Die KZV Nordrhein bei Facebook

Der KZV-Auftritt bei Facebook: aktuell, informativ und unterhaltsam!

Der Auftritt der KZV Nordrhein bei Facebook ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit jungen Zahnärzten, Studenten, Assistenten, Angestellten und frisch Niedergelassenen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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DER ZAHNÄRZTE-BLOG: DENTISTS4DENTISTS

Der Zahnärzte-Blog „dentists4dentists“ richtet sich speziell an junge Zahnärzte – Assistenten, Angestellte, frisch Niedergelassene – und Studierende der Zahnmedizin. Im Blog informieren und diskutieren Zahnärztinnen und Zahnärzte unabhängig und neutral. 

News

Aktuelle Nachrichten, Trends und Entwicklungen

 

TI: Neue Regelungen zur Konnektorpauschale ab 2020 – Hier lesen Sie mehr

Kooperationsverträge – Erfolgsmodell für Pflegeheime – Hier lesen Sie mehr

ZäPP geht in die nächste Runde – Hier lesen Sie mehr

Workshops für Berufsstarter – Hier lesen Sie mehr

Änderung bei myKZV-Anmeldung mit Signaturkarte – Hier lesen Sie mehr

gematik: Praxen haften nicht für TI – Hier lesen Sie mehr

Zahnarzt aus Düsseldorf ist der „GQ Gentleman 2019“ – Hier lesen Sie mehr

Zahnzusatzversicherungen – die Nachfrage steigt – Hier lesen Sie mehr

FU – Beschluss des Bewertungsausschuss – Hier lesen Sie mehr

BARMER Zahnreport 2019 – Hier lesen Sie mehr

Wachsende Zahl von Freiberuflern – Hier lesen Sie mehr

Krankenkassenranking (GKV) – Hier lesen Sie mehr

Neuer Gesetzesentwurf: Digitale Versorgung Gesetz Hier lesen Sie mehr

Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) Hier lesen Sie mehr

   

TI: Neue Regelungen zur Konnektorpauschale ab dem Jahr 2020

Erfolg der KZBV bei Nachverhandlung zur Finanzierungsvereinbarung 

Berlin, 22. August 2019 – Einigung mit den Krankenkassen in einem wichtigen Detail der Finanzierung der Telematikinfrastruktur (TI): Im Zuge einer Nachverhandlung der Finanzierungsvereinbarung zur TI ist es der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) gelungen, die vom GKV-Spitzenverband rückwirkend zum 1. Juli 2019 geforderte Absenkung der Ausstattungspauschale für den Konnektor abzuwenden. Bis zum Ende des Jahres werden die Ausstattungspauschalen somit nicht mehr verändert. 

„Wir begrüßen die getroffene Änderungsvereinbarung ausdrücklich, insbesondere da das Ergebnis auf dem Verhandlungsweg erzielt wurde. Das ist ein klares Signal der Verhandlungspartner für eine gut funktionierende Selbstverwaltung. Für die Zahnarztpraxen besteht damit weiterhin Planungssicherheit hinsichtlich der TI-Ausstattung. Dass das Bestelldatum für die Höhe der Konnektorpauschale entscheidend sein soll, war bereits in den vergangenen Verhandlungen eine wichtige Forderung der KZBV, welche nun endlich Eingang in die Vereinbarung gefunden hat“, sagte Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV anlässlich des erzielten Verhandlungserfolges für die Vertragszahnärzteschaft. 

Neue Pauschalen für den Konnektor, das stationäre Kartenterminal sowie den elektronischen Praxisausweis SMC-B gelten dann ab dem 1. Januar 2020: für den E-Health-Konnektor 1.380 Euro, für das stationäre E-Health-Kartenterminal 535 Euro sowie für die SMC-B-Karte 465 Euro. Komplexitätszuschläge für größere Praxen fallen weg, während zugleich die Pauschale für das stationäre eHealth-Kartenterminal erhöht wird. Zudem wurden Sonderregelungen unter anderem für Konnektoren vereinbart, die zwar vor dem 1. Oktober 2019 bestellt, jedoch nach dem 31. Dezember 2019 erstmalig genutzt werden. Alle Einzelheiten der Vereinbarung können der Anlage 11a zum Bundesmantelvertrag Zahnärzte (BMV-Z) entnommen werden, die in Kürze auf der Website der KZBV in aktualisierter Fassung abrufbar ist.

Hintergrund: Die Telematikinfrastruktur 
Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und weitere Akteure des Gesundheitswesens sollen nach dem Willen des Gesetzgebers künftig schneller und einfacher miteinander kommunizieren sowie medizinisch relevante Daten sicher austauschen können. Das dafür notwendige digitale Kommunikationsnetz ist die TI. Für den Zugriff werden zertifizierte Komponenten und Dienste benötigt: Ein elektronischer Praxisausweis, ein Kartenterminal sowie ein Konnektor und ein sogenann-ter VPN-Zugangsdienst, über den die gesicherte Verbindung zur TI hergestellt wird. Zahnärztinnen und Zahnärzte müssen für den Anschluss nicht selbst aufkommen, sondern erhalten von den Krankenkassen Pauschalen für Erstausstattung und Betrieb. 

Der überwiegende Teil der Zahnarztpraxen ist bereits an die TI angeschlossen: Anfang August 2019 waren es etwa 80 Prozent der Praxen. Werden zudem die in den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Länder eingegangenen Nachweise von Praxen zur vertraglichen Vereinbarung der Ausstattung berücksichtigt, ergibt sich derzeit ein Anteil von etwa 85 Prozent der Praxen, die entweder bereits an die TI angebunden sind oder aber die Ausstattung bestellt haben.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Weitere Informationen und Informationsmaterial zum Download zum Thema „Telematikinfrastruktur“ finden Sie hier auf unseren Internetseiten.

Bild Startseite: Rainer Sturm / pixelio.de

   

Kooperationsverträge – Erfolgsmodell für Pflegeheime

Berlin, 19. August 2019 – Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen sind ein echtes Erfolgsmodell für die Verbesserung der Mundgesundheit von gesetzlich versicherten Patienten in Heimen. Das ist ein zentrales Ergebnis des ersten gemeinsamen Evaluationsberichtes von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und GKV-Spitzenverband. Der Auswertung zufolge steht statistisch in jedem 3. Pflegeheim ein Kooperationszahnarzt im Sinne der Rahmenvereinbarung zur Verfügung, die KZBV und GKV-SV bei der Umsetzung der entsprechenden gesetzlichen Regelung im Jahr 2014 unter Mitwirkung der Träger von Heimen und Verbänden der Pflegeberufe getroffen hatten.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstands der KZBV: „Die wachsende Zahl von Verträgen ist Ausdruck von Akzeptanz und Notwendigkeit dieses wichtigen Versorgungsangebots. Es gewährleistet die koordinierte vertragszahnärztliche und pflegerische Betreuung von besonders vulnerablen Patienten, um die sich der Berufsstand schon lange verstärkt kümmert. Im Fokus steht die Verbesserung von Prävention und Therapie und damit der Lebensqualität von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung. Folgeerkrankungen lassen sich durch eine verbesserte Mundgesundheit verhindern, Essen und Sprechen wird erleichtert. Das wirkt sich positiv auf soziale Teilhabe aus. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung wird es gelingen, die Mundgesundheit in der Pflege weiter nachhaltig zu verbessern. Zielvorgabe bleibt die lückenlose Abdeckung aller stationären Einrichtungen in Deutschland mit Kooperationen. Daran arbeiten wir auch künftig aktiv.“

Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes: „Vorsorge ist besser als heilen – dies gilt ganz besonders für die Zahngesundheit. Dank der Zusammenarbeit von Pflegeheimen und Kooperationszahnärzten wird die Versorgung der Heimbewohner immer besser. Gerade besonders schutzbedürftige Heimbewohner wie beispielsweise immobile oder demenziell Erkrankte profitieren von der regelmäßigen und präventionsorientierten Versorgung der Zähne direkt in den Pflegeheimen. Bei vielen Heimbewohnern können durch diese Vor-Ort-Untersuchungen Beschwerden, Zahnschmerzen oder Folgeerkrankungen wie Karies verhindert werden. Dass die Zahl der Kooperationsverträge stetig steigt, zeigt zudem, dass alle Beteiligten voll hinter dem Kooperationsmodell stehen.“

Derzeit gibt es bei anhaltend konstanter Zunahme bundesweit etwa 4.300 Verträge. Das entspricht bei rund 14.500 Pflegeeinrichtungen einem Abdeckungsgrad von 30 Prozent. Eine zahnärztliche Versorgung der Bewohner findet aber auch ohne Kooperationsvertrag statt. Bei rund 936.000 zahnärztlichen Haus- und Heimbesuchen im Jahr 2018 entfielen 89 Prozent der Besuche auf Pflegebedürftige und Menschen mit Beeinträchtigung. Diese aufsuchende Versorgung ermöglicht die Teilhabe an bedarfsgerechter, zahnärztlicher Betreuung.

Hintergrund: Kooperationen zwischen Zahnärzten und Heimen
Pflegebedürftige Patienten können oft nicht mehr eigenverantwortlich für ihre Mundhygiene sorgen und sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Ihre Mundgesundheit ist im Schnitt schlechter, als die der übrigen Bevölkerung. Das Risiko für Karies-, Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen ist für Pflegebedürftige besonders hoch. Die Voraussetzungen für die Versorgung von Versicherten in Pflegeeinrichtungen hatten sich im Jahr 2014 erheblich verbessert. Die damals von KZBV und GKV-SV erarbeitete Rahmenvereinbarung ermöglicht es Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten, einzeln oder gemeinsam Kooperationsverträge mit stationären Einrichtungen zu schließen, um deren Bewohner vor Ort systematisch zu betreuen.

Solche Verträge beinhalten etwa eine routinemäßige Eingangsuntersuchung sowie weitere regelmäßige Untersuchungen zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Zahnärzte können in Einrichtungen Befunde und Behandlungsbedarf anhand eines vorgefertigten Formblattes dokumentieren und das Personal für weitere Maßnahmen zum Erhalt oder zur Förderung der Mundgesundheit individuell anleiten. Grundlage der Vereinbarung und der Kooperationen ist das Pflegeneuausrichtungsgesetz. Das kürzlich in Kraft getretene Pflegepersonalstärkungsgesetz sieht alle drei Jahre eine Evaluierung der Verträge und ihrer Auswirkungen auf die Versorgung vor.

Der gemeinsame Evaluationsbericht und weitere Informationen können online abgerufen werden.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung / GKV-Spitzenverband

Bild Startseite: proDente / Johann Peter Kierzkowski

   

ZäPP geht in die nächste Runde

Bundesweiter Versand der Unterlagen ab Anfang September

Dranbleiben! Das ZäPP geht in die nächste Runde: Anfang September startet der Versand der Unterlagen. Dass die nordrheinische Kollegenschaft auch im dritten Jahr das ZäPP so tatkräftig unterstützt hat, freut den Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein in besonderem Maße. Herzlichen Dank dafür!

Doch nun heißt es dranbleiben, denn der Startschuss für die diesjährige Befragung im Rahmen des Zahnärzte-Praxis-Panels (ZäPP) steht kurz bevor. Anfang September erhalten mehr als 37.000 Zahnarztpraxen in ganz Deutschland per Post einen strukturierten Fragebogen, mit dem Auskünfte über die wirtschaftliche Situation und die Rahmenbedingungen ihrer Praxis abgefragt werden. So entsteht – unter Wahrung von Anonymität und strengsten Vorgaben für Datenschutz und -sicherheit – eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung in der vertragszahnärztlichen Versorgung. Für die KZV Nordrhein sowie für die KZBV sind diese Angaben für erfolgreiche Verhandlungen mit den Krankenkassen auf Landes- und Bundesebene unverzichtbar. Das ZäPP trägt also unmittelbar dazu bei, adäquate Rahmendingungen für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte durchzusetzen. Mit der Erhebung beauftragt ist erneut das renommierte Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

Bereits die erste bundesweite Erhebungswelle im ZäPP im Jahr 2018 war ein großer Erfolg! Rund 4.700 eingegangene Erhebungsbögen und eine Rücklaufquote von fast 13 Prozent sind eine sehr gute Resonanz. Wirklich entscheidend für den dauerhaften Erfolg des ZäPP ist jedoch der Panel-Gedanke: Dabei sollen möglichst gleichbleibende Teilnehmer in diesem, aber auch in den kommenden Jahren Auskunft über die wirtschaftlichen Kennzahlen ihrer Praxis geben. Je konstanter der Rücklauf über mehrere Jahre, desto höher ist die Validität und Akzeptanz der Daten, die beim ZäPP generiert werden! Möglichst viele Praxen sollten die Befragung daher (wieder) unterstützen und teilnehmen. Das gilt besonders auch für diejenigen Praxen, die im vergangenen Jahr noch nicht dabei waren. Sie werden jetzt noch einmal ausdrücklich um ihre Teilnahme am ZäPP 2019 gebeten. Die Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen wird wieder mit einer Aufwandspauschale honoriert.

Weitere Informationen zum ZäPP können auf den Internetseiten der KZBV sowie unter „zäpp.de“ abgerufen werden.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

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Workshops für Berufsstarter

Work-Life-Balance, wirtschaftliche Betriebsführung, Praxisorganisation und Personalführung

Das beliebte Symposium für angestellte Zahnärzte und Assistenzzahnärzte geht in die vierte Runde.

Das Kölner Herbstsymposium vermittelt interessierten Zahnärzten aus der Region einmal jährlich umfangreiches Wissen und informiert durch Berichte über aktuelle Geschehnisse in KZV und Kammer. Bereits in den letzten Jahren wurden parallel dazu drei Workshops speziell für Berufsstarter angeboten.

Auch in diesem Jahr wird dieses Symposium für angestellte Zahnärzte und Assistenzzahnärzte wieder stattfinden.

Am 28. September 2019 ab 10.00 Uhr im MATERNUSHAUS in Köln hat jeder angemeldete Teilnehmer die Gelegenheit, alle drei Workshops à 60 Minuten zu besuchen. Jedem der kurzen Impulsvorträge folgt eine vertiefende Diskussion, in deren Rahmen es die Möglichkeit gibt, Fragen an die Referenten zu stellen.

Auch wenn die Themen denen im Vorjahr ähneln: Die Vorträge sind überarbeitet und erweitert worden. Es lohnt sich also auch die wiederholte Teilnahme.

Folgende Themenbereiche haben wir für Sie vorbereitet:

  • Familie und Beruf
    Ein klassisches Thema auch für Zahnärztinnen und Zahnärzte!
  • Zahnmediziner und BWL
    Grundlegende Faktoren für den wirtschaftlichen Betrieb einer Praxis
  • Praxisorganisation und Personalführung
    Wie kann ich Chef/in?

Die Erfahrungen aus den bisherigen Workshops zeigen, dass ein besonders großes Interesse an betriebswirtschaftlichen Fragen der zahnärztlichen Tätigkeit besteht, so dass im Anschluss an die Workshops gegen 15.30 Uhr erneut ein zirka 90-minütiges, vertiefendes Kolloquium zu diesem Thema angeboten wird.

