Die KZV Nordrhein bei Facebook

Der KZV-Auftritt bei Facebook: aktuell, informativ und unterhaltsam!

Der Auftritt der KZV Nordrhein bei Facebook ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit jungen Zahnärzten, Studenten, Assistenten, Angestellten und frisch Niedergelassenen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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DER ZAHNÄRZTE-BLOG: DENTISTS4DENTISTS

Der Zahnärzte-Blog „dentists4dentists“ richtet sich speziell an junge Zahnärzte – Assistenten, Angestellte, frisch Niedergelassene – und Studierende der Zahnmedizin. Im Blog informieren und diskutieren Zahnärztinnen und Zahnärzte unabhängig und neutral. 

News

Aktuelle Nachrichten, Trends und Entwicklungen

 

Dentales Kino-Quiz: Kennen Sie Hollywood und Co.? Hier lesen Sie mehr

„Expedition Praxis“: Kann ich Chef? Hier lesen Sie mehr

VSDM – Fristverlängerung bis 30. Juni 2019 Hier lesen Sie mehr

„Generationswechsel“ bei elektronischer Gesundheitskarte Hier lesen Sie mehr

Telematikinfrastruktur: Vierter Konnektor zugelassen Hier lesen Sie mehr

Regelwerk zur SMC-B-Karte für den Bereich der KZV Nordrhein Hier lesen Sie mehr

Rauchen schadet Immunsystem der Zahnpulpa Hier lesen Sie mehr

Neue KZBV-Praxisinformation zu „Vivy“ Hier lesen Sie mehr

Aktuelle KZBV-Umfrage zur PZR Hier lesen Sie mehr

Geplant: Expertenstandard zur Mundgesundheit in der Pflege Hier lesen Sie mehr

EU-Quecksilberverordnung: KZBV-Patienteninformationen Hier lesen Sie mehr

   

Dentales Kino-Quiz zum Jahresstart

Kennen Sie Hollywood und Co.?

In der Januarausgabe 2019 des Rheinischen Zahnärzteblatts fragen wir unsere Leser, ob sie die Zitate mit Zahnbezug den richtigen Kinofilmen zuordnen können. Für alle, die ein wenig Unterstützung brauchen, nachfolgend die Auflösung.


1b Hangover
: „Was ist das?“ „Das ist mein Zahn! Wieso hast du den?
2e Rain Man: „Was hat er für Fähigkeiten?“ „Er zählt Zahnstocher.“
3d Kevin – Allein zu Haus: „Ist diese Zahnbürste von amerikanischen Zahnärzten geprüft worden?“
4c Keine halben Sachen: „Bist du wirklich Zahnarzt?“ „Ja wieso?“ „Weil ich noch nie einen getroffen hab, den ich leiden konnte.“
5a Johnny English: „Ich hatte meinen ersten Absprung über der Kalahari-Wüste, ich hatte nichts dabei außer einer Zahnbürste und einem Päckchen Zitronenbrausepulver.“

Übrigens: Mailen Sie die richtige Antwort bis zum 31. Januar 2019 an rzb(at)kzvnr.de. Und gewinnen Sie mit etwas Glück einen von zwei Mediengutscheinen im Wert von 25 Euro. Das fängt ja gut an – das Jahr 2019!

Bild: Fotolia / natcha29

   

„Expedition Praxis“: Kann ich Chef?

Experten, Infos und guter Kaffee bei der IDS 2019

Eine Praxisgründung erfordert weit mehr als die fachliche Qualifikation. Bei der IDS 2019, der Weltleitmesse der Dentalbranche, klären 4 wichtige Institutionen der Zahnärzteschaft und DIE ZA gemeinsam darüber auf, wie die „Expedition Praxis“ ein voller Erfolg wird – bei einem gemeinsamen Kaffee.

