Die KZV Nordrhein bei Facebook

Der KZV-Auftritt bei Facebook: aktuell, informativ und unterhaltsam!

Als Ergebnis zahlreicher Gespräche mit jungen Zahnärzten, Studenten, Assistenten, Angestellten und frisch Niedergelassenen ist die KZV Nordrhein jetzt auch auf Facebook zu erreichen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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DER NEUE ZAHNÄRZTE-BLOG: DENTISTS4DENTISTS

Der neue Zahnärzte-Blog „dentists4dentists“ richtet sich speziell an junge Zahnärzte – Assistenten, Angestellte, frisch Niedergelassene – und Studierende der Zahnmedizin. Im Blog informieren und diskutieren Zahnärztinnen und Zahnärzte unabhängig und neutral. 

News

Aktuelle Nachrichten, Trends und Entwicklungen

Patientenberatung löst Probleme individuell und zielführend Hier lesen Sie mehr

Gesundheitswirtschaft in NRW wächst Hier lesen Sie mehr

DGZMK: Neue Volkskrankheit MIH Hier lesen Sie mehr

Auflösung des aktuellen RZB-Gewinnspiels Hier lesen Sie mehr

Nikotinkonsum verringert Haltbarkeit von Füllungen Hier lesen Sie mehr

Unveränderte Fortsetzung des bundesweiten TI-Rollouts Hier lesen Sie mehr

IQWiG-Bericht „Systematische Behandlung von Parodontopathien“ Hier lesen Sie mehr

Neue Produktpolitik bei zuckerhaltigen Lebensmitteln Hier lesen Sie mehr

Online-Rollout der Telematikinfrastruktur – Fristverlängerung Hier lesen Sie mehr

gematik: Grünes Licht für erste Komponenten der TI Hier lesen Sie mehr

   

Patientenberatung löst Probleme individuell und zielführend

BZÄK- und KZBV-Jahresbericht zur zahnärztlichen Patientenberatung

In neun von zehn Fällen (87 Prozent) können die Beratungsstellen der Zahnärzteschaft Patienten individuelle Hilfe bieten. Entweder durch eine unmittelbare Problemlösung in der Beratungsstelle (75 Prozent) oder durch eine Vermittlung an die zuständige (Landes-)Zahnärztekammer bzw. Kassenzahnärztliche Vereinigung (KZV) (12 Prozent). Das geht aus dem heute veröffentlichten 2. Jahresbericht der Zahnärztlichen Patientenberatung hervor, der das Beratungsangebot wissenschaftlich evaluiert. Herausgeber des Berichts sind Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV).

Der Jahresbericht 2017 zeigt:

  • Im Jahr 2017 gab es rund 35.000 Beratungskontakte.
  • Etwa die Hälfte aller Beratungsgespräche (53 Prozent) betreffen Kosten- und Rechtsfragen. In jedem vierten Fall (26 Prozent) geht es um Verbraucher- und Servicethemen (z.B. Bonusheft), bei 15 Prozent um Informationen zu konkreten zahnmedizinischen Verfahren und Therapien.
  • Beim Themenschwerpunkt zahnmedizinische Verfahren und Maßnahmen ist Zahnersatz das wichtigste Beratungsthema, gefolgt von chirurgischen Verfahren und Implantaten. Die allermeisten Beratungsgespräche zu konkreten Maßnahmen verlaufen zur Zufriedenheit des Patienten und liegen bei einer unmittelbaren Problemlösungsquote von 86 Prozent.

Die Ergebnisse der Zahnärztlichen Patientenberatung werden seit dem Jahr 2016 nach einheitlichen Kriterien erfasst und wissenschaftlich ausgewertet. Dadurch kann das Serviceangebot kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert werden. Patienten werden mit ihrem Bedarf an Beratung und Information optimal unterstützt.

Hintergrund: Die Zahnärztliche Patientenberatung
Die bundesweit etablierten Beratungsstellen von KZVen und Kammern geben bereits seit vielen Jahren persönlich, postalisch, telefonisch und per E-Mail Auskunft zu Behandlungsmethoden, Therapiealternativen, Kostenübernahmen, Rechnungen sowie zu Risiken bei bestimmten Eingriffen. Die Beratung ist für alle Ratsuchenden kostenfrei.

Weitere Informationen wie Kontaktdaten der Zahnärztlichen Beratungsstellen im gesamten Bundesgebiet und ein Erklärvideo, welches das Beratungsspektrum der Zahnärztlichen Patientenberatung erläutert, können auf der Website für die zahnärztliche Patientenberatung sowie auf der Website der BZÄK und der Website der KZBV abgerufen werden. Auch der Jahresbericht der Zahnärztlichen Patientenberatung ist dort zum Download verfügbar. Druckexemplare können unter presse(at)bzaek.de oder presse(at)kzbv.de angefordert werden.