Die Einladungen zu dieser Veranstaltung werden Ende August versendet.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

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myKZV-Anmeldung mit Signaturkarte

Änderung seit 20. August 2019

Aufgrund einer Änderung der Firma Oracle bei den Lizenzbedingungen für Java ist ein Technologiewechsel bei der Anmeldung mit der Signaturkarte am Serviceportal-myKZV notwendig geworden.

Zudem hat das Java-Konsortium entschieden, die sogenannte WebStart-Technologie nicht weiter zu unterstützen. Diese ist bereits ab Java 9 nicht mehr enthalten.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden, die Anmeldung mit Signaturkarte am myKZVServiceportal – die aktuell noch die Java WebStart-Technologie verwendet – zu überarbeiten.

Die Umstellung hat am 20. August 2019 stattgefunden. Seit diesem Zeitpunkt ist es zwingend erforderlich, dass auf dem Arbeitsplatz, von dem auf das myKZV-Serviceportal zugegriffen werden soll, die Software SecAuthenticator installiert ist. Im Gegensatz zum heutigen Anmeldeverfahren wird diese nicht mehr während der Anmeldung ausgeliefert, sondern muss bereits vor Beginn der Anmeldung vorhanden sein.

Sie können sich die neue Anmeldesoftware vom myKZV-Server herunterladen und installieren. Bitte beachten Sie, dass für die Installation Administratorrechte benötigt werden.

Wenn es sich bei Ihrem Arbeitsplatz um ein sogenanntes 64bit-System handelt, ist eine eigenständige Java-Installation, wie sie bisher erforderlich ist, seit dem 20. August 2019 obsolet. Dies trifft auf die meisten aktuellen Betriebssysteme zu.

Sollten Sie jedoch noch ein 32bit-System am gewünschten Arbeitsplatz verwenden, ist weiterhin eine eigenständige Java-Installation nötig. Bitte beachten Sie, dass die Firma Oracle unseres Wissens nach der einzige Java-Anbieter am Markt ist, der Java auch noch für 32bit-Systeme anbietet. Bei Bezug und auch Aktualisierung fallen gegebenenfalls Lizenzgebühren gegenüber Oracle an.

Sollten Sie noch Fragen haben, hilft Ihnen unsere myKZV-Hotline unter 0211/9684-180 gerne weiter.

Hinweis: Alternativ zur Anmeldung mit Signaturkarte können sie sich auch mit der Smartphone-App myKZV-ID anmelden. Dieses Anmeldeverfahren können Sie sich nach einmaliger Anmeldung mit Signaturkarte innerhalb des myKZV-Serviceportals freischalten.

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gematik: Praxen haften nicht für TI

„Informationsblatt Datenschutz und Haftung in der Telematikinfrastruktur“ veröffentlicht

In dem Ende Juni veröffentlichten „Informationsblatt Datenschutz und Haftung in der Telematikinfrastruktur“ stellt die TI-Betreibergesellschaft gematik klar, dass der Konnektor zur TI-Anbindung kein Sicherheitsrisiko ist und Ärzte und Psychotherapeuten weder datenschutzrechtlich noch zivil- oder gar strafrechtlich für etwaige Sicherheitslücken der TI haften. Wie dem Informationsblatt der gematik zu entnehmen ist, scheidet eine Haftung des Leistungserbringers nach der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) in jedem Fall aus, „sofern die zugelassenen Komponenten (insbesondere der Konnektor) der TI bestimmungsgemäß verwendet werden und gemäß den mit dem BSI abgestimmten und im Betriebshandbuch der Komponente beschriebenen Anforderungen durch den Leistungserbringer aufgestellt und betrieben werden.“

Weiter heißt es, dass eine Haftung des Leistungserbringers aber auch nach jeder anderen vergleichbaren zivil-rechtlichen Norm (Vertrags- oder Deliktsrecht) ausscheidet, da nach allen haftungsrechtlichen Tatbeständen den Datenverarbeiter ein Verschulden für den eingetretenen Schaden treffen muss. Das gelte im Übrigen für jede strafrechtliche Haftung wie z. B. die Verletzung von Berufsgeheimnissen nach § 203 Strafgesetzbuch. „Der Straftatbestand nach § 203 StGB setzt eine vorsätzliche, also wissentliche und willentliche, unbefugte Offenbarung durch den Leistungserbringer als Geheimnisträger voraus. Sollte es somit zu einer Ausnutzung von Sicherheitslücken des zertifizierten Konnektors durch Dritte kommen, scheidet eine haftungsrechtliche und strafrechtliche Verantwortung des Leistungserbringers mangels eines eigenen Verschuldens oder Vorsatzes aus. Anderslautende Informationen und Behauptungen entbehren jeglicher rechtlichen Grundlage.“

gematik

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Zahnarzt aus Düsseldorf ist der „GQ Gentleman 2019“

Sieger beim deutschen „Gentlemen’s Quarterly“-Wettbewerb durch Stilsicherheit und Charme

Das muss ihm erst einmal einer nachmachen: Von 1.000 Bewerbern für den „Gentlemen’s Quarterly“-Wettbewerb in Deutschland setzte sich Zahnarzt Maximilian Fiesel aus Düsseldorf mit einem überzeugenden Auftritt durch. Der 1992 geborene Fiesel konnte in den Augen der Jury mit seiner Stilsicherheit, Kreativität, Authentizität und seinem Charme – echten Genleman-Qualitäten eben – selbst bei den anspruchsvollsten Prüfungen des Wettbewerbs überzeugen.

Das „Gentlemen’s Quarterly“ (GQ) ist ein Lifestyle-Magazin für Männer, das zunächst nur in den USA, inzwischen jedoch in 19 weiteren Ländern erscheint. Die deutsche Ausgabe ging aus der „Männer Vogue“ hervor. Für das Wettbewerb-Finale in Baden-Baden hatten sich zehn Bewerber qualifiziert, die in zehn Prüfungen ihre Gentleman-Fähigkeiten unter Beweis stellen mussten. Neben einem Wissenstest stellten auch ein Fotoshoting mit Pferden, ein Carpool-Karaoke, eine Meditations- sowie eine Battojutsu-Einheit und ein abschließendes Fotoshooting im Casino von Baden-Baden nicht zu unterschätzende Herausforderungen dar. Battojutsu ist übrigens die japanische „Kampfkunst des Schwertziehens“ – da wäre selbst James Bond ins Schwitzen geraten.

Mit Maximilian Fiesel, so GQ Deutschland, wurde ein Sieger gekürt, der „den modernen Gentleman 2019 perfekt verkörpert“ und „Herausforderungen mit Charme auch im Alltag meistern kann“. Ebenso erfreulich: Neben dem Düsseldorfer Zahnarzt stammen auch der Zweit- und der Drittplatzierte dieses Wettbewerbs aus Nordrhein-Westfalen – Benjamin Melzer aus Oer-Erkenschwick und Dennis Walter aus Köln.

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Zahnzusatzversicherungen – die Nachfrage steigt

Mehr als 16 Millionen abgeschlossene Verträge bundesweit

Der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) hat aktuelle Zahlen zu privaten Zusatzversicherungen vorgelegt. Danach sind Zahnzusatzversicherungen ungebrochen populär. Die Zahl der Policen hat 2018 sogar um 2,2 Prozent zugenommen – das sind 343.000 Verträge mehr als im Jahr zuvor. Deutschlandweit haben damit mehr als 16 Millionen Patienten eine private Zahnzusatzversicherung abgeschlossen.

