Die KZV Nordrhein bei Facebook

Der KZV-Auftritt bei Facebook: aktuell, informativ und unterhaltsam!

Der Auftritt der KZV Nordrhein bei Facebook ist das Ergebnis zahlreicher Gespräche mit jungen Zahnärzten, Studenten, Assistenten, Angestellten und frisch Niedergelassenen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

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DER ZAHNÄRZTE-BLOG: DENTISTS4DENTISTS

Der Zahnärzte-Blog „dentists4dentists“ richtet sich speziell an junge Zahnärzte – Assistenten, Angestellte, frisch Niedergelassene – und Studierende der Zahnmedizin. Im Blog informieren und diskutieren Zahnärztinnen und Zahnärzte unabhängig und neutral. 

News

Aktuelle Nachrichten, Trends und Entwicklungen

 

Bei der Prophylaxe hat Ostdeutschland die Nase vorn Hier lesen Sie mehr

Keimabwehr mit Nanosäulen Hier lesen Sie mehr

Arbeiten im Seniorenalter Hier lesen Sie mehr

Stress auf die Dauer schädlich für Zähne und Zahnfleisch  Hier lesen Sie mehr

„Zahnärztlicher Kinderpass“ jetzt aktualisiert und mit neuem Layout Hier lesen Sie mehr

S2k-Leitlinie „Operative Entfernung von Weisheitszähnen“ aktualisiert – Hier lesen Sie mehr

Dentalreport 2019 – Hier lesen Sie mehr

TI: Neue Regelungen zur Konnektorpauschale ab 2020 – Hier lesen Sie mehr

Kooperationsverträge – Erfolgsmodell für Pflegeheime – Hier lesen Sie mehr

ZäPP geht in die nächste Runde – Hier lesen Sie mehr

Änderung bei myKZV-Anmeldung mit Signaturkarte – Hier lesen Sie mehr

Zahnzusatzversicherungen – die Nachfrage steigt – Hier lesen Sie mehr

Neuer Gesetzesentwurf: Digitale Versorgung Gesetz Hier lesen Sie mehr

   

Bei der Prophylaxe hat Ostdeutschland die Nase vorn

Kaufmännische Krankenkasse legt Patientenzahlen zur Zahnvorsorge vor

Eine Auswertung von Patientendaten der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) hat ergeben, dass ostdeutsche Zahnpatienten die diszipliniertesten sind, was die Zahnprohylaxe angeht. Der Westen weist in dieser Hinsicht einen deutlichen Nachholbedarf auf.

So haben sich im letzten Jahr ganz klar die Bewohner Sachsens und Sachsen Anhalts den Spitzenplatz in puncto Zahnvorsorge gesichert. Jeweils mehr als zwei Drittel von ihnen haben 2018 zumindest einmal jährlich eine Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt wahrgenommen. In Nordrhein-Westfalen und im Saarland sieht es um einiges schlechter aus. Hier waren es 2018 je nur zirka 54 Prozent der gesetzlich Versicherten, die zu Vorsorgezwecken eine Zahnarztpraxis aufgesucht haben. Das Schlusslicht bei der Zahnprophylaxe bildet das Bundesland Hamburg. Nur knapp 53 Prozent gingen hier 2018 zur Vorsorge. Insgesamt lässt sich für alle Bundesländer im Vergleich zum Jahr 2013 eine Stagnation bzw. sogar ein leichter Rückgang bei der Inanspruchnahme der gesetzlichen Zahnvorsorgeleistungen feststellen.

Von allen Altersgruppen sind übrigens die 21- bis 30-Jährigen die größten Prophylaxe-„Verweigerer“. Bei ihnen liegt der Anteil derjenigen, denen eine Vorsorge zum Wohl ihrer Zahngesundheit am Herzen liegt, bei gerade mal knapp 45 %. Alarmierend auch, dass die Bereitschaft zur Prophylaxe in dieser Altersgruppe von 2013 bis 2018 am stärksten zurückgegangen ist: um ganze 13,5 Prozent.

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Keimabwehr mit Nanosäulen

Neue antibakterielle Oberflächenbeschichtung gegen Protheseninfektion

Wissen Sie, wie sich Zikaden vor dem Eindringen von Bakterien schützen? Australische Forscher haben es herausgefunden. Die Oberfläche von Zikadenflügeln weist Säulen aus einer wachsähnlichen Substanz im Nanoformat auf. Diese „Stachelstruktur“ ist ein effektives Mittel der Keimabwehr, denn die etwa 200 Nanometer kleinen Säulen können die Zellwände von Erregern beschädigen bzw. Bakterien regelrecht aufspießen.

Diese erstaunliche Erfindung der Natur haben sich jetzt Wissenschaftler der Ruhr-Uni Bochum vom Lehrstuhl „Materials Discovery and Interfaces“ sowie der Abteilung Chirurgische Forschung/Klinikum Bergmannsheil zum Vorbild genommen und eine Oberflächenbeschichtung mit ähnlichen Nanostrukturen entwickelt, die wirksam gegen Krankenhauskeime ist und damit das Risiko postoperativer Infektionen nach dem Einsetzen von Prothesen verringern kann.

Die Forscher verwenden für die Herstellung der Nanosäulen eine sogenannte Sputter-Anlage. Diese ermöglicht es, mit Hilfe des GLAD-Verfahrens (die Abkürzung steht für „Glancing Angle Deposition“) durch ein Plasma einzelne Titanatome aus einer Titanplatte herauszulösen, die auf einem Trägermaterial haften bleiben und „Keimzellen“ bilden. Durch Anlagerung weiterer Atome an die „Keimzellen“ bilden sich Titansäulen im Nanoformat aus, die sich bestens dafür eignen, etwa die gram-negativen Escherichia-coli-Bakterien mechanisch zu zerstören. Die Titanstacheln sind jedoch keine Hilfe bei der Abwehr der gram-positiven Staphylokokken (z. B. Staphylococcus aureus!), die an postoperativen Infektionen von Prothesen oft beteiligt sind. Diese haben nicht nur deutlich robustere Zellwände als die Escherichia-coli-Bakterien, sondern auch eine Kugelform, die den direkten Kontakt zur Prothesenoberfläche verringert.

