Neue Heil- und Kostenplan-Formulare ab 1. Oktober 2020

Ab dem 1. Oktober 2020 sind neue Heil- und Kostenplan-Formulare (Vordrucke 3a und 3b der Anlage 14a des BMV-Z) verpflichtend zu verwenden, eine Übergangsregelung zur Verwendung der bisherigen Vordrucke ist nicht vorgesehen. Allerdings ist es aufgrund der Kurzfristigkeit in Einzelfällen zulässig, die alten Vordrucke unter Berücksichtigung der neuen Festzuschüsse ab dem 1. Oktober 2020 für kurze Zeit zu verwenden.

   

Die neuen Vordrucke können Sie bei Bedarf wie gewohnt bei der KZV Nordrhein anfordern.

Die KZV Nordrhein bei Facebook

Der KZV-Auftritt bei Facebook: aktuell, informativ und unterhaltsam!

Der Auftritt der KZV Nordrhein bei Facebook ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit jungen Zahnärzten, Studenten, Assistenten, Angestellten und frisch Niedergelassenen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Hier geht es direkt zur KZV Nordrhein auf Facebook.

 

DER ZAHNÄRZTE-BLOG: DENTISTS4DENTISTS

Der Zahnärzte-Blog „dentists4dentists“ richtet sich speziell an junge Zahnärzte – Assistenten, Angestellte, frisch Niedergelassene – und Studierende der Zahnmedizin. Im Blog informieren und diskutieren Zahnärztinnen und Zahnärzte unabhängig und neutral. 

News

Aktuelle Nachrichten, Trends und Entwicklungen

 

Vergewerblichung und Industrialisierung Einhalt gebieten – Hier lesen Sie mehr

KZBV: GKV-Zuschüsse zur PZR – Hier lesen Sie mehr

Änderung bei Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln – Hier lesen Sie mehr

Förderprogramm für Digitalisierungsmaßnahmen – Digital Jetzt! – Hier lesen Sie mehr

ZäPP geht in die nächste Runde – Hier lesen Sie mehr

Patienteninformation zur Festzuschuss-Erhöhung – Hier lesen Sie mehr

Festzuschuss-Erhöhung: Vereinbarung von KZBV und GKV-SV – Hier lesen Sie mehr

Änderung der Heilmittel-Richtlinie zunächst verschoben – Hier lesen Sie mehr

Heilberufsausweis-Pflicht (HBA) in der Praxis – Hier lesen sie mehr

Telekonsilien-Vereinbarung – Hier lesen Sie mehr

Förderprogramm des Bundes für Digitalisierungsmaßnahmen – Hier lesen Sie mehr

Videosprechstunden beim Zahnarzt ab Oktober möglich – Hier lesen Sie mehr

Weitere News – Hier lesen Sie mehr

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Vergewerblichung und Industrialisierung Einhalt gebieten!

Neue Gutachten bestätigen Gefahr von Investoren-MVZ für die Versorgung

Berlin, 13. November 2020 – Zwei neue Gutachten belegen die negativen Auswirkungen von investorengetragenen Medizinischen Versorgungszentren (iMVZ) auf die zahnmedizinische Versorgung in Deutschland. Das versorgungspolitische Gutachten des IGES-Institutes sowie das Rechtsgutachten von Prof. Helge Sodan von der Freien Universität Berlin zeigen eine weiterhin dynamische Ausbreitung von iMVZ auf und kommen zu dem Schluss, dass politischer Handlungsbedarf besteht. Beauftragt wurden die Gutachten von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV).

Das versorgungspolitische Gutachten des IGES-Instituts und das Rechtsgutachten von Prof. Helge Sodan sind unter www.kzbv.de abrufbar, ebenso wie weitere Informationen zum Thema iMVZ.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV: „Die Gutachten zeigen klar und nachvollziehbar, dass die von iMVZ ausgehenden Gefahren für die vertragszahnärztliche Versorgung trotz der Regelung im Terminservice- und Versorgungsgesetz fortbestehen. Der Anteil der iMVZ an der Versorgung beläuft sich inzwischen auf mehr als 20 Prozent an allen MVZ im zahnärztlichen Bereich. Dabei leisten iMVZ kaum einen Beitrag zur Sicherstellung der flächendeckenden Versorgung und lassen sich gerade nicht in strukturschwachen und ländlichen Regionen nieder. Stattdessen belegen die Gutachten, dass iMVZ sich vornehmlich in Großstädten und Ballungsräumen ansiedeln, also an Orten mit einer überdurchschnittlich einkommensstarken, jüngeren Bevölkerungsstruktur. iMVZ beteiligen sich auch nicht nennenswert an der Versorgung vulnerabler Gruppen, insbesondere von pflegebedürftigen Menschen und Kindern. Die Gutachten bestätigen darüber hinaus unsere Sorge, dass in iMVZ zahnmedizinische Entscheidungen von Kapitalinteressen überlagert werden.“

Eßer forderte, dass die mit dem TSVG eingeführte Regelung passgenau fortentwickelt werden muss. Konkret soll vor allem die Konzentration von iMVZ in urbanen, bereits gut bis überversorgten Regionen beschränkt werden. Zudem sei es zwingend notwendig, mehr Transparenz über die Eigentümer- und Beteiligungsstrukturen von iMVZ zu schaffen. „Dazu sollte ein verpflichtendes MVZ-Register geschaffen und in die Zulassungsverordnung für Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzte spezifisch auf MVZ zugeschnittene Eignungskriterien aufgenommen werden. Angaben von gesellschaftsrechtlichen Eigentümerstrukturen auf Praxisschild und Website von MVZ müssen verpflichtend werden. Hierfür benötigen wir dringend entsprechende Rechtsgrundlagen. Ein ‚Weiter so‘ auf dem Weg zu mehr Vergewerblichung und Industrialisierung darf es nicht geben.“

Hintergrund: Beschränkung der MVZ-Gründungen durch das TSVG
Das im Jahr 2019 beschlossene Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sieht unter anderem eine gestaffelte Beschränkung der Gründungsbefugnis von Krankenhäusern für zahnärztliche MVZ vor. Die Vorgabe des Gesetzgebers richtet sich dabei nach dem Versorgungsgrad des jeweiligen Planungsbereiches. Ungeachtet der Regelung steigt der Anteil investorengetragener MVZ seitdem jedoch weiter ungebremst an.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Den Wortlaut der Pressemitteilung, die Gutachten sowie weitere Informationen zu iMVZ finden Sie online auf den Seiten der KZBV:

KZBV: Vergewerblichung und Industrialisierung Einhalt gebieten!

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KZBV: GKV-Zuschüsse zur PZR

Ergänzung der Umfragedaten 2020

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat die Angebotsvielfalt bei der Professionellen Zahnreinigung (PZR) zum Anlass genommen, wiederum eine Umfrage bei den gesetzlichen Krankenkassen durchzuführen. Gefragt wurde, wie sich die konkrete Leistung der jeweiligen Kasse im Zusammenhang mit einer PZR gestaltet, ob es Absprachen mit Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZV) gibt und ob der Zahnarzt frei nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) abrechnen kann. Die Angaben beruhen auf freiwilligen Selbstauskünften der Krankenkassen, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Die KZBV übernimmt daher für Inhalt und Vollständigkeit keine Gewähr. Aktuell sind die Umfrage-Ergebnisse vom September 2020 im November noch einmal ergänzt worden. Bitte beachten Sie, dass ein Teil der Kassen-Angebote auf sogenannten Selektivverträgen basiert und damit eine Einschränkung der freien Zahnarztwahl zur Folge hat.

Die Umfrage-Ergebnisse können für die Verwendung in der Praxis auf den Seiten der KZBV eingesehen und heruntergeladen werden:

PZR-Umfrage-Ergebnisse, Ergänzung November 2020 (PDF)

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

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Änderung bei Verordnung von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln

Ab 1. November 2020 bei Rezepten Dosierungsangabe erforderlich

Zum 1. November 2020 ist eine Änderung der Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV) in Kraft getreten, nach der auf Rezepten für verschreibungspflichtige Arzneimittel die Dosierung anzugeben ist.

Um Nachfragen der Apotheken in Ihrer Praxis und gegebenenfalls Regresse der Krankenkassen zu vermeiden, ist die Angabe zur Dosierung auf Rezepten, die ab dem 1. November 2020 ausgestellt werden, vorzunehmen.

Die Dosierungsangabe auf dem Rezept ist dann entbehrlich, wenn dem Patienten ein Medikationsplan, der das verordnete Arzneimittel umfasst, oder eine entsprechende schriftliche Dosierungsanweisung vorliegt und der verschreibende Zahnarzt dies auf dem Rezept kenntlich gemacht hat.

Ausgenommen von der Verpflichtung zur Angabe der Dosierung sind Verordnungen, die unmittelbar an den Zahnarzt selbst gehen, z. B. für den Sprechstundenbedarf. In diesen Fällen ist die Dosierungsangabe nicht notwendig.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

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Förderprogramm für Digitalisierungsmaßnahmen – Digital Jetzt!