Unter allen Zusatztarifen der privaten Krankenversicherer stehen die Zahnpolicen außerdem unangefochten auf Platz eins der Rangliste. Zum Vergleich: Rang zwei nehmen die ambulanten Tarife mit acht Millionen – also rund der Hälfte weniger – an abgeschlossenen Policen ein. Die Zahl der Zusatzversicherungen im Bereich der privaten Krankenversicherung beläuft sich übrigens insgesamt auf 26 Millionen Policen, wovon 20,1 Millionen Tarife sind, die in der Regel von gesetzlich versicherten Patienten abgeschlossen werden.

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Früherkennungsuntersuchungen – Beschluss des Bewertungsausschusses

für die zahnärztlichen Leistungen zur Umsetzung der Neufassung
der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses
über die Früherkennungsuntersuchungen auf Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten
(zahnärztliche Früherkennung gem. § 26 Abs. 1 Satz 2 SGB V)

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in seiner Sitzung am 17. Januar 2019 die Neufassung der Richtlinien des Bundesausschusses der Zahnärzte und Krankenkassen über die Früherkennungsuntersuchungen auf Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (zahnärztliche Früherkennung gemäß 5 26 Absatz 1 Satz 2 SGB V) beschlossen. Die Neufassung 
tritt am 01. Juli 2019 in Kraft. Durch die vorgenommenen Änderungen stehen nun erstmals Leistungen zur zahnmedizinischen Prävention bei Kleinkindern vom 6. bis zum 33. Lebensmonat zur Verfügung.

Die Neueinführung der BEMA-Nrn. FU1 a–c, FU2, FU Pr und FLA sowie der Entfall der BEMA-Nr. FU
bedingen Folgeänderungen bei den BEMA-Nrn. IP4, 01 und 174 a/b, die Sie bitte im Detail dem Beschluss vom 13.05.2019 entnehmen können:

Beschluss Bewertungsausschuss Früherkennungsuntersuchungen

Lesen Sie auch den Artikel „Großer Erfolg im Kampf gegen frühkindliche Karies“.

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BARMER Zahnreport 2019

Geringere ZE-Fallzahlen durch bessere Mundgesundheit

Der aktuelle „BARMER Zahnreport“, der im Juni 2019 vorgestellt wurde, belegt einen Rückgang bei der Zahnersatz-Versorgung. So ist zwischen 2014 und 2017 die Zahl der Fälle, in denen Patienten der BARMER Krankenkasse mit Zahnersatz versorgt wurden, insgesamt von 5,31 Millionen auf 4,96 Millionen gesunken. Die Zahl der über 20-Jährigen, die erstmals Kronen, Brücken oder Prothesen erhalten haben, ist in diesem Zeitraum um acht Prozent zurückgegangen.

Der Grund für die geringeren Fallzahlen bei Zahnersatz ist laut BARMER auch in der Verbesserung der Mundgesundheit in Deutschland zu sehen. Auffallend ist, dass dabei insbesondere die Regelversorgung weniger in Anspruch genommen wird, während dies bei den anderen Versorgungsarten nicht oder in geringerem Ausmaß der Fall ist. Der sinkenden Inanspruchnahme zum Trotz sind die die Ausgaben für Zahnersatz in allen drei Versorgungsarten jedoch gestiegen – am geringsten bei der Regelversorgung mit 11,3 Prozent in den Jahren 2012 bis 2017, am stärksten bei der gleichartigen Versorgung mit 16,5 Prozent im gleichen Zeitraum, während die Kosten für die andersartige Versorgung allein zwischen 2014 bis 2017 um mehr als elf Prozent zugenommen haben. Laut Zahnreport wäre als Ursache für die unterschiedliche Inanspruchnahme denkbar, dass die Regelversorgung nach Meinung vieler Patienten als kostengünstige Standardversorgung gilt. Der Vorstandsvorsitzende der BARMER ruft daher den Gesetzgeber dazu auf, die GKV-Leistungen für Zahnersatz zu überprüfen und an die Entwicklung der Zahnmedizin anzupassen. Auf diese Weise können gesetzlich Versicherte am zahnmedizinischen Fortschritt teilhaben.

Durchschnittlich lagen die Kosten für die gesetzlichen Krankenkassen für jeden neu mit Zahnersatz versorgten Patienten im Jahr 2017 bei rund 1.500 Euro. Der Eigenanteil der Versicherten lag dabei jeweils bei rund 850 bis 900 Euro. Interessant sind auch die Zahlen für die zahnärztliche Versorgung insgesamt. In den Jahren 2016 und 2017 suchten im Schnitt rund drei Viertel (71,5 Prozent) der Versicherten mindestens einmal im Jahr einen Zahnarzt auf. Dabei lagen die Frauen mit 75,4 Prozent vorne, bei den Männern waren es mit 67,5 Prozent etwa 8 Prozent weniger. Pro Versicherten lagen die Ausgaben für die zahnärztliche Versorgung bei 190,22 Euro. Bei der Inanspruchnahme vertragszahnärztlicher Leistungen gibt es außerdem nach wie vor ein deutliches Ost-West-Gefälle. Während 2017 76,1 Prozent der Versicherten im Osten sich mindestens einmal im Jahr einer vertragszahnärztlichen Behandlung unterzog, waren es im Westen nur 70,4 Prozent. Am häufigsten geht man übrigens in Sachsen zum Zahnarzt, die Saarländer scheinen dagegen eher „Zahnarztmuffel“ zu sein und bilden im bundesweiten Vergleich das Schlusslicht.

Den kompletten „Barmer Zahnreport 2019“ finden Sie auf den Internetseiten der Barmer GEK.

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Wachsende Zahl von Freiberuflern – Zahl der Selbstständigen nimmt ab

Heilberufe sind die größte Gruppe bei den Freien Berufen

Zum Stichtag 1. Januar 2019 gab es 1,43 Millionen und damit 1,8 Prozent mehr Freiberufler als im Vorjahr – so das Ergebnis der im Juni vorgestellten aktuellen Bestandsaufnahme des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB). Mit 3.597.000 Angestellten, 125.000 Auszubildenden und 308.000 mitarbeitenden Familienangehörigen beschäftigen die Freien Berufe insgesamt mehr als 4 Millionen Menschen.

Das größte Wachstum bei den Freiberuflern ist dabei im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich mit derzeit 280.000 und bei der Gruppe der Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater mit aktuell 399.000 Personen zu verzeichnen. Hier stieg die jeweilige Anzahl im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 sowie 2,3 Prozent an. Die Zahl der freien Kulturschaffenden bleibt sich in etwa gleich und liegt in diesem Jahr bei 332.000 Personen. Der größte Sektor unter den Freien Berufen ist nach wie vor der Gesundheitsbereich. Hier kommt der BFB auf eine Zahl von zurzeit 417.000 Heilberuflern.

Während die Zahl der Freiberufler also wächst, hat die Zahl der Selbstständigen in den letzten Jahren stetig abgenommen. So lässt es sich auch erklären, dass der Anteil der Freien Berufe an der Zahl der selbstständig Tätigen seit dem vergangenen Jahr um knapp zwei Prozent – nämlich von 32 auf rund 34 Prozent – angestiegen ist.

Lesen Sie mehr auf den Seiten des BFB-Internetportals.

Nachtrag Juli 2019: Nach dem Jahrbuch 2018 der KZBV sind in den Zahnarztpraxen bundesweit etwa 256.000 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 31.000 Auszubildende. Außerdem hängen etwa 100.000 weitere Arbeitsplätze direkt von Zahnarztpraxen ab. Insgesamt nehmen 49.984 Vertragszahnärzte an der Versorgung teil (Stand 1. Halbjahr 2018).  