Aber auch für dieses Problem haben sich die Forscher etwas einfallen lassen. Sie setzen jetzt antibakteriell wirkende Silberionen ein. Das hat auch den Vorteil, dass Erreger gegen Silberionen keine Resistenzen entwickeln können, wie es von Antibiotika bekannt ist. Zunächst werden Silberatome in winzigen Nanoflocken auf die Säulenstruktur aufgebracht bzw. – so der Fachterminus – aufgesputtert. Als Säulenmaterial wird jedoch statt Titan nunmehr Platin verwendet, das die Silberatome korrodieren lässt, so dass sich Silberionen herauslösen (Opfer-Anoden-Technik). Diese silberionen-bewehrten Platinsäulen machen selbst Staphylokokken den Garaus. Das Forschungsteam der Ruhr-Universität nimmt an, dass hierbei die Bildung von galvanischen Elementen im Nanobereich eine Rolle spielt.

Im postoperativen Konkurrenzkampf zwischen körpereigenen Zellen und Keimen um die Besetzung der Prothesenoberfläche bewirkt die aufgetragene Nanostruktur, dass die Erreger „den Kürzeren ziehen“ und sich nicht mehr ansiedeln können. Den körpereigenen Zellen schadet sie nicht. Außerdem stimuliert sie die Bildung bestimmter Blutzellen, die den Heilungsprozess anregen.

Die Forschungsergebnisse wurden Anfang November in der Zeitschrift „Rubin“, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum veröffentlicht.

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Arbeiten im Seniorenalter

Wachsender Trend bei Ärzten und Zahnärzten

Bekanntlich wurde zum 1. Januar 2009 die bislang geltende gesetzliche Altersgrenze für Vertrags(zahn)ärzte abgeschafft. Vertrags(zahn)ärzte können seitdem auch nach Erreichen des 68. Lebensjahres weiterhin tätig sein. In vielen Praxen und Kliniken arbeiten Ärzte und Zahnärzte, die bereits das Seniorenalter erreicht haben – Tendenz steigend. Dies entspricht einem allgemeinen Trend in der heutigen Berufswelt. Zurzeit sind es über eine Million Senioren, die im Ruhestand noch weiterarbeiten. Interessant sind die Zahlen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) dazu: Bei den Hausärzten verdreifachte sich der Anteil der über 65-Jährigen von rund fünf Prozent 2008 auf mehr als 15 Prozent 2018. Der Anteil der praktizierenden Hausärzte in der Alterskohorte von 60 bis 65 Jahre wuchs in dieser Zeitspanne von 16 auf 20 Prozent an. Dadurch erhöhte sich das durchschnittliche Alter der praktizierenden Hausärzte von 2008 bis 2018, also innerhalb einer Dekade, von 52,2 auf 55,3 Jahre.

Auch bei den praktizierenden Zahnärzten ist die Zahl der über 65-Jährigen gestiegen
Zahlen der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) belegen, dass bei den Zahnärzten der Anteil der über 65-Jährigen an allen praktizierenden Zahnärzten 2018 bei 9 Prozent, 2009 noch bei lediglich 5 Prozent lag. Betrachtet man die Altergruppe der Zahnärzte zwischen 60 und 65 Jahren, die noch praktizieren, so stieg deren Anteil in diesem Zeitraum von 9,7 auf 13,2 Prozent. Auch hier lässt sich ein Ansteigen des Durchschnittsalters der praktizierenden Zahnärzte von 47,1 Jahre auf 48,7 Jahre feststellen.

Was sind die Motive der Ärzte und Zahnärzte für das Praktizieren im Seniorenalter? Eine Umfrage unter Chirurgen hat ergeben, dass bei den Medizinern Geld als Motiv kaum eine Rolle spielt. Knapp 77 Prozent der Befragten arbeiten schlicht für ihr Selbstwertgefühl weiter, bei 74 Prozent geht es um Wertschätzung oder das Gefühl, gebraucht zu werden (rund 62 Prozent). Dennoch wünschen sich 84 Prozent eine Bezahlung und bevorzugen flexible Beschäftigungsformen etwa als Lehrkraft (71 Prozent), als Arzt in Teilzeit (70 Prozent) oder im Mentoring (68 Prozent).

Interessant ist auch die selbstkritische Sicht der Befragten, von denen sich 55 Prozent ab dem 60. Lebensjahr einer Überprüfung ihrer operativen Leistungsfähigkeit stellen würden. Die Wertschätzung ihrer Kollegen ist den Senioren dabei sicher: Ganze zwei Drittel der verschiedenen Generationen angehörenden Umfrageteilnehmer (insgesamt 1.420 Ärzte von der Baby-Boomer-Generation der Geburtsjahrgänge 1946 bis 1964 an bis zur Generation Y, also den Geburtsjahrgängen ab 1980) waren der Meinung, dass altersgemischte Chirurgen-Teams viele Vorteile haben.

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Stress auf die Dauer schädlich für Zähne und Zahnfleisch

Mentale Belastungen beeinträchtigen die Mundgesundheit

Stress, der heutzutage insbesondere durch den Beruf bedingt wird, hat sich zu einem gesamtgesellschaftlichen Phänomen großen Ausmaßes entwickelt. Dass Stress sich sehr negativ auf den gesamten Organismus auswirken kann, ist bekannt. Dass dies auch insbesondere für die Mundgesundheit gilt, hat eine kanadische Umfrage jetzt ans Tageslicht gebracht.

Auch wenn man bei dem Thema Stress und Zähne zunächst an Bruxismus denkt, sind Schäden aufgrund nächtlichen Zähneknirschens nicht die einzigen schädlichen Auswirkungen von dauerhaftem Stress auf die Mundgesundheit. Dem aktuellen Report der kanadischen „Nova Scotia Dental Association“ (NSDA) zufolge gaben 85 Prozent der Umfrageteilnehmer an, dass eine durch Stress bedingte mentale „Schieflage“ sich auch negativ auf die orale Gesundheit auswirkt. Dabei wurde zwar Bruxismus mit 37 Prozent als die häufigste Folge von Stress benannt, jedoch nannten 29 Prozent der Befragten auch das Auftreten von Karies als stressbedingt. Und auch für orale Wunden, Kieferschmerzen sowie Mundtrockenheit wurde Stress als Ursache angegeben. Mundtrockenheit ist ein häufiges Symptom von Stress und zugleich ein oft zu beobachtender Nebeneffekt bestimmter stressreduzierender Medikamente. Der reduzierte Speichelfluss fördert Infektionen von Zähnen und Zahnfleisch bzw. Zahnfleischentzündung, Parodontitis und Karies.

Die NSDA kam ebenfalls zu der Schlussfolgerung, dass Stress häufig zu einer ungesunden Lebensweise führt, was sich wiederum ungünstig auf die Mundgesundheit auswirkt. So können der stressbedingte Konsum von Tabak, Alkohol oder zuckerhaltigen Lebensmitteln sowie eine Vernachlässigung der Zahnpflege aufgrund mentaler Belastungen zu einer deutlichen Beinträchtigung der Vitalität von Zähnen und Zahnfleisch führen.