Viele junge Zahnärztinnen und Zahnärzte stehen vor der Entscheidung: Eigene Praxis, ja oder nein? Sein eigener Chef zu sein ist verlockend – die zahlreichen bürokratischen Herausforderungen dagegen nicht. Um Interessierten einen besseren Überblick über die notwendigen Schritte zur eigenen Praxis zu geben, schließen sich in diesem Jahr bei der IDS erstmalig fünf wichtige Institutionen der Zahnärzteschaft an einem Stand zusammen: Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein (KZV), Deutscher Zahnärzte Verband e. V. (DZV), Zahnärztekammer Nordrhein (ZÄK), FVDZ Landesverband Nordrhein (FVDZ) und DIE ZA.

Jede der Institutionen vertritt wichtige Interessen der Zahnärzte und gibt nützliche Hilfestellungen auf dem Weg zur eigenen Niederlassung. Die Themen, mit denen sich Praxisneugründer auseinandersetzen müssen, reichen von notwendigen Zulassungen über den geeigneten Standort bis hin zu administrativen Aufgaben. ZA-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Janke freut sich: „Wir fünf treten das erste Mal gemeinsam an, um der jungen Generation von Zahnärzten allumfassend den Weg in die Freiberuflichkeit zu ebnen.“

ZA-Vorstandsmitglied Holger Brettschneider sieht in dem gemeinsamen Messeauftritt von KZV, DZV, ZÄK, FVDZ Landesverband Nordrhein und ZA eine große Chance für den zahnärztlichen Nachwuchs: „Viele junge Zahnärztinnen und Zahnärzte scheuen vor den vielen Unklarheiten auf dem Weg zur eigenen Praxis zurück. Der Überblick über das große Ganze fehlt häufig, um entscheiden zu können, ob sie sich die Gründung zutrauen. Durch die gebündelte Expertise von fünf großen Institutionen der Dentalwelt an einem Messestand möchten wir mehr junge Zahnärzte dazu ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.“

Interessierte erhalten so nicht nur Auskünfte zu einem speziellen Teilbereich, sondern bekommen ein Rundum-Paket an Informationen zur Seite gestellt. Um eventuelle Zweifel an einer Praxisgründung auszuräumen, ist eine umfassende Aufklärung über die notwendigen Schritte der beste Weg. Denn wer ausreichend informiert ist, wird den Schritt in die Selbstständigkeit weniger beängstigend empfinden.

Auch räumlich lädt der moderne Messestand dazu ein, die innere Anspannung abzulegen. Die Besucher sind dazu eingeladen, sich bei einer Tasse Kaffee in den zurückgezogenen Sitzecken entspannt über die „Expedition Praxis“ zu informieren. Und im besten Fall kann die Frage „Kann ich Chef?“ am Ende des Tages mit einem deutlichen „Ja!“ beantwortet werden.

Für alle, die mit dem Gedanken spielen, selbst Chef zu werden, gibt es ein interessantes Gewinnspiel: Der erste Preis ist ein vierstündiges Chef-Coaching durch DIE ZA. Die Teilnahme ist am gemeinsamen Messestand von KZV, DZV, ZÄK, FVDZ Landesverband Nordrhein und ZA möglich.

Die IDS findet vom 12. bis 16. März 2019 in Köln statt.
Messestand:
Halle 11.1, Stand F-60

Weitere Informationen finden Sie auf www.kann-ich-chef.de.

Die ZA, Pressemitteilung vom 14. Januar 2019

Bild Startseite: koelnmesse

   

VSDM – Fristverlängerung bis 30. Juni 2019

Stellungnahme der KZBV

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Stärkung des Pflegepersonals, kurz Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG), hat der Bundestag im November 2018 formal die Frist für die Installation der technischen Komponenten zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) um sechs Monate verlängert. Nach dem PpSG müssen Zahnarztpraxen die benötigten Geräte allerdings bis zum 31. März 2019 bestellen, um die gesetzlich ab dem 1. Januar 2019 vorgesehenen Sanktionen in Form von Honorarkürzungen in Höhe von einem Prozent zu vermeiden. Die Bestellung muss bei der jeweils zuständigen Kassenzahnärztlichen Vereinigung (KZV) nachgewiesen werden. Bis zum 30. Juni 2019 muss dann das sogenannte Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) beim Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) in der Praxis möglich sein. Sonst droht ab dem 1. Juli 2019 die gesetzlich vorgegebene Honorarkürzung.