Stellungnahmen von BZÄK und KZBV zum aktuellen Jahresbericht
Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der BZÄK:
„Die Beratungsstellen von Kammern und KZVen sind eine wichtige Ergänzung der Aufklärung und Information von Patienten, die  Zahnärzte täglich in ihren Praxen leisten. Der diesjährige Themenschwerpunkt des Berichts zu zahnmedizinischen Verfahren und Maßnahmen zeigt, dass man auf den unterschiedlichen Wissens- und Informationsstand der Patienten speziell reagieren muss. Die Zahnärztliche Patientenberatung kann auf Schwierigkeiten im Umgang mit Informationen durch individuell zugeschnittene Vermittlung in besonderer Weise eingehen. Unser Ziel ist es, das Beratungssystem so patientenfreundlich wie möglich weiterzuentwickeln.“

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der KZBV:
„Beratung bedeutet für uns Zahnärzte weit mehr als reine Informationsvermittlung. Wir wollen unseren Patienten eine aktive, lösungsorientierte Unterstützung bieten, um Anliegen abschließend zu lösen und die Patientensouveränität zu stärken. Dabei ist die zahnärztliche Patientenberatung nicht bloß ein niedrigschwelliges Angebot für Ratsuchende, sondern gleichzeitig wichtiger Indikator für die Wahrnehmung der Versorgung aus Sicht der Patienten. Somit hilft uns die Evaluation der Patientenberatung dabei, nicht nur unser Serviceangebot, sondern auch die zahnärztliche Versorgung im Sinne eines gleichberechtigten Zugangs und der Teilhabe am medizinischen Fortschritt für alle Menschen in Deutschland zukunftsorientiert auszugestalten.“

Gemeinsame Pressemitteilung von BZÄK und KZBV

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Gesundheitswirtschaft in NRW wächst

Bruttowertschöpfung steigt 2017 um 1,9 Prozent 

Die Bruttowertschöpfung der nordrhein-westfälischen Gesundheitswirtschaft belief sich 2017 nach derzeitigem Berechnungsstand auf 62,6 Milliarden Euro; das sind 10,1 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes NRW. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, war die Bruttowertschöpfung in der Gesundheitswirtschaft 2017 preisbereinigt um 1,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zum Jahr 2010 lag die Wirtschaftsleistung in der Gesundheitswirtschaft im Jahr 2017 preisbereinigt um 14,4 Prozent höher, während es bei der Gesamtwirtschaft einen Anstieg um 9,3 Prozent gab. 2017 arbeiteten rund 1,3 Millionen Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft, was einem Anteil von 14,0 Prozent an allen Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen entsprach.

Gegenüber 2016 erhöhte sich die Erwerbstätigenzahl im Gesundheitsbereich um rund 32 600 Personen bzw. 2,5 Prozent. Gegenüber dem Jahr 2010 zeigt sich mit insgesamt 17,1 Prozent ein stärkerer Beschäftigtenzuwachs in dieser Branche als bei den Erwerbstätigen in der Gesamtwirtschaft mit 7,3 Prozent.

Pressemitteilung des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW)

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DGZMK: Neue Volkskrankheit MIH

Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation in bestimmten Altersgruppen verbreiteter als Karies

Die Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (MIH) stellt eine neue Volkskrankheit dar. In bestimmten Altersgruppen bei Kindern und Jugendlichen liegt ihr Auftreten höher als das von Karies. Das stellte Prof. Dr. Norbert Krämer, Präsident der DGKiZ (Deutsche Gesellschaft für Kinderzahnmedizin), auf einer Pressekonferenz der DGZMK (Deutsche Gesellschaft für Zahn- Mund- und Kieferheilkunde) heraus. MIH bedeutet eine systemisch bedingte Strukturanomalie primär des Zahnschmelzes, die auf eine Mineralisationsstörung zurück zu führen ist. Sie tritt an einem bis zu allen vier ersten bleibenden Molaren auf. Solche „Kreidezähne“ sind äußerst schmerzempfindlich und reagieren sehr sensibel auf Hitze, Kälte und Zähneputzen.

Bisphenol A kommt als Weichmacher ursächlich in Frage 
MIH hat eine rasante Entwicklung durchlaufen. 1987 wurde die Krankheit erstmals wissenschaftlich beschrieben, heute lässt sich bereits von einer neuen Volkskrankheit sprechen: im Durchschnitt leiden 10 bis 15 Prozent der Kinder an MIH, bei den 12jährigen liegt die Quote laut DMS V (5. Deutsche Mundgesundheitsstudie) inzwischen sogar bei über 30 Prozent. Eine wesentliche Rolle bei der Entstehung scheinen Weichmacher aus Kunststoffen zu spielen, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Aufgrund von Tierversuchen liess sich ein Zusammenhang zwischen Bisphenol A-Konsum und der Entwicklung von MIH nachweisen. Bei entsprechender Prophylaxe kann drohender Kariesbefall für solche Zähne dennoch abgewendet und deren Erhalt gesichert werden. 

