Die KZV Nordrhein bei Facebook

Der KZV-Auftritt bei Facebook: aktuell, informativ und unterhaltsam!

Der Auftritt der KZV Nordrhein bei Facebook ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit jungen Zahnärzten, Studenten, Assistenten, Angestellten und frisch Niedergelassenen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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DER ZAHNÄRZTE-BLOG: DENTISTS4DENTISTS

Der Zahnärzte-Blog „dentists4dentists“ richtet sich speziell an junge Zahnärzte – Assistenten, Angestellte, frisch Niedergelassene – und Studierende der Zahnmedizin. Im Blog informieren und diskutieren Zahnärztinnen und Zahnärzte unabhängig und neutral. 

News

Aktuelle Nachrichten, Trends und Entwicklungen

 

TI: Zugang wird für weitere Nutzerkreise geöffnet – Hier lesen Sie mehr

Digitales Bonusheft – Hier lesen Sie mehr

Zulassung für ersten E-Health-Konnektor erteilt – Hier lesen Sie mehr

Neue Broschüre der gematik zu KIM – Hier lesen Sie mehr

Bonusheftpflege lohnt sich für Patienten nun noch mehr – Hier lesen Sie mehr

gematik meldet: TI-Störung ist behoben! – Hier lesen Sie mehr

Digitalisierung im Gesundheitswesen soll bei Patienten ankommen – Hier lesen Sie mehr

Kontingentgrenzen - Hier lesen Sie mehr

Ausstattung mit KIM jetzt möglich – Hier lesen Sie mehr

Neues Formular für Krankenbeförderung ab 1. Juli 2020 – Hier lesen Sie mehr

Anhörung zum PDSG: Stellungnahme der Zahnärzteschaft – Hier lesen Sie mehr

Neuer TI-Leitfaden der KZBV zu KIM – Hier lesen Sie mehr

TI: Konnektoren von T-Systems müssen ausgetauscht werden – Hier lesen Sie mehr

Rechtzeitige Beantragung des eHBA unerlässlich – Hier lesen Sie mehr

G-BA-Beschluss: Änderung der Krankentransport-Richtlinie – Hier lesen Sie mehr

KZBV-Leitfäden zu neuen TI-Anwendungen – Hier lesen Sie mehr

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TI: Zugang wird für weitere Nutzerkreise geöffnet

SMC-B ORG-Karte für den Informationsaustausch zwischen KZVen und Vertragszahnärzten

Die gematik meldet, dass in einigen Wochen die zentrale Plattform der Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland – die Telematikinfrastruktur – für weitere Anwendergruppen geöffnet wird. Organisationen wie die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen können dann mit einer speziellen Institutionskarte (SMC-B ORG) unter anderem über die TI-Anwendung KIM (Kommunikation im Medizinwesen) Informationen und Dokumente mit ihren Vertrags(zahn)ärzten zuverlässig und sicher austauschen. Mit dem Erreichen dieser neuen Stufe des TI-Ausbaus sind künftig nicht mehr nur Praxen, Krankenhäuser und Apotheken digital miteinander verbunden.

Die SMC-B ORG-Karte wird dabei von der gematik herausgegeben. Durch die Karte erhalten berechtigte Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens einen kontrollierten Zugang zur TI, der jedoch einen Zugriff auf die eGK und medizinische Anwendungen ausschließt. Bis Ende des dritten Quartals 2020 wird durch den Dienstleister D-Trust, einem Unternehmen der Bundesdruckerei, ein Antrags- und Freigabeportal für die Kartenherausgabe geschaffen. Dann ist eine Verifizierung der Berechtigung der einzelnen Antragsteller durch den Kartenherausgeber gematik möglich. Mit der Freigabe des Antrags durch die gematik fällt der Startschuss für die Produktion und den Versand der Karte durch D-TRUST.

Als weitere erforderliche Komponenten für den Zugang zur TI außer der SMC-B ORG benötigen Organisationen und Institutionen einen E-Health-Konnektor, ein Kartenterminal sowie einen VPN-Zugangsdienst und eine KIM-E-Mail-Adresse für die Kommunikationsanwendung KIM.

Die TI-Betreibergesellschaft gematik rechnet durch die Anbindung zum Beispiel der (zahn)ärztlichen Körperschaften mit einer deutlichen Reduzierung von „Medienbrüchen“ in der Verwaltung bzw. einer erheblichen Vereinfachung administrativer Prozesse des Gesundheitswesens. Nach einer Deckung des Bedarfs der Gesellschafterorganisationen der gematik und deren Landesorganisationen können auch weitere Nutzerkreise berücksichtigt werden.

Quelle: gematik

Zu KIM siehe auch folgende Informationsbroschüren der KZBV und der gematik:

Bild: Adobe Stock / Monkey Business

   

Digitales Bonusheft

KBV und KZBV schaffen Grundlage für elektronisches Zahnbonusheft als Bestandteil der ePA ab 2022 

30.07.2020 – Das bewährte Bonusheft für den Eintrag von Vorsorgeuntersuchungen in der Zahnarztpraxis wird digital: In enger Zusammenarbeit haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) das medizinische Informationsobjekt (MIO) „zahnärztliches Bonusheft“ festgelegt. Patientinnen, Patienten und Zahnarztpraxen können die Anwendung ab dem Jahr 2022 als Bestandteil der elektronischen Patientenakte (ePA) nutzen.

„In nur sechs Monaten konnte das MIO ‚zahnärztliches Bonusheft‘ dank der erfolgreichen Kooperation mit der KZBV fertiggestellt werden. Damit liegen wir voll im Zeitplan“, betonte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, und fügte hinzu: „Durch die standardisierte Erfassung der medizinischen Daten wird es möglich, die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen.“ 

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes des KZBV: „Als erstes zahnärztliches MIO wird das elektronische Bonusheft in absehbarer Zeit in die ePA integriert. Vorteile sind eine messbare Bürokratiereduktion für Praxen und zugleich mehr Transparenz für Versicherte. Davon profitiert das Zahnarzt-Patienten-Verhältnis ebenso wie die bereits sehr gute Versorgungsqualität. Die Gleichung lautet: Weniger Papier in den Praxen und schnellere, optimierte Prozesse = mehr Zeit für Behandlung!“ Auch weitere digitale Leuchtturmprojekte des Berufsstandes kommen gut voran, sagte Eßer. „Erklärtes Nahziel ist es, Bürokratieentlastung in die Praxen zu bringen, indem papiergebundene Prozesse wie das Antrags- und Genehmigungsverfahren digitalisiert und entsprechende Arbeitsschritte verbessert werden.“ 

Die Digitalisierung des bislang papiergebundenen Bonusheftes bringt eine erhebliche Erleichterung für Patienten sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte mit sich. So entfällt etwa künftig das Nachtragen von Vorsorgeuntersuchungen, wenn Patienten bei ihrem Termin in der Praxis das Bonusheft nicht dabeihatten. Patienten können mit der neuen digitalen Anwendung bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse auch einfacher nachweisen, dass sie Kontrollen beim Zahnarzt regelmäßig wahrgenommen haben, um bei einer Versorgung mit Zahnersatz ihren Bonusanspruch zu wahren.

Wenn Patienten regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung gehen und diese in das Bonusheft eintragen lassen, erhalten sie von ihrer Kasse einen höheren Festzuschuss. In Zukunft können entsprechende Apps mithilfe des MIO „Zahnbonusheft“ Versicherte auch an Vorsorgetermine erinnern. Praxen können ihre Patienten künftig zudem einfacher über den Status der Vorsorge informieren.