Ab 2. November 2020 ist die Antragstellung wieder möglich

Wir informieren Sie über ein Förderprogramm des Bundes:

Das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWI) stellt mit dem Förderprogramm „Digital Jetzt!“ ab September 2020 ein Förderprogramm im Bereich der Digitalisierung bereit. Davon können auch die freien Berufe und damit auch die Zahnarztpraxen partizipieren. Kleine und mittlere Unternehmen von mindestens drei Beschäftigten können eine maximale Förderungssumme von bis zu 50.000 Euro pro Unternehmen/Praxis erhalten. Bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder Netzwerkern kann die Förderungssumme wesentlich höher ausfallen. Der Förderzuschuss bemisst sich anteilig an den Investitionskosten.

Was wird gefördert: Zum Beispiel Investitionen in Software, Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.

Die Voraussetzungen, die für einen Förderantrag zu erfüllen sind, einschließlich weiterer umfangreicher Informationen, finden Sie online auf den Seiten des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Ein Blick auf die vorgenannte Homepage könnte sich daher lohnen – insbesondere, wenn Sie Initiativen und Investitionen zum Ausbau der Digitalisierung in Ihrer Praxis avisiert bzw. geplant haben.

Zusätzlich helfen wir Ihnen bei der Antragsstellung:
Technische Hotline 0211 / 96 84 - 180

   

ZäPP geht in die nächste Runde

Datenbasis zur wirtschaftlichen Lage in vertragszahnärztlichen Praxen

Das Zahnärzte-Praxis-Panel – kurz ZäPP – ist eine in den Jahren 2018 und 2019 bundesweit etablierte Erhebung zur Kosten- und Versorgungsstruktur in vertragszahnärztlichen Praxen. Ziel des ZäPP ist es, eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung der Praxen in ganz Deutschland zu gewinnen, die höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist 2020 ein besonderes Jahr – und ein besonders schweres für Zahnärztinnen und Zahnärzte. Vor dem Hintergrund der Krise ist es wichtiger als je zuvor, über eine stabile Datenbasis zu verfügen, die die massiven Folgen für Zahnarztpraxen möglichst realistisch abbildet.

Gleich in den ersten bundesweiten Befragungsjahren war das ZäPP durch die motivierte Mitarbeit der vielen teilnehmenden Zahnarztpraxen ein großer Erfolg: Mit etwa 3.500 eingegangenen Erhebungsbögen allein im vergangenen Jahr lag die bundesweite Rücklaufquote bei fast 10 Prozent! Diese – im Vergleich zu ähnlichen Untersuchungen – überaus positive Resonanz erlaubt substanzielle Auswertungen zu den Rahmenbedingungen der vertragszahnärztlichen Versorgung in den Jahren 2017 und 2018. Zugleich zeigt das Ergebnis, wie wichtig den Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten die aktive Beteiligung an der Ausgestaltung ihres Berufes ist. Eine rege und auch in den kommenden Jahren regelmäßige Teilnahme am ZäPP ist unser Schlüssel zum Erfolg.

Das ZäPP ist in Form eines Panels organisiert. Das Grundkonzept basiert dabei auf einer hohen Teilnahmequote der Praxen über mehrere Jahre hinweg. Der dauerhafte Erfolg der Erhebung hängt also davon ab, dass Sie auch in diesem und in den kommenden Jahren Auskunft über Ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geben. Je höher der Rücklauf über mehrere Jahre hinweg ist, desto höher ist auch die Validität und Akzeptanz der Daten, die für den Berufsstand durch diese ambitionierte Untersuchung gewonnen werden.

Auf diese Weise entsteht eine wissenschaftlich fundierte Datenbasis, mit der die Interessen der gesamten Vertragszahnärzteschaft in Verhandlungen von Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) mit den gesetzlichen Krankenkassen optimal vertreten werden können. Die entsprechenden Verhandlungen auf Landes- und Bundesebene sind wiederum die Voraussetzung dafür, dass angemessene Rahmenbedingungen für die Arbeit in den Praxen und damit für eine flächendeckende, wohnortnahe und qualitativ hochwertige Versorgung der Patientinnen und Patienten gewährleistet werden können.

2020 geht es weiter: Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin zählt!
Zu diesem Zweck werden im Jahr 2020 erneut mehr als 35.500 Zahnarztpraxen um Teilnahme am ZäPP gebeten. Sie erhalten auf dem Postweg einen Fragebogen. Die für die Erhebung wesentlichen Unterlagen konnten dank der bislang eingegangenen, sehr hilfreichen Rückmeldungen von Zahnärztinnen und Zahnärzten weiter optimiert werden. Je größer der Rücklauf bei den Befragungen ist, desto höher ist später auch die Akzeptanz unserer Daten bei Verhandlungspartnern, Schiedsämtern oder eventuell sogar vor Sozialgerichten. Daher ist Ihre Mitwirkung auch in diesem Jahr wieder so relevant! Selbstverständlich können sich auch alle Zahnärztinnen und Zahnärzte beteiligen, die an der Erhebung im Vorjahr eventuell noch nicht teilgenommen haben. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zählt!

Um zudem auch noch ein Meinungsbild der Zahnärztinnen und Zahnärzte vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie abzufragen, liegt dem Erhebungsbogen in diesem Jahr einmalig ein zusätzliches Blatt mit Fragen zu den Auswirkungen der Krise auf die jeweilige Praxis bei. Diese Fragen sind nicht Bestandteil der ZäPP-Erhebung, sondern sollen vielmehr ein Stimmungsbarometer des Berufsstandes abbilden.

Datenschutz, Datensicherheit und Anonymisierung
Die Anonymität der Teilnehmenden wird durch eine Treuhandstelle zur Verarbeitung der Personendaten gewährleistet. Die Verarbeitung der Erhebungsdaten wird hiervon strikt getrennt. Sämtliche von teilnehmenden Praxen eingereichten Erhebungsdaten werden zunächst pseudonymisiert und erst dann in einer eigens dafür eingerichteten Datenstelle – unter Beachtung höchster Anforderungen an Datensicherheit und Datenschutz – verarbeitet. Sämtliche Datenverarbeitungsprozesse sind so angelegt, dass eine nachträgliche Zuordnung der erhobenen Daten zu einer bestimmten Praxis ausgeschlossen ist.

Finanzielle Anerkennung, kostenloser Praxisbericht und Chefübersicht
Die Teilnahme am ZäPP ist freiwillig, eine Teilnahmepflicht besteht nicht. Die Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen wird mit einer finanziellen Anerkennung honoriert. Übrigens: Wer bereits im Jahr 2019 beim ZäPP dabei war, muss den Fragebogen natürlich auch nur noch für das vergangene Jahr ausfüllen – und erhält dennoch die gleiche finanzielle Anerkennung. Als zusätzliches Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden nach Abschluss der Untersuchung zudem kostenfreie Kontroll- und Planungsinstrumente für die eigene Praxis. Dazu gehört ein individueller Praxisbericht, der die Eckdaten der jeweiligen Praxis anhand verschiedener Kennzahlen zusammenfasst und einen direkten Vergleich mit Durchschnittswerten ermöglicht. Auch diejenigen Zahnärztinnen und Zahnärzte, die als Teilnehmer der Erhebungswellen 2018 und 2019 bereits einen Praxisbericht erhalten haben, profitieren von der erneuten Bereitstellung des Berichts, indem aktualisierte Vergleichsdaten für die eigene Praxis zur Verfügung gestellt werden.

Eine ebenfalls kostenlose Chefübersicht stellt darüber hinaus die Entwicklung der Kostenstruktur der jeweiligen Praxis anhand von Grafiken und Erläuterungen übersichtlich dar und kann als szenario-orientierte Finanzplanung für die kommenden Jahre genutzt werden. Insbesondere die Chefübersicht kann dabei als Planungsinstrument umso besser genutzt werden, je länger die Praxen an der Erhebung teilnehmen.

Mit dem ZäPP beauftragt: das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung
Durchgeführt wird die ZäPP-Erhebung vom Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) im Auftrag der KZBV. Das Zi ist ein renommiertes wissenschaftliches Forschungsinstitut in der Rechtsform einer Stiftung des bürgerlichen Rechts, das von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) der Länder getragen wird. Mehr Informationen zum Zi finden Sie bei Bedarf auf der Zi-Website.

Zahnärztinnen und Zahnärzte erhalten die Erhebungsunterlagen zur Teilnahme am ZäPP per Post. Der Versand der Erhebungsunterlagen erfolgt voraussichtlich im September 2020. Eine vorherige Anmeldung oder Bestellung von Unterlagen ist nicht notwendig.

Weitere Informationen
Auf der ZäPP-Website erhalten Sie weiterführende Informationen, Hilfestellungen und begleitende Unterlagen zur Erhebung. Die Treuhandstelle des Zi steht Zahnärztinnen und Zahnärzten bei Bedarf unter der Rufnummer 030-4005-2444 von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr gerne zur Verfügung. Oder schicken Sie einfach eine E-Mail an: kontakt@zi-treuhandstelle.de.

Hintergrund
Mit dem GKV-Versorgungsstrukturgesetz hat der Gesetzgeber ab dem Jahr 2013 neue Kriterien für die Vergütungsveränderung geschaffen. Statt der bisherigen Grundlohnsummenanbindung sollen die Gesamtvergütungen unter Berücksichtigung der Zahl und Struktur der Versicherten, der Morbiditätsentwicklung, der Kosten- und Versorgungsstruktur, der für die vertragszahnärztliche Tätigkeit aufzuwendenden Arbeitszeit sowie der Art und des Umfangs zahnärztlicher Leistungen vereinbart werden.