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„Zahnärztlicher Kinderpass“ jetzt aktualisiert und mit neuem Layout

Systematik an die neuen Frühuntersuchungen angepasst

Nach langjährigen Forderungen der Zahnärzte in Deutschland, die bereits 2014 ein Vorsorgekonzept zur besseren zahnmedizinischen Versorgung von kleinen Kindern vom ersten Zahndurchbruch an bis zum Alter von 3 Jahren vorgelegt hatten, stehen seit dem 1. Juli 2019 auch für die ganz kleinen Patienten zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen und weitere Prophylaxemaßnahmen als gesetzliche Leistungen zur Verfügung. Dem trägt der frisch aktualisierte „Zahnärztliche Kinderpass“ Rechnung, der in der Systematik an die neuen Frühuntersuchungen (FU) der GKV für Kinder angepasst wurde. Die zeitlichen Intervalle der Früherkennungsuntersuchungen sind dabei auf die der ärztlichen Kinder-Vorsorgeuntersuchungen abgestimmt (Gelbes Kinderuntersuchungsheft). Und auch in puncto Design hat sich etwas getan. Das Erscheinungsbild des Kinderpasses entspricht jetzt ganz dem neuen, modernen Layout der Zahnärztlichen Pässe und Zahntipp-Broschüren der KZV Nordrhein, das gerade Zug um Zug umgesetzt wird.

Seit 2009 wurden übrigens weit über 200.000 Exemplare des Kinderpasses von Zahnärzten geordert. Diese große Beliebtheit spricht sehr dafür, dass es sich beim Kinderpass um einen attraktiven Praxishelfer handelt, der mit Erfolg eingesetzt wird. Der Pass motiviert Eltern dazu, mit ihrem Nachwuchs bereits ab dem frühesten Alter regelmäßig eine Zahnarztpraxis aufzusuchen. Ein besonderes Plus des Kinderpasses ist auch, dass er sich schon an die werdende Mutter richtet und über die besondere Bedeutung der Mundgesundheit gerade in der Schwangerschaft informiert. Und nicht zuletzt sind es die vielen wertvollen Tipps und Infos zu Themen wie „Karies verhindern von Geburt an“, „Fluorid stärkt den Zahnschmelz“, „Gesunde Milchzähne sind wichtig“, „Nuckeln rechtzeitig abgewöhnen“ oder „Die ersten Neuen kommen“, die den Kinderpass zu einem hervorragenden Instrument der Patientenaufklärung machen und Eltern mit ihrem Nachwuchs an die Praxis binden.

Die überarbeitete Ausgabe des Kinderpasses wird seit Oktober an die Zahnarztpraxen ausgegeben und kann über myKZV oder per Bestellformular angefordert werden.

   

S2k-Leitlinie „Operative Entfernung von Weisheitszähnen“ aktualisiert

Außerdem: Überarbeitung und neue Klassifikation bei Leitlinien „Bruxismus“ und „Schnarchen“

Unter der Federführung von DGMKG und DGZMK wurde die S2k-Leitlinie „Operative Entfernung von Weisheitszähnen“ in Zusammenarbeit mit sieben weiteren beteiligten Fachgesellschaften und Institutionen – darunter Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung – aktualisiert. Davor wurde die Leitlinie zuletzt im Jahr 2013 überarbeitet. Sie enthält den aktuellen Wissensstand zur Weiheitszahnentfernung.

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen der aktualisierten Leitlinie finden Sie bei „zm online“. Sie können außerdem den Wortlaut der Leitlinie in der Langversion sowie den dazugehörigen Leitlinienreport online auf den Seiten der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) jeweils als PDF-Datei einsehen und herunterladen.

Erste S3-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Bruxismus
Darüber hinaus wurde die erste S3-Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Bruxismus entwickelt. Auch hier finden Sie eine Zusammenfassung auf den Seiten von „zm online“ sowie die Langversion und den dazugehörigen Leitlinienreport jeweils als PDF-Datei auf den Seiten des AWMF-Portals. Federführende Fachgesellschaften sind die Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und -therapie in der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGFDT) sowie die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK).

Leitlinie zur Diagnostik und Therapie des Schnarchens bei Erwachsenen jetzt mit S3-Klassifikation
Aktualisiert worden ist auch die Leitlinie „Diagnostik und Therapie des Schnarchens des Erwachsenen“, die außerdem in ihren methodischen Grundlagen erweitert worden ist und damit die Klassifikation S3 erhalten hat. Herausgeber ist die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e. V. (DGHNO-KHC). Weitere Informationen ebenfalls auf den Seiten von „zm online“. Die Leitlinie in ihrer Kurzfassung und in ihrer Langfassung können Sie auf den Seiten von „AWMF online“ einsehen und herunterladen.

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Dentalreport 2019: Zahnpflege hat weltweit hohen Stellenwert

Internationale Online-Befragung zum Mundhygieneverhalten

Das österreichische digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut „Marketagent“ hat zwischen April 2018 und Juli 2019 eine internationale Online-Umfrage zum Mundhygieneverhalten von mehr als 430.000 Menschen aus über 45 Ländern durchgeführt – das Ergebnis ist der „Dentalreport 2019“.

Im Fokus standen Fragen zur täglichen Zahnpflegeroutine. Das Siegertreppchen für das fleißigste Zähneputzen konnte Südamerika erklimmen. Hier putzt sich mehr als jeder Zweite mindestens dreimal täglich die Zähne. In Nordamerika trifft dies auf 34 Prozent der Befragten zu. Weit abgeschlagen auf den hinteren Rängen landet Europa. Nur 16,3 Prozent der Europäer putzen sich dreimal täglich oder häufiger die Zähne, in Deutschland sind es sogar nur 13,7 Prozent. Bei der DMS V 2016 gaben übrigens gerade mal 5,5 Prozent der 35- bis 44-Jährigen an, sich genauso häufig die Zähne zu putzen.

Bei der Zahnpflege liegt dabei die Handzahnbürste weltweit vorn. Sie wird von fast 80 Prozent aller Befragten bevorzugt. Dies gilt vor allem für Brasilien, Weißrussland, Russland, Chile, Kolumbien und Serbien: hier sind es 90 Prozent. Rotations-, Schall- und Ultraschallzahnbürsten kommen dagegen weniger gut an. Ausnahme ist Deutschland, hier benutzen zirka 31 Prozent eine elektrische Zahnbürste. Sehr erfreulich ist, dass etwa 90 Prozent der Befragten bei der Zahnpflege auch die Zahnzwischenräume nicht vergessen. Von denen gibt wiederum die Hälfte der Zahnseide den Vorzug. In Deutschland trifft dies auf 51 Prozent zu, 24 Prozent greifen lieber zur Interdentalbürste und 18 Prozent zum Zahnstocher. Eine Mundspülung wird von 50 Prozent der deutschen Umfrageteilnehmer verwendet.