Medizinische Informationsobjekte dienen dazu, medizinische Daten nach einem festgelegten Format zu dokumentieren, beispielsweise standardisiert in einer elektronischen Patientenakte. Ziel ist es, dass die strukturierten Daten über jedes IT-System ausgelesen und bearbeitet werden können. Informationen sollen so leichter zwischen einzelnen Heilberufen, Kostenträgern und weiteren Akteuren im Gesundheitswesen ausgetauscht werden können. Der Patient bleibt dabei jederzeit Herr seiner Daten, eine Verarbeitung oder Einsicht erfolgt nur mit seiner Zustimmung. Ein Zugriff auf die Daten der ePA durch die Krankenkassen ist nicht vorgesehen.

Die Kommentierungsphase für das MIO „zahnärztliches Bonusheft“ hatte am 18.März begonnen und endete planmäßig am 29. April. Insgesamt sind 30 Kommentare eingegangen. Das anschließende so genannte „Benehmensherstellungsverfahren“ war fristgerecht Ende Juni abgeschlossen worden. Eine Übersicht aller eingegangenen Kommentare, Stellungnahmen und Antworten wurde auf mio.kbv.de veröffentlicht.

Ein „Letter of Intent zur Digitalisierung“ der Bundesorganisationen von Ärzten, Apothekern und Zahnärzten kann auf der Website der KZBV abgerufen werden. Mit diesem koordinierten Vorgehen hatten KBV, die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und die KZBV im Jahr 2018 die Bedeutung der Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen betont und den Einsatz neuer Technologien in allen Anwendungsbereichen befürwortet. Die Initiative umfasst auch die Entwicklung und Umsetzung einer gemeinsamen digitalen Agenda.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und Kassenärztliche Bundesvereinigung

Die Pressemitteilung finden Sie auch auf den Seiten der KZBV.

Für die ePA: KBV und KZBV schaffen Grundlage für elektronisches Zahnbonusheft

2022 soll übrigens auch der Impfpass digital verfügbar sein. Außerdem ist ein MIO für das U-Untersuchungsheft in Planung.

Bild Startseite: Adobe Stock / ghazii

    

Zulassung für ersten E-Health-Konnektor erteilt

Grünes Licht für E-Health-Anwendungen im Praxisalltag

Es ist so weit: Die gematik hat mit der Zulassung des ersten E-Health-Konnektors für den bundesweiten Einsatz in der TI das Startsignal für medizinische Anwendungen wie Notfalldatensatz und E-Medikationsplan sowie KIM (Kommunikation im Medizinwesen) gegeben. Hersteller des Konnektors ist eine Gesellschaft der CompuGroup Medical (CGM), die KoCo Connector GmbH. Zuvor hatte der Konnektor einen erfolgreichen Feldtest in Westfalen-Lippe durchlaufen, in dessen Rahmen er seine Tauglichkeit für den Versorgungsalltag unter Beweis stellen konnte. Außerdem hat das Gerät eine Sicherheitszertifizierung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik erhalten. Jetzt ist es Zeit für den Produktivrollout des E-Health-Konnektors.

Die gematik feiert die Zulassung als großen Durchbruch auf dem Weg zur Verbesserung der Patientenversorgung durch digitale Lösungen und geht davon aus, dass medizinische Anwendungen im Rahmen der TI bald fester Bestandteil des Praxisalltags sein werden. Alle weiteren Hersteller von Konnektoren stehen kurz vor einer Erprobung ihrer Produkte im Feldtest und können nach einem erfolgreichen Durchlaufen des Teststadiums mit einem bundesweiten Rollout beginnen. Dieser erfolgt bei jedem Konnektor über ein Software-Update, mit dem ohne Geräteaustausch aus dem bisher für den Online-Abgleich der Versichertenstammdaten zugelassenen Gerät ein E-Health-Konnektor wird. Eine Voraussetzung für den Einsatz der E-Health-Anwendungen in vollem Umfang ist weiter ein elektronischer Heilberufsausweis der zweiten Generation (eHBA G2), der für Zahnärzte von den Zahnärztekammern ausgegeben wird und so bald wie möglich bestellt werden sollte.

Quelle: gematik

Bild Startseite: Adobe Stock / WrightStudio

   

Neue Broschüre der gematik zu KIM

Sicherer Austausch von vertraulichen Daten, Nachrichten und Dokumenten im Medizinwesen

Die Telematik-Infrastruktur ist die zentrale Plattform für die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens. Sie ermöglicht Akteuren des Gesundheitswesens wie Praxen, Krankenhäusern oder Apotheken, digital und zuverlässig miteinander zu kommunizieren sowie medizinisch relevante Daten auszutauschen. Über die Anwendung „Kommunikation im Medizinwesen“ (KIM) können dabei vertrauliche Daten, Nachrichten und Dokumente signiert sowie sicher versendet und empfangen werden. Eine Ausstattung der Leistungserbringer mit dem KIM-Fachdienst erfolgt zurzeit durch den Dienstleister CompuGroup Medical, dem von der gematik die bislang erste Zulassung erteilt worden ist. KIM war zuvor erfolgreich in den vier Kassenzahnärztlichen Vereinigungen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein getestet worden. Zurzeit nehmen noch weitere potenzielle Anbieter am Zulassungsverfahren teil.

Nachdem bereits die KZBV einen neuen Leitfaden zu KIM speziell für Zahnarztpraxen veröffentlicht hat, gibt es jetzt eine Broschüre der gematik zur „Kommunikation im Medizinwesen“, die Sie als PDF-Datei einsehen und herunterladen können:

gematik: KIM – sichere Kommunikation im Medizinwesen (PDF)

Den Leitfaden der KZBV zu KIM finden Sie hier:

KZBV-Leitfaden zu KIM (PDF)

Quelle: gematik / Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Lesen Sie auch folgende Meldungen zu KIM auf dieser Seite:

Ausstattung mit KIM jetzt möglich

Neuer TI-Leitfaden der KZBV zu KIM

Bild Startseite: Adobe Stock / StockPhotoPro

   

Bonusheft-Pflege lohnt sich für Patienten nun noch mehr

Neue Festzuschüsse bei Zahnersatz ab dem 1. Oktober 2020

Zwei Sonderregelungen bei einmaligem Versäumnis der zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung

Bisher übernehmen gesetzliche Krankenkassen bei Zahnersatz grundsätzlich 50% der durchschnittlichen Gesamtkosten einer Regelversorgung als Festzuschüsse. Zum 1. Oktober 2020 werden diese Festzuschüsse auf grundsätzlich 60 % erhöht.

Infolgedessen lohnt sich für Versicherte der Nachweis einer regelmäßigen Inanspruchnahme zahnärztlicher Vorsorgeuntersuchungen noch mehr. Können sie nämlich mit ihrem Bonusheft – wie bisher auch schon – im Jahr der geplanten Behandlung den Nachweis erbringen, dass sie in den letzten 5 bis 10 Jahren zuvor die Vorsorgeuntersuchung regelmäßig in Anspruch genommen haben, wächst der Zuschuss der Krankenkasse für Zahnersatz entsprechend der nachgewiesen Zeiträume.