Als weitere potenzielle Ursachen für MIH kommen Probleme während der Schwangerschaft, Infektionskrankheiten, Antibiotikagaben, Windpocken, Einflüsse durch Dioxine sowie Erkrankungen der oberen Luftwege in Betracht. Diskutiert wird ein multifaktorielles Geschehen. Dennoch gilt die präzise Ursache wissenschaftlich weiterhin als ungeklärt. Da die Schmelzentwicklung der ersten Molaren und der Inzisivi zwischen dem achten Schwangerschaftsmonat und dem vierten Lebensjahr stattfindet, muss die Störung auch in dieser Zeitspanne auftreten. Jüngste Untersuchungen deuten darauf hin, dass aufgenommenes Bisphenol A bei der Entstehung eine große Rolle spielen. 

Schmerzempfindlichkeit lässt Lebensqualität sinken
Häufig weisen bei MIH die bleibenden Frontzähne und zunehmend auch die zweiten Milchmolaren Fehlstrukturierungen auf. Klinisch fällt die unterschiedliche Ausprägung der Erkrankung auf. Die Mineralisationsstörung kann sich dabei auf einen einzelnen Höcker beschränken oder aber die gesamte Oberfläche der Zähne betreffen. Die milde Form der MIH zeigt eher weiß-gelbliche oder gelb-braune, unregelmäßige Opazitäten im Bereich der Kauflächen und/oder Höcker. Die schwere Form der Zahnentwicklungsstörung weisen abgesplitterte oder fehlenden Schmelz- und/oder Dentinareale unterschiedlichen Ausmaßes auf. Die betroffenen Patienten klagen über Schmerzen beim Trinken, Essen und Zähneputzen. Dies beeinträchtigt die Lebensqualität der jungen Patienten und erschwert die Behandlung beim Zahnarzt. Dennoch ist in diesen Fällen ein schnelles therapeutisches Eingreifen dringend geboten. 

Prävention nicht möglich - Prophylaxe schon 
Weil die Veränderungen sich schon während der Zahnentwicklung ereignen und die genauen Ursachen noch nicht geklärt sind, ist eine wirksame Prävention gegen MIH nicht möglich. Dies erklärte Prof. Dr. Stefan Zimmer, Präsident der DGPZM (Deutsche Gesellschaft für  Präventivzahnmedizin (DGPZM). Da MIH-Zähne aber eine raue Oberfläche und in der Substanz eine schlechtere Qualität aufweisen, sind sie besonders kariesanfällig. Deshalb muss über das Zähneputzen hinaus eine besonders intensive Prophylaxe betrieben werden, um die Zähne vor Karies zu schützen. Hierfür stehen insbesondere Fluoridierungsmaßnahmen in der häuslichen Umgebung und der Zahnarztpraxis zur Verfügung, die altersbezogen angewandt werden müssen. Regelmäßige Untersuchungen beim Zahnarzt, die Behandlung mit Fluoridlack und der Aufbau der Zähne mit verschiedenen Techniken können dazu beitragen, auch von MIH befallene Zähne bei guter Pflege ein Leben lang zu erhalten.

Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Bild Startseite: proDente e. V.

   

Auflösung des RZB-Gewinnspiels

Als ein Zahnarzt Rom untergehen ließ: Italiens Niederlage bei der WM 1966 im „Mutterland des Fußballs“

Und hier ist die Lösung des aktuellen RZB-Gewinnspiels (RZB 6/2018, 3. Umschlagseite):
Vor 52 Jahren scheiterte Italien bei der Fußball-Weltmeisterschaft in England an der Außenseiter-Mannschaft Nordkoreas. Italiens Schreckgespenst, der fußballbegabte Zahnarzt, der dieses Wunder vollbrachte, heißt Pak Doo-Ik.
Senden Sie die richtige Antwort bis zum 30. Juni 2018 an rzb@kzvnr.de. Wir verlosen zwei Mediengutscheine à 25 Euro!

   

Nikotinkonsum verringert Haltbarkeit von Füllungen

Füllungsmaterial spielt keine Rolle

Dass Rauchen große Gefahren für die Mundgesundheit mit sich bringt, ist wissenschaftlich belegt. Ein Forscherteam der Universität Pittsburgh im US-Bundesstaat Pennsylvania hat jetzt herausgefunden, dass der Konsum von Nikotin auch die Haltbarkeit von Füllungen negativ beeinflusst. Dies gilt ebenso für den Konsum von Alkohol. Ihre im Fachmagazin Frontiers in Medicine veröffentlichte Untersuchung belegt, dass zwei Jahre nach einer Füllungstherapie bei Personen mit einem erhöhten Nikotin- oder Alkoholkonsum die Füllungen eher brüchig werden oder ausfallen. Dies geschieht unabhängig vom verwendeten Füllungsmaterial. Neben dem jeweiligen Zahnhygieneverhalten, der Art und dem Material der Füllung hat also auch der persönliche Lebensstil eine deutliche Auswirkung auf die Haltbarkeit von Füllungen.