Und wie steht es mit der Zahnpasta? Der Großteil der Befragten bleibt einer einzigen Sorte treu. Rund ein Viertel liebt dagegen die Abwechslung und verwendet – auch gleichzeitig – verschiedene Zahncremes. Die Österreicher und Deutschen sind noch experimentierfreudiger: Jeweils etwa ein Drittel der Teilnehmer greift in diesen Ländern zu verschiedenen Zahncremes.

Eine zentrale Erkenntnis der Online-Umfrage ist auch, dass Zahnpflege weltweit für die meisten Menschen sehr wichtig ist. Dies gaben rund 8 von 10 Befragten an. Dabei liegt Frauen dieses Thema noch mehr am Herzen als Männern. Im Ländervergleich liegt Brasilien auf Platz eins mit mehr als 95 Prozent der Befragten, die Zahnpflege für sehr wichtig halten, dicht gefolgt von Südamerika mit 88 Prozent. Bei den Umfageteilnehmern aus Deutschland bewerteten immerhin noch 74 Prozent die Zahnpflege als sehr wichtig.

Dennoch treten letztlich bei mehr als 80 Prozent aller Befragten Zahn- und Zahnfleischprobleme auf. So sind nach eigenen Angaben knapp 30 Prozent schon einmal an Karies und immerhin rund 6 Prozent an Parodontitis erkrankt. Weit verbreitete Probleme sind auch Zahnstein, eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit der Zähne sowie Zahnfleischbluten.

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TI: Neue Regelungen zur Konnektorpauschale ab dem Jahr 2020

Erfolg der KZBV bei Nachverhandlung zur Finanzierungsvereinbarung 

Berlin, 22. August 2019 – Einigung mit den Krankenkassen in einem wichtigen Detail der Finanzierung der Telematikinfrastruktur (TI): Im Zuge einer Nachverhandlung der Finanzierungsvereinbarung zur TI ist es der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) gelungen, die vom GKV-Spitzenverband rückwirkend zum 1. Juli 2019 geforderte Absenkung der Ausstattungspauschale für den Konnektor abzuwenden. Bis zum Ende des Jahres werden die Ausstattungspauschalen somit nicht mehr verändert. 

„Wir begrüßen die getroffene Änderungsvereinbarung ausdrücklich, insbesondere da das Ergebnis auf dem Verhandlungsweg erzielt wurde. Das ist ein klares Signal der Verhandlungspartner für eine gut funktionierende Selbstverwaltung. Für die Zahnarztpraxen besteht damit weiterhin Planungssicherheit hinsichtlich der TI-Ausstattung. Dass das Bestelldatum für die Höhe der Konnektorpauschale entscheidend sein soll, war bereits in den vergangenen Verhandlungen eine wichtige Forderung der KZBV, welche nun endlich Eingang in die Vereinbarung gefunden hat“, sagte Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV anlässlich des erzielten Verhandlungserfolges für die Vertragszahnärzteschaft. 

Neue Pauschalen für den Konnektor, das stationäre Kartenterminal sowie den elektronischen Praxisausweis SMC-B gelten dann ab dem 1. Januar 2020: für den E-Health-Konnektor 1.380 Euro, für das stationäre E-Health-Kartenterminal 535 Euro sowie für die SMC-B-Karte 465 Euro. Komplexitätszuschläge für größere Praxen fallen weg, während zugleich die Pauschale für das stationäre eHealth-Kartenterminal erhöht wird. Zudem wurden Sonderregelungen unter anderem für Konnektoren vereinbart, die zwar vor dem 1. Oktober 2019 bestellt, jedoch nach dem 31. Dezember 2019 erstmalig genutzt werden. Alle Einzelheiten der Vereinbarung können der Anlage 11a zum Bundesmantelvertrag Zahnärzte (BMV-Z) entnommen werden, die in Kürze auf der Website der KZBV in aktualisierter Fassung abrufbar ist.

Hintergrund: Die Telematikinfrastruktur 
Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und weitere Akteure des Gesundheitswesens sollen nach dem Willen des Gesetzgebers künftig schneller und einfacher miteinander kommunizieren sowie medizinisch relevante Daten sicher austauschen können. Das dafür notwendige digitale Kommunikationsnetz ist die TI. Für den Zugriff werden zertifizierte Komponenten und Dienste benötigt: Ein elektronischer Praxisausweis, ein Kartenterminal sowie ein Konnektor und ein sogenann-ter VPN-Zugangsdienst, über den die gesicherte Verbindung zur TI hergestellt wird. Zahnärztinnen und Zahnärzte müssen für den Anschluss nicht selbst aufkommen, sondern erhalten von den Krankenkassen Pauschalen für Erstausstattung und Betrieb. 

Der überwiegende Teil der Zahnarztpraxen ist bereits an die TI angeschlossen: Anfang August 2019 waren es etwa 80 Prozent der Praxen. Werden zudem die in den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Länder eingegangenen Nachweise von Praxen zur vertraglichen Vereinbarung der Ausstattung berücksichtigt, ergibt sich derzeit ein Anteil von etwa 85 Prozent der Praxen, die entweder bereits an die TI angebunden sind oder aber die Ausstattung bestellt haben.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung

Weitere Informationen und Informationsmaterial zum Download zum Thema „Telematikinfrastruktur“ finden Sie hier auf unseren Internetseiten.

Bild Startseite: Rainer Sturm / pixelio.de

   

Kooperationsverträge – Erfolgsmodell für Pflegeheime

Berlin, 19. August 2019 – Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen sind ein echtes Erfolgsmodell für die Verbesserung der Mundgesundheit von gesetzlich versicherten Patienten in Heimen. Das ist ein zentrales Ergebnis des ersten gemeinsamen Evaluationsberichtes von Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung (KZBV) und GKV-Spitzenverband. Der Auswertung zufolge steht statistisch in jedem 3. Pflegeheim ein Kooperationszahnarzt im Sinne der Rahmenvereinbarung zur Verfügung, die KZBV und GKV-SV bei der Umsetzung der entsprechenden gesetzlichen Regelung im Jahr 2014 unter Mitwirkung der Träger von Heimen und Verbänden der Pflegeberufe getroffen hatten.

Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstands der KZBV: „Die wachsende Zahl von Verträgen ist Ausdruck von Akzeptanz und Notwendigkeit dieses wichtigen Versorgungsangebots. Es gewährleistet die koordinierte vertragszahnärztliche und pflegerische Betreuung von besonders vulnerablen Patienten, um die sich der Berufsstand schon lange verstärkt kümmert. Im Fokus steht die Verbesserung von Prävention und Therapie und damit der Lebensqualität von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung. Folgeerkrankungen lassen sich durch eine verbesserte Mundgesundheit verhindern, Essen und Sprechen wird erleichtert. Das wirkt sich positiv auf soziale Teilhabe aus. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung wird es gelingen, die Mundgesundheit in der Pflege weiter nachhaltig zu verbessern. Zielvorgabe bleibt die lückenlose Abdeckung aller stationären Einrichtungen in Deutschland mit Kooperationen. Daran arbeiten wir auch künftig aktiv.“

Stefanie Stoff-Ahnis, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes: „Vorsorge ist besser als heilen – dies gilt ganz besonders für die Zahngesundheit. Dank der Zusammenarbeit von Pflegeheimen und Kooperationszahnärzten wird die Versorgung der Heimbewohner immer besser. Gerade besonders schutzbedürftige Heimbewohner wie beispielsweise immobile oder demenziell Erkrankte profitieren von der regelmäßigen und präventionsorientierten Versorgung der Zähne direkt in den Pflegeheimen. Bei vielen Heimbewohnern können durch diese Vor-Ort-Untersuchungen Beschwerden, Zahnschmerzen oder Folgeerkrankungen wie Karies verhindert werden. Dass die Zahl der Kooperationsverträge stetig steigt, zeigt zudem, dass alle Beteiligten voll hinter dem Kooperationsmodell stehen.“

Derzeit gibt es bei anhaltend konstanter Zunahme bundesweit etwa 4.300 Verträge. Das entspricht bei rund 14.500 Pflegeeinrichtungen einem Abdeckungsgrad von 30 Prozent. Eine zahnärztliche Versorgung der Bewohner findet aber auch ohne Kooperationsvertrag statt. Bei rund 936.000 zahnärztlichen Haus- und Heimbesuchen im Jahr 2018 entfielen 89 Prozent der Besuche auf Pflegebedürftige und Menschen mit Beeinträchtigung. Diese aufsuchende Versorgung ermöglicht die Teilhabe an bedarfsgerechter, zahnärztlicher Betreuung.

Hintergrund: Kooperationen zwischen Zahnärzten und Heimen
Pflegebedürftige Patienten können oft nicht mehr eigenverantwortlich für ihre Mundhygiene sorgen und sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Ihre Mundgesundheit ist im Schnitt schlechter, als die der übrigen Bevölkerung. Das Risiko für Karies-, Parodontal- und Mundschleimhauterkrankungen ist für Pflegebedürftige besonders hoch. Die Voraussetzungen für die Versorgung von Versicherten in Pflegeeinrichtungen hatten sich im Jahr 2014 erheblich verbessert. Die damals von KZBV und GKV-SV erarbeitete Rahmenvereinbarung ermöglicht es Vertragszahnärztinnen und Vertragszahnärzten, einzeln oder gemeinsam Kooperationsverträge mit stationären Einrichtungen zu schließen, um deren Bewohner vor Ort systematisch zu betreuen.

Solche Verträge beinhalten etwa eine routinemäßige Eingangsuntersuchung sowie weitere regelmäßige Untersuchungen zur Feststellung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten. Zahnärzte können in Einrichtungen Befunde und Behandlungsbedarf anhand eines vorgefertigten Formblattes dokumentieren und das Personal für weitere Maßnahmen zum Erhalt oder zur Förderung der Mundgesundheit individuell anleiten. Grundlage der Vereinbarung und der Kooperationen ist das Pflegeneuausrichtungsgesetz. Das kürzlich in Kraft getretene Pflegepersonalstärkungsgesetz sieht alle drei Jahre eine Evaluierung der Verträge und ihrer Auswirkungen auf die Versorgung vor.

Der gemeinsame Evaluationsbericht und weitere Informationen können online abgerufen werden.

Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung / GKV-Spitzenverband

Bild Startseite: proDente / Johann Peter Kierzkowski

   

ZäPP geht in die nächste Runde

Bundesweiter Versand der Unterlagen ab Anfang September

Dranbleiben! Das ZäPP geht in die nächste Runde: Anfang September startet der Versand der Unterlagen. Dass die nordrheinische Kollegenschaft auch im dritten Jahr das ZäPP so tatkräftig unterstützt hat, freut den Vorstand der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Nordrhein in besonderem Maße. Herzlichen Dank dafür!

Doch nun heißt es dranbleiben, denn der Startschuss für die diesjährige Befragung im Rahmen des Zahnärzte-Praxis-Panels (ZäPP) steht kurz bevor. Anfang September erhalten mehr als 37.000 Zahnarztpraxen in ganz Deutschland per Post einen strukturierten Fragebogen, mit dem Auskünfte über die wirtschaftliche Situation und die Rahmenbedingungen ihrer Praxis abgefragt werden. So entsteht – unter Wahrung von Anonymität und strengsten Vorgaben für Datenschutz und -sicherheit – eine aussagekräftige und belastbare Datengrundlage über die wirtschaftliche Entwicklung in der vertragszahnärztlichen Versorgung. Für die KZV Nordrhein sowie für die KZBV sind diese Angaben für erfolgreiche Verhandlungen mit den Krankenkassen auf Landes- und Bundesebene unverzichtbar. Das ZäPP trägt also unmittelbar dazu bei, adäquate Rahmendingungen für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte durchzusetzen. Mit der Erhebung beauftragt ist erneut das renommierte Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi).

Bereits die erste bundesweite Erhebungswelle im ZäPP im Jahr 2018 war ein großer Erfolg! Rund 4.700 eingegangene Erhebungsbögen und eine Rücklaufquote von fast 13 Prozent sind eine sehr gute Resonanz. Wirklich entscheidend für den dauerhaften Erfolg des ZäPP ist jedoch der Panel-Gedanke: Dabei sollen möglichst gleichbleibende Teilnehmer in diesem, aber auch in den kommenden Jahren Auskunft über die wirtschaftlichen Kennzahlen ihrer Praxis geben. Je konstanter der Rücklauf über mehrere Jahre, desto höher ist die Validität und Akzeptanz der Daten, die beim ZäPP generiert werden! Möglichst viele Praxen sollten die Befragung daher (wieder) unterstützen und teilnehmen. Das gilt besonders auch für diejenigen Praxen, die im vergangenen Jahr noch nicht dabei waren. Sie werden jetzt noch einmal ausdrücklich um ihre Teilnahme am ZäPP 2019 gebeten. Die Rücksendung der ausgefüllten Unterlagen wird wieder mit einer Aufwandspauschale honoriert.