Ausgehend von einem Festzuschuss der Krankenkasse von grundsätzlich 60% der Gesamtkosten können nach 5 Jahren regelmäßiger Vorsorge nun weitere 10 Prozentpunkte hinzukommen, der Festzuschuss wächst auf 70% bzw. bei 10 Jahren sogar mit zusätzlichen 15 Prozentpunkten auf 75% an.

Von der bisherigen strengen Bonus-Voraussetzung, dass die zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung in den letzten 5 bzw. 10 Jahren vor der geplanten Behandlung lückenlos gewesen sein muss, sind zudem nun auch zwei Ausnahmen möglich! Ein einmaliges Versäumnis muss nicht zwingend zum Verlust des Bonusanspruchs führen.

Kinder und Jugendliche verlieren durch die Corona-Krise nicht ihren Bonusanspruch
Die erste Ausnahmeregelung betrifft Kinder und Jugendliche. Hier hatte sich die KZBV in der Corona-Krise mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass ein versäumter Individualprophylaxe-Termin in der ersten Jahreshälfte 2020 nicht zum Verlust des Bonusanspruchs führt. Der GKV-Spitzenverband folgt dieser Auffassung und hat eine entsprechende Empfehlung an die Mitgliedskassen ausgesprochen.

Um ihren Rechtsanspruch auf erhöhten Festzuschuss bei der Versorgung mit Zahnersatz zu wahren, müssen Kinder und Jugendliche normalerweise bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres innerhalb von 5 bzw. 10 Jahren in jedem Kalenderhalbjahr eine Untersuchung im Rahmen der sogenannten Individualprophylaxe wahrnehmen.

Kann diese Untersuchung aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen während der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 nicht wahrgenommen werden, behalten die betroffenen Kinder und Jugendlichen nun gleichwohl ihren vollständigen Bonusanspruch.

Nach übereinstimmender Auffassung von KZBV und GKV-Spitzenverband kann in diesen Fällen nun ausnahmsweise beim nächsten Besuch in der Praxis ein entsprechender Vermerk in das Bonusheft (bzw. bei den 6- bis 11-Jährigen in die Karteikarte) aufgenommen werden. So können Unklarheiten bei der künftigen Ermittlung des Zuschusses für Zahnersatz vermieden werden und der Bonus bleibt erhalten.

Achtung!
Diese Ausnahme gilt nicht für erwachsene Patientinnen und Patienten. Da erwachsene Versicherte nur einmal im Jahr eine Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen müssen, um den Stempel im Bonusheft zu erhalten, gehen die Kostenträger davon aus, dass ein Vorsorgetermin für 2020 in der Praxis auch noch im zweiten Halbjahr 2020 wahrgenommen werden könne.

Eine zweite dauerhaft eingeführte gesetzliche Regelung „rettet“ künftig den Bonusanspruch für Erwachsene
Für die Zukunft wird mit einer neu eingeführten Regelung im Sozialgesetzbuch V vom Gesetzgeber coronaunabhängig die Unschädlichkeit einer einmaligen Versäumnis des Vorsorgetermins bei Erwachsenen geregelt: In begründeten Ausnahmefällen bleibt künftig für die Erhöhung der Festzuschüsse auf 75 % ein einmaliges Versäumnis der Vorsorgeuntersuchung innerhalb der hierfür maßgeblichen letzten zehn Jahre folgenlos.

Sämtliche beschriebenen Neuregelungen im Bereich der Festzuschüsse bei Zahnersatz entlasten Millionen von Patientinnen und Patienten finanziell und erleichtern zugleich die Versorgung mit Zahnersatz in vertragszahnärztlichen Praxen. 

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

Bild Startseite: Adobe Stock / JackF

   

gematik meldet: TI-Störung ist behoben!

Alle TI-Konnektoren wieder online

Ein Konfigurationsfehler in der zentralen Telematikinfrastruktur war schuld daran, dass seit dem 27. Mai teilweise Störungen im Versichertenstammdatendienst aufgetreten sind. Das Schreiben von abrechnungsrelevanten Prüfnachweisen im Offline-Modus war davon nicht betroffen.

Diese Störung des VSDM konnte nach einer Verlautbarung der gematik jetzt behoben werden, so dass alle aktuell an die TI angeschlossenen Konnektoren wieder online sind bzw. wieder ein Online-Abgleich der Versichertenstammdaten durchgeführt werden kann.

Nicht geklärt ist zurzeit jedoch noch, wer für die Kosten der Störung aufzukommen hat. Die gematik teilt dazu mit: „Updates, deren Kosten im Regelfall durch die TI-Betriebskostenpauschale gedeckt sind, gehören zum Praxisalltag dazu“, und bemüht sich um eine Lösung des Problems, wie Sonderfälle im Hinblick auf die Kostenfrage zu regeln sind.

Die gematik vertritt dabei den Standpunkt, dass aufgrund der Nichtbeachtung fachlicher und betrieblicher Vorgaben eventuell der Dienstleister Arvato Systems aus dem Hause Bertelsmann, der mit dem Betrieb, der Wartung und der Weiterentwicklung der TI beauftragt ist, die Kosten der Störung zu übernehmen hat. Das könnte auch bedeuten, dass der gematik ein Rechtsstreit in dieser Sache bevorsteht.

Auf jeden Fall will die gematik aus diesem Vorfall lernen und die Präventionsmaßnahmen für Störfälle verstärken. Es ist außerdem eine Einführung zentral gesteuerter Maßnahmen zur zuverlässigen und schnellen Fehlerdetektion und -behebung bei der operativen Betriebsführung geplant. Ziel ist, dass die TI-Anwender künftig auf ein zuverlässiges Funktionieren der TI-Anwendungen und -Dienste vertrauen können. Die gematik kann hier mit Unterstützung des Gesetzgebers rechnen.

Quelle: gematik

   

Digitalisierung im Gesundheitswesen soll bei Patienten ankommen

Wichtige Regelungen zum Patientendaten-Schutz-Gesetz

Der Bundestag hat das Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) Anfang Juli verabschiedet – mit wichtigen neuen Regelungen auch für Zahnärzte.

Mit dem Patientendaten-Schutz-Gesetz werden digitale Angebote wie das E-Rezept oder die elektronische Patientenakte nutzbar. Mit einer neuen, sicheren App können Versicherte E-Rezepte künftig in einer Apotheke ihrer Wahl einlösen. Facharzt-Überweisungen lassen sich digital übermitteln. Und Patienten bekommen ein Recht darauf, dass der Arzt ihre elektronische Patientenakte (ePA) befüllt. Darin lassen sich im nächsten Schritt ab 2022 auch der Impfausweis, der Mutterpass, das gelbe U-Heft für Kinder und das Zahn-Bonusheft speichern.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte im Bundestag am 3. Juli 2020: „Wir wollen dafür sorgen, dass Digitalisierung im Gesundheitswesen bei den Patientinnen und Patienten ankommt, aber auch bei allen, die behandeln, weil natürlich auch die Behandlung leichter wird, wenn Informationen verfügbar sind.“ Einen wichtigen Punkt sah er im Thema Datenschutz: „Deswegen legen wir Datenschutzstandards auf höchstem Niveau in diesem Patientendaten-Schutz-Gesetz fest. Wir legen vor allem fest, dass diese Gesundheitsdaten auf deutschen Servern nach europäischem Datenschutzrecht zu verarbeiten sind.“

Jetzt steht noch der zweite Beratungsdurchgang im Bundesrat an, der voraussichtlich am 18. September 2020 stattfindet. Das Gesetz bedarf allerdings nicht der Zustimmung des Bundesrates. Es soll am Tag nach der Verkündung in Kraft treten.