Mit dem ZäPP wird den dadurch gestiegenen inhaltlichen und methodischen Anforderungen an belastbare Daten zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der zahnärztlichen Versorgung Rechnung getragen. Das Projekt schafft zudem eine einheitliche, umfassende Datengrundlage, um die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte in Verhandlungen der KZVen und der KZBV mit den Krankenkassen wirksam zu vertreten.

Auf den Seiten der KZBV gelangen Sie zu einem ZäPP-Flyer sowie einer FAQ-Liste zum Thema ZäPP.

ZäPP-Flyer (PDF)

ZäPP-FAQ (PDF)

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

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Patienteninformation zur Festzuschuss-Erhöhung

Nachforderungen unmittelbar gegenüber Krankenkassen stellen

Die Krankenkassen haben kurzfristig entschieden, dass die seit dem 1. Oktober geltenden neuen Festzuschüsse für alle Zahnersatz-Behandlungen anwendbar sind, die nach dem 30. September eingegliedert werden.

Das bedeutet für Ihre Patienten, dass auch bei einem bereits vor dem 1. Oktober 2020 ausgestellten und genehmigten Heil- und Kostenplan Nachforderungen an die Krankenkassen möglich sind.

Anliegend stellen wir Ihnen einen Flyer zur Verfügung, den Sie Ihren Patienten im Bedarfsfall aushändigen können. Darin wird darauf hingewiesen, dass die Nachforderung nicht über Ihre Praxis abgewickelt werden kann.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

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Festzuschuss-Erhöhung: Vereinbarung von KZBV und GKV-SV

Zunächst einmal freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Bundesministerium für Gesundheit mit Schreiben vom 30. September 2020 den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 3. September 2020 zur Änderung der Festzuschuss-Richtlinie sowie Erhöhung der Festzuschüsse zum 1. Oktober 2020 nicht beanstandet hat.

In den letzten Tagen herrschte allerdings hinsichtlich der leistungsrechtlichen Verwaltungspraxis der Krankenkassen in Bezug auf die geltenden Festzuschüsse, die ab dem 1. Oktober 2020 Anwendung finden, einige Verwirrung.

Die KZBV hat mit dem GKV-Spitzenverband klarstellend am 1. Oktober 2020 folgende Vereinbarung getroffen:

  • Die Krankenkassen werden ihren Versicherten die ab dem 1. Oktober 2020 geltenden höheren Festzuschüsse auch in den Fällen bewilligen, in welchen die Heil- und Kostenpläne vor dem 1. Oktober 2020 ausgestellt, der Zahnersatz aber erst nach diesem Datum eingegliedert wurde.
  • Für die Zahnarztpraxen sowie die KZV bleibt das Datum der Austellung des Heil- und Kostenplanes ausschlaggebend für den jeweils geltenden Festzuschuss.           
  • Die sich daraus ergebenden Nachzahlungen für den Patienten werden unmnittelbar im Verhältnis zwischen Krankenkassen und Versichertem abgewickelt.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

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Änderung der Heilmittel-Richtlinie zunächst verschoben

Ein aktueller Hinweis der KZBV informierte vorsorglich darüber, dass sich das Inkrafttreten der ärztlichen Heilmittel-Richtlinie aufgrund von Problemen bei der Zertifizierung der Software zur vertragsärztlichen Verordnung von Heilmitteln voraussichtlich vom 1. Oktober 2020 auf den 1. Januar 2021 verschieben wird.

Dies wird nun durch eine Pressemitteilung des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 3. September 2020 bestätigt. Eine flächendeckende Umsetzung kann im vertragsärztlichen Bereich erst für diesen Zeitpunkt sichergestellt werden, da die Zertifizierungsverfahren der elektronischen Programme, die hier für die Verordnung erforderlich sind, noch nicht abgeschlossen sind.

Die Verschiebung des Termins wirkt sich auch auf das Inkrafttreten der zahnärztlichen Heilmittel-Richtlinie aus, deren Inkrafttreten ebenfalls auf den 1. Januar 2021 verschoben ist.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

   

Heilberufsausweis-Pflicht (HBA) in der Praxis

Der erste eHealth-Konnektor hat seine Zulassung erhalten, so dass die „HBA-Pflicht“ bei Nutzung medizinischer Anwendungen für die Praxen relevant wird (PDSG § 340 Abs. 5). Vor dem weiteren Hintergrund, dass das PDSG (Patientendaten-Schutz-Gesetz) voraussichtlich im Herbst 2020 in Kraft treten soll, wurde das Konzept „HBA-Pflicht“ entwickelt, das Sie in der Anlage zum Informationsdienst (ID) 06/2020 vom 17. September 2020 finden. Spätestens ab dem 1. Juli 2021 kann die Nicht-Verfügbarkeit des E-Zahnarztausweises die Sanktionen gemäß § 341 Abs. 6 SGB V-E zur Folge haben.

Sowohl der Heilberufsausweis der Generation 2 wie auch der Vorläufer-E-Zahnarztausweis genügen der „HBA-Pflicht“. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) bestätigte zudem, dass übergangsweise auch die ZOD-Karte in diesem Sinne einen HBA darstellt. Das BMG wird sich bei der gematik für eine Unterstützung der ZOD-Karten bis Ende 2022 einsetzen.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

   

Telekonsilien-Vereinbarung vom 29. Mai 2020

Vereinbarung gemäß § 291g Absatz 6 SGB V über technische Verfahren zu telemedizinischen Konsilien (Telekonsilien- Vereinbarung) sowie BEMA-Gebühren für Videosprechstunden, Videofallkonferenzen, Telekonsile, Technikzuschlag

A)    Technische Voraussetzungen

Mit dem Informationsdienst 04/2020 hatten wir bereits über die am 01.07.2020 in Kraft getretene Vereinbarung über die Anforderungen an die technischen Verfahren zur Videosprechstunde gemäß § 291 g Absatz 5 SGB V (Anlage 16 zum BMV-Z) informiert. Einige Videodienstanbieter haben inzwischen die notwendigen Nachweise erbracht, dass sie entsprechend der Anlage 16 zum BMV-Z die Anforderungen an die technischen Verfahren zur Durchführung der Videosprechstunde erfüllen.

Videodienstanbieter für die vertragszahnärztliche Versorgung können Sie auf den Seiten der KZBV auffinden.

Die KZBV informiert nunmehr auch über den Abschluss der Vereinbarung gemäß § 291 g Absatz 6 SGB V über technische Verfahren zu telemedizinischen Konsilien (Telekonsilien-Vereinbarung). Diese tritt rückwirkend zum 01.04.2020 in Kraft und ist zu Ihrer Kenntnisnahme als Anlage beigefügt.

Die Telekonsilien-Vereinbarung regelt die Anforderungen an die technischen Verfahren zur telemedizinischen Durchführung von Konsilien (Telekonsilien). Unter einem Telekonsilium ist hiernach die zeitgleiche (also mittels Videokonsil) bzw. zeitversetzte Kommunikation (mittels Kommunikationsdienste der Telematikinfrastruktur) zwischen einem einholenden Arzt/Zahnarzt und einem Konsiliararzt/ Konsiliarzahnarzt zu verstehen, die es den Beteiligten ermöglicht, patientenbezogene, medizinische Fragestellungen sowie für die telekonsiliarische Beurteilung relevante Dokumente elektronisch auszutauschen. Ein ausschließliches Telefonat stellt kein Telekonsilium dar.

Für den elektronischen Austausch im Rahmen eines Telekonsiliums dürfen ausschließlich Dienste nach § 2 der Telekonsilien-Vereinbarung genutzt werden. Hierzu gehört nach § 2 Absatz 1 a KIM. KIM steht für Kommunikation im Medizinwesen und ist als sicheres Verfahren zur Übermittlung von medizinischen Dokumenten gemäß § 291 b Absatz 1 SGB V von der gematik für die Telematikinfrastruktur festgelegt worden. Ab dem 3. Quartal 2020 geht KIM bundesweit an den Start. Der Informationsaustausch kann technisch somit nicht nur zwischen Zahnärzten untereinander, sondern auch zwischen Zahnärzten, Ärzten und stationären Einrichtungen erfolgen. Als erster KIM-Fachdienst erhielt die Firma CompuGroup Medical die Zulassung, interessierte Leistungserbringer mit KIM auszustatten. Über die Bestellprozesse informiert der Anbieter. Im Zulassungsverfahren der gematik befinden sich weitere Firmen, die nach erteilter Zulassung durch die gematik ebenfalls einen KIMFachdienst anbieten werden. Mehr zu KIM erfahren Sie auch auf der Homepage der KZBV unter der Rubrik Telematik und IT.

Das Videokonsil stellt eine besondere Form des Telekonsiliums dar und setzt gemäß § 2 Absatz 1 c der Telekonsilien-Vereinbarung die Nutzung eines Videodienstes im Sinne der Anlage 16 zum BMV-Z voraus.