Auch wenn die KZBV die Verlängerung der sanktionsbewährten Frist für die Umsetzung des VSDM bei der Anbindung der Praxen an die TI grundsätzlich begrüßt, appelliert sie jedoch an die Politik, dies nicht von Bedingungen wie der vorgezogenen Bestellfrist abhängig zu machen. Allein der vorgeschriebene Nachweis der Praxen über die erfolgte Bestellung wird aus Sicht der KZBV einen völlig inakzeptablen und überflüssigen Verwaltungsaufwand bei den KZVen generieren. „Zudem müssen Zahnärztinnen und Zahnärzte auch nach aktueller Rechtslage zum 1. Juli 2019 mit Sanktionen rechnen, wenn die Hersteller die Ausstattung trotz gültigen Vertrags nicht liefern können. Für mögliche weitere, fremdverschuldete Probleme und Verzögerungen bei der TI-Anbindung wollen wir aber natürlich nicht die Zeche zahlen! Die Politik ist also weiterhin gefragt, hier nachzubessern.“, sagte Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der KZBV.

Eine weitere Fristverlängerung bis zum 31. Dezember 2019 ist nach Ansicht der KZBV unabdingbar, um den ursprünglich im E-Health-Gesetz vorgesehenen Ausstattungszeitraum für die TI wiederherzustellen. Bis Ende Oktober waren etwa 11.000 von insgesamt 44.000 Zahnarztpraxen an die TI angeschlossen.

Hintergrund: Die Telematikinfrastruktur
Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und weitere Akteure des Gesundheitswesens sollen künftig schneller und einfacher miteinander kommunizieren sowie medizinisch relevante Daten sicher austauschen können. Das dafür notwendige digitale Kommunikationsnetz ist die TI. Für den Zugriff werden zertifizierte Komponenten und Dienste benötigt: Ein elektronischer Praxisausweis, ein Kartenterminal sowie ein Konnektor und ein so genannter VPN-Zugangsdienst, über den die gesicherte Verbindung zur TI hergestellt wird.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Weiterführende Informationen
Die KZBV stellt zum Thema TI folgende Informationen zur Verfügung:    

Informationen zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur finden Sie auch hier auf den Seiten der KZV Nordrhein.

Bild Startseite: Fotolia / Kzenon

   

„Generationswechsel“ bei elektronischer Gesundheitskarte

Nur eGKs der zweiten Generation gültiger Versicherungsnachweis

Seit dem 1. Januar 2019 sind nur noch elektronische Gesundheitskarten der zweiten Generation ein gültiger Versicherungsnachweis. Diese Karten sind an dem Aufdruck auf der Karte („G2“ oder „G2.1“) zu erkennen. Mit der Einführung des Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) sind in den Praxen wiederholt ungültige elektronische Gesundheitskarten (eGK) von den Versicherten vorgelegt worden. In der Vergangenheit konnte nicht an der Karte erkannt werden, welche Kartengeneration diese Karte hat (G1 oder G1+). Die zweite Generation unterstützt neuere kryptographische Verfahren und medizinische Fachanwendungen. Medizinische Fachanwendungen sind beispielsweise das Notfalldaten-Management oder der E-Medikationsplan.