Ulrich Duechting, Abteilung EDV/Digitalisierung der KZV Nordrhein

Diese Regelungen im PDSG sind für Zahnärzte wichtig:

  • Zugriff auf das eZahnbonusheft auch für Pflegekräfte: Auch Pflegekräfte (Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) dürfen auf das elektronische Zahnbonusheft zugreifen. Das dient der Erfüllung ihrer Aufgaben im Rahmen der Kooperationsverträge zur zahnärztlichen Betreuung (zum Beispiel zur Vereinbarung eines Termins beim Zahnarzt).
  • Unterstützungsleistungen von Zahnärzten und Ärzten im Zusammenhang mit der ePA: Die Information und Aufklärung über die Funktionsweise und Nutzung der ePA soll durch die Krankenkasse erfolgen. Die Unterstützung des Arztes/ Zahnarztes soll nur die Übermittlung von medizinischen Daten in die ePA umfassen. Die Leistung ist ausschließlich auf medizinische Daten aus der konkreten aktuellen Behandlung beschränkt. Der Arzt/ Zahnarzt ist nicht verpflichtet, den Versicherten bei der Nutzung beziehungsweise Befüllung der ePA außerhalb der konkreten aktuellen Behandlung zu unterstützen oder ihm eine Einsicht in die ePA zu ermöglichen.
  • Zulassung der ePA nur durch bestimmte Anbieter: In der TI sollen nur solche ePA zugelassen werden, die von einem im Gesetz genau benannten Anbieterkreis angeboten werden. Hierzu gehören: Krankenkassen, Unternehmen von PKV sowie Einrichtungen zur Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten, der Bundespolizei und der Bundeswehr. Damit soll gewährleistet werden, dass die ePA den erforderlichen strengen datenschutzrechtlichen Standards entsprechen.
  • Ergänzung individuelle Versorgungsangebote durch die Krankenkassen: Die Befugnis der Krankenkassen, zur Förderung von bedarfsgerechten Versorgungsinnovationen Daten ihrer Versicherten auszuwerten und ihnen Informationen zu individuellen geeigneten Versorgungsinnovationen zur Verfügung zu stellen und ihnen diese anzubieten, soll auf sonstige individuell geeignete Versorgungsangebote ausgedehnt werden.
  • Neue Regelung zur Förderung digitaler Innovationen durch die KZVen und KZBV: KZVen und die KZBV sollen mit dem gleichen Recht wie die Krankenkassen ausgestattet werden und zur Verbesserung der Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung die Entwicklung digitaler Innovationen (im Sinne des § 68a Abs. 2 SGB V) fördern können. Sie sollen auch befugt sein, die versichertenbezogenen Daten, die sie nach § 285 SGB V rechtmäßig erhoben und gespeichert haben, nach deren Pseudonymisierung beziehungsweise Anonymisierung auszuwerten. Für die Ärzte gilt dies analog.
  • Krankenkassen sind nicht verpflichtet, flächendeckend technische Einrichtungen zum Zugang zur ePA zu schaffen: Dies sei mit Blick auf die nicht unerheblichen Kosten für eine derartige Infrastruktur und den voraussichtlich geringen Nutzungsumfang erforderlich. Für die Ausübung der Versichertenrechte reiche es aus, wenn der Versicherte einen Vertreter mit der Wahrnehmung seiner Rechte beauftragt und dieser über sein Gerät dessen Rechte wahrnimmt.

Quelle: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

Kontingentgrenzen

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass der Vorstand der KZV Nordrhein rückwirkend für das Jahr 2019 alle HVM-Kontingentgrenzen aufgehoben hat.

 

Ausstattung mit KIM jetzt möglich

gematik erteilt erste Zulassung

Ab sofort können Leistungserbringer durch den Dienstleister CompuGroup Medical mit dem KIM-Fachdienst ausgestattet werden. Die gematik hat CGM die erste Zulassung erteilt. Zurzeit nehmen noch weitere potenzielle Anbieter am Zulassungsverfahren teil.

Mit der Anwendung „Kommunikation im Medizinwesen“ können vertrauliche Daten, Nachrichten und Dokumente signiert sowie sicher versendet und empfangen werden. Das gilt für Arztbriefe, Abrechnungen und elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ebenso wie für Verwaltungs- und Meldedaten. Ein Facharzt mit entsprechender Ausstattung kann ab sofort einen Arztbrief, den er mit seiner Praxissoftware erstellt und mit seinem Heilberufsausweis signiert hat, an den überweisenden Allgemeinmediziner bzw. einen Adressaten aus dem KIM-Adressbuch verschlüsselt übermitteln. Der Arztbrief wird zuvor zusätzlich automatisch mittels SMC-B-Karte signiert. Die Praxissoftware des Empfängers, etwa des Allgemeinmediziners, empfängt und entschlüsselt den Arztbrief ebenso automatisch und überprüft die empfangenen Daten auf eine mögliche Datenmanipulation hin.

In den Augen der gematik stellt die erfolgreiche Einführung der sicheren Kommunikation via KIM einen entscheidenden Meilenstein in der Geschichte der TI dar. Dank KIM hat sich die Telematikinfrastruktur zur zentralen Plattform für die Digitalisierung des Gesundheitswesens entwickelt. KIM war zuvor erfolgreich in den vier Kassenzahnärztlichen Vereinigungen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein getestet worden.

Wege zu KIM
Informationen über den Bestellprozess erhält man vom Anbieter, der nach erfolgter Registrierung eine spezielle E-Mail-Adresse für KIM zur Verfügung stellt. Die sichere Kommunikation lässt sich sodann über die Praxissoftware oder das E-Mail-Programm bewerkstelligen. Voraussetzung für den Einsatz von KIM ist ein E-Health-Konnektor, ein Kartenterminal, ein Praxis-/Institutionsausweis (SMC-B-Karte) sowie ein Heilberufsausweis (HBA), der schnellstmöglich bei der jeweiligen Landeszahnärztekammer beantragt werden sollte.

Quelle: gematik

   

Neues Formular für die Verordnung einer Krankenbeförderung ab 1. Juli 2020

Ab dem 1. Juli 2020 gilt für die Verordnung einer Krankenbeförderung (Muster 4) ein neues Formular, das wir Ihnen im nächsten Informationsdienst (4/2020) als Muster in der Anlage zum ID übersenden.

Verordnungen, die ab dem 1. Juli 2020 ausgestellt werden, dürfen nur noch auf dem neuen Formular erfolgen. Die PVS-Hersteller wurden von der KZBV entsprechend informiert, damit das Formular für die elektronische Verwendung in die Praxissoftware übernommen werden kann.

Die neuen Formulare sind ab sofort bei der KZV Nordrhein erhältlich. Sie können wie gewohnt telefonisch über die Nummer 0211-9684-0 oder online über myKZV bestellt werden.

Die KZBV und der GKV-Spitzenverband haben angekündigt, in Kürze Ausfüllhinweise zum Formular zu beschließen, die als Anlage 14b Bestandteil des BMV-Z werden. Wir werden Sie zu gegebener Zeit informieren.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

   

Anhörung zum Patientendaten-Schutz-Gesetz: Stellungnahme der Zahnärzteschaft

Vorrang für Versorgung statt überbordende Protokollierungspflichten

Berlin, 27. Mai 2020 – Anlässlich der heutigen Anhörung zum Entwurf des Gesetzes zum Schutz elektronischer Patientendaten in der Telematikinfrastruktur (Patientendaten-Schutz-Gesetz – PDSG) hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) erneut Änderungsbedarf angemahnt, der aus Sicht des Berufsstandes bei zentralen Regelungselementen weiterhin besteht.