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Krankenkassenranking (GKV)

Online-Befragung zu Service- und Leistungsangebot, Transparenz und Zuverlässigkeit

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) hat im Juni eine Online-Umfrage unter gesetzlich versicherten Patienten zu Bewertung ihrer Krankenkassen durchgeführt. Insgesamt 2.344 Befragte äußerten ihre Meinung zu Service, Leistungsangebot, Transparenz und Zuverlässigkeit von insgesamt 31 Kassen sowie zu Erfahrungen, die zur Unzufriedenheit bzw. Enttäuschung der Patienten geführt haben, und zur Weiterempfehlungsbereitschaft. In die Ranking-Liste aufgenommen wurden 21 Krankenkassen, zu denen sich jeweils 100 Kunden geäußert hatten.

Sieben der 21 Krankenkassen wurden dabei mit „gut“, alle anderen mit „befriedigend“ bewertet. Besonders positiv wurde der Service der Kassen beurteilt, zu dem sich drei Viertel der Befragten positiv äußerten. Ein guter Kundenservice und ein attraktives Bonusprogramm tragen hier zur Patientenzufriedenheit bei. Überdies ist die weit überwiegende Mehrheit der Umfrageteilnehmer (78,3 Prozent) stets einer einzigen Krankenkasse treu geblieben, d. h. hat noch nie die Kasse gewechselt oder einen Wechsel geplant. Für nur wenige Befragte (rund 13 Prozent) wäre darüber hinaus eine private Krankenversicherung eine attraktive Alternative.

Häufig geäußerte Kritikpunkte sind mangelnde Transparenz (z. B. bei den Versicherungs-bedingungen) sowie der Bürokratiefaktor (lange Bearbeitungszeiten bei Anträgen) und die mangelnde Bereitschaft der Kassen zur Kostenübernahme. Dies wurde von 29 Prozent sowie rund einem Drittel der Umfrageteilnehmer moniert.

Am besten schneidet beim Ranking die SBK Siemens-Betriebskrankenkasse ab, gefolgt von der Techniker Krankenkasse und der Knappschaft auf den Plätzen zwei und drei. Alle drei Kassen erreichen das Qualitätsurteil „gut“. Die SBK kann dabei vor allem mit dem am besten bewerteten Leistungsangebot, mit einer großen Zuverlässigkeit und mit der geringsten Quote hinsichtlich schlechter Erfahrungen punkten. Beim Service fährt sie immerhin das zweitbeste Ergebnis ein. Die Techniker Krankenkasse erzielt beim Service sogar die Bestnote „sehr gut“ und geht auch in Sachen Transparenz als Umfrage-Sieger hervor. Sie erreicht zudem die höchste Weiterempfehlungsrate von allen Krankenkassen. Auch die Knappschaft kann sich über eine große Zufriedenheit mit ihrem Leistungsangebot und insbesondere in Hinsicht auf die Transparenz (mit über 85 Prozent positiven Beurteilungen) freuen. Dementsprechend gering ist auch die Quote der Befragten, die schon einmal eine negative Erfahrung mit dieser Kasse gemacht haben (sechs Prozent).

Alle Ergebnistabellen zu diesem Krankenkassenranking sind auf den DISQ-Internetseiten zu finden.

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Neuer Gesetzesentwurf: Digitale Versorgung Gesetz

Honorarkürzung von 2,5 Prozent bei Nichtanbindung an TI ab März 2020 vorgesehen

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat einen Gesetzesentwurf zum „Digitale Versorgung Gesetz“ (DVG) vorgelegt. Das DVG soll zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Inzwischen hat das Bundeskabinett den Referentenentwurf beschlossen. Er enthält ein ganzes Bündnis unterschiedlicher Regelungen, mit denen die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens beschleunigt werden soll:

Anbindung an die Telematikinfrastruktur
Praxisinhabern, die nicht an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden sind, soll ab März 2020 eine Honorarkürzung von 2,5 Prozent drohen. Darüber hinaus ist eine Erweiterung der TI vorgesehen: Bis März 2020 sollen sich auch alle Apotheken, bis März 2021 alle Krankenhäuser der TI anschließen. Pflege- und Reha-Einrichtungen, Physiotherapeuten sowie Hebammen und Entbindungspfleger können sich der TI freiwillig anschließen; eine Kostenerstattung hierfür ist vorgesehen.

Elektronische Patientenakte
Das Terminservice- und Vesorgungsgesetz (TSVG) verpflichtet Krankenkassen, den Versicherten spätestens ab 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte (ePA) anzubieten. Diese Regelung wird nun erweitert: Medizinische Daten aus der vertragsärztlichen Versorgung (auch im Krankenhaus) müssen auf Wunsch der Patienten jetzt in der ePA gespeichert werden.

Für das Anlegen, Verwalten und Speichern der Daten in der ePA ist eine Vergütung vorgesehen. Im einheitlichen Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen ist dafür bis zum 31. März 2020 mit Wirkung zum 1. Juli 2020 eine Regelung zu treffen.

Für die gematik besteht mit dem DVG die Pflicht, bis zum 31. März 2021 die Einbindung des Impfausweises, des Mutterpasses, des Kinderuntersuchungsheftes sowie des zahnärztlichen Bonusheftes in die ePA technisch zu ermöglichen.

Ebenso soll die gematik bis zum 1. Januar 2022 die technischen Rahmenbedingungen für eine standardisierte Übertragung der ePA-Daten bei einem Kassenwechsel schaffen.

Versicherte können ihre ePA-Daten auf eigenen Wunsch der medinischen Forschung zur Verfügung stellen. Die technische Realisierung soll von der gematik bis zum 30. Juni 2022 umgesetzt werden.

IT-Sicherheit
Die Bundesvereinigungen der Kassen- und Kassenzahnärzte sind in der Pflicht, bis zum 31. März 2020 die Anforderungen zur Gewährleistung der IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung in einer Richtlinie festzulegen.

Telemedizin
Nach dem DVG soll es erlaubt sein, auf der Praxis-Website über die Möglichkeit von Videosprechstunden zu informieren. Die Vergütung bei Telekonsilen erfolgt außerhalb des Praxisbudgets.

Gesundheits-Apps
Für Versicherte besteht laut DVG jetzt ein Leistungsanspruch auf Gesundheits-Apps. Das sind digitale Gesundheitsanwendungen, die als Medizinprodukte von niedriger Risikoklasse eine unterstützende Funktion bei der Erkennung, Überwachung, Behandlung oder Linderung von Krankheiten oder Behinderungen haben. Diese Gesundheits-Apps müssen in dem Verzeichnis nach dem im DVG neu geschaffenen § 139e SGB V aufgeführt, nach Absatz 3 zugänglich gemacht sowie vom behandelnden Arzt verordnet worden sein. Außer einer Verordnung durch den Behandler ist eine Anwendung solcher Gesundheits-Apps auch auf Zustimmung der Krankenkasse möglich. Das besagte Verzeichnis wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt und im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Eine Aufnahme in das Verzeichnis und damit in die Regelversorgung erfolgt auf Antrag des Herstellers beim BfArM, das zu diesem Zweck ein entsprechendes Prüfverfahren entwickeln und anwenden soll.

