor, unter anderem mit der Verpflichtung von Zahnarztpraxen zur Übermittlung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab 1. Januar 2021 und der elektronischen Patientenakte (ePA). Bei dieser wird den Praxen gemäß dem zum 1. Januar in Kraft getretenen DVG die Vergütung vertragszahnärztlicher Leistungen pauschal um 1 Prozent gekürzt, wenn sie den Nachweis, dass sie über die erforderlichen Komponenten und Dienste zum Zugriff auf die ePA verfügen, nicht bis zum 30. Juni 2021 erbringen. Zu diesen Komponenten gehört auch der eHBA. Das geplante Patientendatenschutzgesetz geht sogar noch weiter: Sollte das Gesetz in der Fassung des vorliegenden Entwurfes in Kraft treten, dürfte der elektronische Praxisausweis (SMC-B) in den Praxen nur noch genutzt werden, wenn auch ein eHBA verfügbar ist – auch, wenn die Praxis ausschließlich die Online-Prüfung der eGK durchführt.

Hintergrund: Der elektronische Heilberufsausweis
Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ist ist der elektronische Zahnarztausweis für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Der Gesetzgeber sieht vor, dass der Zugriff auf medizinische Daten der elektronischen Gesundheitskarte nur in Verbindung mit einem eHBA erfolgen darf, der über eine Möglichkeit zur sicheren Authentifizierung und über eine qualifizierte elektronische Signatur verfügt. Daher muss gewährleistet sein, dass bei einem Zugriff auf solche Daten mit einer SMC-B die Zugreifenden selbst über einen eHBA verfügen oder von Personen autorisiert sind, die über einen solchen verfügen.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

G-BA-Beschluss: Änderung der Krankentransport-Richtlinie

Krankenbeförderung von Pflegebedürftigen und Patienten mit Handicap künftig automatisch GKV-Leistung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit seinem Beschluss zur Änderung der Krankentransport-Richtlinie Ende 2019 die Krankenbeförderung für Pflegebedürftige (Pflegegrad 3–5), Menschen mit Beeinträchtigung (Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“) und Patienten mit einer vergleichbaren Mobilitätsbeeinträchtigung zur ambulanten ärztlichen und zahnärztlichen Behandlung wesentlich erleichtert. Das heißt, dass die Krankenbeförderung für diese Patienten künftig automatisch von der gesetzlichen Krankenkasse genehmigt ist, womit eine langjährige Forderung der KZBV in die Realität umgesetzt wurde. Die Änderung der Krankentransportrichtlinie greift dabei entsprechende Regelungen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) auf, mit denen der Gesetzgeber der Forderung der Vertragszahnärzteschaft bereits Rechnung getragen hatte.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung hat diese Abkehr von dem bisher aufwendigen Genehmigungsverfahren bei der Krankenbeförderung für diesen Patientenkreis und die damit einhergehende deutliche Versorgungsverbesserung gerade auch vor dem Hintergrund der von der KZBV erfolgreich initiierten besonderen Präventionsleistungen nach § 22a SGB V für Pflegebedürftige und Menschen mit Handicap ausdrücklich begrüßt. Sollte das Bundesgesundheitsministerium keine Beanstandungen haben, tritt die geänderte Krankentransport-Richtlinie einen Tag nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unseren Internetseiten.

   

KZBV-Leitfäden zu neuen TI-Anwendungen

Elektronischer Medikationsplan und Notfalldatenmanagement

Die Testphase für die ersten medizinischen Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) wird im 1. Quartal 2020 in Arztpraxen durchgeführt. Für interessierte Zahnärzte hat die KZBV zwei Informationsbroschüren zu den Themen elektronischer Medikationsplan und Notfalldatenmanagement herausgegeben, die anhand konkreter Szenarien praktische Hinweise und Handlungsempfehlungen geben. Die Leitfäden können als PDF-Dateien kostenfrei von den Internetseiten der KZBV heruntergeladen werden.

Die medizinischen Anwendungen stellen einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert der TI für die Versorgung dar – etwa durch einen zusätzlichen, für Diagnosen und Therapieoptionen sehr nützlichen Informationsfundus bei der Patientenanamnese und eine größere Sicherheit bei der Verordnung von Medikamenten in den Praxen. Insgesamt also ein deutliches Plus für das Zahnarzt-Patienten-Verhältnis und die gesamte medizinische und zahnmedizinische Versorgungsqualität in Deutschland.

Hintergrund
Elektronischer Medikationsplan (eMP): Diese Funktion ermöglicht es, den Medikationsplan des Patienten von der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) einzulesen und die gewonnenen Daten bei der Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung zu nutzen, Informationen über aktuell einzunehmende Medikamente, Allergien und Unverträglichkeiten zu speichern, sofern dies dem Wunsch des Patienten entspricht, sowie mögliche Wechsel- oder Nebenwirkungen im Zusammenhang mit zu verordnenden Arzneimitteln und der bestehenden Medikation der Patienten zu vermeiden.