Dazu zählen insbesondere – noch einmal erweiterte – Protokollierungspflichten der Zahnärzte für Zugriffe auf personenbezogene Daten der Versicherten in Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI), Unterstützungspflichten der Praxen bei datenschutzrechtlichen Ansprüchen der Versicherten gegenüber Krankenkassen und im Zusammenhang mit der elektronischen Patientenakte (ePA) sowie Informationspflichten der Zahnärzte bei der Übertragung von Daten in die ePA. Die Kritik der KZBV an datenschutzrechtlichen Verantwortlichkeiten von Praxen für die TI wurde hingegen aufgegriffen und entsprechende Bedenken durch klarstellende Formulierungen im aktuellen Entwurf weitestgehend beseitigt. 

Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Wir unterstützen weiterhin aus Überzeugung das Ziel des Gesetzgebers, die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranzubringen und Datenschutz und Datensicherheit zu stärken. Viele der mit dem PDSG einhergehenden Änderungen und Neuerungen sind grundsätzlich richtig und wichtig. Allerdings darf Digitalisierung nie Selbstzweck sein. Sie muss immer konsequent daran gemessen werden, ob sie die Patientenversorgung verbessert, Praxen von administrativen Aufgaben entlastet und keine Mehrkosten verursacht. Das PDSG birgt an einigen Stellen immer noch das Risiko, dass Vertrauen im Berufsstand in Digitalisierung verloren geht, statt dringend nötige Akzeptanz zu schaffen.“

So wurden Vorgaben für Protokollierungspflichten für Zahnärzte im Vergleich zum Referentenentwurf sogar noch einmal verschärft: Nun sollen Praxen nicht nur zwei, sondern drei Jahre rückwirkend Auskunft geben können, wer in welcher Weise auf personenbezogenen Daten bei TI-Anwendungen zugegriffen hat. „Für Zahnärztinnen und Zahnärzte sind solche Archiv-Aufgaben eine zusätzliche Belastung, die in keinem Verhältnis zum Nutzen der Regelung steht und die wir deshalb ablehnen. Gerade durch solche überbordende Bürokratie leidet letztlich die Patientenversorgung. Wir fordern eine praxistaugliche Ausgestaltung der Vorgabe ohne Mehraufwand“, sagte Pochhammer.

Weiterhin sieht das PDSG vor, dass Versicherte in Praxen das Recht haben, Funktionalitäten der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) oder der TI zu nutzen. „Hier werten wir positiv, dass der Gesetzgeber einigen unserer Forderungen entsprochen hat, wie die Konkretisierung der Regelungen zum Zugriff auf TI-Anwendungsdaten und zum ePA-Zugriffsmanagement in der Praxis. Dies wird jedoch durch geplante Regelungen wieder konterkariert, wonach Zahnärzte auf Verlangen des Versicherten zur Löschung der Daten in allen Anwendungen verpflichtet werden können. Diese Inkongruenz muss beseitigt werden! Weiterhin lehnen wir nach wie vor ab, dass Kollegen Versicherte bei der Durchsetzung datenschutzrechtlicher Ansprüche gegenüber ihrer Kasse unterstützen oder sie über die Kategorisierung ihrer Daten und ihren Anspruch auf Übermittlung in die ePA informieren sollen. Solche Aufgaben haben mit der Ausübung unseres Heilberufes nichts zu tun“, betonte Pochhammer. Damit einhergehende Bürokratie belaste Behandlungsabläufe und sei angesichts der ohnehin schon erheblichen Arbeitsverdichtung kontraproduktiv. 

Verantwortlichkeit des Zahnarztes endet „vor dem Konnektor“
Pochhammer begrüßte hingegen, dass die Politik die Forderung der KZBV nach einer konkreten Regelung weitgehend aufgegriffen hat, die Verantwortlichkeiten der Praxen beim Thema Datenschutz definiert: „Unsere Position war immer: Die Verantwortlichkeit des Zahnarztes endet „vor dem Konnektor“. Zahnärzte sind demnach weder für die zentrale TI noch für die Anwendungsinfrastruktur entsprechender Dienste verantwortlich. Und ihre Verantwortlichkeit für die Komponenten der dezentralen Infrastruktur ist nunmehr sachgerecht und entsprechend unserer Forderung auf die ordnungsgemäße Inbetriebnahme, Wartung und Verwendung begrenzt. Das PDSG schafft in diesem Punkt somit die nötige Klarheit. Es entbindet Praxen von einem zunächst vorgesehenen Umfang an Verantwortlichkeit, den sie gar nicht hätten wahrnehmen können.“ 

Die gemeinsame Stellungnahme von KZBV und BZÄK zum PDSG kann auf den Seiten der KZBV als PDF-Datei abgerufen werden, ebenso der Wortlaut der KZBV-Pressemitteilung sowie weitere Informationen zu den Themen Digitalisierung und TI.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

Neuer TI-Leitfaden der KZBV zu KIM

Medizinische Daten sicher digital übermitteln

Im Zusammenhang mit der Testphase für den Kommunikationsdienst KIM (Kommunikation im Medizinwesen, vormals KOM-LE) hat die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) einen neuen Leitfaden speziell für Zahnarztpraxen veröffentlicht. Die Broschüre informiert kompakt  und verständlich über die Vorzüge von KIM und enthält praktische Hinweise anhand konkreter Anwendungsfälle zu der neuen Anwendung im Rahmen der Telematikinfrastruktur (TI). Mit der Veröffentlichung des Leitfadens, der ab sofort unter www.kzbv.de/leitfaden-kim als kostenfreie pdf-Datei abgerufen werden  kann, können Zahnärzte sich schon jetzt auf den sogenannten „Wirkbetrieb“ vorbereiten, der Mitte des Jahres beginnt. 

Dr. Karl-Georg  Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Mit KIM erreicht eine nutzenbringende TI-Anwendung die Zahnarztpraxen. Digitale Dokumente  und  Nachrichten können mit diesem wichtigen Schlüsseldienst ohne Medienbrüche schnell, sicher und zuverlässig über ein spezielles E-Mail-Verfahren ausgetauscht werden. Es freut mich, dass mit dieser Veröffentlichung nun der nächste Leitfaden speziell für Zahnarztpraxen verfügbar ist – nach dem großen Erfolg der Leitfäden zum elektronischen Medikationsplan/Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung sowie zum Notfalldatenmanagement. Auf diese Weise sind die Kolleginnen und Kollegen in den Praxen für die nächsten Anwendungen der TI gewappnet, die im Laufe des 2. Quartals in den Wirkbetrieb kommen. Wie der Anschluss problemlos funktioniert und welche Vorteile sich etwa für die Patientenbehandlung ergeben, erfahren sie im KIM-Leitfaden.“

Hier gelangen Sie zum KIM-Leitfaden:
KZBV-Leitfaden zu KIM (PDF)

Hintergrund: KIM
Bisherige Kommunikationskanäle wie Briefpost, Telefax oder E-Mail können die Sicherheit auf dem Transportweg an bestimmte Empfänger nicht leisten und  sind aufgrund der personenbezogenen,  medizinischen Daten für das Gesundheitswesen ungeeignet. KIM hingegen ist ein sicherer E-Mail-basierter Dienst, bei dem in einem geschlossenen Nutzerkreis Zahnärztinnen und Zahnärzte untereinander oder mit ihren Kassenzahnärztlichen Vereinigungen, aber auch mit Angehörigen anderer Heilberufe sowie Organisationen und Institutionen im Gesundheitswesen Daten austauschen können. Dabei werden die Daten vom Absender zum Empfänger „Ende-zu-Ende" verschlüsselt. Medizinische Dokumente, wie  elektronische Arztbriefe oder Röntgenbilder werden somit sicher ausgetauscht. Die Testphase für den Dienst hat im April in ausgewählten Zahnarztpraxen begonnen. Mit der Verfügbarkeit von KIM wird Mitte  des Jahres gerechnet. Für KIM wird ein Konnektor-Update, ein Vertrag mit einem KIM-Anbieter und ein elektronischer Zahnarztausweis benötigt.