Digitale Verwaltungsprozesse
Um digitale Verwaltungsprozesse im Gesundheitswesen zu fördern, dürfen Kassen künftig auf elektronischem Weg über innovative Versorgungsangebote informieren, soll der freiwillige Beitritt zu einer gesetzlichen Krankenversicherung auch elektronisch erfolgen können, der elektronische Arztbrief gefördert werden (Senkung der Vergütung für den Faxversand) sowie ein Pilotprojekt zur digitalen Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln auf den Weg gebracht werden.

gematik
Die Aufgaben der gematik sollen vor allem in Hinsicht auf den grenzüberschreitenden Austausch von Gesundheitsdaten auf europäischer Ebene ausgeweitet werden. Im Fokus steht dabei die Vereinbarkeit der Vorgaben für die TI und ihre Anwendungen mit den europäischen Vorgaben und umgekehrt.

Innovationsfonds
Der Innovationsfonds wird mit 200 Millionen Euro jährlich bis 2024 fortgeführt. Das BMG legt bis zum 31. März 2022 eine wissenschaftliche Auswertung zur Eignung der Förderung für die Weiterentwicklung der Versorgung vor, auf deren Grundlage über eine Weiterführung des Innovationsfonds entschieden wird.

Außerdem soll zukünftig die (Weiter-)Entwicklung medizinischer Leitlinien, für die in der Versorgung ein besonderer Bedarf besteht, über den Innovationsfonds gefördert werden.

Es ist zudem beabsichtigt, ein Verfahren zu schaffen, mit dem nachweislich erfolgreiche Versorgungsansätze aus Projekten des Innovationsfonds in die Regelversorgung übernommen werden können.

Darüber hinaus können Krankenkassen nach dem DVG digitale Innovationen im Rahmen einer Kapitalbeteiligung von bis zu zwei Prozent ihrer Finanzreserven fördern.

Quelle: zm online

Lesen Sie hier auch die aktuelle Pressemitteilung der KZBV zum DVG („Digitalisierung: Anpassungsbedarf in Detailfragen“) vom 17. Juni 2019.

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Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)

KZBV informiert über zentrale Regelungen für vertragszahnärztliche Praxen

Mit dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) tritt das bislang umfassendste gesundheitspolitische Gesetzgebungsverfahren der laufenden Legislaturperiode in Kraft. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat sich – im koordinierten Zusammenwirken mit den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) und anderen Verbänden und Körperschaften – über viele Monate hinweg aktiv in das Gesetzgebungsverfahren durch politische Forderungen und konkrete Vorschläge eingebracht. In zahlreichen Gesprächen mit den politischen Entscheidungsträgern wurde intensiv diskutiert und Überzeugungsarbeit für die Positionen der Zahnärzteschaft geleistet. Dieser Einsatz hat sich gelohnt. Der Zahnärzteschaft ist es gelungen, wichtige Struktur- und Versorgungsverbesserungen zu erwirken und hat damit einen weiteren wichtigen Beitrag geleistet, das Gesundheitssystem in Deutschland im Interesse von Patienten und Praxen mitzugestalten. Die KZBV informiert auf ihrer Homepage über wesentliche Neuregelungen des TSVG, die für Patienten und insbesondere auch für den Praxisalltag von Zahnärztinnen und Zahnärzten relevant sind:

Was hat die Zahnärzteschaft erreicht?
Mit dem TSVG wird die Punktwertdegression für vertragszahnärztliche Leistungen vollständig beseitigt, also die bislang gesetzlich vorgegebene Kürzung von zahnärztlichen Honoraransprüchen bei Überschreiten bestimmter Punktmengengrenzen durch Punktwertminderungen. Diese Honorarkürzungen kamen ausschließlich den Krankenkassen zugute.

Die jetzt erreichte Abschaffung der Degression bringt eine erhebliche Verbesserung mit sich – sowohl für Praxen als auch für Patienten, da insbesondere die Niederlassung in ländlichen, strukturschwächeren Regionen durch den Wegfall der Honorarabschläge attraktiver wird. Die Beseitigung des planwirtschaftlichen Instruments der Degression ist ein elementarer Beitrag zur Sicherstellung der Versorgung in der Fläche und war für die KZBV und die KZVen im Interesse aller Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte seit vielen Jahren eine Kernforderung, der mit dem TSVG jetzt endlich Rechnung getragen wurde!

 Des Weiteren wurde eine spezielle Regelung zur Gründung zahnärztlicher MVZ – so genannte Zahnarzt-MVZ (Z-MVZ) – durch Krankenhäuser geschaffen. Deren Gründungsbefugnis für Z-MVZ ist künftig von der Wahrung bestimmter Versorgungsanteile abhängig, die durch die von einem Krankenhaus gegründeten, beziehungsweise betriebenen Z-MVZ nur noch maximal erreicht werden dürfen. Diese Anteile richten sich prozentual gestaffelt nach dem Versorgungsgrad des jeweiligen Planungsbereiches:

  • In grundsätzlich bedarfsgerecht versorgten Planungsbereichen (entspricht einem Versorgungsgrad von 50 % bis 109,99 %) beträgt der zulässige Versorgungsanteil eines Krankenhauses beziehungsweise „seiner“ Z-MVZ in dem betreffenden Planungsbereich maximal 10 %, mindestens jedoch fünf Z-MVZ-Sitze/Zahnarztstellen in Planungsbereichen mit einem Versorgungsgrad zwischen 50 % und 99,9 %.
  • In unterversorgten Planungsbereichen (entspricht einem Versorgungsgrad von unter 50 %) erhöht sich der zulässige Versorgungsanteil auf maximal 20 %.
  • In überversorgten Planungsbereichen (entspricht einem Versorgungsgrad ab 110 %) reduziert sich der zulässige Versorgungsanteil auf maximal 5 %.

Die Begrenzung auf bestimmte Versorgungsanteile gilt entsprechend auch für die Erweiterung bereits bestehender Z-MVZ, so dass auch hier der maximal zulässige Versorgungsanteil des betreffenden Krankenhauses nicht überschritten werden darf.

Auf die MVZ-Gründungsbefugnis von Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten bezieht sich die Neuregelung hingegen nicht, sondern ausschließlich auf die Gründungsbefugnis von Krankenhäusern und deren Betreibern beziehungsweise Inhabern. 

Hintergrund und Fazit: Z-MVZ und Investoren
Mit der durch das GKV-Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) im Jahr 2015 ermöglichten Gründung auch fachgruppengleicher und damit auch reiner Zahnarzt-MVZ wurde faktisch die gesamte ambulante zahnärztliche Versorgung dem potentiellen Zugriff von (versorgungsfremden) Finanzinvestoren geöffnet. Solche Investoren und Private Equity-Fonds – zum Teil mit Sitz in Übersee und in Steueroasen – haben in den vergangenen Jahren häufig ein zur Gründung von MVZ berechtigtes Krankenhaus erworben und konnten dann bislang über dieses Vehikel beliebig viele Z-MVZ gründen, betreiben und mitunter Dentalkettenstrukturen aufbauen.

Den damit verbundenen negativen Auswirkungen wie zum Beispiel einer Konzentration und Kommerzialisierung von Versorgung soll – nachdem die politischen Bemühungen der Vertragszahnärzteschaft zunächst auf eine fachliche und räumliche Begrenzung der Gründung von Z-MVZ durch Krankenhäuser abzielten – mit der jetzt im Gesetz verankerten „Quotenregelung“ begegnet werden. Nach dieser Vorgabe wird die Gründungsberechtigung von Krankenhäusern für Z-MVZ mit Inkrafttreten des TSVG auf ein sachgerechtes Maß von entsprechenden Quoten beziehungsweise Versorgungsanteile begrenzt, ohne die Gründungsberechtigung von Krankenhäuser für Z-MVZ vollständig auszuschließen.