Weitere Informationen zum ZäPP können auf den Internetseiten der KZBV sowie unter „zäpp.de“ abgerufen werden.

Kassenzahnärztliche Vereinigung Nordrhein

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myKZV-Anmeldung mit Signaturkarte

Änderung seit 20. August 2019

Aufgrund einer Änderung der Firma Oracle bei den Lizenzbedingungen für Java ist ein Technologiewechsel bei der Anmeldung mit der Signaturkarte am Serviceportal-myKZV notwendig geworden.

Zudem hat das Java-Konsortium entschieden, die sogenannte WebStart-Technologie nicht weiter zu unterstützen. Diese ist bereits ab Java 9 nicht mehr enthalten.

Vor diesem Hintergrund haben wir uns entschieden, die Anmeldung mit Signaturkarte am myKZVServiceportal – die aktuell noch die Java WebStart-Technologie verwendet – zu überarbeiten.

Die Umstellung hat am 20. August 2019 stattgefunden. Seit diesem Zeitpunkt ist es zwingend erforderlich, dass auf dem Arbeitsplatz, von dem auf das myKZV-Serviceportal zugegriffen werden soll, die Software SecAuthenticator installiert ist. Im Gegensatz zum heutigen Anmeldeverfahren wird diese nicht mehr während der Anmeldung ausgeliefert, sondern muss bereits vor Beginn der Anmeldung vorhanden sein.

Sie können sich die neue Anmeldesoftware vom myKZV-Server herunterladen und installieren. Bitte beachten Sie, dass für die Installation Administratorrechte benötigt werden.

Wenn es sich bei Ihrem Arbeitsplatz um ein sogenanntes 64bit-System handelt, ist eine eigenständige Java-Installation, wie sie früher erforderlich war, seit dem 20. August 2019 obsolet. Dies trifft auf die meisten aktuellen Betriebssysteme zu.

Sollten Sie jedoch noch ein 32bit-System am gewünschten Arbeitsplatz verwenden, ist weiterhin eine eigenständige Java-Installation nötig. Bitte beachten Sie, dass die Firma Oracle unseres Wissens nach der einzige Java-Anbieter am Markt ist, der Java auch noch für 32bit-Systeme anbietet. Bei Bezug und auch Aktualisierung fallen gegebenenfalls Lizenzgebühren gegenüber Oracle an.

Sollten Sie noch Fragen haben, hilft Ihnen unsere myKZV-Hotline unter 0211/9684-180 gerne weiter.

Hinweis: Alternativ zur Anmeldung mit Signaturkarte können sie sich auch mit der Smartphone-App myKZV-ID anmelden. Dieses Anmeldeverfahren können Sie sich nach einmaliger Anmeldung mit Signaturkarte innerhalb des myKZV-Serviceportals freischalten.

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Zahnzusatzversicherungen – die Nachfrage steigt

Mehr als 16 Millionen abgeschlossene Verträge bundesweit

Der Verband der privaten Krankenversicherung (PKV) hat aktuelle Zahlen zu privaten Zusatzversicherungen vorgelegt. Danach sind Zahnzusatzversicherungen ungebrochen populär. Die Zahl der Policen hat 2018 sogar um 2,2 Prozent zugenommen – das sind 343.000 Verträge mehr als im Jahr zuvor. Deutschlandweit haben damit mehr als 16 Millionen Patienten eine private Zahnzusatzversicherung abgeschlossen.

Unter allen Zusatztarifen der privaten Krankenversicherer stehen die Zahnpolicen außerdem unangefochten auf Platz eins der Rangliste. Zum Vergleich: Rang zwei nehmen die ambulanten Tarife mit acht Millionen – also rund der Hälfte weniger – an abgeschlossenen Policen ein. Die Zahl der Zusatzversicherungen im Bereich der privaten Krankenversicherung beläuft sich übrigens insgesamt auf 26 Millionen Policen, wovon 20,1 Millionen Tarife sind, die in der Regel von gesetzlich versicherten Patienten abgeschlossen werden.

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Neuer Gesetzesentwurf: Digitale Versorgung Gesetz

Honorarkürzung von 2,5 Prozent bei Nichtanbindung an TI ab März 2020 vorgesehen

Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat einen Gesetzesentwurf zum „Digitale Versorgung Gesetz“ (DVG) vorgelegt. Das DVG soll zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Inzwischen hat das Bundeskabinett den Referentenentwurf beschlossen. Er enthält ein ganzes Bündnis unterschiedlicher Regelungen, mit denen die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens beschleunigt werden soll:

Anbindung an die Telematikinfrastruktur
Praxisinhabern, die nicht an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden sind, soll ab März 2020 eine Honorarkürzung von 2,5 Prozent drohen. Darüber hinaus ist eine Erweiterung der TI vorgesehen: Bis März 2020 sollen sich auch alle Apotheken, bis März 2021 alle Krankenhäuser der TI anschließen. Pflege- und Reha-Einrichtungen, Physiotherapeuten sowie Hebammen und Entbindungspfleger können sich der TI freiwillig anschließen; eine Kostenerstattung hierfür ist vorgesehen.

Elektronische Patientenakte
Das Terminservice- und Vesorgungsgesetz (TSVG) verpflichtet Krankenkassen, den Versicherten spätestens ab 1. Januar 2021 eine elektronische Patientenakte (ePA) anzubieten. Diese Regelung wird nun erweitert: Medizinische Daten aus der vertragsärztlichen Versorgung (auch im Krankenhaus) müssen auf Wunsch der Patienten jetzt in der ePA gespeichert werden.

Für das Anlegen, Verwalten und Speichern der Daten in der ePA ist eine Vergütung vorgesehen. Im einheitlichen Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen ist dafür bis zum 31. März 2020 mit Wirkung zum 1. Juli 2020 eine Regelung zu treffen.

Für die gematik besteht mit dem DVG die Pflicht, bis zum 31. März 2021 die Einbindung des Impfausweises, des Mutterpasses, des Kinderuntersuchungsheftes sowie des zahnärztlichen Bonusheftes in die ePA technisch zu ermöglichen.

Ebenso soll die gematik bis zum 1. Januar 2022 die technischen Rahmenbedingungen für eine standardisierte Übertragung der ePA-Daten bei einem Kassenwechsel schaffen.