Hintergrund: Die Telematikinfrastruktur
Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und weitere Akteure des Gesundheitswesens sollen nach dem Willen des Gesetzgebers künftig schneller und einfacher miteinander kommunizieren sowie medizinisch relevante Daten sicher austauschen können. Das dafür notwendige digitale Kommunikationsnetz ist die TI. Für den Zugriff werden zertifizierte Komponenten und Dienste benötigt: Zahnärztinnen und Zahnärzte müssen für den Anschluss nicht selbst aufkommen, sondern erhalten von den  Krankenkassen Pauschalen für Erstausstattung und Betrieb. Der überwiegende Teil der Zahnarztpraxen ist bereits an die TI angeschlossen: Anfang April 2020 waren es knapp 95 Prozent.

Weiterführende Informationen
Gemeinsam mit der KZV Sachsen hat die KZBV das Video „Anbindung an die TI“ veröffentlicht.
Weitere TI-Informationen stellt die KZBV in ihrer kostenlosen Praxisinformation 
„Anbindung an die Telematikinfrastruktur“ und fortlaufend auf ihrer Website zur Verfügung.
Auch für die Anwendungen eMP/AMTS sowie NFDM stehen zahnarztspezifische Leitfäden auf der KZBV-Website bereit: Leitfäden eMP/NFDM.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

TI: Konnektoren von T-Systems müssen ausgetauscht werden

Keine Updates für die elektronische Patientenakte

Die gematik informiert darüber, dass es bei den Konnektoren von T-Systems keine Updates für die elektronische Patientenakte geben wird. Die Geräte können deshalb in der zweiten Jahreshälfte gegen Secunet-Konnektoren ausgetauscht werden, wobei die Kosten für die neue Hardware von T-Systems übernommen werden. Die Anwender bleiben weiterhin Kunden von T-Systems, während der Konnektorenlieferant Secunet damit nun vom Konkurrenten zum neuen Geschäftspartner von T-Systems avanciert ist. Der Austausch selbst wird nach Aussage von Secunet von T-Systems gesteuert.

Die Updates für die E-Health-Anwendungen, also das Notfalldatenmanagement, der elektronische Medikationsplan sowie das Kommunikationsmodul KOM-LE und die E-Patientenakte, die T-Systems nicht mehr selbst entwickeln will, sollen in diesem Jahr durchgeführt werden, die E-Patientenakte dabei zum Jahresende. Bislang ist nur der E-Health-Konnektor von CompuGroup Medical (CGM) zugelassen. CGM testet bereits die ersten Anwendungen im Feld.

Zurzeit ist noch unklar, ob Secunet für den Austausch bereits Konnektoren mit den entsprechenden Updates liefern kann. Ungeklärt ist auch, wer letztlich für die Kosten des Geräteaustauschs aufkommt. Es ist angedacht, dass die Praxen mittels eines Softwaretools zu einem selbstständigen Austausch befähigt werden. Die KBV fordert jedoch, dass der Austausch kostenfrei und ohne Mehraufwand für die Praxen vonstatten gehen muss und T-Systems genügend Techniker zur Verfügung stellt.

Für T-Systems geht es dabei um einen „Strategiewechsel“, da die Konnektoren zukünftig aller Voraussicht nach durch Software bzw. einen digitalen Service aus der Cloud ersetzt werden. Während man sich hier wieder beteiligen will, möchte das Unternehmen nicht mehr in Konnektoren als „Brückentechnologie“ für die nächsten Jahre investieren.

   

Rechtzeitige Beantragung des E-HBA unerlässlich

Für Zugriff auf alle Anwendungen der Telematikinfrastruktur

Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ermöglicht Zahnarztpraxen, kommende medizinische Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) zu nutzen. Dazu zählen nach Angaben der zuständigen gematik GmbH ab dem 2. Quartal 2020 das Notfalldatenmanagement (NFDM) oder und der elektronische Medikationsplan (eMP). Ist ein solcher Ausweis nicht vorhanden, bleibt den betroffenen Praxen der Zugang zu diesen Diensten verwehrt. Daher macht die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) alle Zahnarztpraxen jetzt noch einmal darauf aufmerksam, dass sie zeitnah einen eHBA beantragen sollten – falls das bislang noch nicht geschehen sein sollte. Die gesetzlich verpflichtende Ausgabe des eHBA für Zahnärztinnen und Zahnärzte erfolgt – nach landesrechtlichen Regelungen – durch die jeweils zuständige Zahnärztekammer.

„Allen Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten muss der Ausweis so schnell wie möglich zur Verfügung gestellt werden, um künftige Anwendungen der TI nutzen zu können. Die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen sollten ihre Mitglieder deshalb entsprechend informieren und erneut auf die Notwendigkeit der flächendeckenden Verfügbarkeit des eHBA in möglichst allen Praxen aktiv hinweisen“, teilt der Vorstand der KZBV mit.

eHBA spätestens ab dem Zeitpunkt der Einführung erster medizinischer TI-Anwendungen
Die Verfügbarkeit der Ausweise muss – nach derzeit geltenden rechtlichen Regelungen – für Praxisinhaber spätestens ab dem Zeitpunkt gewährleistet sein, zu dem die Einführung erster medizinischer Anwendungen der TI beginnt. Dies sind wie gesagt ab dem 2. Quartal das Notfalldatenmanagement und der elektronische Medikationsplan (eMP). Ab diesem Zeitpunkt wären Praxen nämlich dann durch das Einspielen entsprechender Updates für den TI-Konnektor in der Lage, diese medizinischen Anwendungen zu nutzen - vorausgesetzt, sie verfügen über den dafür nötigen eHBA.

Auch gesetzliche Regelungen geben Erforderlichkeit des eHBA vor
Das Terminservice- und Versorgungsgesetz, das Digitale Versorgung Gesetz sowie das derzeit geplante Patientendatenschutzgesetz sehen zudem weitere Verschärfungen zur Erforderlichkeit eines eHBA vor, unter anderem mit der Verpflichtung von Zahnarztpraxen zur Übermittlung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab 1. Januar 2021 und der elektronischen Patientenakte (ePA). Bei dieser wird den Praxen gemäß dem zum 1. Januar in Kraft getretenen DVG die Vergütung vertragszahnärztlicher Leistungen pauschal um 1 Prozent gekürzt, wenn sie den Nachweis, dass sie über die erforderlichen Komponenten und Dienste zum Zugriff auf die ePA verfügen, nicht bis zum 30. Juni 2021 erbringen. Zu diesen Komponenten gehört auch der eHBA. Das geplante Patientendatenschutzgesetz geht sogar noch weiter: Sollte das Gesetz in der Fassung des vorliegenden Entwurfes in Kraft treten, dürfte der elektronische Praxisausweis (SMC-B) in den Praxen nur noch genutzt werden, wenn auch ein eHBA verfügbar ist – auch, wenn die Praxis ausschließlich die Online-Prüfung der eGK durchführt.