Mit dem erklärten Ziel, die bestehende gute vertragszahnärztliche Versorgung in Deutschland im Interesse der Versicherten auch künftig zu erhalten, hat der Gesetzgeber aus Sicht von KZVen und KZBV die richtige Antwort auf die zuletzt ausufernde Investorenaktivität formuliert. Die Regelung wird aus unserer Sicht dazu beitragen, die nötige Anbietervielfalt in einem gut austarierten Versorgungssystem zu gewährleisten und die Versorgung der Patienten auch weiterhin überall wohnortnah und flächendeckend sicherzustellen.

Zugleich wird der bislang gänzlich ungebremste Zustrom von Fremdinvestoren und Private Equity-Fonds, die überwiegend von Renditeerwartungen geleitet werden, durch die verabschiedete Vorgabe ordnungspolitisch ausgewogen und sinnvoll reguliert. Das geschieht nicht zuletzt auch im Interesse einer gemeinwohlorientierten Versorgung durch bewährte Praxisformen.

Die Festzuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen bei Zahnersatz werden durch das TSVG zum 1. Oktober 2020 von derzeit 50 % auf dann 60 % erhöht. Im Zuge dessen steigen folglich auch die Boni, die Versicherte erhalten, die mit ihrem Bonusheft eine regelmäßige Inanspruchnahme zahnärztlicher Vorsorgeuntersuchungen nachweisen können, von 60 % beziehungsweise 65 % auf 70 % beziehungsweise 75 %. In begründeten Ausnahmen soll künftig zudem das einmalige Versäumen der Vorsorgeuntersuchung für die Bonusregelung bei Zahnersatz folgenlos bleiben.

Im Falle einer unzumutbaren Belastung (so genannte Härtefallregelung) haben Versicherte Anspruch auf den Gesamtbetrag aus Festzuschuss (künftig 60 %) und zusätzlichem Betrag (künftig 40 %), mithin also auf einen Betrag von 100 %. Sämtliche beschriebenen Neuregelungen im Bereich der Festzuschüsse bei Zahnersatz entlasten Millionen von Patientinnen und Patienten finanziell und erleichtern zugleich die Versorgung mit Zahnersatz in vertragszahnärztlichen Praxen.

Das TSVG führt zudem eine Mehrkostenregelung bei kieferorthopädischen Leistungen analog der bewährten Mehrkostenregelung bei zahnerhaltenden Maßnahmen ein. Das bedeutet, dass gesetzlich Versicherte, die eine KFO-Versorgung über die im einheitlichen Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA) abgebildeten kieferorthopädischen Leistungen hinaus wählen, die Mehrkosten für diese Behandlung selbst tragen müssen. Diese Regelung stärkt die Autonomie der Versicherten und macht KFO-Behandlungen insgesamt nachvollziehbarer und transparenter.

Zudem wurde über das TSVG eine gesetzliche Grundlage für weitergehende Konkretisierungen durch die Selbstverwaltung geschaffen. KZBV und GKV-Spitzenverband haben im Bewertungsausschuss bis spätestens Ende 2022 einen Katalog von Leistungen zu erstellen, die als Mehrleistungen vereinbart und abgerechnet werden können. Außerdem sind auf Bundesebene Formulare für die Vereinbarung von Mehr- und Zusatzleistungen zu entwickeln, die den Praxen ab einem noch zu bestimmenden Zeitpunkt zur Verfügung gestellt werden. Die KZVen werden künftig „anlassbezogen“ prüfen, ob die mit KFO-Behandlungen verbundenen Aufklärungs- und Informationspflichten der Zahnärztinnen und Zahnärzte gegenüber Patienten erfüllt wurden.

Die ebenfalls im TSVG festgeschriebene Bestätigung des bewährten bundesmantelvertraglichen Gutachterverfahrens durch den Gesetzgeber ist ein wichtiges Signal sowohl für den gesamten Berufsstand als auch für Selbstverwaltung. Mit dem TSVG wurde zudem eine ausdrückliche Befugnis der Bundesmantelvertragspartner und der Gesamtvertragspartner verankert, nach der diese vereinbaren können, dass die Krankenkassen einheitlich und ausschließlich eine der beiden Verfahrensmöglichkeiten – also das Gutachterverfahren oder das so genannte MDK-Verfahren – anwenden. Derartige vertragliche Regelungen können erforderlich werden, um eine eventuelle Vermengung und ein ungeregeltes Nebeneinander von Gutachterverfahren und MDK-Verfahren zu vermeiden. Eine ausdrückliche Ermächtigung im Gesetz schafft jetzt die erforderliche Rechtssicherheit für Zahnärztinnen und Zahnärzte.

⇒ Um die Anwendungen der Telematikinfrastruktur voranzutreiben, werden die Krankenkassen durch das TSVG dazu verpflichtet, ihren Versicherten bis spätestens zum Jahr 2021 eine elektronische Patientenakte anzubieten. Dabei ist vorgesehen, dass Patientinnen und Patienten auch ohne den Einsatz der elektronischen Gesundheitskarte mittels Smartphone oder Tablet auf medizinische Daten zugreifen können. Die KZBV wird diesen Prozess eng begleiten.

Bezüglich Abrechnungsprüfung und Wirtschaftlichkeitsprüfung werden die bisher vierjährigen Ausschlussfristen auf zwei Jahre verkürzt. Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeitsprüfung wird zudem die bisher gesetzlich vorgesehene Zufälligkeitsprüfung abgeschafft und durch eine Prüfung auf begründeten Antrag der Kassen oder KZVen ersetzt. Die Bundesmantelvertragspartner vereinbaren das Nähere zu den Voraussetzungen dieser Prüfart in Rahmenempfehlungen. Die nach wie vor mögliche Wirtschaftlichkeitsprüfung nach Durchschnittswerten wird für unterversorgte und von Unterversorgung bedrohte Planungsbereiche sowie solche mit zusätzlichem lokalen Versorgungsbedarf ausgeschlossen. Hinsichtlich der auf zwei Jahre verkürzten Ausschlussfrist für die Abrechnungsprüfung nach § 106d SGB V wird die Richtlinienkompetenz der Bundesmantelvertragspartner auch darauf erstreckt, die Voraussetzungen für die Einhaltung der Ausschlussfrist verbindlich zu regeln, beispielsweise in Gestalt von Vorgaben zu Verfahrensschritten oder Datenübermittlungsfristen. Die KZBV wird die ihr bzw. den Bundesmantelvertragspartnern obliegenden Ausgestaltungsschritten zeitnah in Angriff nehmen.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Ebenfalls auf der Website der KZBV finden Sie weitere 
Informationen zu fremdinvestorengesteuerten Z-MVZs und Dentalketten.

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Evaluationsbericht Kooperationen

KZBV und GKV-Spitzenverband haben einen Evaluationsbericht zu Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen veröffentlicht, der online abgerufen werden kann.

KZBV: ECC-Prävention

Die KZBV hat ihre Patientenbroschüre und den gemeinsam mit der BZÄK herausgegebenen Praxisratgeber zum Thema ECC-Prävention vor dem Hintergrund der seit Juli 2019 zum GKV-Leistungskatalog gehörenden Frühuntersuchungen für Kleinkinder aktualisiert. Sie stehen online zur Verfügung.

   

Ebenfalls online kann die

   

Printausgabe der Patientenbroschüre

   

bestellt werden.

TI: Konnektor

Die gematik hat ein Informationsblatt zum Thema Konnektor heraus-
gegeben: 

Informationsblatt Betriebsarten des Konnektors (PDF).

TI: Datenschutz und Haftung

Die TI-Betreibergesellschaft gematik stellt außerdem ein

Informationsblatt Datenschutz und Haftung in der Telematikinfrastruktur (PDF)

zur Verfügung.