Bisher war vor allem bekannt, dass Nikotinkonsum das Risiko für Parodontitis und Zahnverlust erhöht. Auch hierzu gibt es neue wissenschaftliche Erkenntnisse. In einer aktuellen Studie von Zahnmedizinern der Charité Berlin, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel haben Forscher die Zahl der Parodontitisfälle weltweit berechnet, die auf Zigaretten zurückzuführen ist. Danach verursacht Rauchen 40 Millionen schwere Parodontitis-Fälle in aller Welt. Die Studie wurde im Journal of Clinical Periodontology veröffentlicht. Die Wissenschaftler, darunter Prof. Dr. Christof Dörfer, der auch Präsident der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie ist, konnten nachweisen, dass insbesondere Männer mittleren Alters eine Parodontitis aufgrund von Rauchen aufweisen. Zwischen den einzelnen Ländern gibt es dabei signifikante Unterschiede. In Deutschland sind rund zehn Prozent der Parodontitisfälle auf Zigaretten zurückzuführen, während dieser Prozentsatz beispielsweise in Spanien, aber auch in vielen Ländern Afrikas deutlich geringer ausfällt. Die Forscher schätzen Rauchen als einen „zentralen Risikofaktor für Parodontitis“ ein, der insbesondere bei jüngeren Menschen besonders hoch ist. Für die Studie wurden Daten aus einem umfänglichen Pool für insgesamt 186 Länder berechnet.

Bild Startseite: Tim Reckmann / pixelio.de

   

Unveränderte Fortsetzung des bundesweiten TI-Rollouts

KZBV-Statement zur aktuellen Diskussion in den Medien über Zukunft der eGK

Zur aktuellen Diskussion in den Medien über die Zukunft der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) stellt Dr. Karl-Georg Pochhammer, zuständiger Ressortvorstand der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) fest: 

„Sowohl die Einführung der eGK als auch der andauernde Auf- und Ausbau der Telematikinfrastruktur fußen auf gesetzlichen Regelungen, die für die KZBV und die beteiligten Partner der Selbstverwaltung rechtsverbindlich sind. Diese Rechtsgrundlage kann nur durch den Gesetzgeber selbst geändert werden. Sollte es seitens der Politik in welcher Form auch immer für den Fortgang des Projekts neue Strategien und Vorschläge zur Verbesserung, Beschleunigung oder Optimierung von Prozessabläufen geben, ist die KZBV jederzeit zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit – unter der Voraussetzung, dass dies nicht zu Lasten der Zahnärzteschaft, der Selbstverwaltung und nicht zum Nachteil der Patienten erfolgt. 

Die in den vergangenen Tagen geführte Diskussion um die eGK  zielte insbesondere auf die Frage ab, in welcher Form Patienten künftig einen schnellen, sicheren und unkomplizierten Zugang zu ihren eigenen Gesundheitsdaten erhalten sollten. Die grundsätzliche Einführung der TI und somit die digitale Vernetzung der Teilnehmer des Gesundheitswesens stand dabei ausdrücklich nicht zur Disposition. Die momentan im Aufbau befindliche TI ist aus Sicht der KZBV grundsätzlich eine sinnvolle und zugleich sichere Kommunikationsplattform für Zahnärzte, Kostenträger, andere Heilberufe und Krankenhäuser. Deshalb wird die KZBV auch weiterhin aktiv die Einführung der TI fördern und damit zu einer erfolgreichen Digitalisierung im Gesundheitswesen beitragen. Der laufende bundesweite Rollout der TI in den Zahnarztpraxen wird daher folgerrichtig auch unverändert fortgesetzt. Die KZBV appelliert ansonsten an die Politik, durch missverständliche Interviewäußerungen und Presseverlautbarungen nicht weiter zur Verunsicherung in den Praxen beizutragen und damit den anspruchsvollen Rollout der TI zusätzlich zu hemmen. Gleiches gilt für die durch den Gesetzgeber angedrohten Sanktionen für Praxen in Form von Honorarabschlägen. Solche Strafmaßnahmen sind für eine Beschleunigung des Projekts der falsche Weg, denn sie befördern Misstrauen an Stellen, an denen Vertrauen dringend benötigt wird. Aus diesem Grund macht sich die KZBV auch noch einmal ausdrücklich für eine Fristverlängerung für den flächendeckenden Rollout stark. Diese Frist sollte aus unserer Sicht mindestens bis zum 1. Juli 2019, idealerweise aber bis zum 31. Dezember 2019 laufen.“ 

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Bild Startseite: gematik

   

IQWiG-Bericht „Systematische Behandlung von Parodontopathien“

KZBV begrüßt IQWiG-Bericht in weiten Teilen

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat Ende April in Köln seinen Abschlussbericht Systematische Behandlung von Parodontopathien veröffentlicht.