Hintergrund: Der elektronische Heilberufsausweis
Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) ist ist der elektronische Zahnarztausweis für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Der Gesetzgeber sieht vor, dass der Zugriff auf medizinische Daten der elektronischen Gesundheitskarte nur in Verbindung mit einem eHBA erfolgen darf, der über eine Möglichkeit zur sicheren Authentifizierung und über eine qualifizierte elektronische Signatur verfügt. Daher muss gewährleistet sein, dass bei einem Zugriff auf solche Daten mit einer SMC-B die Zugreifenden selbst über einen eHBA verfügen oder von Personen autorisiert sind, die über einen solchen verfügen.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

G-BA-Beschluss: Änderung der Krankentransport-Richtlinie

Krankenbeförderung von Pflegebedürftigen und Patienten mit Handicap künftig automatisch GKV-Leistung

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat mit seinem Beschluss zur Änderung der Krankentransport-Richtlinie Ende 2019 die Krankenbeförderung für Pflegebedürftige (Pflegegrad 3–5), Menschen mit Beeinträchtigung (Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“) und Patienten mit einer vergleichbaren Mobilitätsbeeinträchtigung zur ambulanten ärztlichen und zahnärztlichen Behandlung wesentlich erleichtert. Das heißt, dass die Krankenbeförderung für diese Patienten künftig automatisch von der gesetzlichen Krankenkasse genehmigt ist, womit eine langjährige Forderung der KZBV in die Realität umgesetzt wurde. Die Änderung der Krankentransportrichtlinie greift dabei entsprechende Regelungen des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes (PpSG) auf, mit denen der Gesetzgeber der Forderung der Vertragszahnärzteschaft bereits Rechnung getragen hatte.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung hat diese Abkehr von dem bisher aufwendigen Genehmigungsverfahren bei der Krankenbeförderung für diesen Patientenkreis und die damit einhergehende deutliche Versorgungsverbesserung gerade auch vor dem Hintergrund der von der KZBV erfolgreich initiierten besonderen Präventionsleistungen nach § 22a SGB V für Pflegebedürftige und Menschen mit Handicap ausdrücklich begrüßt. Sollte das Bundesgesundheitsministerium keine Beanstandungen haben, tritt die geänderte Krankentransport-Richtlinie einen Tag nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unseren Internetseiten.

   

KZBV-Leitfäden zu neuen TI-Anwendungen

Elektronischer Medikationsplan und Notfalldatenmanagement

Die Testphase für die ersten medizinischen Anwendungen der Telematikinfrastruktur (TI) wird im 1. Quartal 2020 in Arztpraxen durchgeführt. Für interessierte Zahnärzte hat die KZBV zwei Informationsbroschüren zu den Themen elektronischer Medikationsplan und Notfalldatenmanagement herausgegeben, die anhand konkreter Szenarien praktische Hinweise und Handlungsempfehlungen geben. Die Leitfäden können als PDF-Dateien kostenfrei von den Internetseiten der KZBV heruntergeladen werden.

Die medizinischen Anwendungen stellen einen nicht zu unterschätzenden Mehrwert der TI für die Versorgung dar – etwa durch einen zusätzlichen, für Diagnosen und Therapieoptionen sehr nützlichen Informationsfundus bei der Patientenanamnese und eine größere Sicherheit bei der Verordnung von Medikamenten in den Praxen. Insgesamt also ein deutliches Plus für das Zahnarzt-Patienten-Verhältnis und die gesamte medizinische und zahnmedizinische Versorgungsqualität in Deutschland.

Hintergrund
Elektronischer Medikationsplan (eMP): Diese Funktion ermöglicht es, den Medikationsplan des Patienten von der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) einzulesen und die gewonnenen Daten bei der Arzneimitteltherapie-Sicherheitsprüfung zu nutzen, Informationen über aktuell einzunehmende Medikamente, Allergien und Unverträglichkeiten zu speichern, sofern dies dem Wunsch des Patienten entspricht, sowie mögliche Wechsel- oder Nebenwirkungen im Zusammenhang mit zu verordnenden Arzneimitteln und der bestehenden Medikation der Patienten zu vermeiden.

Notfalldatenmanagement (NFDM): Wenn der Patient es wünscht, kann auf der eGK ein Notfalldatensatz (NFD) gespeichert werden, der in Notfallsituationen und unter bestimmten Voraussetzungen auch in regulären Behandlungssituationen als Informationsquelle und Entscheidungshilfe dienen kann. Es ist zu beachten, dass der NFDM auch den sogenannten „Datensatz persönliche Erklärungen“ (DPE) umfasst, Zahnärzte auf den DPE jedoch keinen Zugriff erhalten, da er für die zahnärztliche Versorgung ohne Bedeutung ist.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

Antrag auf Liquiditätshilfe bei der KZV NR

In Umsetzung der COVID-19-VSt-SchutzV können Zahnarztpraxen bei der KZV Nordrhein zur Milderung der coronabedingten Umsatzrückgänge für die Leistungsarten KCH oder KFO in den Quartalen II/2020 bis IV/2020 ab sofort auf 

  

myKZV.de 

   

einen Antrag auf Liquiditätshilfe stellenAusführliche Informationen erhalten Sie hier:

   

Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein

   

Haben Sie keine Zugangsmöglichkeit zu myKZV.de, wenden Sie sich bitte an unsere technische Hotline unter 0211-9684-180.

NRW Überbrückungshilfe Plus

NRW unterstützt Solo-Selbstständige, Freiberufler und im Unternehmen tätige Inhaber von Einzelunter-nehmen und Personengesellschaften mit höchstens 50 Mitarbeitern 
im Rahmen der 
NRW Überbrückungshilfe Plus“.

   

Sie ergänzt die Überbrückungshilfe von Bund und Ländern für kleine und mittelständische Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler mit Corona-bedingten erheblichen Umsatzausfällen und wird wie diese durch einen beauftragten Steuer-berater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer online auf den Seiten des BMWi beantragt.

   

Ausführliche Informationen zum Thema auf den Seiten des Wirtschaftsministeriums NRW sowie auf der Corona-Informationsseite unter „Schutzschild für die Wirtschaft“.

   

BMWi: Antrags- und Informationsplattform Überbrückungshilfe

   

MWIDE: Überbrückungshilfe – Fragen und Antworten

   

KZV NR: Schutzschild für die Wirtschaft

KZBV zu Corona

Die Vertragszahnärzteschaft hat aktuell anlässlich der 8. Vertreter-
versammlung der KZBV am 1. und 2. Juli 2020 unter anderem zu Corona Stellung bezogen:

   

Corona, Vertragsgeschäft, Digitalisierung – Zahnärzte-
schaft positioniert sich zu Zukunftsfragen des Berufsstandes

Vorsorgeuntersuchungen / notwendige Behandlungen wahrnehmen

Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens rufen NRW-Gesundheitsminister Laumann und die nordrhein-westfälischen Ärzte- und Zahnärzteschaft dazu auf, nicht weiter auf Besuche in Arzt- und Zahnarztpraxen zu verzichten oder diese zu verschieben.

