Die KZV Nordrhein bei Facebook

Der KZV-Auftritt bei Facebook: aktuell, informativ und unterhaltsam!

Der Auftritt der KZV Nordrhein bei Facebook ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit jungen Zahnärzten, Studenten, Assistenten, Angestellten und frisch Niedergelassenen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Hier geht es direkt zur KZV Nordrhein auf Facebook.

 

DER ZAHNÄRZTE-BLOG: DENTISTS4DENTISTS

Der Zahnärzte-Blog „dentists4dentists“ richtet sich speziell an junge Zahnärzte – Assistenten, Angestellte, frisch Niedergelassene – und Studierende der Zahnmedizin. Im Blog informieren und diskutieren Zahnärztinnen und Zahnärzte unabhängig und neutral. 

News

Aktuelle Nachrichten, Trends und Entwicklungen

 

Whitepaper Datenschutz und Informationssicherheit in der TI Hier lesen Sie mehr

Staatliche Fördermittel für Know-how sichern Hier lesen Sie mehr

TI-Konnektor erstmals mit E-Health-Funktionen Hier lesen Sie mehr

Neue FU: Änderung der Kinder-Richtlinie Hier lesen Sie mehr

Zu viel Fernsehen erhöht Kariesrisiko bei Kindern Hier lesen Sie mehr

Bei der Prophylaxe hat Ostdeutschland die Nase vorn Hier lesen Sie mehr

Keimabwehr mit Nanosäulen Hier lesen Sie mehr

Arbeiten im Seniorenalter Hier lesen Sie mehr

Stress auf die Dauer schädlich für Zähne und Zahnfleisch  Hier lesen Sie mehr

S2k-Leitlinie „Operative Entfernung von Weisheitszähnen“ aktualisiert – Hier lesen Sie mehr

TI: Neue Regelungen zur Konnektorpauschale ab 2020 – Hier lesen Sie mehr

Kooperationsverträge – Erfolgsmodell für Pflegeheime – Hier lesen Sie mehr

Änderung bei myKZV-Anmeldung mit Signaturkarte – Hier lesen Sie mehr

Neuer Gesetzesentwurf: Digitale Versorgung Gesetz Hier lesen Sie mehr

   

Whitepaper Datenschutz und Informationssicherheit in der TI

Neuer Leitfaden der gematik

„Whitepaper Datenschutz und Informationssicherheit in der Telematikinfrastruktur“ heißt der Titel eines neuen Leitfadens der gematik, der Strategien zur Realisierung von Datenschutz und Informationssicherheit in der TI aufzeigt. Datenschutz und Informationssicherheit in der TI müssen nicht nur von Anfang an gewährleistet sein, sie sind auch im Rahmen der Zulassung zu prüfen und im laufenden Betrieb sicherzustellen. Im Zentrum steht die Wahrung des Arztgeheimnisses. Patienten sollen auf einen sicheren digitalen Austausch ihrer Daten vertrauen und jederzeit nachvollziehen können, durch wen und zu welchem Zeitpunkt ein Zugriff auf die Daten erfolgt.

Darüber hinaus kommen auch die gesetzlichen Vorgaben zum Datenschutz und zur Informationssicherheit in der TI zur Sprache. Hier sind nicht nur die speziellen gesetzlichen Regelungen für die TI, sondern auch geltende Datenschutzregelungen der europäischen Datenschutz-Grundverordnung, des Bundesdatenschutzgesetzes und des SGB X relevant. Ferner werden die Sicherheitsprinzipien und -mechanismen der TI (wie verschlüsselte und sichere Kommunikation, eindeutige Identifizierbarkeit der Kommunikationspartner, kein Abspeichern sensibler Daten auf Internetservern) und die Sicherheit im Betrieb beschrieben sowie die verschiedenen TI-Anwendungen (VSDM, sicherer E-Mail- und Datenaustausch, Notfalldaten-Management, elektronischer Medikationsplan, elektronische Patientenakte) vorgestellt.

Weitere Informationen der gematik im Internet.

Bild Startseite: Rainer Sturm / pixelio.de

   

Staatliche Fördermittel für Know-how sichern

Auch für QM und Anpassungen an die DSGVO

Beratungsangebote, wie man die Praxisführung verbessern kann, gibt es einige. Aber vielen Zahnärztinnen und Zahnärzten ist nicht bekannt, dass die Inanspruchnahme von Expertenwissen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) aus dem Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ bezuschusst wird. 

Wer wird gefördert?
Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Angehörige der Freien Berufe und damit auch Zahnärzte. 

Was wird gefördert?
Bezuschusst werden Beratungen zu Fragen der Unternehmens- bzw. Praxisführung. Mögliche Themen sind auch die Einführung oder Anpassung eines Qualitätsmanagementsystems oder die Anforderungen der DSGVO. Mittel aus dem Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ können beantragt werden für Beratungen, die vor dem 31. Dezember 2020 abgeschlossen sind.

Wie wird beantragt?
Praxisinhaber können die Zuschüsse ausschließlich online auf der Internet-Plattform des BAFA (www.bafa.de) beantragen. Details im RZB 12/2019, Seite 676.

KZV Nordrhein / Jens Pelny

Bild Startseite: AdobeStock / Jacob Lund

   

TI-Konnektor erstmals mit E-Health-Funktionen

gematik erteilt Compugroup Zulassung

Die CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) hat von Seiten der gematik als erster Hersteller grünes Licht für den Einsatz eines E-Health-Konnektors in der Telematikinfrastruktur (TI) bekommen. Der betreffende Konnektor KoCo-Box MED+ ist dabei bereits seit einiger Zeit auf dem Markt und wird in (Zahn-)Arztpraxen für den Anschluss an die Telematik-Infrastruktur (TI) verwendet. Mit einem Software-Update kann das Gerät jetzt direkt in der Praxis mit E-Health-Funktionen wie dem Notfalldatenmanagement (NFDM), dem elektronischen Medikationsplan (eMP), der Qualifizierten elektronischen Signatur (QES) sowie der sicheren Kommunikation der Leistungserbringer (KOM-LE) versehen werden. Dafür ist kein Hardware-Austausch nötig.

Um ein einwandfreies Funktionieren der neuen Anwendungen zu gewährleisten, sind zunächst noch einige Feldversuche erforderlich. Der Startschuss dafür fällt nach Angaben von CGM Anfang 2020. Dann werden in den Regionen Nordrhein, Berlin, Baden-Württemberg und Bayern 75 Arztpraxen, 15 Apotheken und ein Krankenhaus das Notfalldaten-Management und den Medikationsplan sowie 50 Arztpraxen, 16 Zahnarztpraxen und eine Klinik die KOM-LE-Funktion testen. Das IT-Unternehmen rechnet damit, dass das Software-Update für den E-Health-Konnektor im zweiten Halbjahr 2020 für den Regelbetrieb zur Verfügung steht.