Der Aufdruck zur Generation ist auf der Vorderseite der Gesundheitskarte oben rechts zu finden, wie Sie auch dem Informationsblatt im DIN-A4-Format entnehmen können, das Ihnen bereits mit dem Informationsdienst 8/2018 zur Verfügung gestellt wurde und das zur Patienteninformation verwendet werden kann:

Weitere Informationen
Für weitere Informationen zur eGK wenden Sie sich bitte an die KZV Nordrhein.
Patienten können sich bei Fragen zur eGK an ihre jeweilige Krankenkasse wenden oder auch auf die
Informationsseite der gematik zur eGK („deine-gesundheitskarte.de“) hingewiesen werden.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein / gematik

Bild Startseite: gematik

   

Telematikinfrastruktur: Vierter Konnektor zugelassen

Start frei für secunet-Konnektor

Der VSDM-Konnektor der secunet Security Networks AG hat die Zulassung der gematik erhalten. Damit haben alle vier Konnektoren, die bis dato das gematik-Zulassungsverfahren durchlaufen haben, die Anforderungen an die Funktionalität, Interoperabilität und Sicherheit zum Einsatz in der Telematikinfrastruktur erfüllt.

Ein Konnektor verbindet die IT-Systeme medizinischer Einrichtungen mit der Telematikinfrastruktur. Er ist mit einem Router vergleichbar, jedoch mit einem deutlich größeren Funktionsumfang und einem sehr hohen Sicherheitsniveau. Der Konnektor stellt ein sogenanntes virtuelles privates Netzwerk (VPN) her, in dem elektronische Anwendungen unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien völlig abgeschirmt vom sonstigen Internet genutzt werden können.

Das Versichertenstammdaten-Management ist die erste Anwendung der Telematikinfrastruktur und ermöglicht es Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten, in Echtzeit (online) automatisiert zu überprüfen, ob die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten Versichertenstammdaten aktuell sind bzw. ob ein gültiges Versicherungsverhältnis besteht. Dieser Online-Datenabgleich ist gesetzlich verpflichtend.

Weitere Informationen zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur finden Sie hier auf den Seiten der KZV Nordrhein.

gematik/Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

Bild Startseite: Fotolia / coldwaterman

   

Regelwerk zur SMC-B-Karte für den Bereich der KZV Nordrhein

Antrags-, Nutzungs- und Sperrregelungen für den Wirkbetrieb

Die KZV Nordrhein hat ein Regelwerk zur SMC-B-Karte herausgegeben, das die Bestimmungen zur Beantragung, Nutzung und zur Sperrung des elektronischen Praxisausweises für Vertragszahnärzte definiert. Die in diesem Regelwerk getroffenen Festlegungen sind nur für Praxisausweise im Zuständigkeitsbereich der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein gültig. Das Regelwerk steht hier zum Download zur Verfügung:

Regelwerk der KZV-Nordrhein zur SMC-B-Karte (PDF)

Unter unserer Rubrik „Für die Praxis“ erhalten Sie weitere Informationen zur SMC-B-Karte.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

Bild Startseite: Fotolia /  photowahn

   

Rauchen schadet Immunsystem der Zahnpulpa

Höheres Risiko für Wurzelkanalbehandlungen

Dass Rauchen der Mundgesundheit schadet, ist inzwischen allgemein bekannt. Dabei besteht bei Rauchern im Gegensatz zur nichtrauchenden Bevölkerung nicht nur ein höheres Risiko für Parodontalerkrankungen, sie haben auch vermehrt mit Zahnproblemen zu kämpfen, die doppelt so häufig eine Wurzelkanalbehandlung erfordern, als dies bei Nichtrauchern der Fall ist. Dem wollten US-amerikanische Wissenschaftler der School of Dental Medicine an der Case Western Reserve University auf den Grund gehen. In einer Studie, deren Ergebnisse jetzt im Journal of Endodontics nachzulesen sind, wurde die Zahnpulpa von 32 Rauchern und 37 Nichtrauchern untersucht. 