Notfalldatenmanagement (NFDM): Wenn der Patient es wünscht, kann auf der eGK ein Notfalldatensatz (NFD) gespeichert werden, der in Notfallsituationen und unter bestimmten Voraussetzungen auch in regulären Behandlungssituationen als Informationsquelle und Entscheidungshilfe dienen kann. Es ist zu beachten, dass der NFDM auch den sogenannten „Datensatz persönliche Erklärungen“ (DPE) umfasst, Zahnärzte auf den DPE jedoch keinen Zugriff erhalten, da er für die zahnärztliche Versorgung ohne Bedeutung ist.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

KZBV zu Corona

Die Vertragszahnärzteschaft hat aktuell anlässlich der 8. Vertreter-
versammlung der KZBV am 1. und 2. Juli 2020 unter anderem zu Corona Stellung bezogen:

   

Corona, Vertragsgeschäft, Digitalisierung – Zahnärzte-
schaft positioniert sich zu Zukunftsfragen des Berufsstandes

Antrag auf Liquiditätshilfe bei der KZV NR

In Umsetzung der COVID-19-VSt-SchutzV können Zahnarztpraxen bei der KZV Nordrhein zur Milderung der coronabedingten Umsatzrückgänge für die Leistungsarten KCH oder KFO in den Quartalen II/2020 bis IV/2020 ab sofort auf 

  

myKZV.de 

   

einen Antrag auf Liquiditätshilfe stellenAusführliche Informationen erhalten Sie hier:

   

Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein

   

Haben Sie keine Zugangsmöglichkeit zu myKZV.de, wenden Sie sich bitte an unsere technische Hotline unter 0211-9684-180.

Vorsorgeuntersuchungen / notwendige Behandlungen wahrnehmen

Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens rufen NRW-Gesundheitsminister Laumann und die nordrhein-westfälischen Ärzte- und Zahnärzteschaft dazu auf, nicht weiter auf Besuche in Arzt- und Zahnarztpraxen zu verzichten oder diese zu verschieben.

   

Notwendige Praxisbesuche / Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen (PDF)

   

Patienten sind in Zahnarzt-
praxen sicher! (PDF)

COVID-19-VSt-SchutzV

Am 5. Mai 2020 ist die „Verordnung zum Ausgleich COVID-19 bedingter finanzieller Belastungen der Zahnärztinnen und Zahnärzte ...“ 
(COVID-19-VSt-SchutzV) in Kraft getreten:

   

COVID-19-Versorgungsstrukturen-Schutzverordnung (PDF)

   

Beachten Sie dazu die Pressemitteilung und das Statement der KZBV sowie die Stellungnahme des Vorstands der KZV Nordrhein:

  

Handout für die zahnärztliche Behandlung während Corona-Pandemie

Beachten Sie generell zur zahnärztlichen Behandlung von Patienten während der Coronavirus-Pandemie das IDZ/KZBV-Handout für Zahnarztpraxen:

   

Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF)

Schutzschild für die Wirtschaft

Am 27. März 2020 hat der Bundesrat abschließend über das umfassende Hilfspaket der Bundesregierung zur Abfederung der Auswirkungen der Coronakrise für die Wirtschaft entschieden.

   

Das Maßnahmenpaket gilt auch für Zahnarztpraxen (Sofort- und Liquiditätshilfen, flexibles Kurzarbeitergeld, Steuerstundung). Umfassende Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des BMWi:

   

BMWi: Informationen und Unterstützung für Unternehmen

   

Das Antragsverfahren der NRW-Corona-Soforthilfe 2020 für von der Corona-Krise besonders geschädigte kleine Unternehmen und Angehörige Freier Berufe einschließlich Soloselbstständige ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 beendet worden.

   

Beachten Sie bitte ebenfalls die Ausführungen und Links zum 
„Schutzschild für die Wirtschaft“ 
auf unserer Coronavirus-Informationsseite.

Stellungnahme von KZV und ZÄK Nordrhein

Lesen Sie in der gemeinsamen Stellungnahme von KZV und ZÄK Nordrhein, was Patienten jetzt wissen müssen und wie der Staat die zahnärztliche Versorgung in der Coronakrise unterstützen kann.

   

Gemeinsame Stellungnahme von KZV und ZÄK NR zur aktuellen Situation (PDF)

Offener Brief des KZV-Vorstandsvorsitzenden

Bitte beachten Sie den offenen Brief des KZV-Vorstandsvorsitzenden Ralf Wagner an die nordrheinische Vertragszahnärzteschaft zur Coronakrise.