Dazu sagte Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV): „Wir begrüßen die Ergebnisse des IQWiG in weiten Teilen, eröffnen sie doch die Möglichkeit, in den anstehenden Beratungen im Gemeinsamen Bundesausschuss substanzielle Verbesserungen im Kampf gegen die Volkskrankheit Parodontitis zu erreichen. Erfreulich ist vor allem, dass das IQWiG die seitens der Wissenschaft geäußerten berechtigten Kritikpunkte am Vorbericht aufgegriffen und in weiten Teilen im Abschlussbericht umgesetzt hat. Das ist eine gute Nachricht für die nachhaltige Verbesserung der Versorgung von Millionen von Patientinnen und Patienten. Als stimmberechtigte Trägerorganisation wird die KZBV die Beratungen im Gemeinsamen Bundesausschuss weiter aktiv mitgestalten. Mitentscheidende Aspekte der Erfahrung von Zahnärzten und der Erwartungen von Patienten werden dabei den nötigen Stellenwert bekommen.“

Hintergrund: Das neue PAR-Versorgungskonzept
Die KZBV hatte auf dem Deutschen Zahnärztetag im November 2017 gemeinsam mit der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) ihr neues Versorgungskonzept zur Behandlung parodontaler Erkrankungen vorgestellt. Es basiert auf international anerkannten wissenschaftlichen Erkenntnissen, berücksichtigt den medizinischen Fortschritt und soll die derzeitig geltende Behandlungsstrecke im GKV-System aktualisieren. Damit wären die Voraussetzungen für eine wirksame Bekämpfung der Parodontitis geschaffen. Das Konzept, das unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DG PARO) entwickelt wurde, kann auf der Website der KZBV abgerufen werden.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Bild Startseite: Fotolia

   

Neue Produktpolitik bei zuckerhaltigen Lebensmitteln

Deutsche Supermarktketten und Hersteller wollen Zucker in Produkten reduzieren

Zu viel Zucker schadet bekanntlich den Zähnen und fördert Übergewicht. Da dieses Thema in den letzten Jahren verstärkt in das Blickfeld von Presse und Öffentlichkeit gerückt ist, planen jetzt auch mehrere deutsche Supermarktketten und Hersteller von Lebensmitteln und Getränken, den Zuckergehalt etlicher Produkte deutlich zurückzufahren.

Der Discounter Lidl hatte schon zu Beginn des letzten Jahres eine Reduktion des Zucker- und Salzanteils in eigenen Produkten wie Frühstücksflocken, Fertiggerichten und Chips um 20 Prozent bis zum Jahr 2025 beschlossen. Zusätzlich ist jetzt geplant, den Zuckergehalt bestimmter Erfrischungsgetränke in einem ersten Schritt „um fünf bis acht Prozent“ zu senken sowie den Zuckeranteil einer Reihe von Süßgebäck-Artikeln und Backwaren zu reduzieren. Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, wird bei Lidl derzeit auch jeder Joghurt einer Produktüberarbeitung zwecks Senkung des Zuckergehalts unterzogen. Die Zuckerreduzierung soll dabei sukzessive erfolgen, damit die Konsumenten sich an die verringerte Süße gewöhnen. Auch andere Supermarktketten und namhafte Hersteller von Markenprodukten wie zum Beispiel Rewe, Eckes-Granini, Dr. Oetker und Bahlsen wollen zukünftig verstärkt Produkte mit reduziertem Zuckergehalt anbieten oder bieten solche Lebensmittel und Getränke bereits an. So beabsichtigt der Handelskonzern Rewe, im Verlauf dieses Jahres rund 100 zuckerreduzierte Eigenmarkenprodukte in sein Sortiment aufzunehmen.

Eine Studie von „Foodwatch“ war jüngst zu dem Ergebnis gekommen, dass Coca-Cola mit einem millionenschweren Online- und TV-Marketing gezielt Kinder und Jugendliche als Konsumentengruppe ansprechen wolle. Das wird von der Verbraucherorganisation sehr kritisch gesehen, da die zuckerhaltigen Getränke des Unternehmens „flüssige Krankmacher“ und mitverantwortlich für die Ausbreitung von Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes seien.

Zudem ist vor kurzem bekannt geworden, dass mehrere internationale Studien, die in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht wurden, Sondersteuern auf Softdrinks, Alkohol und Tabak empfehlen, um die Zunahme von Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, Herz- und Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und Krebs wirksam einzudämmen. Nach einer Einschätzung von Wissenschaftlern der Universität Hamburg verursachen Fettleibigkeit, Tabak- und Alkoholkonsum in Deutschland Gesundheitskosten von zirka 180 Milliarden Euro im Jahr.

Bild Startseite: sassi / pixelio.de

   

Online-Rollout der Telematikinfrastruktur – Fristverlängerung

Laut E-Health-Gesetz zieht eine fehlende Anbindung an die Telematikinfrastruktur bis zum 1. Juli 2018 1 Prozent Honorarabschlag bei Medizinern nach sich. Nachdem die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung bereits im Juli Gespräche mit dem Bundesgesundheitsministerium geführt hat, stimmte der Bundesrat jetzt der Verordnung zur Verlängerung der Frist um sechs Monate zu. Vertragszahnärzte sind demnach gesetzlich verpflichtet, bis zum 31. Dezember 2018 das neue Versichertenstammdatenmanagement in ihren Praxen einzuführen. Mit der Fristverlängerung soll laut Verordnung den Ärzten, Zahnärzten und Einrichtungen eine ausreichende Übergangsfrist zugestanden werden, in der sie sich mit der erforderlichen Technik für die Versichertenstammdatenprüfung ausstatten können.