Die Forscher fanden dabei heraus, dass Rauchen das Abwehrsystem der Zahnpulpa signifikant schwächt. Dies zeigte sich daran, dass bei den untersuchten Rauchern das Vorkommen des antimikrobiellen Proteins β-Defensin 2 (hBD-2) sowie des Zytokins Tumornekrosefaktor-alpha (TNF-α), das für die Regulierung von Immunzellen von großer Bedeutung ist, im Vergleich zu den nichtrauchenden Probanden deutlich geringer war. Die einzige gute Nachricht für Raucher bei dieser Studie: Das Immunsystem der Zahnpulpa kann sich auch wieder regenerieren, was durch die Ergebnisse der Untersuchung ehemaliger Raucher belegt werden konnte.

Bild Startseite: Tim Reckmann / pixelio.de

   

Neue KZBV-Praxisinformation zu „Vivy“

Elektronische Gesundheitsakte in App-Form

Immer mehr Anbieter von elektronischen Gesundheitsakten bringen ihre Produkte auf den Markt – mit dem Versprechen an Patienten und die Versicherten, jederzeit ihre persönlichen Gesundheitsdaten zur Hand zu haben. Besondere Aufmerksamkeit in den Medien erhält aktuell die digitale Akte „Vivy“. Zahlreiche gesetzliche Krankenkassen, darunter die DAK, IKK classic und IKK Südwest sowie eine Reihe von Betriebskrankenkassen, bieten ihren Versicherten die digitale Akte „Vivy“ auf Basis von § 68 SGB V in Form einer App an. Auch drei private Versicherer unterbreiten ihren Versicherten das Angebot, „Vivy“ zu nutzen: die Allianz, die Gothaer und die Barmenia. Jetzt will die Anbieterseite auch alle niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzte anschreiben, um auf dieses Produkt aufmerksam zu machen. Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung hat deshalb für die Zahnärzteschaft einige wichtige Informationen für den möglichen Umgang mit „Vivy“ im Praxisalltag zusammengestellt.

Die neue KZBV-Praxisinformation setzt Sie darüber ins Bild, was Zahnärzte über „Vivy“ wissen sollten (u. a. Hintergrundwissen, Funktionsweise, Hinweise zu den Themen Auskunftsrecht, Datenschutzanforderungen und Datensicherheit) und steht im Internet als PDF-Datei zum Download zur Verfügung:

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Bild Startseite: Fotolia / nyul

   

Aktuelle KZBV-Umfrage zur PZR

Ergebnisse in tabellarischer Übersicht abrufbar

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat die Ergebnisse ihrer jährlichen Umfrage zu den Leistungen gesetzlicher Krankenkassen bei der Professionellen Zahnreinigung (PZR) veröffentlicht. An der Erhebung für das Jahr 2018 haben sich wieder zahlreiche Kostenträger beteiligt und standardisierte Fragen zu ihren PZR-Leistungen beantwortet. 

Gefragt wurde, wie sich die konkrete Leistung der jeweiligen Kasse im Zusammenhang mit einer PZR gestaltet, ob es Absprachen mit Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZV) gibt und ob der Kassenzuschuss die Abrechnung nach der Gebührenordnung für Zahnärzte deckt. Die Angaben beruhen auf freiwilligen Selbstauskünften der Krankenkassen, die sich an der Umfrage beteiligt haben. Die KZBV übernimmt daher für Inhalt und Vollständigkeit keine Gewähr. Die meisten der befragten Kassen gewähren Zuschüsse pro Jahr oder pro Termin, etwa im Rahmen von Bonusprogrammen oder speziellen Tarifen. Ein Teil der Angebote basiert auf so genannten Selektivverträgen. Versicherte können die PZR dann nicht in der Praxis ihrer Wahl in Anspruch nehmen.

Die Ergebnisse der Umfrage zur PZR für das Jahr 2018 können als tabellarische Übersicht auf den Internetseiten der KZBV abgerufen werden. Sie finden diese Informationen auch in den „Zahnärztlichen Mitteilungen“ (zm Ausgabe 19 vom 30. September 2018).