Versicherte können ihre ePA-Daten auf eigenen Wunsch der medinischen Forschung zur Verfügung stellen. Die technische Realisierung soll von der gematik bis zum 30. Juni 2022 umgesetzt werden.

IT-Sicherheit
Die Bundesvereinigungen der Kassen- und Kassenzahnärzte sind in der Pflicht, bis zum 31. März 2020 die Anforderungen zur Gewährleistung der IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung in einer Richtlinie festzulegen.

Telemedizin
Nach dem DVG soll es erlaubt sein, auf der Praxis-Website über die Möglichkeit von Videosprechstunden zu informieren. Die Vergütung bei Telekonsilen erfolgt außerhalb des Praxisbudgets.

Gesundheits-Apps
Für Versicherte besteht laut DVG jetzt ein Leistungsanspruch auf Gesundheits-Apps. Das sind digitale Gesundheitsanwendungen, die als Medizinprodukte von niedriger Risikoklasse eine unterstützende Funktion bei der Erkennung, Überwachung, Behandlung oder Linderung von Krankheiten oder Behinderungen haben. Diese Gesundheits-Apps müssen in dem Verzeichnis nach dem im DVG neu geschaffenen § 139e SGB V aufgeführt, nach Absatz 3 zugänglich gemacht sowie vom behandelnden Arzt verordnet worden sein. Außer einer Verordnung durch den Behandler ist eine Anwendung solcher Gesundheits-Apps auch auf Zustimmung der Krankenkasse möglich. Das besagte Verzeichnis wird vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt und im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Eine Aufnahme in das Verzeichnis und damit in die Regelversorgung erfolgt auf Antrag des Herstellers beim BfArM, das zu diesem Zweck ein entsprechendes Prüfverfahren entwickeln und anwenden soll.

Digitale Verwaltungsprozesse
Um digitale Verwaltungsprozesse im Gesundheitswesen zu fördern, dürfen Kassen künftig auf elektronischem Weg über innovative Versorgungsangebote informieren, soll der freiwillige Beitritt zu einer gesetzlichen Krankenversicherung auch elektronisch erfolgen können, der elektronische Arztbrief gefördert werden (Senkung der Vergütung für den Faxversand) sowie ein Pilotprojekt zur digitalen Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln auf den Weg gebracht werden.

gematik
Die Aufgaben der gematik sollen vor allem in Hinsicht auf den grenzüberschreitenden Austausch von Gesundheitsdaten auf europäischer Ebene ausgeweitet werden. Im Fokus steht dabei die Vereinbarkeit der Vorgaben für die TI und ihre Anwendungen mit den europäischen Vorgaben und umgekehrt.

Innovationsfonds
Der Innovationsfonds wird mit 200 Millionen Euro jährlich bis 2024 fortgeführt. Das BMG legt bis zum 31. März 2022 eine wissenschaftliche Auswertung zur Eignung der Förderung für die Weiterentwicklung der Versorgung vor, auf deren Grundlage über eine Weiterführung des Innovationsfonds entschieden wird.

Außerdem soll zukünftig die (Weiter-)Entwicklung medizinischer Leitlinien, für die in der Versorgung ein besonderer Bedarf besteht, über den Innovationsfonds gefördert werden.

Es ist zudem beabsichtigt, ein Verfahren zu schaffen, mit dem nachweislich erfolgreiche Versorgungsansätze aus Projekten des Innovationsfonds in die Regelversorgung übernommen werden können.

Darüber hinaus können Krankenkassen nach dem DVG digitale Innovationen im Rahmen einer Kapitalbeteiligung von bis zu zwei Prozent ihrer Finanzreserven fördern.

Quelle: zm online

Lesen Sie hier auch die aktuelle Pressemitteilung der KZBV zum DVG („Digitalisierung: Anpassungsbedarf in Detailfragen“) vom 17. Juni 2019.

Nachtrag im November 2019: Am 7. November 2019 hat der Bundestag das „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG) verabschiedet. Das Gesetz ist nicht zustimmungspflichtig durch den Bundesrat. Sein Inkrafttreten ist für 2020 vorgesehen.

Bild Startseite: Adobe Stock / adam121

   

Evaluationsbericht Kooperationen

KZBV und GKV-Spitzenverband haben einen Evaluationsbericht zu Kooperationen von Zahnärztinnen und Zahnärzten mit Pflegeeinrichtungen veröffentlicht, der online abgerufen werden kann.

KZBV: ECC-Prävention

Die KZBV hat ihre Patientenbroschüre und den gemeinsam mit der BZÄK herausgegebenen Praxisratgeber zum Thema ECC-Prävention vor dem Hintergrund der seit Juli 2019 zum GKV-Leistungskatalog gehörenden Frühuntersuchungen für Kleinkinder aktualisiert. Sie stehen online zur Verfügung.

   

Ebenfalls online kann die

   

Printausgabe der Patientenbroschüre

   

bestellt werden.

TI: Konnektor

Die gematik hat ein Informationsblatt zum Thema Konnektor heraus-
gegeben: 

Informationsblatt Betriebsarten des Konnektors (PDF).

myKZV-Anmeldung mit App

Es ist jetzt auch möglich, sich an das myKZV-Serviceportal per App mit einem Smartphone oder Tablet anzumelden. Zu der sehr einfachen App-Anmeldung stellt Ihnen die KZV Nordrhein ein kurzes Schulungsvideo zur Verfügung:

Datenschutzrecht

BZÄK, KZBV und KBV informieren zum Datenschutzrecht, das seit dem 25. Mai 2018 gilt. Im Vordergrund steht die durch die Praxen zu gewährleistende Sicherheit der verarbeiteten Personendaten, die nach der EU-DSGVO und dem BDSG besonders geschützt werden müssen.

Datenschutz- und Datensicherheits-Leitfaden für die Zahnarztpraxis-EDV der BZÄK und KZBV (PDF)

Merkblatt der BZÄK zum neuen Datenschutzrecht (PDF)

Informationen der KBV zur EU-DSGVO

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der 
ZÄK Nordrhein sowie unter
dentists4dentists.

Informationsfilm Patientenberatung

BZÄK und KZBV haben einen Informationsfilm erstellt, der das Angebot der zahnärztlichen Patientenberatung der KZVen und (Landes-)Zahnärztekammern erläutert.

 

Der Film ist auf der zentralen Website von BZÄK und KZBV zur Patientenberatung zu sehen:

 

Er kann außerdem auf YouTube abgerufen werden.