B)    Abrechnung

Für die Durchführung von Videosprechstunden, Videofallkonferenzen und Telekonsilien wird es ab 01.10.2020 neue BEMA-Leistungen geben. Die Videosprechstunde mit dem Patienten und die Videofallkonferenz mit dem Pflegepersonal können nur bei Versicherten, die einem Pflegegrad nach § 15 SGB XI zugeordnet sind oder Eingliederungshilfe erhalten, sowie bei Versicherten, an denen zahnärztliche Leistungen im Rahmen eines Kooperationsvertrages nach § 119 b Absatz 1 SGB V erbracht werden, abgerechnet werden. Die Telekonsile sind hingegen für alle Versicherten abrechenbar.

Um Kosten der Zahnarztpraxen abzugelten, wenn sie sich vertraglich an einen Videodienstanbieter binden, wurde im BEMA zudem ein Technikzuschlag aufgenommen. Der Technikzuschlag ist abrechenbar in Verbindung mit einer Videosprechstunde, einer Videofallkonferenz oder einem Videokonsil und kann maximal zehnmal im Quartal abgerechnet werden.

Anliegend können Sie weiteres Informationsmaterial abrufen:

Die Telekonsilien-Vereinbarung wurde ebenfalls in Ratgeber Band II, Teil I - Bundesregelungen unter I-4 auf unserer Webseite eingestellt.

Über aktuelle Entwicklungen werden Sie selbstverständlich auch weiterhin informiert.

Lesen Sie zum Thema auch den Beitrag „Videosprechstunden beim Zahnarzt ab Oktober möglich“ auf dieser Seite.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

   

Förderprogramm des Bundes für Digitalisierungsmaßnahmen

„Digital Jetzt!“ auch für Zahnärzte relevant

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein informiert Sie über ein Förderprogramm des Bundes:
Das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWI) stellt mit dem Förderprogramm „Digital Jetzt!“ ab September 2020 ein Förderprogramm im Bereich der Digitalisierung bereit. Davon können auch die freien Berufe und damit auch die Zahnarztpraxen partizipieren. Kleine und mittlere Unternehmen von mindestens drei Beschäftigten können eine maximale Förderungssumme von bis zu 50.000 Euro pro Unternehmen/Praxis erhalten. Bei Investitionen von Wertschöpfungsketten und/oder Netzwerkern kann die Förderungssumme wesentlich höher ausfallen. Der Förderzuschuss bemisst sich anteilig an den Investitionskosten.

Was wird gefördert: Zum Beispiel Investitionen in Software, Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung. Die Voraussetzungen, die für einen Förderantrag zu erfüllen sind, einschließlich weiterer umfangreicher Informationen, finden Sie online unter dem Link:

Ein Blick auf die vorgenannte Homepage könnte sich daher lohnen – insbesondere, wenn Sie Initiativen und Investitionen zum Ausbau der Digitalisierung in Ihrer Praxis avisiert bzw. geplant haben.

Zusätzlich helfen wir Ihnen bei der Antragstellung:
Technische Hotline 0211-9684-180

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

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Videosprechstunden beim Zahnarzt ab Oktober möglich

KZBV und GKV-SV: Einigung auf neue BEMA-Positionen

Nicht nur vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie kann eine Videosprechstunde ein sehr hilfreiches Instrument der zahnärztlichen Versorgung sein. Die Kassenzahnärztiche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband haben sich im Bewertungsausschuss darauf geeinigt, dass zahnärztliche Leistungen wie Videosprechstunden ab Oktober zur Versorgung gehören. Die Übereinkunft sieht die Aufnahme von Videosprechstunden, Videofallkonferenzen, Telekonsilien sowie eines Technikzuschlages in den Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA) vor.

Durch den Beschluss des Bewertungsausschusses können Videosprechstunden mit Patientinnen und Patienten sowie Videofallkonferenzen mit Pflegepersonal künftig bei Versicherten abgerechnet werden, die einem Pflegegrad zugeordnet sind oder Eingliederungshilfe erhalten. Damit sind auch für Versicherte, bei denen zahnärztliche Leistungen im Rahmen eines Kooperationsvertrages erbracht werden, diese Leistungen ab Oktober Bestandteil des GKV-Leistungskataloges. Telekonsilien hingegen sind dann bezogen auf alle Versicherten abrechenbar.

Ab Oktober wird es für Pflegebedürftige und Menschen mit Handicap also deutlich leichter, Kontakt zu einem Zahnarzt aufzunehmen. Ihr organisatorischer Aufwand für den Zahnarztbesuch fällt in Zukunft geringer aus. Videosprechstunden ermöglichen etwa die Abklärung von Symptomen vor der eigentlichen Behandlung, erleichtern die Nachkontrolle bei einer umfangreichen Therapie oder auch die Planung einer prothetischen Versorgung. Auch Videofallkonferenzen mit dem Pflegepersonal und Telekonsilien von Behandlern unterschiedlicher Fachrichtungen sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer dank digitaler Videotechnik verbesserten, effektiven Organisation von Behandlungsvorgängen. Die neuen telemedizinischen Lösungen für den zahnärztlichen Bereich bringen daher viele Vorteile für Zahnärzte und Patienten sowie Pflegeeinrichtungen und Kassen mit sich.

Definierte Standards garantieren Sicherheit
Videosprechstunden und Videofallkonferenzen in der vertragszahnärztlichen Versorgung unterliegen definierten Standards. KZBV und GKV-Spitzenverband haben dazu in einer Vereinbarung Einzelheiten hinsichtlich Qualität und Sicherheit sowie Anforderungen an die technische Umsetzung von Videosprechstunden und die apparative Ausstattung festgelegt. Daneben sind auch Bestimmungen zu Datenschutz und Datensicherheit sowie Voraussetzungen an Videodienstanbieter geschaffen worden. Die Anbieter haben auf dieser Grundlage die Möglichkeit – soweit sie die vorgegebenen Anforderungen der Vereinbarung erfüllen und entsprechende Nachweise erbringen – Videodienstleistungen in die vertragszahnärztliche Versorgung zu bringen. Im Hinblick auf die Kosten, die Praxen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme eines zertifizierten Videodienstleisters entstehen, ist ein pauschaler Technikzuschlag vorgesehen, der im Zusammenhang mit Videosprechstunden, Videofallkonferenzen und Telekonsilien abgerechnet werden kann. Eine fortlaufend aktualisierte Übersicht, welche Unternehmen Videodienstleistungen in der vertragszahnärztlichen Versorgung anbieten, kann auf der Website der KZBV abgerufen werden.

Siehe auch die KZBV-Pressemitteilung der KZBV zum Thema sowie die Ausführungen der KZBV zu Videosprechstunden und Videofallkonferenzen.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung / KZV Nordrhein

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Weitere News
I. TI, Digitalisierung

KZBV: Aktualisierter Leitfaden zur TI

Überblick über notwendige technische Ausstattung und Finanzierung

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung hat einen aktualisierten Leitfaden zur Telematikinfrastruktur (TI) mit dem Titel „Telematikinfrastruktur. Ein Überblick“ herausgegeben. Die Broschüre richtet sich an Zahnärztinnen und Zahnärzte, die sich über die Anbindung ihrer Praxis an die Telematikinfrastruktur informieren möchten.

Wahrscheinlich sind Sie bereits angeschlossen oder müssen dies noch nachholen. Im neuen Leitfaden der KZBV erhalten Sie einen Überblick über die notwendige technische Ausstattung und die Finanzierung – auch für die kommenden Anwendungen. Zudem enthält die Broschüre einige Checklisten sowie Tipps und Hinweise, wie Praxen und die Patientenversorgung vom Anschluss an die Telematikinfrastruktur profitieren können.

Hier können Sie den Leitfaden als PDF-Datei herunterladen:

KZBV: Telematikinfrastruktur. Ein Überblick (PDF) (Stand August 2020)

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie auf diesem Portal sowie den Websites der KZBV und der gematik GmbH:

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung / KZV Nordrhein

   

Grünes Licht für zweiten E-Health-Konnektor

Zulassung durch gematik erfolgt

Der E-Health-Konnektor des Herstellers „secunet Security Networks AG“ steht jetzt für einen Einsatz in der Telematikinfrastruktur bereit. Es handelt sich um den zweiten Konnektor, dem von der gematik GmbH die Zulassung erteilt wurde. Zuvor hat bereits der E-Health-Konnektor der KoCo Connector GmbH grünes Licht erhalten, ein Anbieter, der zur CompuGroup Medical (CGM) gehört. Praxen können sich nun zwischen zwei Konnektoren für E-Health-Anwendungen in der TI entscheiden, die bundesweit auf dem Markt zur Verfügung stehen. Mit einem solchen Gerät können medizinische Anwendungen wie das „Notfalldatenmanagement“ (NFDM) und der „Elektronische Medikationsplan“ (eMP) sowie die „Kommunikation im Medizinwesen“ (KIM) von Ärzten und Zahnärzten im Behandlungsalltag eingesetzt werden.

Der secunet-Konnektor hat wie sein Konkurrent vor der Zulassung erfolgreich einen Feldtest in Westfalen-Lippe durchlaufen, in dem er seine Tauglichkeit für die Versorgung im Praxisalltag unter Beweis gestellt hat. Beide Konnektoren können außerdem eine Sicherheitszertifizierung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik vorweisen. Einem Produktivrollout der E-Health-Konnektoren steht nun nichts mehr im Weg. Aus einem bisher für den Online-Abgleich der Versichertenstammdaten zugelassenen Konnektor wird dabei ganz ohne Geräteaustausch durch ein Software-Update ein funktionsfähiger E-Health-Konnektor.