 

Fazit: Praxen haften nicht für etwaige Sicherheitslücken der TI.

myKZV-Anmeldung mit App

Es ist jetzt auch möglich, sich an das myKZV-Serviceportal per App mit einem Smartphone oder Tablet anzumelden. Zu der sehr einfachen App-Anmeldung stellt Ihnen die KZV Nordrhein ein kurzes Schulungsvideo zur Verfügung:

Datenschutzrecht

BZÄK, KZBV und KBV informieren zum Datenschutzrecht, das seit dem 25. Mai 2018 gilt. Im Vordergrund steht die durch die Praxen zu gewährleistende Sicherheit der verarbeiteten Personendaten, die nach der EU-DSGVO und dem BDSG besonders geschützt werden müssen.

Datenschutz- und Datensicherheits-Leitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV der BZÄK und KZBV (PDF)

Merkblatt der BZÄK zum neuen Datenschutzrecht (PDF)

Informationen der KBV zur EU-DSGVO

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der 
ZÄK Nordrhein sowie unter
dentists4dentists.

Informationsfilm Patientenberatung

BZÄK und KZBV haben einen Informationsfilm erstellt, der das Angebot der zahnärztlichen Patientenberatung der KZVen und (Landes-)Zahnärztekammern erläutert.

 

Der Film ist auf der zentralen Website von BZÄK und KZBV zur Patientenberatung zu sehen:

 

Er kann außerdem auf YouTube abgerufen werden.

Versichertenstammdaten

KZBV-Merkblatt zu Fehlercodes
im VSDM

Die KZBV informiert die Zahnarztpraxen mit einem Merkblatt über den korrekten Umgang mit Fehlermeldungen (Fehlercodes), die beim Einlesen der Versicherten-
stammdaten über die eGK angezeigt werden können.

Heilmittelrichtlinie

KZBV-Informationspaket

Die KZBV-Broschüre „Die zahnärztliche Heilmittelverordnung – So verschreiben Sie richtig“ enhält Erläuterungen zur Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen sowie zur konkreten Umsetzung der Verordnung und Tipps zum Ausfüllen des Vordrucks. Zudem umfasst sie eine Kurzerläuterung sowie eine FAQ-Liste. Die Broschüre wird durch ein digitales Erklärprojekt ergänzt.

 

Hier gelangen Sie auf der KZBV-Website zu dem
KZBV-Informationspaket zur zahnärztlichen Heilmittel-
verordnung
.

Parodontitis

PAR-Versorgungskonzept

KZBV, BZÄK und DG Paro haben ein wissenschaftlich abgesichertes Versorgungskonzept gegen die „Volkskrankheit Parodontitis“ entwickelt:

PAR-Versorgungskonzept – Konzept für die Behandlung von Parodontalerkrankun-
gen bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung

Anbindung an die Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen geht an den Start. In den kommenden Monaten sollen alle Praxen an Deutschlands größtes elektronisches Gesundheitsnetz angeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund hat die KZBV eine Informationsbroschüre veröffentlicht:
„Anbindung an die Telematik-
infrastruktur – Informa-
tionen für Ihre Praxis“

   

KZBV und KZV Sachsen stellen außerdem ein 
Erklärvideo „Einführung
in die Telematikinfra-
struktur“

zur Verfügung.

Agenda Mundgesundheit

Die „Agenda Mundgesundheit
2017-2021" der KZBV umfasst die gesundheitspolitischen Positionen der Vertragszahnärzteschaft zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland. Die vollständige Agenda sowie eine Kurzfassung können auf der Website der KZBV abgerufen werden:

Agenda Mundgesundheit
2017-2021 (PDF) und
Agenda Mundgesundheit – Positionen und Grundsätze (PDF)

Übersichtsgrafik Qualitätsförderung

Der zahnärztliche Berufsstand ist bestrebt, in den Praxen vor Ort immer die möglichst beste Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Eine umfassende Qualitätsförderung ist zentrale kontinuierliche Aufgabe aller Zahnärztinnen und Zahnärzte.

 

Die KZBV stellt dafür eine Übersichtsgrafik mit weiterführenden Erläuterungen zur Verfügung, die anschaulich, leicht verständlich und transparent über die einzelnen Elemente zahnärztlicher Qualitätsförderung informiert und die Sie hier herunterladen können:

KZBV-Übersichtgrafik
Qualitätsförderung (PDF)

DMS V-Praxisplakat

Bundeszahnärztekammer und KZBV haben in Zusammenarbeit mit dem Institut der Deutschen Zahnärzte ein Plakat zur Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) zur Verwendung in der Zahnarztpraxis herausgegeben. Es informiert über die positiven Ergebnisse der Studie und fordert die Patienten auf, den nächsten Kontrolltermin zu vereinbaren:


Auf den Seiten der KZBV erhalten Sie außerdem eine 

Bestechlichkeit / Bestechung

Bestechlichkeit / Bestechung
im Gesundheitswesen
KZBV / BZÄK: Info-Broschüre (Rechtsgrundlagen)

Die in der breiten Öffentlichkeit geführte Diskussion um Korruption und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen war für den Gesetzgeber Anlass, eine entsprechende neue Strafrechtsnorm zu beschließen. Zudem gewinnen Transparenz und Compliance in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Bedeutung. Die strikte Einhaltung rechtlicher Vorgaben ist daher Ziel und Auftrag jedes einzelnen Zahnarztes sowie des zahnärztlichen Berufsstandes in seiner Gesamtheit.

   

Die Info-Broschüre zu diesem Thema in der Schriftenreihe "Rechtsgrund-
lagen für die Zahnarztpraxis" möchte Antworten geben und helfen, Verunsicherungen abzubauen. 

Qualitätsförderung

BZÄK/KZBV: 
Agenda Qualitätsförderung

 

Mit dieser Agenda legen BZÄK und KZBV ihre überarbeiteten Positionen zur Qualitätsförderung in der Zahnmedizin in Anknüpfung an die gemeinsame Agenda Qualitäts-
förderung aus dem Jahr 2004 vor, zeigen Perspektiven für die Weiterentwicklung durch den Berufsstand und Forderungen an die Gesundheitspolitik für die kommenden Jahre auf.

 

Die Ziele, Grundsätze und Handlungsempfehlungen der Agenda beziehen sich sowohl auf die Patienten als auch auf die in der zahnmedizinischen Versorgung tätigen Zahnärzte und Beschäftigten. Leitbild ist eine Beziehung zwischen Zahnarzt und Patient, die von Vertrauen geprägt ist.

 

Mehr dazu auf den Internetseiten der BZAEK und der KZBV.

Hier geht es zum Download der

Agenda Qualitätsförderung
(PDF)
.

Frühkindliche Kariesprävention

BZÄK-/KZBV-Versorgungskonzept „Frühkindliche Karies vermeiden“

BZÄK und KZBV haben gemeinsam mit dem Bundesverband der Kinderzahnärzte (BuKiZ) und dem Deutschen Hebammenverband (DHV) sowie unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Greifswald ein Konzeptpapier zur frühkindlichen Kariesprävention unter dem Titel „Frühkindliche Karies vermeiden“ entwickelt.


Sie können das Konzeptpapier im Internet einsehen und herunterladen:

Frühkindliche Karies vermeiden (PDF).

Alters- und Behindertenzahnheilkunde

BZÄK-/KZBV-Versorgungs-
konzept „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“

 

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenbehandlung im Bundesverband Deutscher Oralchirurgen (BDO) entstand unter dem Titel „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“ ein Konzept, mit dem die Heraus-
forderungen an die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen angegangen werden können.


Das Konzeptpapier kann im Internet eingesehen und heruntergeladen werden:

Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter (PDF).