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Bild Startseite: Fotolia / Robert Kneschke

   

Geplant: Expertenstandard zur Mundgesundheit in der Pflege

Zahnärzte und Pflege gemeinsam für bessere Mundgesundheit bei Pflegebedürftigen

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) plant gemeinsam mit dem Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) sowie der Arbeitsgemeinschaft für Menschen mit Behinderung oder besonderem medizinischen Unterstützungsbedarf (AG ZMB) und der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ), einen Expertenstandard zur „Erhaltung und Förderung der Mundgesundheit in der Pflege“ zu entwickeln.

Er soll Pflegekräfte dabei unterstützen, die Mundgesundheit von Pflegebedürftigen sowohl in der stationären und ambulanten Pflege als auch in Krankenhäusern zu verbessern. In diesem Expertenstandard soll pflegerisches und zahnmedizinisches Wissen zusammengeführt und für die Pflegepraxis aufbereitet werden. „Diese Kooperation zweier Berufsgruppen dient der Verbesserung der Mundgesundheit pflegebedürftiger Patienten, direkt einen Pflegestandard zu definieren, ist eine Besonderheit“, so der BZÄK-Vizepräsident Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. „Seit Jahren ist bekannt, dass die Mundgesundheit Älterer, Pflegebedürftiger und von Menschen mit Behinderung schlechter ist als die der übrigen Bevölkerung. Wir Zahnärzte haben längst Konzepte vorgelegt, um Versorgung als auch Prävention zu verbessern. Die Umsetzung muss nun praktikabel professionalisiert werden. Dafür muss die Aus- und Fortbildung der Pflegeberufe im Bereich der Mundhygiene verbessert werden. Das ist nur möglich, wenn das Pflegepersonal auch ausreichend Zeit für die Mundpflege der Pflegebedürftigen erhält.“

Expertenstandards sind sowohl evidenzbasiert als auch praxisorientiert ausgerichtet. Mit der Entwicklung des Expertenstandards soll Anfang 2019 begonnen werden, Auswahl und Berufung der wissenschaftlichen Leitung und der Expertenarbeitsgruppe erfolgen durch ein öffentliches Ausschreibungsverfahren.

Bundeszahnärztekammer

Bild Startseite: proDente / Johann Peter Kierzkowski

   

EU-Quecksilberverordnung: KZBV-Patienteninformationen

Frage- und Antwortkatalog und Broschüre zum Thema Dentalamalgam und Zahnfüllungen

Seit dem 1. Juli 2018 gilt die EU-Quecksilberverordnung. Danach darf Dentalamalgam nicht mehr für zahnärztliche Behandlungen von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren und von schwangeren oder stillenden Patientinnen verwendet werden. Für die Behandlung der genannten Patientinnen und Patienten muss regelmäßig ein alternatives plastisches Füllungsmaterial gewählt werden, das dauerhaft haltbar und erprobt ist und dem Stand der Wissenschaft entspricht.

Die Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) hat zu dem Thema einen Katalog mit wichtigen Fragen und Antworten erarbeitet, um Patientinnen und Patienten über die neuen Vorgaben, Ausnahmen von diesen Vorgaben und Behandlungsmöglichkeiten bei Zahnfüllungen zu informieren. Die Auflistung gibt unter anderem Auskunft darüber, welche Alternativen zu Dentalamalgam in der Füllungstherapie verfügbar sind und welche Leistungen gesetzliche Krankenkassen übernehmen. Der Frage- und Antwortkatalog kann auf der Website der KZBV eingesehen werden. Die aktualisierte KZBV-Patienteninformation „Zahnfüllungen – Was Sie als Patient wissen sollten“ kann online als gedruckte Broschüre bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Bild Startseite: Fotolia / lenets_tan

   

PZR-Umfrage-Ergebnisse 2018

Die KZBV hat die Ergebnisse ihrer jährlichen Umfrage zu den Leistungen gesetzlicher Kranken-
kassen bei der Professionellen Zahnreinigung veröffentlicht. An der Erhebung für das Jahr 2018 haben sich wieder zahlreiche Kostenträger beteiligt.