Die Meldung der gematik zur Zulassung des zweiten E-Health-Konnektors finden Sie online:

   

Refinanzierung des E-Health-Updates für Konnektor

Antrag auf myKZV stellen

Der Antrag auf Refinanzierung des E-Health-Updates für den Konnektor ist ab sofort auf myKZV.de verfügbar. Unter dem Menüpunkt „Dokumente -> Online-Formulare -> Telematikinfrastruktur -> Weitere Refinanzierungen“ können Sie den Antrag stellen. Die Rückerstattungspauschale beträgt einmalig 530,– Euro. Der Anspruch auf diese Pauschale besteht ausschließlich für Vertragszahnärzte, die einen VSDM-Konnektor erworben haben. Über ein Software-Update wird aus dem bisher zugelassenen Konnektor für den Online-Abgleich der Versichertenstammdaten (VSDM-Konnektor) ein E-Health-Konnektor. 

Das Gerät muss nicht ausgetauscht werden. Mit dem Update werden medizinische Anwendungen wie der Notfalldatensatz (NFDM) und der E-Medikationsplan (eMP) sowie die Kommunikationsplattform „Kommunikation im Medizinwesen“ (KIM) technisch möglich. Das Update steht im Moment nur für Konnektoren der CompuGroup Medical (CGM) zur Verfügung. Die anderen Konnektorhersteller befinden sich noch in der Zulassung und werden demnächst die notwendige Zertifizierung erhalten.

Ulrich Düchting, Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

   

TI: Zugang wird für weitere Nutzerkreise geöffnet

SMC-B ORG-Karte für den Informationsaustausch zwischen KZVen und Vertragszahnärzten

Die gematik meldet, dass in einigen Wochen die zentrale Plattform der Digitalisierung des Gesundheitswesens in Deutschland – die Telematikinfrastruktur – für weitere Anwendergruppen geöffnet wird. Organisationen wie die Kassen(zahn)ärztlichen Vereinigungen können dann mit einer speziellen Institutionskarte (SMC-B ORG) unter anderem über die TI-Anwendung KIM (Kommunikation im Medizinwesen) Informationen und Dokumente mit ihren Vertrags(zahn)ärzten zuverlässig und sicher austauschen. Mit dem Erreichen dieser neuen Stufe des TI-Ausbaus sind künftig nicht mehr nur Praxen, Krankenhäuser und Apotheken digital miteinander verbunden.

Die SMC-B ORG-Karte wird dabei von der gematik herausgegeben. Durch die Karte erhalten berechtigte Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens einen kontrollierten Zugang zur TI, der jedoch einen Zugriff auf die eGK und medizinische Anwendungen ausschließt. Bis Ende des dritten Quartals 2020 wird durch den Dienstleister D-Trust, einem Unternehmen der Bundesdruckerei, ein Antrags- und Freigabeportal für die Kartenherausgabe geschaffen. Dann ist eine Verifizierung der Berechtigung der einzelnen Antragsteller durch den Kartenherausgeber gematik möglich. Mit der Freigabe des Antrags durch die gematik fällt der Startschuss für die Produktion und den Versand der Karte durch D-TRUST.

Als weitere erforderliche Komponenten für den Zugang zur TI außer der SMC-B ORG benötigen Organisationen und Institutionen einen E-Health-Konnektor, ein Kartenterminal sowie einen VPN-Zugangsdienst und eine KIM-E-Mail-Adresse für die Kommunikationsanwendung KIM.

Die TI-Betreibergesellschaft gematik rechnet durch die Anbindung zum Beispiel der (zahn)ärztlichen Körperschaften mit einer deutlichen Reduzierung von „Medienbrüchen“ in der Verwaltung bzw. einer erheblichen Vereinfachung administrativer Prozesse des Gesundheitswesens. Nach einer Deckung des Bedarfs der Gesellschafterorganisationen der gematik und deren Landesorganisationen können auch weitere Nutzerkreise berücksichtigt werden.

Quelle: gematik

Zu KIM siehe auch folgende Informationsbroschüren der KZBV und der gematik:

   

Digitales Bonusheft

KBV und KZBV schaffen Grundlage für elektronisches Zahnbonusheft als Bestandteil der ePA ab 2022 

30.07.2020 – Das bewährte Bonusheft für den Eintrag von Vorsorgeuntersuchungen in der Zahnarztpraxis wird digital: In enger Zusammenarbeit haben Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) das medizinische Informationsobjekt (MIO) „zahnärztliches Bonusheft“ festgelegt. Patientinnen, Patienten und Zahnarztpraxen können die Anwendung ab dem Jahr 2022 als Bestandteil der elektronischen Patientenakte (ePA) nutzen.

„In nur sechs Monaten konnte das MIO ‚zahnärztliches Bonusheft‘ dank der erfolgreichen Kooperation mit der KZBV fertiggestellt werden. Damit liegen wir voll im Zeitplan“, betonte Dr. Andreas Gassen, Vorstandsvorsitzender der KBV, und fügte hinzu: „Durch die standardisierte Erfassung der medizinischen Daten wird es möglich, die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen.“ 

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes des KZBV: „Als erstes zahnärztliches MIO wird das elektronische Bonusheft in absehbarer Zeit in die ePA integriert. Vorteile sind eine messbare Bürokratiereduktion für Praxen und zugleich mehr Transparenz für Versicherte. Davon profitiert das Zahnarzt-Patienten-Verhältnis ebenso wie die bereits sehr gute Versorgungsqualität. Die Gleichung lautet: Weniger Papier in den Praxen und schnellere, optimierte Prozesse = mehr Zeit für Behandlung!“ Auch weitere digitale Leuchtturmprojekte des Berufsstandes kommen gut voran, sagte Eßer. „Erklärtes Nahziel ist es, Bürokratieentlastung in die Praxen zu bringen, indem papiergebundene Prozesse wie das Antrags- und Genehmigungsverfahren digitalisiert und entsprechende Arbeitsschritte verbessert werden.“ 

Die Digitalisierung des bislang papiergebundenen Bonusheftes bringt eine erhebliche Erleichterung für Patienten sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte mit sich. So entfällt etwa künftig das Nachtragen von Vorsorgeuntersuchungen, wenn Patienten bei ihrem Termin in der Praxis das Bonusheft nicht dabeihatten. Patienten können mit der neuen digitalen Anwendung bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse auch einfacher nachweisen, dass sie Kontrollen beim Zahnarzt regelmäßig wahrgenommen haben, um bei einer Versorgung mit Zahnersatz ihren Bonusanspruch zu wahren.

Wenn Patienten regelmäßig zur zahnärztlichen Kontrolluntersuchung gehen und diese in das Bonusheft eintragen lassen, erhalten sie von ihrer Kasse einen höheren Festzuschuss. In Zukunft können entsprechende Apps mithilfe des MIO „Zahnbonusheft“ Versicherte auch an Vorsorgetermine erinnern. Praxen können ihre Patienten künftig zudem einfacher über den Status der Vorsorge informieren.

Medizinische Informationsobjekte dienen dazu, medizinische Daten nach einem festgelegten Format zu dokumentieren, beispielsweise standardisiert in einer elektronischen Patientenakte. Ziel ist es, dass die strukturierten Daten über jedes IT-System ausgelesen und bearbeitet werden können. Informationen sollen so leichter zwischen einzelnen Heilberufen, Kostenträgern und weiteren Akteuren im Gesundheitswesen ausgetauscht werden können. Der Patient bleibt dabei jederzeit Herr seiner Daten, eine Verarbeitung oder Einsicht erfolgt nur mit seiner Zustimmung. Ein Zugriff auf die Daten der ePA durch die Krankenkassen ist nicht vorgesehen.

Die Kommentierungsphase für das MIO „zahnärztliches Bonusheft“ hatte am 18.März begonnen und endete planmäßig am 29. April. Insgesamt sind 30 Kommentare eingegangen. Das anschließende so genannte „Benehmensherstellungsverfahren“ war fristgerecht Ende Juni abgeschlossen worden. Eine Übersicht aller eingegangenen Kommentare, Stellungnahmen und Antworten wurde auf mio.kbv.de veröffentlicht.

Ein „Letter of Intent zur Digitalisierung“ der Bundesorganisationen von Ärzten, Apothekern und Zahnärzten kann auf der Website der KZBV abgerufen werden. Mit diesem koordinierten Vorgehen hatten KBV, die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und die KZBV im Jahr 2018 die Bedeutung der Telematikinfrastruktur für das Gesundheitswesen betont und den Einsatz neuer Technologien in allen Anwendungsbereichen befürwortet. Die Initiative umfasst auch die Entwicklung und Umsetzung einer gemeinsamen digitalen Agenda.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und Kassenärztliche Bundesvereinigung

Die Pressemitteilung finden Sie auch auf den Seiten der KZBV.

Für die ePA: KBV und KZBV schaffen Grundlage für elektronisches Zahnbonusheft

2022 soll übrigens auch der Impfpass digital verfügbar sein. Außerdem ist ein MIO für das U-Untersuchungsheft in Planung.