Bild Startseite: Adobe Stock / WrightStudio

   

Neue FU: Änderung der Kinder-Richtlinie

Anpassung der Verweise vom Arzt zum Zahnarzt durch G-BA

Über die seit dem 1. Juli 2019 zur Verfügung stehenden vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossenen neuen zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen und Fluoridierungsleistungen für Versicherte ab dem sechsten Lebensmonat hat die KZV Nordrhein die nordrheinischen Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte ausführlich in ihren Informationsdiensten 01/2019 und 02/2019 informiert.

Nach der Einführung dieser neuen Leistungen sind nunmehr auch die ärztlichen und zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen noch besser verknüpft. Der G-BA hat auf Antrag der KZBV am 15. August 2019 beschlossen, entsprechend der bereits seit September 2016 in der ärztlichen Kinder- Richtlinie geregelten Verweise vom Arzt zum Zahnarzt im Rahmen der U7a–U9 nun zukünftig auch bei den U5–U7 auf die neuen zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen zu verweisen. Hierzu sind in der ärztlichen Kinder-Richtlinie und im Gelben Heft in den U5–U7 die Verweise „zum Zahnarzt zur Abklärung von Auffälligkeiten an Zähnen und Schleimhaut“ – analog zu den bereits bestehenden Verweisen zur zahnärztlichen Früherkennung in den U7a–U9 – durch einen entsprechenden Verweis auf die neu eingeführten zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen ersetzt worden. Die Formulierungen in den Elterninformationen hat der G-BA dazu empfängerfreundlich ausgestaltet.

Das Bundesministerium für Gesundheit hat den Beschluss des G-BA nicht beanstandet, so dass die Änderung der Kinder-Richtlinie am Tag nach Veröffentlichung des Beschlusses des G-BA im Bundesanzeiger in Kraft treten wird. Entsprechende Informationsmaterialien, mit denen Ärzte die Eltern im Rahmen der Verweise zielgerichtet über den Inhalt der zahnärztlichen Früherkennungsuntersuchungen informieren können, werden von der KZBV gemeinsam mit den relevanten Fachgesellschaften sowie gegebenenfalls mit dem GKV-SV und der KBV erarbeitet. 

Den Beschluss des G-BA sowie weitere dazugehörige Materialien finden Sie auf den Internetseiten des Gemeinsamen Bundesausschusses.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

Bild Startseite: Adobe Stock / alfexe

   

Zu viel Fernsehen erhöht Kariesrisiko bei Kindern

Zuckerhaltige Snacks setzen Zähnen zu – kardiovaskuläres Risiko im Erwachsenenalter

Dass TV-Konsum das Kariesrisiko bei Kindern erhöhen kann, hatte buchstäblich bisher noch niemand „auf dem Schirm“. Dabei liegt der Zusammenhang doch eigentlich auf der Hand: Beim Fernsehen auf dem gemütlichen Sofa daheim greift jedermann gerne zu Popcorn und Co. Dass das gerade für Kinderzähne Folgen hat, zeigt eine aktuelle Studie brasiliansicher Wissenschafter der Federal University of Pará, deren Ergebnisse im Wissenschaftsmagazin „Clinical and Experimental Dental Research“ veröffentlicht wurden. 

Mittels Fragebögen wurden die Daten aller Schüler im Alter zwischen 10 und 12 Jahren von insgesamt zehn Schulen erhoben. Zusätzlich wurden anschließend 545 ausgewählte Schüler einer eingehenden zahnärztlichen Untersuchung unterzogen. Sowohl die Befragungs- als auch die Untersuchungsergebnisse belegen, dass regelmäßiger Fernsehkonsum mit gleichzeitigem Verzehr von zuckerhaltigen Snacks zu einem erhöhten Auftreten von Karies führt. Kinder, die mehr als 90 Minuten täglich fernsehen, nehmen zu 33 Prozent häufiger kariesfördernde Lebensmittel zu sich. Ihr Kariesrisiko ist um ganze 39 Prozent höher als das derjenigen Kinder, die weniger Zeit vor dem Fernseher verbringen. Tatsächlich weisen die Zähne von 53 Prozent dieser Kinder bereits Kariesschäden auf. Auch die Eltern sind daran nicht ganz unschuldig. Die sehen nicht nur ebenfalls häufig fern, sondern lassen sich von der TV-Werbung zum Kauf genau der zuckerhaltigen Snacks verleiten, die in den Werbespots angepriesen werden.

Herz- und Kreislauf-Erkrankungen im Erwachsenenalter
Eine gravierende Folge von Karies und anderer oraler Erkrankungen für die betroffenen Kinder ist dabei, dass bei ihnen ein stark erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen im Erwachsenenalter besteht. Das zeigt eine über Jahrzehnte durchgeführte Studie finnischer Wissenschaftler, bei der 755 Kinder ab einem Alter von etwa acht Jahren bis ins Erwachsenenalter hinein beobachtet wurden. Die im „JAMA Network Open“ veröffentlichten Ergebnisse der Untersuchung belegen einen klaren Zusammenhang zwischen oralen Infektionen im Kindes- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Erwachsenenalter. Als Anzeichen für eine orale Infektion wurde auf Karieserkrankungen, Zahnfleischbluten, Füllungen und Zahnfleischtaschen geachtet. 34 Prozent der Kinder waren von allen vier Anzeichen betroffen, bei 38 Prozent zeigten sich immerhin noch drei, bei 17 Prozent zwei der Symptome einer oralen Erkrankung. Etwas mehr als ein Drittel der Schüler zeigte kein Krankheitsbild (33 Prozent). Von jedem erwachsenen Probanden wurde später ein individuelles Blutdruck-, BMI-, Glukose- und Cholesterin-Profil erstellt. Gegen Ende der Studie zeigte sich, dass das Risiko, an Arteriosklerose zu erkranken, bei den Studienteilnehmern, die als Kind von allen vier Symptomen einer oralen Infektion betroffen waren, um 95 (!) Prozent erhöht war. Und selbst bei denjenigen Probanden, die als Kind nur unter einem der Anzeichen gelitten hatten, war das Risiko noch um 87 Prozent erhöht – ein ebenso eindeutiges wie erschreckendes Ergebnis.