So funktioniert der Versichertenstammdatenabgleich über die Telematikinfrastruktur
Per SMC-B-Karte (elektronischer Praxisausweis) überprüft die Telematikinfrastruktur, ob die Zahnarztpraxis zur Nutzung des Online-Dienstes berechtigt ist. Auf diese Weise wird die Praxis authentisiert. Das E-Health-Kartenterminal im Praxisverwaltungssystem (PVS) prüft sodann, ob der Patient in diesem Quartal die Praxis schon einmal aufgesucht hat. Ist dies nicht der Fall ist und wurden die Daten des Patienten somit nicht schon einmal gepüft, leitet das Praxisverwaltungssystem die Online-Prüfung der Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte über den Konnektor ein. Dieser prüft im Versichertenstammdaten-Server, ob für diese eGK ein Aktualisierungsauftrag vorliegt. Im positiven Fall aktualisiert der Konnektor die Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte. Im Anschluss daran liest das Praxisverwaltungssystem die aktualisierten eGK-Daten ein.

Ausführliche Informationen und weiterführende Hinweise zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur erhalten Sie auf unseren Internetseiten.

Bild Startseite: Fotolia

   

gematik: Grünes Licht für erste Komponenten der TI

Konnektor, E-Health-Kartenterminal, VPN-Zugangsdienst und Praxisausweis für TI-Einsatz zugelassen

Die gematik Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH hat erstmalig Zulassungen für Produkte und Dienste der Industrie zum bundesweiten Betrieb der ersten Anwendung Versichertenstammdaten-Management erteilt. 

Für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur sind mehrere Produkte und Dienste der Industrie notwendig, die von der gematik zugelassen werden müssen, wie beispielsweise der Konnektor, das E-Health-Kartenterminal, der VPN-Zugangsdienst und der elektronische Praxisausweis. Diese stellen neben der Anpassung des jeweiligen IT-Verwaltungs- oder -informationssystems die Basisausstattung dar, um eine medizinische Einrichtung an die Telematikinfrastruktur anzuschließen.

Als erste haben das Zulassungsverfahren der gematik erfolgreich durchlaufen der Konnektor „KoCoBox MED+“ des Unternehmens KoCo Connector, das E-Health-Kartenterminal „ORGA 6141 online“ des Unternehmens Ingenico Healthcare, der VPN-Zugangsdienst des Unternehmens CompuGroup Medical Deutschland und die Bundesdruckerei als Anbieter von elektronischen Praxisausweisen. Die Bundesdruckerei hat dabei zunächst die Zulassung für Zahnarztpraxen erhalten. Die Zulassung für Arzt- und Psychotherapeutenpraxen wird in Kürze folgen.

„Wir freuen uns über das Engagement der Industrieunternehmen, die mit ihren Produkten vorangehend alle Anforderungen an die Funktionalität, Interoperabilität und Sicherheit zum Einsatz in der Telematikinfrastruktur erfüllt haben. Weitere Produkte verschiedener Unternehmen durchlaufen derzeit die Zulassungsverfahren“, sagt Alexander Beyer, Geschäftsführer der gematik. „Auch andere Hersteller und Dienstleister sind dazu eingeladen, ihre Produkte zur Zulassung einzureichen“.

Für den bundesweiten Betrieb der Anwendung Versichertenstammdaten-Management hat die gematik fristgerecht zum 30. Juni 2017 die erforderlichen Sicherheits- und Betriebskonzepte festgelegt, sämtliche technische Vorgaben (Spezifikationen) definiert und veröffentlicht sowie die notwendigen Zulassungsverfahren für die zentral und dezentral betriebenen Produkte und Dienste etabliert. 

Zur technischen Ausstattung einer medizinischen Einrichtung, um diese an die Telematikinfrastruktur anzuschließen, gehört ein neues Gerät, der Konnektor. Er verbindet die IT-Systeme medizinischer Einrichtungen mit der Telematikinfrastruktur (ein Internetanschluss ist notwendig). Der Konnektor ist mit einem Router vergleichbar, jedoch mit einem deutlich größeren Funktionsumfang und einem sehr hohen Sicherheitsniveau. Er stellt ein sogenanntes virtuelles privates Netzwerk (VPN) her, in dem elektronische Anwendungen unter Einsatz moderner Verschlüsselungstechnologien völlig abgeschirmt vom sonstigen Internet genutzt werden können. 