    

Zulassung für ersten E-Health-Konnektor erteilt

Grünes Licht für E-Health-Anwendungen im Praxisalltag

Es ist so weit: Die gematik hat mit der Zulassung des ersten E-Health-Konnektors für den bundesweiten Einsatz in der TI das Startsignal für medizinische Anwendungen wie Notfalldatensatz und E-Medikationsplan sowie KIM (Kommunikation im Medizinwesen) gegeben. Hersteller des Konnektors ist eine Gesellschaft der CompuGroup Medical (CGM), die KoCo Connector GmbH. Zuvor hatte der Konnektor einen erfolgreichen Feldtest in Westfalen-Lippe durchlaufen, in dessen Rahmen er seine Tauglichkeit für den Versorgungsalltag unter Beweis stellen konnte. Außerdem hat das Gerät eine Sicherheitszertifizierung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik erhalten. Jetzt ist es Zeit für den Produktivrollout des E-Health-Konnektors.

Die gematik feiert die Zulassung als großen Durchbruch auf dem Weg zur Verbesserung der Patientenversorgung durch digitale Lösungen und geht davon aus, dass medizinische Anwendungen im Rahmen der TI bald fester Bestandteil des Praxisalltags sein werden. Alle weiteren Hersteller von Konnektoren stehen kurz vor einer Erprobung ihrer Produkte im Feldtest und können nach einem erfolgreichen Durchlaufen des Teststadiums mit einem bundesweiten Rollout beginnen. Dieser erfolgt bei jedem Konnektor über ein Software-Update, mit dem ohne Geräteaustausch aus dem bisher für den Online-Abgleich der Versichertenstammdaten zugelassenen Gerät ein E-Health-Konnektor wird. Eine Voraussetzung für den Einsatz der E-Health-Anwendungen in vollem Umfang ist weiter ein elektronischer Heilberufsausweis der zweiten Generation (eHBA G2), der für Zahnärzte von den Zahnärztekammern ausgegeben wird und so bald wie möglich bestellt werden sollte.

Quelle: gematik

   

Digitalisierung im Gesundheitswesen soll bei Patienten ankommen

Wichtige Regelungen zum Patientendaten-Schutz-Gesetz

Der Bundestag hat das Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) Anfang Juli verabschiedet – mit wichtigen neuen Regelungen auch für Zahnärzte.

Mit dem Patientendaten-Schutz-Gesetz werden digitale Angebote wie das E-Rezept oder die elektronische Patientenakte nutzbar. Mit einer neuen, sicheren App können Versicherte E-Rezepte künftig in einer Apotheke ihrer Wahl einlösen. Facharzt-Überweisungen lassen sich digital übermitteln. Und Patienten bekommen ein Recht darauf, dass der Arzt ihre elektronische Patientenakte (ePA) befüllt. Darin lassen sich im nächsten Schritt ab 2022 auch der Impfausweis, der Mutterpass, das gelbe U-Heft für Kinder und das Zahn-Bonusheft speichern.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte im Bundestag am 3. Juli 2020: „Wir wollen dafür sorgen, dass Digitalisierung im Gesundheitswesen bei den Patientinnen und Patienten ankommt, aber auch bei allen, die behandeln, weil natürlich auch die Behandlung leichter wird, wenn Informationen verfügbar sind.“ Einen wichtigen Punkt sah er im Thema Datenschutz: „Deswegen legen wir Datenschutzstandards auf höchstem Niveau in diesem Patientendaten-Schutz-Gesetz fest. Wir legen vor allem fest, dass diese Gesundheitsdaten auf deutschen Servern nach europäischem Datenschutzrecht zu verarbeiten sind.“

Jetzt steht noch der zweite Beratungsdurchgang im Bundesrat an, der voraussichtlich am 18. September 2020 stattfindet. Das Gesetz bedarf allerdings nicht der Zustimmung des Bundesrates. Es soll am Tag nach der Verkündung in Kraft treten.

Ulrich Duechting, Abteilung EDV/Digitalisierung der KZV Nordrhein

Diese Regelungen im PDSG sind für Zahnärzte wichtig:

  • Zugriff auf das eZahnbonusheft auch für Pflegekräfte: Auch Pflegekräfte (Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger, Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner) dürfen auf das elektronische Zahnbonusheft zugreifen. Das dient der Erfüllung ihrer Aufgaben im Rahmen der Kooperationsverträge zur zahnärztlichen Betreuung (zum Beispiel zur Vereinbarung eines Termins beim Zahnarzt).
  • Unterstützungsleistungen von Zahnärzten und Ärzten im Zusammenhang mit der ePA: Die Information und Aufklärung über die Funktionsweise und Nutzung der ePA soll durch die Krankenkasse erfolgen. Die Unterstützung des Arztes/ Zahnarztes soll nur die Übermittlung von medizinischen Daten in die ePA umfassen. Die Leistung ist ausschließlich auf medizinische Daten aus der konkreten aktuellen Behandlung beschränkt. Der Arzt/ Zahnarzt ist nicht verpflichtet, den Versicherten bei der Nutzung beziehungsweise Befüllung der ePA außerhalb der konkreten aktuellen Behandlung zu unterstützen oder ihm eine Einsicht in die ePA zu ermöglichen.
  • Zulassung der ePA nur durch bestimmte Anbieter: In der TI sollen nur solche ePA zugelassen werden, die von einem im Gesetz genau benannten Anbieterkreis angeboten werden. Hierzu gehören: Krankenkassen, Unternehmen von PKV sowie Einrichtungen zur Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten, der Bundespolizei und der Bundeswehr. Damit soll gewährleistet werden, dass die ePA den erforderlichen strengen datenschutzrechtlichen Standards entsprechen.
  • Ergänzung individuelle Versorgungsangebote durch die Krankenkassen: Die Befugnis der Krankenkassen, zur Förderung von bedarfsgerechten Versorgungsinnovationen Daten ihrer Versicherten auszuwerten und ihnen Informationen zu individuellen geeigneten Versorgungsinnovationen zur Verfügung zu stellen und ihnen diese anzubieten, soll auf sonstige individuell geeignete Versorgungsangebote ausgedehnt werden.
  • Neue Regelung zur Förderung digitaler Innovationen durch die KZVen und KZBV: KZVen und die KZBV sollen mit dem gleichen Recht wie die Krankenkassen ausgestattet werden und zur Verbesserung der Qualität und Wirtschaftlichkeit der Versorgung die Entwicklung digitaler Innovationen (im Sinne des § 68a Abs. 2 SGB V) fördern können. Sie sollen auch befugt sein, die versichertenbezogenen Daten, die sie nach § 285 SGB V rechtmäßig erhoben und gespeichert haben, nach deren Pseudonymisierung beziehungsweise Anonymisierung auszuwerten. Für die Ärzte gilt dies analog.
  • Krankenkassen sind nicht verpflichtet, flächendeckend technische Einrichtungen zum Zugang zur ePA zu schaffen: Dies sei mit Blick auf die nicht unerheblichen Kosten für eine derartige Infrastruktur und den voraussichtlich geringen Nutzungsumfang erforderlich. Für die Ausübung der Versichertenrechte reiche es aus, wenn der Versicherte einen Vertreter mit der Wahrnehmung seiner Rechte beauftragt und dieser über sein Gerät dessen Rechte wahrnimmt.

Quelle: Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

   

Ausstattung mit KIM jetzt möglich

gematik erteilt erste Zulassung

Ab sofort können Leistungserbringer durch den Dienstleister CompuGroup Medical mit dem KIM-Fachdienst ausgestattet werden. Die gematik hat CGM die erste Zulassung erteilt. Zurzeit nehmen noch weitere potenzielle Anbieter am Zulassungsverfahren teil.

Mit der Anwendung „Kommunikation im Medizinwesen“ können vertrauliche Daten, Nachrichten und Dokumente signiert sowie sicher versendet und empfangen werden. Das gilt für Arztbriefe, Abrechnungen und elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ebenso wie für Verwaltungs- und Meldedaten. Ein Facharzt mit entsprechender Ausstattung kann ab sofort einen Arztbrief, den er mit seiner Praxissoftware erstellt und mit seinem Heilberufsausweis signiert hat, an den überweisenden Allgemeinmediziner bzw. einen Adressaten aus dem KIM-Adressbuch verschlüsselt übermitteln. Der Arztbrief wird zuvor zusätzlich automatisch mittels SMC-B-Karte signiert. Die Praxissoftware des Empfängers, etwa des Allgemeinmediziners, empfängt und entschlüsselt den Arztbrief ebenso automatisch und überprüft die empfangenen Daten auf eine mögliche Datenmanipulation hin.

In den Augen der gematik stellt die erfolgreiche Einführung der sicheren Kommunikation via KIM einen entscheidenden Meilenstein in der Geschichte der TI dar. Dank KIM hat sich die Telematikinfrastruktur zur zentralen Plattform für die Digitalisierung des Gesundheitswesens entwickelt. KIM war zuvor erfolgreich in den vier Kassenzahnärztlichen Vereinigungen Baden-Württemberg, Bayern, Berlin und Nordrhein getestet worden.