Bild Startseite: Adobe Stock / Pixel-Shot

   

Bei der Prophylaxe hat Ostdeutschland die Nase vorn

Kaufmännische Krankenkasse legt Patientenzahlen zur Zahnvorsorge vor

Eine Auswertung von Patientendaten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hat ergeben, dass ostdeutsche Zahnpatienten die diszipliniertesten sind, was die Zahnprohylaxe angeht. Der Westen weist in dieser Hinsicht einen deutlichen Nachholbedarf auf.

So haben sich im letzten Jahr ganz klar die Bewohner Sachsens und Sachsen Anhalts den Spitzenplatz in puncto Zahnvorsorge gesichert. Jeweils mehr als zwei Drittel von ihnen haben 2018 zumindest einmal jährlich eine Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt wahrgenommen. In Nordrhein-Westfalen und im Saarland sieht es um einiges schlechter aus. Hier waren es 2018 je nur zirka 54 Prozent der gesetzlich Versicherten, die zu Vorsorgezwecken eine Zahnarztpraxis aufgesucht haben. Das Schlusslicht bei der Zahnprophylaxe bildet das Bundesland Hamburg. Nur knapp 53 Prozent gingen hier 2018 zur Vorsorge. Insgesamt lässt sich für alle Bundesländer im Vergleich zum Jahr 2013 eine Stagnation bzw. sogar ein leichter Rückgang bei der Inanspruchnahme der gesetzlichen Zahnvorsorgeleistungen feststellen.

Von allen Altersgruppen sind übrigens die 21- bis 30-Jährigen die größten Prophylaxe-„Verweigerer“. Bei ihnen liegt der Anteil derjenigen, denen eine Vorsorge zum Wohl ihrer Zahngesundheit am Herzen liegt, bei gerade mal knapp 45 %. Alarmierend auch, dass die Bereitschaft zur Prophylaxe in dieser Altersgruppe von 2013 bis 2018 am stärksten zurückgegangen ist: um ganze 13,5 Prozent.

Bild Startseite: Adobe Stock / lenets tan

   

Keimabwehr mit Nanosäulen

Neue antibakterielle Oberflächenbeschichtung gegen Protheseninfektion

Wissen Sie, wie sich Zikaden vor dem Eindringen von Bakterien schützen? Australische Forscher haben es herausgefunden. Die Oberfläche von Zikadenflügeln weist Säulen aus einer wachsähnlichen Substanz im Nanoformat auf. Diese „Stachelstruktur“ ist ein effektives Mittel der Keimabwehr, denn die etwa 200 Nanometer kleinen Säulen können die Zellwände von Erregern beschädigen bzw. Bakterien regelrecht aufspießen.

Diese erstaunliche Erfindung der Natur haben sich jetzt Wissenschaftler der Ruhr-Uni Bochum vom Lehrstuhl „Materials Discovery and Interfaces“ sowie der Abteilung Chirurgische Forschung/Klinikum Bergmannsheil zum Vorbild genommen und eine Oberflächenbeschichtung mit ähnlichen Nanostrukturen entwickelt, die wirksam gegen Krankenhauskeime ist und damit das Risiko postoperativer Infektionen nach dem Einsetzen von Prothesen verringern kann.

Die Forscher verwenden für die Herstellung der Nanosäulen eine sogenannte Sputter-Anlage. Diese ermöglicht es, mit Hilfe des GLAD-Verfahrens (die Abkürzung steht für „Glancing Angle Deposition“) durch ein Plasma einzelne Titanatome aus einer Titanplatte herauszulösen, die auf einem Trägermaterial haften bleiben und „Keimzellen“ bilden. Durch Anlagerung weiterer Atome an die „Keimzellen“ bilden sich Titansäulen im Nanoformat aus, die sich bestens dafür eignen, etwa die gram-negativen Escherichia-coli-Bakterien mechanisch zu zerstören. Die Titanstacheln sind jedoch keine Hilfe bei der Abwehr der gram-positiven Staphylokokken (z. B. Staphylococcus aureus!), die an postoperativen Infektionen von Prothesen oft beteiligt sind. Diese haben nicht nur deutlich robustere Zellwände als die Escherichia-coli-Bakterien, sondern auch eine Kugelform, die den direkten Kontakt zur Prothesenoberfläche verringert.

Aber auch für dieses Problem haben sich die Forscher etwas einfallen lassen. Sie setzen jetzt antibakteriell wirkende Silberionen ein. Das hat auch den Vorteil, dass Erreger gegen Silberionen keine Resistenzen entwickeln können, wie es von Antibiotika bekannt ist. Zunächst werden Silberatome in winzigen Nanoflocken auf die Säulenstruktur aufgebracht bzw. – so der Fachterminus – aufgesputtert. Als Säulenmaterial wird jedoch statt Titan nunmehr Platin verwendet, das die Silberatome korrodieren lässt, so dass sich Silberionen herauslösen (Opfer-Anoden-Technik). Diese silberionen-bewehrten Platinsäulen machen selbst Staphylokokken den Garaus. Das Forschungsteam der Ruhr-Universität nimmt an, dass hierbei die Bildung von galvanischen Elementen im Nanobereich eine Rolle spielt.

Im postoperativen Konkurrenzkampf zwischen körpereigenen Zellen und Keimen um die Besetzung der Prothesenoberfläche bewirkt die aufgetragene Nanostruktur, dass die Erreger „den Kürzeren ziehen“ und sich nicht mehr ansiedeln können. Den körpereigenen Zellen schadet sie nicht. Außerdem stimuliert sie die Bildung bestimmter Blutzellen, die den Heilungsprozess anregen.

Die Forschungsergebnisse wurden Anfang November in der Zeitschrift „Rubin“, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum veröffentlicht.

Bild Startseite: Adobe Stock / Gorodenkoff

   

Arbeiten im Seniorenalter

Wachsender Trend bei Ärzten und Zahnärzten

Bekanntlich wurde zum 1. Januar 2009 die bislang geltende gesetzliche Altersgrenze für Vertrags(zahn)ärzte abgeschafft. Vertrags(zahn)ärzte können seitdem auch nach Erreichen des 68. Lebensjahres weiterhin tätig sein. In vielen Praxen und Kliniken arbeiten Ärzte und Zahnärzte, die bereits das Seniorenalter erreicht haben – Tendenz steigend. Dies entspricht einem allgemeinen Trend in der heutigen Berufswelt. Zurzeit sind es über eine Million Senioren, die im Ruhestand noch weiterarbeiten. Interessant sind die Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) dazu: Bei den Hausärzten verdreifachte sich der Anteil der über 65-Jährigen von rund fünf Prozent 2008 auf mehr als 15 Prozent 2018. Der Anteil der praktizierenden Hausärzte in der Alterskohorte von 60 bis 65 Jahre wuchs in dieser Zeitspanne von 16 auf 20 Prozent an. Dadurch erhöhte sich das durchschnittliche Alter der praktizierenden Hausärzte von 2008 bis 2018, also innerhalb einer Dekade, von 52,2 auf 55,3 Jahre.