Das Versichertenstammdaten-Management ist die erste Anwendung der Telematikinfrastruktur und ermöglicht es Ärzten, Zahnärzten und Psychotherapeuten in Echtzeit (online) automatisiert zu überprüfen, ob die auf der elektronischen Gesundheitskarte gespeicherten Versichertenstammdaten aktuell sind bzw. ob ein gültiges Versicherungsverhältnis besteht. Dieser Online-Datenabgleich ist gesetzlich verpflichtend. Erst jüngst hat der Bundesrat die Frist für die flächendeckende Einführung des Versichertenstammdaten-Managements durch die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzte, Einrichtungen und Zahnärzte auf den 31. Dezember 2018 verlängert.

gematik, Pressemitteilung vom 10.11.2017

Dokumentenpaket für Online-Produktivbetrieb (Stufe 1)
Die gematik hat ein neues Dokumentenpaket für den Online-Produktivbetrieb (Stufe 1) herausgegeben. Das Dokumentenpaket mit dem Releasestand 1.6.4-3 bildet ab sofort die Grundlage der laufenden und anstehenden Zulassungsverfahren für den Online-Produktivbetrieb (Stufe 1). Die Dokumentenlandkarte des aktuellen Releases enthält das Verzeichnis der gültigen Produkttypsteckbriefe, Anbietertypsteckbriefe, Konzepte und Spezifikationen sowie Schemata, WSDL- und andere Dateien. Das Dokumentenpaket ist über das Fachportal unter Online-Produktivbetrieb (Stufe 1) abrufbar. Im neuen Fachportal der gematik werden alle aktuellen Fachinformationen zu Spezifikationen und Zulassungen zur Verfügung gestellt.

gematik, Meldung vom 06.12.2017

Weitere aktuelle Meldungen der gematik finden Sie im Internet.

Ausführliche Informationen und weiterführende Hinweise zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur erhalten Sie auf unseren Internetseiten.

   

Neues Datenschutzrecht

BZÄK, KZBV und KBV haben Informationen zum neuen Daten-
schutzrecht veröffentlicht, das ab dem 25. Mai 2018 gilt. Im Vordergrund steht die durch die Praxen zu gewährleistende Sicherheit der verarbeiteten Personendaten, die nach der EU-DSGVO und dem BDSG ab dem genannten Stichtag besonders geschützt werden müssen.

Datenschutz- und Datensicherheits-Leitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV der BZÄK und KZBV (PDF)

Merkblatt der BZÄK zum neuen Datenschutzrecht (PDF)

Informationen der KBV zur EU-DSGVO

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der 
ZÄK Nordrhein sowie unter
dentists4dentists.

Informationsfilm Patientenberatung

BZÄK und KZBV haben einen Informationsfilm erstellt, der das Angebot der zahnärztlichen Patientenberatung der KZVen und (Landes-)Zahnärztekammern erläutert.

 

Der Film ist auf der zentralen Website von BZÄK und KZBV zur Patientenberatung zu sehen:

 

Er kann außerdem auf YouTube abgerufen werden.

Versichertenstammdaten

KZBV-Merkblatt zu Fehlercodes
im VSDM

Die KZBV informiert die Zahnarztpraxen mit einem Merkblatt über den korrekten Umgang mit Fehlermeldungen (Fehlercodes), die beim Einlesen der Versicherten-
stammdaten über die eGK angezeigt werden können.

Neue Heilmittelrichtlinie

KZBV-Informationspaket

Die neue KZBV-Broschüre „Die zahnärztliche Heilmittelverordnung – So verschreiben Sie richtig“ enhält Erläuterungen zur Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen sowie zur konkreten Umsetzung der Verordnung und Tipps zum Ausfüllen des Vordrucks. Zudem umfasst sie eine Kurzerläuterung sowie eine FAQ-Liste. Die Broschüre wird durch ein digitales Erklärprojekt ergänzt.

 

Hier gelangen Sie auf der KZBV-Website zu dem
KZBV-Informationspaket zur zahnärztlichen Heilmittel-
verordnung
.

Parodontitis

Neues Versorgungskonzept

KZBV, BZÄK und DG Paro haben ein neues, wissenschaftlich abgesichertes Versorgungskonzept gegen die „Volkskrankheit Parodontitis“ entwickelt:

PAR-Versorgungskonzept – Konzept für die Behandlung von Parodontalerkrankun-
gen bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung

Anbindung an die Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen geht an den Start. In den kommenden Monaten sollen alle Praxen an Deutschlands größtes elektronisches Gesundheitsnetz angeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund hat die KZBV eine Informationsbroschüre veröffentlicht:
„Anbindung an die Telematik-
infrastruktur – Informa-
tionen für Ihre Praxis“

   

KZBV und KZV Sachsen stellen außerdem ein 
Erklärvideo „Einführung
in die Telematikinfra-
struktur“

zur Verfügung.

Agenda Mundgesundheit

Die „Agenda Mundgesundheit
2017-2021" der KZBV umfasst die gesundheitspolitischen Positionen der Vertragszahnärzteschaft zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland. Die vollständige Agenda sowie eine Kurzfassung können auf der Website der KZBV abgerufen werden:

Agenda Mundgesundheit
2017-2021 (PDF) und
Agenda Mundgesundheit – Positionen und Grundsätze (PDF)

Übersichtsgrafik Qualitätsförderung

Der zahnärztliche Berufsstand ist bestrebt, in den Praxen vor Ort immer die möglichst beste Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Eine umfassende Qualitätsförderung ist zentrale kontinuierliche Aufgabe aller Zahnärztinnen und Zahnärzte.