Wege zu KIM
Informationen über den Bestellprozess erhält man vom Anbieter, der nach erfolgter Registrierung eine spezielle E-Mail-Adresse für KIM zur Verfügung stellt. Die sichere Kommunikation lässt sich sodann über die Praxissoftware oder das E-Mail-Programm bewerkstelligen. Voraussetzung für den Einsatz von KIM ist ein E-Health-Konnektor, ein Kartenterminal, ein Praxis-/Institutionsausweis (SMC-B-Karte) sowie ein Heilberufsausweis (HBA), der schnellstmöglich bei der jeweiligen Landeszahnärztekammer beantragt werden sollte.

Quelle: gematik

   

TI: Konnektoren von T-Systems müssen ausgetauscht werden

Keine Updates für die elektronische Patientenakte

Die gematik informiert darüber, dass es bei den Konnektoren von T-Systems keine Updates für die elektronische Patientenakte geben wird. Die Geräte können deshalb in der zweiten Jahreshälfte gegen Secunet-Konnektoren ausgetauscht werden, wobei die Kosten für die neue Hardware von T-Systems übernommen werden. Die Anwender bleiben weiterhin Kunden von T-Systems, während der Konnektorenlieferant Secunet damit nun vom Konkurrenten zum neuen Geschäftspartner von T-Systems avanciert ist. Der Austausch selbst wird nach Aussage von Secunet von T-Systems gesteuert.

Die Updates für die E-Health-Anwendungen, also das Notfalldatenmanagement, der elektronische Medikationsplan sowie das Kommunikationsmodul KOM-LE und die E-Patientenakte, die T-Systems nicht mehr selbst entwickeln will, sollen in diesem Jahr durchgeführt werden, die E-Patientenakte dabei zum Jahresende. Bislang ist nur der E-Health-Konnektor von CompuGroup Medical (CGM) zugelassen. CGM testet bereits die ersten Anwendungen im Feld.

Zurzeit ist noch unklar, ob Secunet für den Austausch bereits Konnektoren mit den entsprechenden Updates liefern kann. Ungeklärt ist auch, wer letztlich für die Kosten des Geräteaustauschs aufkommt. Es ist angedacht, dass die Praxen mittels eines Softwaretools zu einem selbstständigen Austausch befähigt werden. Die KBV fordert jedoch, dass der Austausch kostenfrei und ohne Mehraufwand für die Praxen vonstatten gehen muss und T-Systems genügend Techniker zur Verfügung stellt.

Für T-Systems geht es dabei um einen „Strategiewechsel“, da die Konnektoren zukünftig aller Voraussicht nach durch Software bzw. einen digitalen Service aus der Cloud ersetzt werden. Während man sich hier wieder beteiligen will, möchte das Unternehmen nicht mehr in Konnektoren als „Brückentechnologie“ für die nächsten Jahre investieren.

   

II. Festzuschüsse, Kontingentgrenzen

Bonusheft-Pflege lohnt sich für Patienten nun noch mehr

Neue Festzuschüsse bei Zahnersatz ab dem 1. Oktober 2020

Zwei Sonderregelungen bei einmaligem Versäumnis der zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung

Bisher übernehmen gesetzliche Krankenkassen bei Zahnersatz grundsätzlich 50% der durchschnittlichen Gesamtkosten einer Regelversorgung als Festzuschüsse. Zum 1. Oktober 2020 werden diese Festzuschüsse auf grundsätzlich 60 % erhöht.

Infolgedessen lohnt sich für Versicherte der Nachweis einer regelmäßigen Inanspruchnahme zahnärztlicher Vorsorgeuntersuchungen noch mehr. Können sie nämlich mit ihrem Bonusheft – wie bisher auch schon – im Jahr der geplanten Behandlung den Nachweis erbringen, dass sie in den letzten 5 bis 10 Jahren zuvor die Vorsorgeuntersuchung regelmäßig in Anspruch genommen haben, wächst der Zuschuss der Krankenkasse für Zahnersatz entsprechend der nachgewiesen Zeiträume.

Ausgehend von einem Festzuschuss der Krankenkasse von grundsätzlich 60% der Gesamtkosten können nach 5 Jahren regelmäßiger Vorsorge nun weitere 10 Prozentpunkte hinzukommen, der Festzuschuss wächst auf 70% bzw. bei 10 Jahren sogar mit zusätzlichen 15 Prozentpunkten auf 75% an.

Von der bisherigen strengen Bonus-Voraussetzung, dass die zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung in den letzten 5 bzw. 10 Jahren vor der geplanten Behandlung lückenlos gewesen sein muss, sind zudem nun auch zwei Ausnahmen möglich! Ein einmaliges Versäumnis muss nicht zwingend zum Verlust des Bonusanspruchs führen.

Kinder und Jugendliche verlieren durch die Corona-Krise nicht ihren Bonusanspruch
Die erste Ausnahmeregelung betrifft Kinder und Jugendliche. Hier hatte sich die KZBV in der Corona-Krise mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass ein versäumter Individualprophylaxe-Termin in der ersten Jahreshälfte 2020 nicht zum Verlust des Bonusanspruchs führt. Der GKV-Spitzenverband folgt dieser Auffassung und hat eine entsprechende Empfehlung an die Mitgliedskassen ausgesprochen.

Um ihren Rechtsanspruch auf erhöhten Festzuschuss bei der Versorgung mit Zahnersatz zu wahren, müssen Kinder und Jugendliche normalerweise bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres innerhalb von 5 bzw. 10 Jahren in jedem Kalenderhalbjahr eine Untersuchung im Rahmen der sogenannten Individualprophylaxe wahrnehmen.

Kann diese Untersuchung aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen während der Corona-Krise im ersten Halbjahr 2020 nicht wahrgenommen werden, behalten die betroffenen Kinder und Jugendlichen nun gleichwohl ihren vollständigen Bonusanspruch.

Nach übereinstimmender Auffassung von KZBV und GKV-Spitzenverband kann in diesen Fällen nun ausnahmsweise beim nächsten Besuch in der Praxis ein entsprechender Vermerk in das Bonusheft (bzw. bei den 6- bis 11-Jährigen in die Karteikarte) aufgenommen werden. So können Unklarheiten bei der künftigen Ermittlung des Zuschusses für Zahnersatz vermieden werden und der Bonus bleibt erhalten.

Achtung!
Diese Ausnahme gilt nicht für erwachsene Patientinnen und Patienten. Da erwachsene Versicherte nur einmal im Jahr eine Vorsorgeuntersuchung wahrnehmen müssen, um den Stempel im Bonusheft zu erhalten, gehen die Kostenträger davon aus, dass ein Vorsorgetermin für 2020 in der Praxis auch noch im zweiten Halbjahr 2020 wahrgenommen werden könne.

Eine zweite dauerhaft eingeführte gesetzliche Regelung „rettet“ künftig den Bonusanspruch für Erwachsene
Für die Zukunft wird mit einer neu eingeführten Regelung im Sozialgesetzbuch V vom Gesetzgeber coronaunabhängig die Unschädlichkeit einer einmaligen Versäumnis des Vorsorgetermins bei Erwachsenen geregelt: In begründeten Ausnahmefällen bleibt künftig für die Erhöhung der Festzuschüsse auf 75 % ein einmaliges Versäumnis der Vorsorgeuntersuchung innerhalb der hierfür maßgeblichen letzten zehn Jahre folgenlos.

Sämtliche beschriebenen Neuregelungen im Bereich der Festzuschüsse bei Zahnersatz entlasten Millionen von Patientinnen und Patienten finanziell und erleichtern zugleich die Versorgung mit Zahnersatz in vertragszahnärztlichen Praxen. 

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

   

Kontingentgrenzen

Wir freuen uns mitteilen zu können, dass der Vorstand der KZV Nordrhein rückwirkend für das Jahr 2019 alle HVM-Kontingentgrenzen aufgehoben hat.

 

Zum Zahnarzt – gerade jetzt!

KZV und ZÄK NR haben sich mit dem Appell an die Öffentlichkeit gewandt, gerade in Corona-Zeiten zur Vorsorge zum Zahnarzt zu gehen, da eine gesunde Mundhöhle auch eine gute Abwehrkraft bedeutet und Patienten aufgrund der hohen und aktuell noch verstärkten Hygienestandards in der Zahnarztpraxis sicher sind.

   

KZV NR/ZÄK NR: Zum Zahnarzt – gerade jetzt! (PDF)

KZBV-Papier zu Corona

Um die Krisenreaktionsfähigkeit der vertragszahnärztlichen Versorgung in Corona-Zeiten zu stärken, hat die KZBV in einem Papier zentrale Handlungsbedarfe aufgezeigt:

KZBV: Corona-Pandemie: Lehren und Handlungs-
bedarfe aus der Perspektive der vertragszahnärztlichen Versorgung (PDF)

DGZMK: Neue S1-Leitlinie

Unter Federführung der DGZMK ist eine neue S1-Leitlinie mit Handlungsempfehlungen zum Schutz von Praxisteam und Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern entwickelt worden: 

   

DGZMK:
S1-Leitlinie – Umgang mit zahnmedizinischen Patienten bei Belastung mit Aerosol-übertragbaren Erregern

Aktualisierter TI-Leitfaden

Die KZBV hat einen aktualisierten Leitfaden zur TI herausgegeben (Stand August 2020):

   

KZBV: Telematikinfrastruktur.
Ein Überblick (PDF)

Antrag auf Liquiditätshilfe bei der KZV NR

In Umsetzung der COVID-19-VSt-SchutzV können Zahnarztpraxen bei der KZV Nordrhein zur Milderung der coronabedingten Umsatzrückgänge für die Leistungsarten KCH oder KFO in den Quartalen II/2020 bis IV/2020 ab sofort auf 

  

myKZV.de 

   

einen Antrag auf Liquiditätshilfe stellenAusführliche Informationen erhalten Sie hier:

   

Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein

   

Haben Sie keine Zugangsmöglichkeit zu myKZV.de, wenden Sie sich bitte an unsere technische Hotline unter 0211-9684-180.