Auch bei den praktizierenden Zahnärzten ist die Zahl der über 65-Jährigen gestiegen
Zahlen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) belegen, dass bei den Zahnärzten der Anteil der über 65-Jährigen an allen praktizierenden Zahnärzten 2018 bei 9 Prozent, 2009 noch bei lediglich 5 Prozent lag. Betrachtet man die Altergruppe der Zahnärzte zwischen 60 und 65 Jahren, die noch praktizieren, so stieg deren Anteil in diesem Zeitraum von 9,7 auf 13,2 Prozent. Auch hier lässt sich ein Ansteigen des Durchschnittsalters der praktizierenden Zahnärzte von 47,1 Jahre auf 48,7 Jahre feststellen.

Was sind die Motive der Ärzte und Zahnärzte für das Praktizieren im Seniorenalter? Eine Umfrage unter Chirurgen hat ergeben, dass bei den Medizinern Geld als Motiv kaum eine Rolle spielt. Knapp 77 Prozent der Befragten arbeiten schlicht für ihr Selbstwertgefühl weiter, bei 74 Prozent geht es um Wertschätzung oder das Gefühl, gebraucht zu werden (rund 62 Prozent). Dennoch wünschen sich 84 Prozent eine Bezahlung und bevorzugen flexible Beschäftigungsformen etwa als Lehrkraft (71 Prozent), als Arzt in Teilzeit (70 Prozent) oder im Mentoring (68 Prozent).

Interessant ist auch die selbstkritische Sicht der Befragten, von denen sich 55 Prozent ab dem 60. Lebensjahr einer Überprüfung ihrer operativen Leistungsfähigkeit stellen würden. Die Wertschätzung ihrer Kollegen ist den Senioren dabei sicher: Ganze zwei Drittel der verschiedenen Generationen angehörenden Umfrageteilnehmer (insgesamt 1.420 Ärzte von der Baby-Boomer-Generation der Geburtsjahrgänge 1946 bis 1964 an bis zur Generation Y, also den Geburtsjahrgängen ab 1980) waren der Meinung, dass altersgemischte Chirurgen-Teams viele Vorteile haben.

Bild Startseite: Adobe Stock / didesign

   

Stress auf die Dauer schädlich für Zähne und Zahnfleisch

Mentale Belastungen beeinträchtigen die Mundgesundheit

Stress, der heutzutage insbesondere durch den Beruf bedingt wird, hat sich zu einem gesamtgesellschaftlichen Phänomen großen Ausmaßes entwickelt. Dass Stress sich sehr negativ auf den gesamten Organismus auswirken kann, ist bekannt. Dass dies auch insbesondere für die Mundgesundheit gilt, hat eine kanadische Umfrage jetzt ans Tageslicht gebracht.

Auch wenn man bei dem Thema Stress und Zähne zunächst an Bruxismus denkt, sind Schäden aufgrund nächtlichen Zähneknirschens nicht die einzigen schädlichen Auswirkungen von dauerhaftem Stress auf die Mundgesundheit. Dem aktuellen Report der kanadischen „Nova Scotia Dental Association“ (NSDA) zufolge gaben 85 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass eine durch Stress bedingte mentale „Schieflage“ sich auch negativ auf die orale Gesundheit auswirkt. Dabei wurde zwar Bruxismus mit 37 Prozent als die häufigste Folge von Stress benannt, jedoch nannten 29 Prozent der Befragten auch das Auftreten von Karies als stressbedingt. Und auch für orale Wunden, Kieferschmerzen sowie Mundtrockenheit wurde Stress als Ursache angegeben. Mundtrockenheit ist ein häufiges Symptom von Stress und zugleich ein oft zu beobachtender Nebeneffekt bestimmter stressreduzierender Medikamente. Der reduzierte Speichelfluss fördert Infektionen von Zähnen und Zahnfleisch bzw. Zahnfleischentzündung, Parodontitis und Karies.

Die NSDA kam ebenfalls zu der Schlussfolgerung, dass Stress häufig zu einer ungesunden Lebensweise führt, was sich wiederum ungünstig auf die Mundgesundheit auswirkt. So können der stressbedingte Konsum von Tabak, Alkohol oder zuckerhaltigen Lebensmitteln sowie eine Vernachlässigung der Zahnpflege aufgrund mentaler Belastungen zu einer deutlichen Beinträchtigung der Vitalität von Zähnen und Zahnfleisch führen.

Bild Startseite: Adobe Stock / sebra

   

S2k-Leitlinie „Operative Entfernung von Weisheitszähnen“ aktualisiert

Außerdem: Überarbeitung und neue Klassifikation bei Leitlinien „Bruxismus“ und „Schnarchen“

Unter der Federführung von DGMKG und DGZMK wurde die S2k-Leitlinie „Operative Entfernung von Weisheitszähnen“ in Zusammenarbeit mit sieben weiteren beteiligten Fachgesellschaften und Institutionen – darunter Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung – aktualisiert. Davor wurde die Leitlinie zuletzt im Jahr 2013 überarbeitet. Sie enthält den aktuellen Wissensstand zur Weiheitszahnentfernung.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen der aktualisierten Leitlinie finden Sie bei „zm online“. Sie können außerdem den Wortlaut der Leitlinie in der Langversion sowie den dazugehörigen Leitlinienreport online auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) jeweils als PDF-Datei einsehen und herunterladen.

Erste S3-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Bruxismus
Darüber hinaus wurde die erste S3-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Bruxismus entwickelt. Auch hier finden Sie eine Zusammenfassung auf den Seiten von „zm online“ sowie die Langversion und den dazugehörigen Leitlinienreport jeweils als PDF-Datei auf den Seiten des AWMF-Portals. Federführende Fachgesellschaften sind die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGFDT) sowie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK).

Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Schnarchens bei Erwachsenen jetzt mit S3-Klassifikation
Aktualisiert worden ist auch die Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Schnarchens des Erwachsenen“, die außerdem in ihren methodischen Grundlagen erweitert worden ist und damit die Klassifikation S3 erhalten hat. Herausgeber ist die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. (DGHNO-KHC). Weitere Informationen ebenfalls auf den Seiten von „zm online“. Die Leitlinie in ihrer Kurzfassung und in ihrer Langfassung können Sie auf den Seiten von „AWMF online“ einsehen und herunterladen.