   

Coronakrise: offener Brief von Ralf Wagner (PDF)

Coronavirus – Praxisinfos

Auf unserem Internetportal finden Sie eine

Informationsseite zum Thema Coronavirus

für die Zahnarztpraxis mit weiterführenden Links.

 

Beachten Sie auch den Corona-Sonderinformationsdienst und das Corona-Sonderrundschreiben von
KZV und ZÄK NR.

Sonderinformationsdienst zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

   

Sonderrundschreiben zum Coronavirus (SARS-CoV-2) (PDF)

Patienteninformation AuB

KZBV, BZÄK und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) haben eine Broschüre für Patienten zum Thema zusätzliche zahnmedizinische Leistungen der GKV für pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Handicap herausgegeben:

   
Weitere Informationen zum
Thema AuB
finden Sie auf den Seiten der KZBV.

TI: Datenschutz und Informationssicherheit

Die gematik zeigt in einem neuen Leitfaden Strategien zur Realisierung von Datenschutz und Informations-
sicherheit in der TI auf:

Evaluationsbericht Kooperationen

KZBV und GKV-Spitzenverband haben einen Evaluationsbericht zu Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen veröffentlicht, der online abgerufen werden kann.

KZBV: ECC-Prävention

Die KZBV hat ihre Patientenbroschüre und den gemeinsam mit der BZÄK herausgegebenen Praxisratgeber zum Thema ECC-Prävention vor dem Hintergrund der seit Juli 2019 zum GKV-Leistungskatalog gehörenden Frühuntersuchungen für Kleinkinder aktualisiert. Sie stehen online zur Verfügung.

   

Ebenfalls online kann die

   

Printausgabe der Patientenbroschüre

   

bestellt werden.

TI: Konnektor

Die gematik hat ein Informationsblatt zum Thema Konnektor heraus-
gegeben: 

Informationsblatt Betriebsarten des Konnektors (PDF).

myKZV-Anmeldung mit App

Es ist jetzt auch möglich, sich an das myKZV-Serviceportal per App mit einem Smartphone oder Tablet anzumelden. Zu der sehr einfachen App-Anmeldung stellt Ihnen die KZV Nordrhein ein kurzes Schulungsvideo zur Verfügung:

Datenschutzrecht

BZÄK, KZBV und KBV informieren zum Datenschutzrecht, das seit dem 25. Mai 2018 gilt. Im Vordergrund steht die durch die Praxen zu gewährleistende Sicherheit der verarbeiteten Personendaten, die nach der EU-DSGVO und dem BDSG besonders geschützt werden müssen.

Datenschutz- und Datensicherheits-Leitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV der BZÄK und KZBV (PDF)

Merkblatt der BZÄK zum neuen Datenschutzrecht (PDF)

Informationen der KBV zur EU-DSGVO

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der 
ZÄK Nordrhein sowie unter
dentists4dentists.

Informationsfilm Patientenberatung

BZÄK und KZBV haben einen Informationsfilm erstellt, der das Angebot der zahnärztlichen Patientenberatung der KZVen und (Landes-)Zahnärztekammern erläutert.

 

Der Film ist auf der zentralen Website von BZÄK und KZBV zur Patientenberatung zu sehen:

 

Er kann außerdem auf YouTube abgerufen werden.

Versichertenstammdaten

KZBV-Merkblatt zu Fehlercodes
im VSDM

Die KZBV informiert die Zahnarztpraxen mit einem Merkblatt über den korrekten Umgang mit Fehlermeldungen (Fehlercodes), die beim Einlesen der Versicherten-
stammdaten über die eGK angezeigt werden können.

Heilmittelrichtlinie

KZBV-Informationspaket

Die KZBV-Broschüre „Die zahnärztliche Heilmittelverordnung – So verschreiben Sie richtig“ enhält Erläuterungen zur Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen sowie zur konkreten Umsetzung der Verordnung und Tipps zum Ausfüllen des Vordrucks. Zudem umfasst sie eine Kurzerläuterung sowie eine FAQ-Liste. Die Broschüre wird durch ein digitales Erklärprojekt ergänzt.

 

Hier gelangen Sie auf der KZBV-Website zu dem
KZBV-Informationspaket zur zahnärztlichen Heilmittel-
verordnung
.

Parodontitis

PAR-Versorgungskonzept

KZBV, BZÄK und DG Paro haben ein wissenschaftlich abgesichertes Versorgungskonzept gegen die „Volkskrankheit Parodontitis“ entwickelt:

PAR-Versorgungskonzept – Konzept für die Behandlung von Parodontalerkrankun-
gen bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung

Anbindung an die Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen geht an den Start. In den kommenden Monaten sollen alle Praxen an Deutschlands größtes elektronisches Gesundheitsnetz angeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund hat die KZBV eine Informationsbroschüre veröffentlicht:
„Anbindung an die Telematik-
infrastruktur – Informa-
tionen für Ihre Praxis“

   

KZBV und KZV Sachsen stellen außerdem ein 
Erklärvideo „Einführung
in die Telematikinfra-
struktur“

zur Verfügung.