   

Notwendige Praxisbesuche / Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen (PDF)

   

Patienten sind in Zahnarzt-
praxen sicher! (PDF)

Handout für die zahnärztliche Behandlung während Corona-Pandemie

Beachten Sie generell zur zahnärztlichen Behandlung von Patienten während der Coronavirus-Pandemie das IDZ/KZBV-Handout für Zahnarztpraxen:

   

Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF)

Schutzschild für die Wirtschaft

Am 27. März 2020 hat der Bundesrat abschließend über das umfassende Hilfspaket der Bundesregierung zur Abfederung der Auswirkungen der Coronakrise für die Wirtschaft entschieden.

   

Das Maßnahmenpaket gilt auch für Zahnarztpraxen (Sofort- und Liquiditätshilfen, flexibles Kurzarbeitergeld, Steuerstundung). Umfassende Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des BMWi:

   

BMWi: Informationen und Unterstützung für Unternehmen

   

Zu den finanziellen Hilfen des Bundes und der Länder sowie zur Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein und zur „NRW Überbrückungshilfe Plus“ für kleine und mittelständische Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler beachten Sie bitte die Ausführungen und Links auf unserer Coronavirus-Informationsseite zum 

   

„Schutzschild für die Wirtschaft“.

Coronavirus – Praxisinfos

Auf unserem Internetportal finden Sie eine

Informationsseite zum Thema Coronavirus

für die Zahnarztpraxis mit weiterführenden Links.

TI: Datenschutz und Informationssicherheit

Die gematik zeigt in einem neuen Leitfaden Strategien zur Realisierung von Datenschutz und Informations-

sicherheit in der TI auf:

   

Patienteninformation AuB

KZBV, BZÄK und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) haben eine Broschüre für Patienten zum Thema zusätzliche zahnmedizinische Leistungen der GKV für pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Handicap herausgegeben:

   

   
Weitere Informationen zum
Thema AuB
finden Sie auf den Seiten der KZBV.

KZBV: ECC-Prävention

Die KZBV hat ihre Patientenbroschüre und den gemeinsam mit der BZÄK herausgegebenen Praxisratgeber zum Thema ECC-Prävention vor dem Hintergrund der seit Juli 2019 zum GKV-Leistungskatalog gehörenden Frühuntersuchungen für Kleinkinder aktualisiert. Sie stehen online zur Verfügung.

   

   

   

Ebenfalls online kann die

   

   

bestellt werden.

Evaluationsbericht Kooperationen

KZBV und GKV-Spitzenverband haben einen Evaluationsbericht zu Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen veröffentlicht, der online abgerufen werden kann.

   

TI: Konnektor

Die gematik hat ein Informationsblatt zum Thema Konnektor heraus-
gegeben: 

   

Informationsblatt Betriebsarten des Konnektors (PDF).

Datenschutzrecht

BZÄK, KZBV und KBV informieren zum Datenschutzrecht. Im Vordergrund steht die durch die Praxen zu gewährleistende Sicherheit der verarbeiteten Personendaten, die nach der EU-DSGVO und dem BDSG besonders geschützt werden müssen.

Datenschutz- und Datensicherheits-Leitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV der BZÄK und KZBV (PDF)

Merkblatt der BZÄK zum neuen Datenschutzrecht (PDF)

Informationen der KBV zur EU-DSGVO

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der 
ZÄK Nordrhein sowie unter
dentists4dentists.

Informationsfilm Patientenberatung

BZÄK und KZBV haben einen Informationsfilm erstellt, der das Angebot der zahnärztlichen Patientenberatung der KZVen und (Landes-)Zahnärztekammern erläutert.

 

Der Film ist auf der zentralen Website von BZÄK und KZBV zur Patientenberatung zu sehen:

   

 

Er kann außerdem auf YouTube abgerufen werden.

Versichertenstammdaten

KZBV-Merkblatt zu Fehlercodes
im VSDM

Die KZBV informiert die Zahnarztpraxen mit einem Merkblatt über den korrekten Umgang mit Fehlermeldungen (Fehlercodes), die beim Einlesen der Versicherten-
stammdaten über die eGK angezeigt werden können.

   

Heilmittelrichtlinie

KZBV-Informationspaket

Die KZBV-Broschüre „Die zahnärztliche Heilmittelverordnung – So verschreiben Sie richtig“ enhält Erläuterungen zur Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen sowie zur konkreten Umsetzung der Verordnung und Tipps zum Ausfüllen des Vordrucks. Zudem umfasst sie eine Kurzerläuterung sowie eine FAQ-Liste. Die Broschüre wird durch ein digitales Erklärprojekt ergänzt.

 

Hier gelangen Sie auf der KZBV-Website zu dem

   
KZBV-Informationspaket zur zahnärztlichen Heilmittel-
verordnung
.

Parodontitis

PAR-Versorgungskonzept

KZBV, BZÄK und DG Paro haben ein wissenschaftlich abgesichertes Versorgungskonzept gegen die „Volkskrankheit Parodontitis“ entwickelt:

   

PAR-Versorgungskonzept – Konzept für die Behandlung von Parodontalerkrankun-
gen bei Versicherten der Gesetzlichen Kranken-versicherung

Agenda Mundgesundheit

Die „Agenda Mundgesundheit
2017-2021" der KZBV umfasst die gesundheitspolitischen Positionen der Vertragszahnärzteschaft zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland. Die vollständige Agenda sowie eine Kurzfassung können auf der Website der KZBV abgerufen werden:

   

Agenda Mundgesundheit
2017-2021 (PDF) und
Agenda Mundgesundheit – Positionen und Grundsätze (PDF)

Übersichtsgrafik Qualitätsförderung

Der zahnärztliche Berufsstand ist bestrebt, in den Praxen vor Ort immer die möglichst beste Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Eine umfassende Qualitätsförderung ist zentrale kontinuierliche Aufgabe aller Zahnärztinnen und Zahnärzte.

 

Die KZBV stellt dafür eine Übersichtsgrafik mit weiterführenden Erläuterungen zur Verfügung, die anschaulich, leicht verständlich und transparent über die einzelnen Elemente zahnärztlicher Qualitätsförderung informiert und die Sie hier herunterladen können:

   

KZBV-Übersichtgrafik
Qualitätsförderung (PDF)

Qualitätsförderung

BZÄK/KZBV: 
Agenda Qualitätsförderung

 

Mit dieser Agenda legen BZÄK und KZBV ihre überarbeiteten Positionen zur Qualitätsförderung in der Zahnmedizin in Anknüpfung an die gemeinsame Agenda Qualitäts-
förderung aus dem Jahr 2004 vor, zeigen Perspektiven für die Weiterentwicklung durch den Berufsstand und Forderungen an die Gesundheitspolitik für die kommenden Jahre auf.

 

Die Ziele, Grundsätze und Handlungsempfehlungen der Agenda beziehen sich sowohl auf die Patienten als auch auf die in der zahnmedizinischen Versorgung tätigen Zahnärzte und Beschäftigten. Leitbild ist eine Beziehung zwischen Zahnarzt und Patient, die von Vertrauen geprägt ist.

 

Mehr dazu auf den Internetseiten der BZAEK und der KZBV.

Hier geht es zum Download der

Agenda Qualitätsförderung
(PDF)
.