Bild Startseite: Adobe Stock / zinkevych

   

TI: Neue Regelungen zur Konnektorpauschale ab dem Jahr 2020

Erfolg der KZBV bei Nachverhandlung zur Finanzierungsvereinbarung 

Berlin, 22. August 2019 – Einigung mit den Krankenkassen in einem wichtigen Detail der Finanzierung der Telematikinfrastruktur (TI): Im Zuge einer Nachverhandlung der Finanzierungsvereinbarung zur TI ist es der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) gelungen, die vom GKV-Spitzenverband rückwirkend zum 1. Juli 2019 geforderte Absenkung der Ausstattungspauschale für den Konnektor abzuwenden. Bis zum Ende des Jahres werden die Ausstattungspauschalen somit nicht mehr verändert. 

„Wir begrüßen die getroffene Änderungsvereinbarung ausdrücklich, insbesondere da das Ergebnis auf dem Verhandlungsweg erzielt wurde. Das ist ein klares Signal der Verhandlungspartner für eine gut funktionierende Selbstverwaltung. Für die Zahnarztpraxen besteht damit weiterhin Planungssicherheit hinsichtlich der TI-Ausstattung. Dass das Bestelldatum für die Höhe der Konnektorpauschale entscheidend sein soll, war bereits in den vergangenen Verhandlungen eine wichtige Forderung der KZBV, welche nun endlich Eingang in die Vereinbarung gefunden hat“, sagte Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV anlässlich des erzielten Verhandlungserfolges für die Vertragszahnärzteschaft. 

Neue Pauschalen für den Konnektor, das stationäre Kartenterminal sowie den elektronischen Praxisausweis SMC-B gelten dann ab dem 1. Januar 2020: für den E-Health-Konnektor 1.380 Euro, für das stationäre E-Health-Kartenterminal 535 Euro sowie für die SMC-B-Karte 465 Euro. Komplexitätszuschläge für größere Praxen fallen weg, während zugleich die Pauschale für das stationäre eHealth-Kartenterminal erhöht wird. Zudem wurden Sonderregelungen unter anderem für Konnektoren vereinbart, die zwar vor dem 1. Oktober 2019 bestellt, jedoch nach dem 31. Dezember 2019 erstmalig genutzt werden. Alle Einzelheiten der Vereinbarung können der Anlage 11a zum Bundesmantelvertrag Zahnärzte (BMV-Z) entnommen werden, die in Kürze auf der Website der KZBV in aktualisierter Fassung abrufbar ist.

Hintergrund: Die Telematikinfrastruktur 
Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und weitere Akteure des Gesundheitswesens sollen nach dem Willen des Gesetzgebers künftig schneller und einfacher miteinander kommunizieren sowie medizinisch relevante Daten sicher austauschen können. Das dafür notwendige digitale Kommunikationsnetz ist die TI. Für den Zugriff werden zertifizierte Komponenten und Dienste benötigt: Ein elektronischer Praxisausweis, ein Kartenterminal sowie ein Konnektor und ein sogenann-ter VPN-Zugangsdienst, über den die gesicherte Verbindung zur TI hergestellt wird. Zahnärztinnen und Zahnärzte müssen für den Anschluss nicht selbst aufkommen, sondern erhalten von den Krankenkassen Pauschalen für Erstausstattung und Betrieb. 

Der überwiegende Teil der Zahnarztpraxen ist bereits an die TI angeschlossen: Anfang August 2019 waren es etwa 80 Prozent der Praxen. Werden zudem die in den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Länder eingegangenen Nachweise von Praxen zur vertraglichen Vereinbarung der Ausstattung berücksichtigt, ergibt sich derzeit ein Anteil von etwa 85 Prozent der Praxen, die entweder bereits an die TI angebunden sind oder aber die Ausstattung bestellt haben.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Weitere Informationen und Informationsmaterial zum Download zum Thema „Telematikinfrastruktur“ finden Sie hier auf unseren Internetseiten.

Bild Startseite: Rainer Sturm / pixelio.de

   

Kooperationsverträge – Erfolgsmodell für Pflegeheime

Berlin, 19. August 2019 – Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen sind ein echtes Erfolgsmodell für die Verbesserung der Mundgesundheit von gesetzlich versicherten Patienten in Heimen. Das ist ein zentrales Ergebnis des ersten gemeinsamen Evaluationsberichtes von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und GKV-Spitzenverband. Der Auswertung zufolge steht statistisch in jedem 3. Pflegeheim ein Kooperationszahnarzt im Sinne der Rahmenvereinbarung zur Verfügung, die KZBV und GKV-SV bei der Umsetzung der entsprechenden gesetzlichen Regelung im Jahr 2014 unter Mitwirkung der Träger von Heimen und Verbänden der Pflegeberufe getroffen hatten.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstands der KZBV: „Die wachsende Zahl von Verträgen ist Ausdruck von Akzeptanz und Notwendigkeit dieses wichtigen Versorgungsangebots. Es gewährleistet die koordinierte vertragszahnärztliche und pflegerische Betreuung von besonders vulnerablen Patienten, um die sich der Berufsstand schon lange verstärkt kümmert. Im Fokus steht die Verbesserung von Prävention und Therapie und damit der Lebensqualität von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung. Folgeerkrankungen lassen sich durch eine verbesserte Mundgesundheit verhindern, Essen und Sprechen wird erleichtert. Das wirkt sich positiv auf soziale Teilhabe aus. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung wird es gelingen, die Mundgesundheit in der Pflege weiter nachhaltig zu verbessern. Zielvorgabe bleibt die lückenlose Abdeckung aller stationären Einrichtungen in Deutschland mit Kooperationen. Daran arbeiten wir auch künftig aktiv.“

Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes: „Vorsorge ist besser als heilen – dies gilt ganz besonders für die Zahngesundheit. Dank der Zusammenarbeit von Pflegeheimen und Kooperationszahnärzten wird die Versorgung der Heimbewohner immer besser. Gerade besonders schutzbedürftige Heimbewohner wie beispielsweise immobile oder demenziell Erkrankte profitieren von der regelmäßigen und präventionsorientierten Versorgung der Zähne direkt in den Pflegeheimen. Bei vielen Heimbewohnern können durch diese Vor-Ort-Untersuchungen Beschwerden, Zahnschmerzen oder Folgeerkrankungen wie Karies verhindert werden. Dass die Zahl der Kooperationsverträge stetig steigt, zeigt zudem, dass alle Beteiligten voll hinter dem Kooperationsmodell stehen.“

Derzeit gibt es bei anhaltend konstanter Zunahme bundesweit etwa 4.300 Verträge. Das entspricht bei rund 14.500 Pflegeeinrichtungen einem Abdeckungsgrad von 30 Prozent. Eine zahnärztliche Versorgung der Bewohner findet aber auch ohne Kooperationsvertrag statt. Bei rund 936.000 zahnärztlichen Haus- und Heimbesuchen im Jahr 2018 entfielen 89 Prozent der Besuche auf Pflegebedürftige und Menschen mit Beeinträchtigung. Diese aufsuchende Versorgung ermöglicht die Teilhabe an bedarfsgerechter, zahnärztlicher Betreuung.