   

Die Ergebnisse der PZR-Umfrage
für das Jahr 2018 können als tabellarische Übersicht abgerufen werden: 

Ergebnisse
PZR-Umfrage 2018
(Stand September 2018)

   

Neues Datenschutzrecht

BZÄK, KZBV und KBV haben Informationen zum neuen Daten-
schutzrecht veröffentlicht, das ab dem 25. Mai 2018 gilt. Im Vordergrund steht die durch die Praxen zu gewährleistende Sicherheit der verarbeiteten Personendaten, die nach der EU-DSGVO und dem BDSG ab dem genannten Stichtag besonders geschützt werden müssen.

Datenschutz- und Datensicherheits-Leitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV der BZÄK und KZBV (PDF)

Merkblatt der BZÄK zum neuen Datenschutzrecht (PDF)

Informationen der KBV zur EU-DSGVO

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der 
ZÄK Nordrhein sowie unter
dentists4dentists.

Informationsfilm Patientenberatung

BZÄK und KZBV haben einen Informationsfilm erstellt, der das Angebot der zahnärztlichen Patientenberatung der KZVen und (Landes-)Zahnärztekammern erläutert.

 

Der Film ist auf der zentralen Website von BZÄK und KZBV zur Patientenberatung zu sehen:

 

Er kann außerdem auf YouTube abgerufen werden.

Versichertenstammdaten

KZBV-Merkblatt zu Fehlercodes
im VSDM

Die KZBV informiert die Zahnarztpraxen mit einem Merkblatt über den korrekten Umgang mit Fehlermeldungen (Fehlercodes), die beim Einlesen der Versicherten-
stammdaten über die eGK angezeigt werden können.

Neue Heilmittelrichtlinie

KZBV-Informationspaket

Die neue KZBV-Broschüre „Die zahnärztliche Heilmittelverordnung – So verschreiben Sie richtig“ enhält Erläuterungen zur Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen sowie zur konkreten Umsetzung der Verordnung und Tipps zum Ausfüllen des Vordrucks. Zudem umfasst sie eine Kurzerläuterung sowie eine FAQ-Liste. Die Broschüre wird durch ein digitales Erklärprojekt ergänzt.

 

Hier gelangen Sie auf der KZBV-Website zu dem
KZBV-Informationspaket zur zahnärztlichen Heilmittel-
verordnung
.

Parodontitis

Neues Versorgungskonzept

KZBV, BZÄK und DG Paro haben ein neues, wissenschaftlich abgesichertes Versorgungskonzept gegen die „Volkskrankheit Parodontitis“ entwickelt:

PAR-Versorgungskonzept – Konzept für die Behandlung von Parodontalerkrankun-
gen bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung

Anbindung an die Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen geht an den Start. In den kommenden Monaten sollen alle Praxen an Deutschlands größtes elektronisches Gesundheitsnetz angeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund hat die KZBV eine Informationsbroschüre veröffentlicht:
„Anbindung an die Telematik-
infrastruktur – Informa-
tionen für Ihre Praxis“

   

KZBV und KZV Sachsen stellen außerdem ein 
Erklärvideo „Einführung
in die Telematikinfra-
struktur“

zur Verfügung.

Agenda Mundgesundheit

Die „Agenda Mundgesundheit
2017-2021" der KZBV umfasst die gesundheitspolitischen Positionen der Vertragszahnärzteschaft zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland. Die vollständige Agenda sowie eine Kurzfassung können auf der Website der KZBV abgerufen werden:

Agenda Mundgesundheit
2017-2021 (PDF) und
Agenda Mundgesundheit – Positionen und Grundsätze (PDF)

Übersichtsgrafik Qualitätsförderung

Der zahnärztliche Berufsstand ist bestrebt, in den Praxen vor Ort immer die möglichst beste Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Eine umfassende Qualitätsförderung ist zentrale kontinuierliche Aufgabe aller Zahnärztinnen und Zahnärzte.