Agenda Mundgesundheit

Die „Agenda Mundgesundheit
2017-2021" der KZBV umfasst die gesundheitspolitischen Positionen der Vertragszahnärzteschaft zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland. Die vollständige Agenda sowie eine Kurzfassung können auf der Website der KZBV abgerufen werden:

Agenda Mundgesundheit
2017-2021 (PDF) und
Agenda Mundgesundheit – Positionen und Grundsätze (PDF)

Übersichtsgrafik Qualitätsförderung

Der zahnärztliche Berufsstand ist bestrebt, in den Praxen vor Ort immer die möglichst beste Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Eine umfassende Qualitätsförderung ist zentrale kontinuierliche Aufgabe aller Zahnärztinnen und Zahnärzte.

 

Die KZBV stellt dafür eine Übersichtsgrafik mit weiterführenden Erläuterungen zur Verfügung, die anschaulich, leicht verständlich und transparent über die einzelnen Elemente zahnärztlicher Qualitätsförderung informiert und die Sie hier herunterladen können:

KZBV-Übersichtgrafik
Qualitätsförderung (PDF)

DMS V-Praxisplakat

Bundeszahnärztekammer und KZBV haben in Zusammenarbeit mit dem Institut der Deutschen Zahnärzte ein Plakat zur Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) zur Verwendung in der Zahnarztpraxis herausgegeben. Es informiert über die positiven Ergebnisse der Studie und fordert die Patienten auf, den nächsten Kontrolltermin zu vereinbaren:


Auf den Seiten der KZBV erhalten Sie außerdem eine 

Bestechlichkeit / Bestechung

Bestechlichkeit / Bestechung
im Gesundheitswesen
KZBV / BZÄK: Info-Broschüre (Rechtsgrundlagen)

Die in der breiten Öffentlichkeit geführte Diskussion um Korruption und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen war für den Gesetzgeber Anlass, eine entsprechende neue Strafrechtsnorm zu beschließen. Zudem gewinnen Transparenz und Compliance in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Bedeutung. Die strikte Einhaltung rechtlicher Vorgaben ist daher Ziel und Auftrag jedes einzelnen Zahnarztes sowie des zahnärztlichen Berufsstandes in seiner Gesamtheit.

   

Die Info-Broschüre zu diesem Thema in der Schriftenreihe "Rechtsgrund-
lagen für die Zahnarztpraxis" möchte Antworten geben und helfen, Verunsicherungen abzubauen. 

Qualitätsförderung

BZÄK/KZBV: 
Agenda Qualitätsförderung

 

Mit dieser Agenda legen BZÄK und KZBV ihre überarbeiteten Positionen zur Qualitätsförderung in der Zahnmedizin in Anknüpfung an die gemeinsame Agenda Qualitäts-
förderung aus dem Jahr 2004 vor, zeigen Perspektiven für die Weiterentwicklung durch den Berufsstand und Forderungen an die Gesundheitspolitik für die kommenden Jahre auf.

 

Die Ziele, Grundsätze und Handlungsempfehlungen der Agenda beziehen sich sowohl auf die Patienten als auch auf die in der zahnmedizinischen Versorgung tätigen Zahnärzte und Beschäftigten. Leitbild ist eine Beziehung zwischen Zahnarzt und Patient, die von Vertrauen geprägt ist.

 

Mehr dazu auf den Internetseiten der BZAEK und der KZBV.

Hier geht es zum Download der

Agenda Qualitätsförderung
(PDF)
.

Frühkindliche Kariesprävention

BZÄK-/KZBV-Versorgungskonzept „Frühkindliche Karies vermeiden“

BZÄK und KZBV haben gemeinsam mit dem Bundesverband der Kinderzahnärzte (BuKiZ) und dem Deutschen Hebammenverband (DHV) sowie unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Greifswald ein Konzeptpapier zur frühkindlichen Kariesprävention unter dem Titel „Frühkindliche Karies vermeiden“ entwickelt.


Sie können das Konzeptpapier im Internet einsehen und herunterladen:

Frühkindliche Karies vermeiden (PDF).

Alters- und Behindertenzahnheilkunde

BZÄK-/KZBV-Versorgungs-
konzept „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“

 

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenbehandlung im Bundesverband Deutscher Oralchirurgen (BDO) entstand unter dem Titel „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“ ein Konzept, mit dem die Heraus-
forderungen an die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen angegangen werden können.


Das Konzeptpapier kann im Internet eingesehen und heruntergeladen werden:

Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter (PDF).