Hintergrund: Kooperationen zwischen Zahnärzten und Heimen
Pflegebedürftige Patienten können oft nicht mehr eigenverantwortlich für ihre Mundhygiene sorgen und sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Ihre Mundgesundheit ist im Schnitt schlechter, als die der übrigen Bevölkerung. Das Risiko für Karies-, Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen ist für Pflegebedürftige besonders hoch. Die Voraussetzungen für die Versorgung von Versicherten in Pflegeeinrichtungen hatten sich im Jahr 2014 erheblich verbessert. Die damals von KZBV und GKV-SV erarbeitete Rahmenvereinbarung ermöglicht es Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten, einzeln oder gemeinsam Kooperationsverträge mit stationären Einrichtungen zu schließen, um deren Bewohner vor Ort systematisch zu betreuen.

Solche Verträge beinhalten etwa eine routinemäßige Eingangsuntersuchung sowie weitere regelmäßige Untersuchungen zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Zahnärzte können in Einrichtungen Befunde und Behandlungsbedarf anhand eines vorgefertigten Formblattes dokumentieren und das Personal für weitere Maßnahmen zum Erhalt oder zur Förderung der Mundgesundheit individuell anleiten. Grundlage der Vereinbarung und der Kooperationen ist das Pflegeneuausrichtungsgesetz. Das kürzlich in Kraft getretene Pflegepersonalstärkungsgesetz sieht alle drei Jahre eine Evaluierung der Verträge und ihrer Auswirkungen auf die Versorgung vor.

Der gemeinsame Evaluationsbericht und weitere Informationen können online abgerufen werden.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung / GKV-Spitzenverband

Bild Startseite: proDente / Johann Peter Kierzkowski

   

myKZV-Anmeldung mit Signaturkarte

Änderung seit 20. August 2019

Aufgrund einer Änderung der Firma Oracle bei den Lizenzbedingungen für Java ist ein Technologiewechsel bei der Anmeldung mit der Signaturkarte am Serviceportal-myKZV notwendig geworden.

Zudem hat das Java-Konsortium entschieden, die sogenannte WebStart-Technologie nicht weiter zu unterstützen. Diese ist bereits ab Java 9 nicht mehr enthalten.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden, die Anmeldung mit Signaturkarte am myKZVServiceportal – die aktuell noch die Java WebStart-Technologie verwendet – zu überarbeiten.

Die Umstellung hat am 20. August 2019 stattgefunden. Seit diesem Zeitpunkt ist es zwingend erforderlich, dass auf dem Arbeitsplatz, von dem auf das myKZV-Serviceportal zugegriffen werden soll, die Software SecAuthenticator installiert ist. Im Gegensatz zum heutigen Anmeldeverfahren wird diese nicht mehr während der Anmeldung ausgeliefert, sondern muss bereits vor Beginn der Anmeldung vorhanden sein.

Sie können sich die neue Anmeldesoftware vom myKZV-Server herunterladen und installieren. Bitte beachten Sie, dass für die Installation Administratorrechte benötigt werden.

Wenn es sich bei Ihrem Arbeitsplatz um ein sogenanntes 64bit-System handelt, ist eine eigenständige Java-Installation, wie sie früher erforderlich war, seit dem 20. August 2019 obsolet. Dies trifft auf die meisten aktuellen Betriebssysteme zu.

Sollten Sie jedoch noch ein 32bit-System am gewünschten Arbeitsplatz verwenden, ist weiterhin eine eigenständige Java-Installation nötig. Bitte beachten Sie, dass die Firma Oracle unseres Wissens nach der einzige Java-Anbieter am Markt ist, der Java auch noch für 32bit-Systeme anbietet. Bei Bezug und auch Aktualisierung fallen gegebenenfalls Lizenzgebühren gegenüber Oracle an.

Sollten Sie noch Fragen haben, hilft Ihnen unsere myKZV-Hotline unter 0211/9684-180 gerne weiter.

Hinweis: Alternativ zur Anmeldung mit Signaturkarte können sie sich auch mit der Smartphone-App myKZV-ID anmelden. Dieses Anmeldeverfahren können Sie sich nach einmaliger Anmeldung mit Signaturkarte innerhalb des myKZV-Serviceportals freischalten.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

   

Neuer Gesetzesentwurf: Digitale Versorgung Gesetz

Honorarkürzung von 2,5 Prozent bei Nichtanbindung an TI ab März 2020 vorgesehen

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat einen Gesetzesentwurf zum „Digitale Versorgung Gesetz“ (DVG) vorgelegt. Das DVG soll zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Inzwischen hat das Bundeskabinett den Referentenentwurf beschlossen. Er enthält ein ganzes Bündnis unterschiedlicher Regelungen, mit denen die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens beschleunigt werden soll:

Anbindung an die Telematikinfrastruktur
Praxisinhabern, die nicht an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden sind, soll ab März 2020 eine Honorarkürzung von 2,5 Prozent drohen. Darüber hinaus ist eine Erweiterung der TI vorgesehen: Bis März 2020 sollen sich auch alle Apotheken, bis März 2021 alle Krankenhäuser der TI anschließen. Pflege- und Reha-Einrichtungen, Physiotherapeuten sowie Hebammen und Entbindungspfleger können sich der TI freiwillig anschließen; eine Kostenerstattung hierfür ist vorgesehen.

Elektronische Patientenakte
Das Terminservice- und Vesorgungsgesetz (TSVG) verpflichtet Krankenkassen, den Versicherten spätestens ab 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte (ePA) anzubieten. Diese Regelung wird nun erweitert: Medizinische Daten aus der vertragsärztlichen Versorgung (auch im Krankenhaus) müssen auf Wunsch der Patienten jetzt in der ePA gespeichert werden.

Für das Anlegen, Verwalten und Speichern der Daten in der ePA ist eine Vergütung vorgesehen. Im einheitlichen Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen ist dafür bis zum 31. März 2020 mit Wirkung zum 1. Juli 2020 eine Regelung zu treffen.