Versichertenstammdaten

KZBV-Merkblatt zu Fehlercodes
im VSDM

Die KZBV informiert die Zahnarztpraxen mit einem Merkblatt über den korrekten Umgang mit Fehlermeldungen (Fehlercodes), die beim Einlesen der Versicherten-
stammdaten über die eGK angezeigt werden können.

Heilmittelrichtlinie

KZBV-Informationspaket

Die KZBV-Broschüre „Die zahnärztliche Heilmittelverordnung – So verschreiben Sie richtig“ enhält Erläuterungen zur Zuordnung der Heilmittel zu Indikationen sowie zur konkreten Umsetzung der Verordnung und Tipps zum Ausfüllen des Vordrucks. Zudem umfasst sie eine Kurzerläuterung sowie eine FAQ-Liste. Die Broschüre wird durch ein digitales Erklärprojekt ergänzt.

 

Hier gelangen Sie auf der KZBV-Website zu dem
KZBV-Informationspaket zur zahnärztlichen Heilmittel-
verordnung
.

Parodontitis

PAR-Versorgungskonzept

KZBV, BZÄK und DG Paro haben ein wissenschaftlich abgesichertes Versorgungskonzept gegen die „Volkskrankheit Parodontitis“ entwickelt:

PAR-Versorgungskonzept – Konzept für die Behandlung von Parodontalerkrankun-
gen bei Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung

Anbindung an die Telematikinfrastruktur

Die Telematikinfrastruktur im Gesundheitswesen geht an den Start. In den kommenden Monaten sollen alle Praxen an Deutschlands größtes elektronisches Gesundheitsnetz angeschlossen werden. Vor diesem Hintergrund hat die KZBV eine Informationsbroschüre veröffentlicht:
„Anbindung an die Telematik-
infrastruktur – Informa-
tionen für Ihre Praxis“

   

KZBV und KZV Sachsen stellen außerdem ein 
Erklärvideo „Einführung
in die Telematikinfra-
struktur“

zur Verfügung.

Agenda Mundgesundheit

Die „Agenda Mundgesundheit
2017-2021" der KZBV umfasst die gesundheitspolitischen Positionen der Vertragszahnärzteschaft zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der zahnmedizinischen Versorgung in Deutschland. Die vollständige Agenda sowie eine Kurzfassung können auf der Website der KZBV abgerufen werden:

Agenda Mundgesundheit
2017-2021 (PDF) und
Agenda Mundgesundheit – Positionen und Grundsätze (PDF)

Übersichtsgrafik Qualitätsförderung

Der zahnärztliche Berufsstand ist bestrebt, in den Praxen vor Ort immer die möglichst beste Versorgungsqualität für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Eine umfassende Qualitätsförderung ist zentrale kontinuierliche Aufgabe aller Zahnärztinnen und Zahnärzte.

 

Die KZBV stellt dafür eine Übersichtsgrafik mit weiterführenden Erläuterungen zur Verfügung, die anschaulich, leicht verständlich und transparent über die einzelnen Elemente zahnärztlicher Qualitätsförderung informiert und die Sie hier herunterladen können:

KZBV-Übersichtgrafik
Qualitätsförderung (PDF)

DMS V-Praxisplakat

Bundeszahnärztekammer und KZBV haben in Zusammenarbeit mit dem Institut der Deutschen Zahnärzte ein Plakat zur Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V) zur Verwendung in der Zahnarztpraxis herausgegeben. Es informiert über die positiven Ergebnisse der Studie und fordert die Patienten auf, den nächsten Kontrolltermin zu vereinbaren:


Auf den Seiten der KZBV erhalten Sie außerdem eine 

Bestechlichkeit / Bestechung

Bestechlichkeit / Bestechung
im Gesundheitswesen
KZBV / BZÄK: Info-Broschüre (Rechtsgrundlagen)

Die in der breiten Öffentlichkeit geführte Diskussion um Korruption und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen war für den Gesetzgeber Anlass, eine entsprechende neue Strafrechtsnorm zu beschließen. Zudem gewinnen Transparenz und Compliance in der öffentlichen Wahrnehmung zunehmend an Bedeutung. Die strikte Einhaltung rechtlicher Vorgaben ist daher Ziel und Auftrag jedes einzelnen Zahnarztes sowie des zahnärztlichen Berufsstandes in seiner Gesamtheit.

   

Die Info-Broschüre zu diesem Thema in der Schriftenreihe "Rechtsgrund-
lagen für die Zahnarztpraxis" möchte Antworten geben und helfen, Verunsicherungen abzubauen. 

Qualitätsförderung

BZÄK/KZBV: 
Agenda Qualitätsförderung

 

Mit dieser Agenda legen BZÄK und KZBV ihre überarbeiteten Positionen zur Qualitätsförderung in der Zahnmedizin in Anknüpfung an die gemeinsame Agenda Qualitäts-
förderung aus dem Jahr 2004 vor, zeigen Perspektiven für die Weiterentwicklung durch den Berufsstand und Forderungen an die Gesundheitspolitik für die kommenden Jahre auf.

 

Die Ziele, Grundsätze und Handlungsempfehlungen der Agenda beziehen sich sowohl auf die Patienten als auch auf die in der zahnmedizinischen Versorgung tätigen Zahnärzte und Beschäftigten. Leitbild ist eine Beziehung zwischen Zahnarzt und Patient, die von Vertrauen geprägt ist.

 

Mehr dazu auf den Internetseiten der BZAEK und der KZBV.

Hier geht es zum Download der

Agenda Qualitätsförderung
(PDF)
.

Frühkindliche Kariesprävention

BZÄK-/KZBV-Versorgungskonzept „Frühkindliche Karies vermeiden“

BZÄK und KZBV haben gemeinsam mit dem Bundesverband der Kinderzahnärzte (BuKiZ) und dem Deutschen Hebammenverband (DHV) sowie unter der wissenschaftlichen Begleitung der Universität Greifswald ein Konzeptpapier zur frühkindlichen Kariesprävention unter dem Titel „Frühkindliche Karies vermeiden“ entwickelt.


Sie können das Konzeptpapier im Internet einsehen und herunterladen:

Frühkindliche Karies vermeiden (PDF).

Alters- und Behindertenzahnheilkunde

BZÄK-/KZBV-Versorgungs-
konzept „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“

 

In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin (DGAZ) und der Arbeitsgemeinschaft für Behindertenbehandlung im Bundesverband Deutscher Oralchirurgen (BDO) entstand unter dem Titel „Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter“ ein Konzept, mit dem die Heraus-
forderungen an die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderungen angegangen werden können.


Das Konzeptpapier kann im Internet eingesehen und heruntergeladen werden:

Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter (PDF).