Überbrückungshilfe II

Bund und Länder unterstützen kleine und mittelständische Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler mit coronabedingten erheblichen Umsatzausfällen durch eine Überbrückungshilfe, die inzwischen in die zweite Phase gegangen ist.

   

Die „Überbrückungshilfe II“ umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020 und kann durch einen beauftragten Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer online mit Antragsfrist bis zum 31. Dezember 2020 auf einem Portal von BMWi und BMF beantragt werden.

   

Ausführliche Informationen zum Thema mit weiterführenden Links auf unserer Website unter „Schutzschild für die Wirtschaft“.

   

BMWi/BMF: Antrags- und Informationsplattform Überbrückungshilfe

   

KZV NR: Schutzschild für die Wirtschaft

KZBV zu Corona

Die Vertragszahnärzteschaft hat aktuell anlässlich der 8. Vertreter-
versammlung der KZBV am 1. und 2. Juli 2020 unter anderem zu Corona Stellung bezogen:

   

Corona, Vertragsgeschäft, Digitalisierung – Zahnärzte-
schaft positioniert sich zu Zukunftsfragen des Berufsstandes

Vorsorgeuntersuchungen / notwendige Behandlungen wahrnehmen

Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens rufen NRW-Gesundheitsminister Laumann und die nordrhein-westfälischen Ärzte- und Zahnärzteschaft dazu auf, nicht weiter auf Besuche in Arzt- und Zahnarztpraxen zu verzichten oder diese zu verschieben.

   

Notwendige Praxisbesuche / Vorsorgeuntersuchungen wieder wahrnehmen (PDF)

   

Patienten sind in Zahnarzt-
praxen sicher! (PDF)

Handout für die zahnärztliche Behandlung während Corona-Pandemie

Beachten Sie generell zur zahnärztlichen Behandlung von Patienten während der Coronavirus-Pandemie das IDZ/KZBV-Handout für Zahnarztpraxen:

   

Standardvorgehensweisen für Zahnarztpraxen während der Corona-Pandemie (PDF)

Schutzschild für die Wirtschaft

Bereits seit dem 27. März 2020 hat die Bundesregierung umfassende Hilfsmaßnahmen zur Abfederung der Auswirkungen der Coronakrise für die Wirtschaft auf den Weg gebracht.

   

Das Maßnahmenpaket ist auch für Zahnarztpraxen relevant (Überbrückungshilfe, KfW-Unternehmerkredite, steuerliche Hilfsmaßnahmen u. a.). Umfassende Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des BMWi:

   

Hierzu – z. B. zur Überbrückungshilfe von Bund und Ländern für kleine und mittlere Unternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler – sowie zur Liquiditätshilfe der KZV Nordrhein beachten Sie bitte die Ausführungen und Links auf unserer Coronavirus-Informationsseite zum 

Coronavirus – Praxisinfos

Auf unserem Internetportal finden Sie eine

Informationsseite zum Thema Coronavirus

für die Zahnarztpraxis mit weiterführenden Links.

TI: Datenschutz und Informationssicherheit

Die gematik zeigt in einem neuen Leitfaden Strategien zur Realisierung von Datenschutz und Informations-

sicherheit in der TI auf:

   

Patienteninformation AuB

KZBV, BZÄK und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) haben eine Broschüre für Patienten zum Thema zusätzliche zahnmedizinische Leistungen der GKV für pflegebedürftige Menschen oder Menschen mit Handicap herausgegeben:

   

   
Weitere Informationen zum
Thema AuB
finden Sie auf den Seiten der KZBV.

KZBV: ECC-Prävention

Die KZBV hat ihre Patientenbroschüre und den gemeinsam mit der BZÄK herausgegebenen Praxisratgeber zum Thema ECC-Prävention vor dem Hintergrund der seit Juli 2019 zum GKV-Leistungskatalog gehörenden Frühuntersuchungen für Kleinkinder aktualisiert. Sie stehen online zur Verfügung.

   

   

   

Ebenfalls online kann die

   

   

bestellt werden.

Evaluationsbericht Kooperationen

KZBV und GKV-Spitzenverband haben einen Evaluationsbericht zu Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen veröffentlicht, der online abgerufen werden kann.

   

TI: Konnektor

Die gematik hat ein Informationsblatt zum Thema Konnektor heraus-
gegeben: 

   

Informationsblatt Betriebsarten des Konnektors (PDF).

Datenschutzrecht

BZÄK, KZBV und KBV informieren zum Datenschutzrecht. Im Vordergrund steht die durch die Praxen zu gewährleistende Sicherheit der verarbeiteten Personendaten, die nach der EU-DSGVO und dem BDSG besonders geschützt werden müssen.

Datenschutz- und Datensicherheits-Leitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV der BZÄK und KZBV (PDF)

Merkblatt der BZÄK zum neuen Datenschutzrecht (PDF)

Informationen der KBV zur EU-DSGVO

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der 
ZÄK Nordrhein sowie unter
dentists4dentists.

Informationsfilm Patientenberatung

BZÄK und KZBV haben einen Informationsfilm erstellt, der das Angebot der zahnärztlichen Patientenberatung der KZVen und (Landes-)Zahnärztekammern erläutert.

 

Der Film ist auf der zentralen Website von BZÄK und KZBV zur Patientenberatung zu sehen:

   

 

Er kann außerdem auf YouTube abgerufen werden.

Versichertenstammdaten

KZBV-Merkblatt zu Fehlercodes
im VSDM

Die KZBV informiert die Zahnarztpraxen mit einem Merkblatt über den korrekten Umgang mit Fehlermeldungen (Fehlercodes), die beim Einlesen der Versicherten-
stammdaten über die eGK angezeigt werden können.

   

Heilmittelrichtlinie

KZBV-Informationspaket

Die KZBV-Broschüre „Die zahnärztliche Heilmittelverordnung – So verschreiben Sie richtig“ enhält Erläuterungen zur Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen sowie zur konkreten Umsetzung der Verordnung und Tipps zum Ausfüllen des Vordrucks. Zudem umfasst sie eine Kurzerläuterung sowie eine FAQ-Liste. Die Broschüre wird durch ein digitales Erklärprojekt ergänzt.

 

Hier gelangen Sie auf der KZBV-Website zu dem

   
KZBV-Informationspaket zur zahnärztlichen Heilmittel-
verordnung
.

Parodontitis

PAR-Versorgungskonzept

KZBV, BZÄK und DG Paro haben ein wissenschaftlich abgesichertes Versorgungskonzept gegen die „Volkskrankheit Parodontitis“ entwickelt:

   

PAR-Versorgungskonzept – Konzept für die Behandlung von Parodontalerkrankun-
gen bei Versicherten der Gesetzlichen Kranken-versicherung

Agenda Mundgesundheit

Die „Agenda Mundgesundheit
2017-2021" der KZBV umfasst die gesundheitspolitischen Positionen der Vertragszahnärzteschaft zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland. Die vollständige Agenda sowie eine Kurzfassung können auf der Website der KZBV abgerufen werden:

   

Agenda Mundgesundheit
2017-2021 (PDF) und
Agenda Mundgesundheit – Positionen und Grundsätze (PDF)

Übersichtsgrafik Qualitätsförderung

Der zahnärztliche Berufsstand ist bestrebt, in den Praxen vor Ort immer die möglichst beste Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Eine umfassende Qualitätsförderung ist zentrale kontinuierliche Aufgabe aller Zahnärztinnen und Zahnärzte.

 

Die KZBV stellt dafür eine Übersichtsgrafik mit weiterführenden Erläuterungen zur Verfügung, die anschaulich, leicht verständlich und transparent über die einzelnen Elemente zahnärztlicher Qualitätsförderung informiert und die Sie hier herunterladen können:

   

KZBV-Übersichtgrafik
Qualitätsförderung (PDF)

Qualitätsförderung

BZÄK/KZBV: 
Agenda Qualitätsförderung

 

Mit dieser Agenda legen BZÄK und KZBV ihre überarbeiteten Positionen zur Qualitätsförderung in der Zahnmedizin in Anknüpfung an die gemeinsame Agenda Qualitäts-
förderung aus dem Jahr 2004 vor, zeigen Perspektiven für die Weiterentwicklung durch den Berufsstand und Forderungen an die Gesundheitspolitik für die kommenden Jahre auf.

 

Die Ziele, Grundsätze und Handlungsempfehlungen der Agenda beziehen sich sowohl auf die Patienten als auch auf die in der zahnmedizinischen Versorgung tätigen Zahnärzte und Beschäftigten. Leitbild ist eine Beziehung zwischen Zahnarzt und Patient, die von Vertrauen geprägt ist.

 

Mehr dazu auf den Internetseiten der BZAEK und der KZBV.

Hier geht es zum Download der

Agenda Qualitätsförderung
(PDF)
.