Abteilung Register / Zulassung

Nicht nur bei der Zulassung, sondern schon vor diesem wichtigen Schritt sowie bis zur Praxisaufgabe unterstützt die Abteilung „Register/Zulassung“ der KZV Nordrhein werdende und aktive Vertragszahnärzte.

Lange bevor ein approbierter Zahnarzt den Eintrag ins nordrheinische Zahnarztregister beantragen kann, wird sein Name in der Abteilung „aktenkundig“, wenn er seine mindestens zweijährige Vorbereitungszeit ableistet.

Assistenten

Erste Anlaufstelle sowohl für Zahnärzte, die einen Assistenten beschäftigen wollen, als auch für (werdende) Assistenten sind Angelika Mikolajczak und Matthäus Borucinski. Sie halten alle notwendigen Informationen darüber bereit, welche Voraussetzungen für die Beschäftigung eines Assistenten bestehen und wie die Vorbereitungszeit abzuleisten ist. Schwarz auf weiß kann man einiges bereits der Broschüre „Assistenten, Vertreter, angestellte Zahnärzte“ entnehmen, die auch Kopiervorlagen mit Formularen für die notwendigen Anträge und Erklärungen enthält.

Angestellte Zahnärzte

Für die stark wachsende Gruppe der angestellten Zahnärzte sind Tatjana Jomni und Eva Janssen erste Ansprechpartnerinnen. Sie informieren Praxisinhaber und werdende Angestellte über die Voraussetzungen und Bedingungen.

Registereintragung

Nach Ableistung einer mindestens zweijährigen Vorbereitungszeit kann ein Zahnarzt die Aufnahme in das Zahnarztregister beantragen und die notwendigen Unterlagen bei der Abteilung Zulassung/Register einreichen. Hier werden diese von Andrea Naujoks und Angelika Mikolajczak bearbeitet und darauf überprüft, ob die Vorbereitungszeit den Anforderungen der Zulassungsverordnung genügt.

Service vor der Zulassung

Niederlassungswilligen Zahnärzten bietet die Abteilung Register/Zulassung bereits vor der Praxisgründung einen weitreichenden Beratungsservice an, der in großem Maße in Anspruch genommen wird. Telefonisch, schriftlich oder im persönlichen Gespräch erhalten die angehenden Vertragszahnärzte auf die individuelle Situation zugeschnittene Informationen.

Fortbildungsveranstaltungen

Bei den Fortbildungsveranstaltungen für angehende Vertragszahnärzte informieren Ulrich Eich, Dr. Nadine Borucinski und Bastian Peltzer zusammen mit ZA Lothar Marquardt regelmäßig im Karl-Häupl-Institut unter anderem über die zulassungsrechtlichen Aspekte. Nach allgemeinen Aussagen darüber, was es bei Praxisgründungen zu beachten gilt, ist dort genug Zeit eingeplant, um auf spezielle Fragen einzugehen.

Fortbildungsnachweis

Alle Vertragszahnärzte, ermächtigten Zahnärzte und in Vertragszahnarztpraxen oder medizinischen Versorgungszentren angestellten Zahnärzte sind nicht nur berufsrechtlich, sondern auch vertragszahnarztrechtlich zur Fortbildung verpflichtet. Sie müssen alle fünf Jahre gegenüber der KZV Nordrhein die durchgeführten Fortbildungen nachweisen. Die entsprechenden Fortbildungsnachweise bearbeitet als zuständige Ansprechpartnerin Heidi Wallbaum.

Bedarfsplanung

Die für einen vor der Niederlassung stehenden Zahnarzt und seine eventuellen Kreditgeber wichtigen Daten zum aktuellen Stand der Versorgungssituation in den einzelnen Städten und Regionen pflegt Beate Birmele, die für telefonische Auskünfte zur Verfügung steht.

Anträge auf Zulassung

Der paritätisch besetzte Zulassungsausschuss setzt sich bei alternierendem Vorsitz aus jeweils drei Vertretern von Krankenkassen und Zahnärzten zusammen. Angehende Vertragszahnärzte sollten, soweit möglich, mindestens drei bis sechs Monate vor Ablauf der Vorbereitungszeit bzw. vor dem geplanten Termin der Praxiseröffnung den Antrag auf Zulassung stellen. Solche Anträge müssen spätestens einen Monat vor der entsprechenden Sitzung des Zulassungsausschusses vollständig einschließlich der dazugehörigen Unterlagen vorliegen. Auskünfte hierzu erteilen Beate Birmele, Birgit Embgenbroich und Dr. Nadine Borucinski.

Sitzungen des Zulassungsausschusses

Die Sitzungen, bei denen der Ausschuss die Eignung der Antragssteller für die Tätigkeit als Vertragszahnarzt prüft, werden von Dr. Nadine Borucinski betreut. Sie prüft auch die in den letzten Jahren immer häufigeren Anträge auf Gründung einer örtlichen oder überörtlichen Berufsausübungsgemeinschaft daraufhin, ob sie den zulassungsrechtlichen Anforderungen genügen.

Beim Gespräch mit dem Zulassungsausschuss steht im Mittelpunkt, ob der „Kandidat“ in der Lage ist, das äußerst umfangreiche und komplexe „Abrechnungsgeschäft“ zu bewältigen, und sich entsprechend gut im BEMA, den Richtlinien und den Verträgen mit den Krankenkassen auskennt.

Praxisabgabe und Praxisübernahme

Die Abteilung Register/Zulassung unterstützt Zahnärzte, die ihre Praxis abgeben wollen, in allen zulassungsrechtlichen Fragen. Dabei ist es unter anderem Ziel der Beratungen, eine möglichst reibungslose Übergabe an den Praxisnachfolger zu ermöglichen. Im Rahmen der Fortbildung werden auch zu den Themen „Praxisabgabe“ und „Praxisübernahme“ äußerst informative Veranstaltungen unter Federführung der Zahnärztekammer Nordrhein angeboten.

Ansprechpartner der Abteilung Register / Zulassung

Dr. Nadine Borucinski, Leiterin Register/Zulassung