 

Die KZBV stellt dafür eine Übersichtsgrafik mit weiterführenden Erläuterungen zur Verfügung, die anschaulich, leicht verständlich und transparent über die einzelnen Elemente zahnärztlicher Qualitätsförderung informiert und die Sie hier herunterladen können:

KZBV-Übersichtgrafik
Qualitätsförderung (PDF)

DMS V-Praxisplakat

Bundeszahnärztekammer und KZBV haben in Zusammenarbeit mit dem Institut der Deutschen Zahnärzte ein Plakat zur Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) zur Verwendung in der Zahnarztpraxis herausgegeben. Es informiert über die positiven Ergebnisse der Studie und fordert die Patienten auf, den nächsten Kontrolltermin zu vereinbaren:


Auf den Seiten der KZBV erhalten Sie außerdem eine 

Bestechlichkeit / Bestechung

Bestechlichkeit / Bestechung
im Gesundheitswesen
KZBV / BZÄK: Info-Broschüre (Rechtsgrundlagen)

Die in der breiten Öffentlichkeit geführte Diskussion um Korruption und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen war für den Gesetzgeber Anlass, eine entsprechende neue Strafrechtsnorm zu beschließen. Zudem gewinnen Transparenz und Compliance in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Bedeutung. Die strikte Einhaltung rechtlicher Vorgaben ist daher Ziel und Auftrag jedes einzelnen Zahnarztes sowie des zahnärztlichen Berufsstandes in seiner Gesamtheit.

   

Die Info-Broschüre zu diesem Thema in der Schriftenreihe "Rechtsgrund-
lagen für die Zahnarztpraxis" möchte Antworten geben und helfen, Verunsicherungen abzubauen. 

Qualitätsförderung

BZÄK/KZBV: 
Agenda Qualitätsförderung

 

Mit dieser Agenda legen BZÄK und KZBV ihre überarbeiteten Positionen zur Qualitätsförderung in der Zahnmedizin in Anknüpfung an die gemeinsame Agenda Qualitäts-
förderung aus dem Jahr 2004 vor, zeigen Perspektiven für die Weiterentwicklung durch den Berufsstand und Forderungen an die Gesundheitspolitik für die kommenden Jahre auf.

 

Die Ziele, Grundsätze und Handlungsempfehlungen der Agenda beziehen sich sowohl auf die Patienten als auch auf die in der zahnmedizinischen Versorgung tätigen Zahnärzte und Beschäftigten. Leitbild ist eine Beziehung zwischen Zahnarzt und Patient, die von Vertrauen geprägt ist.

 

Mehr dazu auf den Internetseiten der BZAEK und der KZBV.

Hier geht es zum Download der

Agenda Qualitätsförderung
(PDF)
.

Frühkindliche Kariesprävention

BZÄK-/KZBV-Versorgungskonzept „Frühkindliche Karies vermeiden“

BZÄK und KZBV haben gemeinsam mit dem Bundesverband der Kinderzahnärzte (BuKiZ) und dem Deutschen Hebammenverband (DHV) sowie unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Greifswald ein Konzeptpapier zur frühkindlichen Kariesprävention unter dem Titel „Frühkindliche Karies vermeiden“ entwickelt.


Sie können das Konzeptpapier im Internet einsehen und herunterladen:

Frühkindliche Karies vermeiden (PDF).

Alters- und Behindertenzahnheilkunde

BZÄK-/KZBV-Versorgungs-
konzept „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“

 

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenbehandlung im Bundesverband Deutscher Oralchirurgen (BDO) entstand unter dem Titel „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“ ein Konzept, mit dem die Heraus-
forderungen an die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen angegangen werden können.


Das Konzeptpapier kann im Internet eingesehen und heruntergeladen werden:

Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter (PDF).