Für die gematik besteht mit dem DVG die Pflicht, bis zum 31. März 2021 die Einbindung des Impfausweises, des Mutterpasses, des Kinderuntersuchungsheftes sowie des zahnärztlichen Bonusheftes in die ePA technisch zu ermöglichen.

Ebenso soll die gematik bis zum 1. Januar 2022 die technischen Rahmenbedingungen für eine standardisierte Übertragung der ePA-Daten bei einem Kassenwechsel schaffen.

Versicherte können ihre ePA-Daten auf eigenen Wunsch der medinischen Forschung zur Verfügung stellen. Die technische Realisierung soll von der gematik bis zum 30. Juni 2022 umgesetzt werden.

IT-Sicherheit
Die Bundesvereinigungen der Kassen- und Kassenzahnärzte sind in der Pflicht, bis zum 31. März 2020 die Anforderungen zur Gewährleistung der IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung in einer Richtlinie festzulegen.

Telemedizin
Nach dem DVG soll es erlaubt sein, auf der Praxis-Website über die Möglichkeit von Videosprechstunden zu informieren. Die Vergütung bei Telekonsilen erfolgt außerhalb des Praxisbudgets.

Gesundheits-Apps
Für Versicherte besteht laut DVG jetzt ein Leistungsanspruch auf Gesundheits-Apps. Das sind digitale Gesundheitsanwendungen, die als Medizinprodukte von niedriger Risikoklasse eine unterstützende Funktion bei der Erkennung, Überwachung, Behandlung oder Linderung von Krankheiten oder Behinderungen haben. Diese Gesundheits-Apps müssen in dem Verzeichnis nach dem im DVG neu geschaffenen § 139e SGB V aufgeführt, nach Absatz 3 zugänglich gemacht sowie vom behandelnden Arzt verordnet worden sein. Außer einer Verordnung durch den Behandler ist eine Anwendung solcher Gesundheits-Apps auch auf Zustimmung der Krankenkasse möglich. Das besagte Verzeichnis wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt und im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Eine Aufnahme in das Verzeichnis und damit in die Regelversorgung erfolgt auf Antrag des Herstellers beim BfArM, das zu diesem Zweck ein entsprechendes Prüfverfahren entwickeln und anwenden soll.

Digitale Verwaltungsprozesse
Um digitale Verwaltungsprozesse im Gesundheitswesen zu fördern, dürfen Kassen künftig auf elektronischem Weg über innovative Versorgungsangebote informieren, soll der freiwillige Beitritt zu einer gesetzlichen Krankenversicherung auch elektronisch erfolgen können, der elektronische Arztbrief gefördert werden (Senkung der Vergütung für den Faxversand) sowie ein Pilotprojekt zur digitalen Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln auf den Weg gebracht werden.

gematik
Die Aufgaben der gematik sollen vor allem in Hinsicht auf den grenzüberschreitenden Austausch von Gesundheitsdaten auf europäischer Ebene ausgeweitet werden. Im Fokus steht dabei die Vereinbarkeit der Vorgaben für die TI und ihre Anwendungen mit den europäischen Vorgaben und umgekehrt.

Innovationsfonds
Der Innovationsfonds wird mit 200 Millionen Euro jährlich bis 2024 fortgeführt. Das BMG legt bis zum 31. März 2022 eine wissenschaftliche Auswertung zur Eignung der Förderung für die Weiterentwicklung der Versorgung vor, auf deren Grundlage über eine Weiterführung des Innovationsfonds entschieden wird.

Außerdem soll zukünftig die (Weiter-)Entwicklung medizinischer Leitlinien, für die in der Versorgung ein besonderer Bedarf besteht, über den Innovationsfonds gefördert werden.

Es ist zudem beabsichtigt, ein Verfahren zu schaffen, mit dem nachweislich erfolgreiche Versorgungsansätze aus Projekten des Innovationsfonds in die Regelversorgung übernommen werden können.

Darüber hinaus können Krankenkassen nach dem DVG digitale Innovationen im Rahmen einer Kapitalbeteiligung von bis zu zwei Prozent ihrer Finanzreserven fördern.

Quelle: zm online

Lesen Sie hier auch die aktuelle Pressemitteilung der KZBV zum DVG („Digitalisierung: Anpassungsbedarf in Detailfragen“) vom 17. Juni 2019.

Nachtrag im November 2019:
Am 7. November 2019 hat der Bundestag das „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG) verabschiedet. Am 29. November 2019 hat der Bundesrat das DVG gebilligt. Das Gesetz wird über die Bundesregierung dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet. Es soll am Tag nach der Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten.

   

Evaluationsbericht Kooperationen

KZBV und GKV-Spitzenverband haben einen Evaluationsbericht zu Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen veröffentlicht, der online abgerufen werden kann.

KZBV: ECC-Prävention

Die KZBV hat ihre Patientenbroschüre und den gemeinsam mit der BZÄK herausgegebenen Praxisratgeber zum Thema ECC-Prävention vor dem Hintergrund der seit Juli 2019 zum GKV-Leistungskatalog gehörenden Frühuntersuchungen für Kleinkinder aktualisiert. Sie stehen online zur Verfügung.

   

Ebenfalls online kann die

   

Printausgabe der Patientenbroschüre

   

bestellt werden.

TI: Konnektor

Die gematik hat ein Informationsblatt zum Thema Konnektor heraus-
gegeben: 

Informationsblatt Betriebsarten des Konnektors (PDF).

myKZV-Anmeldung mit App

Es ist jetzt auch möglich, sich an das myKZV-Serviceportal per App mit einem Smartphone oder Tablet anzumelden. Zu der sehr einfachen App-Anmeldung stellt Ihnen die KZV Nordrhein ein kurzes Schulungsvideo zur Verfügung:

Datenschutzrecht

BZÄK, KZBV und KBV informieren zum Datenschutzrecht, das seit dem 25. Mai 2018 gilt. Im Vordergrund steht die durch die Praxen zu gewährleistende Sicherheit der verarbeiteten Personendaten, die nach der EU-DSGVO und dem BDSG besonders geschützt werden müssen.

Datenschutz- und Datensicherheits-Leitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV der BZÄK und KZBV (PDF)

Merkblatt der BZÄK zum neuen Datenschutzrecht (PDF)

Informationen der KBV zur EU-DSGVO

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der 
ZÄK Nordrhein sowie unter
dentists4dentists.