 

Die KZBV stellt dafür eine Übersichtsgrafik mit weiterführenden Erläuterungen zur Verfügung, die anschaulich, leicht verständlich und transparent über die einzelnen Elemente zahnärztlicher Qualitätsförderung informiert und die Sie hier herunterladen können:

KZBV-Übersichtgrafik
Qualitätsförderung (PDF)

PZR-Umfrage-Ergebnisse 2017

Die KZBV hat im April 2017 bei 113 gesetzlichen Krankenkassen eine Umfrage zu den Angeboten der Kassen hinsichtlich der PZR durchgeführt. Gefragt wurde nach der konkreten Leistung der jeweiligen Kasse im Zusammenhang mit einer PZR, nach Absprachen mit KZVen und danach, ob der Zahnarzt frei nach der GOZ abrechnen kann.

 

36 Krankenkassen haben sich mit freiwilligen Selbstauskünften an der Umfrage beteiligt. Die KZBV übernimmt für Inhalt und Vollständigkeit keine Gewähr. Ein Teil der Angebote basiert auf sogenannten Selektivverträgen und hat damit eine Einschränkung der freien Zahnarztwahl zur Folge. 

Hier gelangen Sie zu den 

DMS V-Praxisplakat

Bundeszahnärztekammer und KZBV haben in Zusammenarbeit mit dem Institut der Deutschen Zahnärzte ein Plakat zur Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) zur Verwendung in der Zahnarztpraxis herausgegeben. Es informiert über die positiven Ergebnisse der Studie und fordert die Patienten auf, den nächsten Kontrolltermin zu vereinbaren:


Auf den Seiten der KZBV erhalten Sie außerdem eine 

Bestechlichkeit / Bestechung

Bestechlichkeit / Bestechung
im Gesundheitswesen
KZBV / BZÄK: Info-Broschüre (Rechtsgrundlagen)

Die in der breiten Öffentlichkeit geführte Diskussion um Korruption und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen war für den Gesetzgeber Anlass, eine entsprechende neue Strafrechtsnorm zu beschließen. Zudem gewinnen Transparenz und Compliance in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Bedeutung.

Die strikte Einhaltung rechtlicher Vorgaben ist daher Ziel und Auftrag jedes einzelnen Zahnarztes sowie des zahnärztlichen Berufsstandes in seiner Gesamtheit. Fragen wie „Was darf ich denn noch?“ und „Was ist verboten?“ sind inzwischen fester Bestandteil des Beratungsalltags von Zahnärztekammern und Kassen-
zahnärztlichen Vereinigungen.

Die Info-Broschüre zu diesem Thema in der Schriftenreihe "Rechtsgrund-
lagen für die Zahnarztpraxis" möchte Antworten geben und helfen, Verunsicherungen abzubauen. 

Qualitätsförderung

BZÄK/KZBV: 
Agenda Qualitätsförderung

 

Mit dieser Agenda legen BZÄK und KZBV ihre überarbeiteten Positionen zur Qualitätsförderung in der Zahnmedizin in Anknüpfung an die gemeinsame Agenda Qualitäts-
förderung aus dem Jahr 2004 vor, zeigen Perspektiven für die Weiterentwicklung durch den Berufsstand und Forderungen an die Gesundheitspolitik für die kommenden Jahre auf.

 

Die Ziele, Grundsätze und Handlungsempfehlungen der Agenda beziehen sich sowohl auf die Patienten als auch auf die in der zahnmedizinischen Versorgung tätigen Zahnärzte und Beschäftigten. Leitbild ist eine Beziehung zwischen Zahnarzt und Patient, die von Vertrauen geprägt ist.

 

Mehr dazu auf den Internetseiten der BZAEK und der KZBV.

Hier geht es zum Download der

Agenda Qualitätsförderung
(PDF)
.

Frühkindliche Kariesprävention

BZÄK-/KZBV-Versorgungskonzept „Frühkindliche Karies vermeiden“

BZÄK und KZBV haben gemeinsam mit dem Bundesverband der Kinderzahnärzte (BuKiZ) und dem Deutschen Hebammenverband (DHV) sowie unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Greifswald ein Konzeptpapier zur frühkindlichen Kariesprävention unter dem Titel „Frühkindliche Karies vermeiden“ entwickelt.


Sie können das Konzeptpapier im Internet einsehen und herunterladen:

Frühkindliche Karies vermeiden (PDF).

Alters- und Behindertenzahnheilkunde

BZÄK-/KZBV-Versorgungs-
konzept „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“

 

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenbehandlung im Bundesverband Deutscher Oralchirurgen (BDO) entstand unter dem Titel „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“ ein Konzept, mit dem die Heraus-
forderungen an die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen angegangen werden können.


Das Konzeptpapier kann im Internet eingesehen und heruntergeladen werden:

Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter (PDF).