Informationsfilm Patientenberatung

BZÄK und KZBV haben einen Informationsfilm erstellt, der das Angebot der zahnärztlichen Patientenberatung der KZVen und (Landes-)Zahnärztekammern erläutert.

 

Der Film ist auf der zentralen Website von BZÄK und KZBV zur Patientenberatung zu sehen:

 

Er kann außerdem auf YouTube abgerufen werden.

Versichertenstammdaten

KZBV-Merkblatt zu Fehlercodes
im VSDM

Die KZBV informiert die Zahnarztpraxen mit einem Merkblatt über den korrekten Umgang mit Fehlermeldungen (Fehlercodes), die beim Einlesen der Versicherten-
stammdaten über die eGK angezeigt werden können.

Heilmittelrichtlinie

KZBV-Informationspaket

Die KZBV-Broschüre „Die zahnärztliche Heilmittelverordnung – So verschreiben Sie richtig“ enhält Erläuterungen zur Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen sowie zur konkreten Umsetzung der Verordnung und Tipps zum Ausfüllen des Vordrucks. Zudem umfasst sie eine Kurzerläuterung sowie eine FAQ-Liste. Die Broschüre wird durch ein digitales Erklärprojekt ergänzt.

 

Hier gelangen Sie auf der KZBV-Website zu dem
KZBV-Informationspaket zur zahnärztlichen Heilmittel-
verordnung
.

Parodontitis

PAR-Versorgungskonzept

KZBV, BZÄK und DG Paro haben ein wissenschaftlich abgesichertes Versorgungskonzept gegen die „Volkskrankheit Parodontitis“ entwickelt:

PAR-Versorgungskonzept – Konzept für die Behandlung von Parodontalerkrankun-
gen bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung

Anbindung an die Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen geht an den Start. In den kommenden Monaten sollen alle Praxen an Deutschlands größtes elektronisches Gesundheitsnetz angeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund hat die KZBV eine Informationsbroschüre veröffentlicht:
„Anbindung an die Telematik-
infrastruktur – Informa-
tionen für Ihre Praxis“

   

KZBV und KZV Sachsen stellen außerdem ein 
Erklärvideo „Einführung
in die Telematikinfra-
struktur“

zur Verfügung.

Agenda Mundgesundheit

Die „Agenda Mundgesundheit
2017-2021" der KZBV umfasst die gesundheitspolitischen Positionen der Vertragszahnärzteschaft zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland. Die vollständige Agenda sowie eine Kurzfassung können auf der Website der KZBV abgerufen werden:

Agenda Mundgesundheit
2017-2021 (PDF) und
Agenda Mundgesundheit – Positionen und Grundsätze (PDF)

Übersichtsgrafik Qualitätsförderung

Der zahnärztliche Berufsstand ist bestrebt, in den Praxen vor Ort immer die möglichst beste Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Eine umfassende Qualitätsförderung ist zentrale kontinuierliche Aufgabe aller Zahnärztinnen und Zahnärzte.

 

Die KZBV stellt dafür eine Übersichtsgrafik mit weiterführenden Erläuterungen zur Verfügung, die anschaulich, leicht verständlich und transparent über die einzelnen Elemente zahnärztlicher Qualitätsförderung informiert und die Sie hier herunterladen können:

KZBV-Übersichtgrafik
Qualitätsförderung (PDF)

DMS V-Praxisplakat

Bundeszahnärztekammer und KZBV haben in Zusammenarbeit mit dem Institut der Deutschen Zahnärzte ein Plakat zur Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) zur Verwendung in der Zahnarztpraxis herausgegeben. Es informiert über die positiven Ergebnisse der Studie und fordert die Patienten auf, den nächsten Kontrolltermin zu vereinbaren:


Auf den Seiten der KZBV erhalten Sie außerdem eine 

Bestechlichkeit / Bestechung

Bestechlichkeit / Bestechung
im Gesundheitswesen
KZBV / BZÄK: Info-Broschüre (Rechtsgrundlagen)

Die in der breiten Öffentlichkeit geführte Diskussion um Korruption und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen war für den Gesetzgeber Anlass, eine entsprechende neue Strafrechtsnorm zu beschließen. Zudem gewinnen Transparenz und Compliance in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Bedeutung. Die strikte Einhaltung rechtlicher Vorgaben ist daher Ziel und Auftrag jedes einzelnen Zahnarztes sowie des zahnärztlichen Berufsstandes in seiner Gesamtheit.

   

Die Info-Broschüre zu diesem Thema in der Schriftenreihe "Rechtsgrund-
lagen für die Zahnarztpraxis" möchte Antworten geben und helfen, Verunsicherungen abzubauen. 

Qualitätsförderung

BZÄK/KZBV: 
Agenda Qualitätsförderung

 

Mit dieser Agenda legen BZÄK und KZBV ihre überarbeiteten Positionen zur Qualitätsförderung in der Zahnmedizin in Anknüpfung an die gemeinsame Agenda Qualitäts-
förderung aus dem Jahr 2004 vor, zeigen Perspektiven für die Weiterentwicklung durch den Berufsstand und Forderungen an die Gesundheitspolitik für die kommenden Jahre auf.

 

Die Ziele, Grundsätze und Handlungsempfehlungen der Agenda beziehen sich sowohl auf die Patienten als auch auf die in der zahnmedizinischen Versorgung tätigen Zahnärzte und Beschäftigten. Leitbild ist eine Beziehung zwischen Zahnarzt und Patient, die von Vertrauen geprägt ist.

 

Mehr dazu auf den Internetseiten der BZAEK und der KZBV.

Hier geht es zum Download der

Agenda Qualitätsförderung
(PDF)
.

Frühkindliche Kariesprävention

BZÄK-/KZBV-Versorgungskonzept „Frühkindliche Karies vermeiden“

BZÄK und KZBV haben gemeinsam mit dem Bundesverband der Kinderzahnärzte (BuKiZ) und dem Deutschen Hebammenverband (DHV) sowie unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Greifswald ein Konzeptpapier zur frühkindlichen Kariesprävention unter dem Titel „Frühkindliche Karies vermeiden“ entwickelt.


Sie können das Konzeptpapier im Internet einsehen und herunterladen:

Frühkindliche Karies vermeiden (PDF).

Alters- und Behindertenzahnheilkunde

BZÄK-/KZBV-Versorgungs-
konzept „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“

 

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenbehandlung im Bundesverband Deutscher Oralchirurgen (BDO) entstand unter dem Titel „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“ ein Konzept, mit dem die Heraus-
forderungen an die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen angegangen werden können.


Das Konzeptpapier kann im Internet eingesehen und heruntergeladen werden:

Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter (PDF).